Stuart Nadler

 3.8 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Die Unzertrennlichen, Ein verhängnisvoller Sommer und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Unzertrennlichen

Erscheint am 14.02.2019 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Stuart Nadler

Die Unzertrennlichen

Die Unzertrennlichen

 (9)
Erschienen am 17.08.2017
Ein verhängnisvoller Sommer

Ein verhängnisvoller Sommer

 (8)
Erschienen am 17.08.2015
Das Buch des Lebens

Das Buch des Lebens

 (2)
Erschienen am 17.08.2015
Die Unzertrennlichen

Die Unzertrennlichen

 (0)
Erschienen am 14.02.2019
Die Unzertrennlichen: Roman

Die Unzertrennlichen: Roman

 (0)
Erschienen am 17.08.2017
The Book of Life

The Book of Life

 (0)
Erschienen am 28.03.2013
Wise Men

Wise Men

 (0)
Erschienen am 10.04.2014

Neue Rezensionen zu Stuart Nadler

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Callsos avatar

Rezension zu "Die Unzertrennlichen" von Stuart Nadler

Eine raffinierte Familiengeschichte!
Callsovor 9 Monaten

Ganz so harmonisch, so ruhig, so entspannt und so zufrieden, wie die Vögel auf dem Buchcover daherkommen, ist die Geschichte nicht. Es geht um Familiensorgen, um Liebe, Trennung, Tod, Geld, um Nacktbilder, um eine verschwundene Wetterfahne und das Einschlagen des richigen Weges. Kurzum: Es geht um das Leben!

Ich hatte auf den ersten 100 Seiten leichte Anlaufschwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Etwas langatmig,etwas zäh war der Beginn, ehe die drei Hauptcharaktere klarer gezeichnet waren:

Henrietta, eine Großmutter mit Charme. Ihr Porno-Bestseller aus früheren Tagen wird neu aufgelegt. Vielmehr kümmert die rüstige  70-Jährige indes der Tod des Ehemannes und der Auszug aus ihrem ländlichen Anwesen.

Oona, die Mutter von Lydia ist frisch von ihrem Ehemann getrennt. Mit ihrem Paartherapeuten findet sich indes schnell ein potenter Verehrer. Leider fehlte es mir bei ihrer Person ein wenig an Profil.

Lydia, das 15-jährige Mädchen wurde von der Highschool suspendiert. Von ihr aufgetauchte Nacktbilder wirbeln das kpmplette (Liebes)Leben und die Gefühle des Teenagers ordentlich durcheinander.

Wie diese drei Frauen miteinander auskommen, umgehen und im schwierigen Lebensdschungel überleben, das beschreibt das Buch auf 360 Seiten.

Stuart Nadler hatte mit seinem Erstlingswerk "Ein verhängnisvoller Sommer" ein überragendes Buch fabriziert. "Bei den "Unzertrennlichen" schwächelt er nur vereinzelt. Das Buch hat tolle, ganz brilliante Szenen und unterhält zwischenzeitlich auf hervorragende Weise.

Am Ende blieben einige Fragen offen. Oder doch nicht? Ach, einfach lesen...

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Pialalamas avatar

Rezension zu "Die Unzertrennlichen" von Stuart Nadler

Ein wundervoller Roman!
Pialalamavor einem Jahr

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich während den ersten paar Seiten geglaubt habe, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde? Dieser mit humorvollen Sätzen durchspickter Roman, erzählt so ergreifend von den momentanen Lebenssituationen dieser Frauen, dass ich aus irgendeinem Grund nicht das Gefühl hatte, dass hier ein Mann am Werk war. Chapeau, an Herrn Nadler, für seine wundervoll geschriebenen Worte!


„Als Spencer um Oona geworben hatte,  hatte er dies mit der zurückhaltenden Nonchalance eines Menschen getan, der darauf wartet, dass ein Ladenbesitzer mit der Sommerhose in der gewünschten Größe aus dem Lagerraum hinter der Theke zurückkehrte […]“

S. 139


Im Gegensatz zu den Generationsgeschichten die ich bisher gelesen habe, geht es in diesem Buch ausnahmsweise mal nicht um das Zusammenleben von Personen unterschiedlichen Alters und den damit zusammenhängenden Problemen, sondern es geht um die Einzelperson. Hier steht die persönliche Entwicklung im Vordergrund und wie sich das Leben verändert hat. Die Großmutter, die nun im Alter alleine dasteht und auf ihr Leben zurückblickt; die Mutter, die auch alleine dasteht, sich aber noch Entscheiden kann, welches Leben sie weiterhin führen möchte und die Tochter, die mitten in ihrer Jugend feststellen muss, wie gemein und ungerecht das Leben sein kann. Von diesen drei Leben, hat mich vor allem Lydias Geschichte sehr mitgenommen. Nadler hat mit seinen Worten ein Mitgefühl in mir vorgerufen, dass ich nicht näher beschreiben kann. Eine 15-jährige, die offen und laut zu ihren Eltern sagt: „Mir geht es nicht gut!“ und trotzdem irgendwie ganz alleine dasteht. Verraten von einem Jungen, von dem sie dachte dass er sie liebt. Was dieses Mitgefühl verstärkt hat, war auch, dass ich selbst der Meinung war, dass Oona, Lydias Mutter, irgendwie viel zu locker mit dieser Situation umgeht. Anstatt ihre Tochter voll und ganz zu unterstützen, beschäftigt sie sich lieber mit ihrer eigenen Situation. Ganz im Gegensatz zu Lydias Vater. Das war übrigens ein Punkt, denn ich erfrischenderweise sehr gut fand! Auch wenn der Vater auf den ersten Blick nicht als ideal erscheint, ist er doch ein guter und liebender Vater. Ich hab genug von der eingerosteten Ansicht von perfekten Müttern und schlechten Vätern. Es geht auch andersrum, und das zeigt hier Nadler. Auch wenn die Reaktion des Vaters hier zeigt, dass das absolut keine schöne Situation ist, hätte ich mir gewünscht, dass auf das Thema mehr eingegangen wird. Es hätte in Bezug auf diesen Punkt ruhig etwas mehr Drama geben können, mit deutlichen mehr Teilnahme von Mutter und Großmutter.


Neben der persönlichen Entwicklung wird auch das Thema Sexualität und Frauen im Buch aufgenommen. Hier muss ich jedoch sagen, dass dieses Thema an den meisten Stellen für mich zu sehr gewollt gewirkt hat. So, als müsse man in dieser Zeit, in der beide Themen auf der ganzen Welt in aller Munde sind, unbedingt auch noch mit reinquetschen. Es gab zwar auch durchaus Momente, wo es nicht deplatziert gewirkt hat, aber das Gegenteil davon ist mir eben deutlich mehr aufgefallen. Zwischendurch hat mich das ganz schön durcheinander gebracht: Gefällt es mir, dass das Thema angesprochen wird? Gefällt es mir nicht? Ich weiß es nicht… Daher fällt das ganze für mich auch nicht allzu schwer ins Gewicht.


Fazit Stuart Nadler hat hier einen tollen, humorvollen und ergreifenden Roman über die die Entwicklung dreier Frauen geschrieben, die sich alle an verschiedenen Punkten ihres Lebens befinden. Nadlers wundervollen Worte haben mich mit diesen Damen mitfühlen lassen und mir gezeigt: Auch ein Mann kann gut über Frauen schreiben! Trotzdem gibt es auch ein, zwei Schwächen, die sich zum einen durch das etwas deplatziert wirkende Einbringen vom Thema Sexualität zeigt und zum anderen durch die zu kurz gekommene Auseinandersetzung mit Lydias Problem. Und dennoch: Ich muss euch dieses Buch wirklich empfehlen!


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Buchraettins avatar

Rezension zu "Die Unzertrennlichen" von Stuart Nadler

Lebendige Figuren, aber manchmal wirkt es etwas erdrückend in der Geschichte
Buchraettinvor einem Jahr

Eine Frau, die einen Besteller geschrieben hat. Ein Buch, das sie aber lieber in der Vergessenheit verschwinden lassen würde, das nun aber wieder neu aufgelegt wird nach vielen Jahren.
Ihre Tochter, die in ihrer Ehe nicht glücklich ist. Deren Tochter, die Schwierigkeiten in der Schule hat, weil Fotos von ihr kursieren, die sie nur für einen bestimmten Jungen bedacht hatte.
Drei Frauen, eine Familie. Ihre Geschichte.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es brauchte eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen und es gab ein paar Szenen, da wurde es mir ein wenig zu lang erzählt.
Die Protagonisten, die junge Frau, ihre Mutter und deren Mutter, die drei Frauen einer Familie, die hier im Mittelpunkt stehen, die fand ich sehr gut dargestellt.
Es wird schon eine gewisse Tiefe in den Figuren erlangt, die sie auch lebendig werden lässt. Sie haben alle drei ihre Probleme. Die Tochter, die Probleme in der Schule hat. Ihre Mutter, die in der Ehe nicht glücklich ist und die Großmutter, deren Buch wieder aufgelegt wird. Ein Buch, das provoziert, das sie am liebsten vergessen würde.
Den Stil fand ich sehr anschaulich beschrieben und es alles sehr gut vorstellbar. Dennoch standen für mich immer die Figuren und ihre Aktionen im Mittelpunkt der Geschichte.
Manchmal fand ich hatte es eine gewisse Anspannung beim Lesen und es war manchmal ein wenig schwer zu lesen und es vermittelt auch diese Stimmung bei mir als Leser.
Ich brauchte immer mal einige Tage Lesepause, aber es packt einen als Leser dann doch und man möchte wissen, wie es weiter geht. Was ich sehr gelungen fand, der Autor hat als Mann diese Frauenfiguren wirklich sehr gut eingefangen und lebendig werden lassen, das hat sehr gut gefallen.
3, 5 Sterne

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