Stuart Turton

 4,1 Sterne bei 363 Bewertungen

Lebenslauf von Stuart Turton

Der überwältigende Publikumserfolg: Stuart Turton ist ein britischer Schriftsteller und Reisejournalist. Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Werk „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ und landete damit einen überwältigenden Publikumserfolg. 

Hierfür wurde er sogar mit dem Costa First Novel Award ausgezeichnet. Durch Übersetzungen in über 25 Sprachen machte sich der Autor auch einen internationalen Namen. Heute lebt er zusammen mit seiner Familie in London.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer: Kriminalroman (ISBN: B09575V9MR)

Der Tod und das dunkle Meer: Kriminalroman

Erscheint am 21.08.2021 als E-Book bei Tropen.
Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer (ISBN: 9783608504910)

Der Tod und das dunkle Meer

Erscheint am 21.08.2021 als Hardcover bei Tropen.
Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer (ISBN: 9783958628267)

Der Tod und das dunkle Meer

Erscheint am 31.08.2021 als Hörbuch bei Audiobuch.

Alle Bücher von Stuart Turton

Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783608504217)

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

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Erschienen am 24.08.2019
Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783453441156)

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

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Erschienen am 08.03.2021
Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer (ISBN: 9783608504910)

Der Tod und das dunkle Meer

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Erscheint am 21.08.2021
Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer: Kriminalroman (ISBN: B09575V9MR)

Der Tod und das dunkle Meer: Kriminalroman

 (0)
Erscheint am 21.08.2021
Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783958625310)

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

 (52)
Erschienen am 03.09.2019
Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer (ISBN: 9783958628267)

Der Tod und das dunkle Meer

 (0)
Erscheint am 31.08.2021
Cover des Buches The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle (ISBN: 9781408889541)

The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle

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Erschienen am 08.02.2018

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Neue Rezensionen zu Stuart Turton

Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783608504217)Aleshanees avatar

Rezension zu "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton

Sehr komplex und verwirrend - aber richtig gut!
Aleshaneevor 8 Tagen

Auf das, was mich hier in dem Buch erwartet hat, war ich echt überhaupt nicht vorbereitet! Die Idee von "und täglich grüßt das Murmeltier" ist ja nicht neu, aber der Autor hat hier nochmal eine individuelle Note eingebracht, die das ganze noch komplexer und noch verwirrender macht!

Zusammen mit dem Protagonisten erwacht man mitten in einem Wald ohne jegliche Erinnerung, nur mit dem Namen "Anna" auf den Lippen. Zusammen mit ihm muss man sich dann die Puzzleteile zusammensuchen, was wohl geschehen ist und so taucht man in ein diffuses Spiel zwischen Intrigen, Rätsel und Geheimnissen ein, die wirklich schwer zu entzerren sind.

Die Hintergründe liegen viele Jahre zurück und um die Zusammenhänge zu begreifen, muss sich der Protagonist vielen Gefahren stellen und hinter die Masken blicken. Allerdings wacht er nicht "jeden Tag aufs neue" in einem anderen Gast auf. Sondern er erlebt den gleichen Tag zeitgleich mit all seinen anderen Wirten. Das sollte man besser vorher wissen, denn ich bin tatsächlich erst bei der Hälfte des Buches auf diesen Aspekt gekommen.
Das macht das ganze so komplex und undurchschaubar, da er zeitlich und physisch ständig wechselt und damit auch sein Wissen früher am Tag schon größer sein kann, als in einem anderen Charakter später. Das hört sich jetzt sicher verwirrend an - das war es auch, aber man findet sich nach einer Weile schon zurecht. Zumindest mit der Idee. Wenn man konzentriert liest.
Sehr genial in dem Zusammenhang: Der Protagonist muss sich nicht nur mit dem jeweils neuen Körper und Wissensstand zurechtfinden, sondern auch mit den Charaktereigenschaften! Das kann ein großes Hindernis sein, aber auch ein Vorteil, je nach der Gesinnung des "Wirts". Hier hatte er oft zu kämpfen, denn bei einigen von ihnen kämpfen sich sehr negative Charakterzüge immer wieder in den Vordergrund.

Und hier muss ich dem Autor wirklich meinen allergrößten Respekt entgegenbringen, so eine umfangreiche Konstellation auf diese geniale Art aufs Papier zu bringen. Wenn hier tatsächlich kleine logische Fehler dabei waren: ich hab sie jedenfalls nicht entdeckt, denn für mich war es teilweise nicht mehr überblickbar, wer wann was genau getan oder erfahren hat.
Das war größtenteils allerdings gar nicht so schlimm, man muss sich einfach leiten lassen - manchmal hätte ich mir aber schon gewünscht, dass ich die vielen Hinweise etwas besser hätte greifen können.

Ebenfalls ein großes Lob gilt dem Schreibstil, der mir grade etwas schwer zu beschreiben fällt. Einfach, zum Glück, da ja die Handlung schon so kompliziert ist, allerdings baut er auch großartige Metaphern ein, die das ganze sehr lebendig und anschaulich gemacht haben.

Draußen tobt ein heftiger Sturm. Regentropfen wirbeln durch die Luft, im Wald zersplittern Äste, und die Bäume schwanken hin und her. Es ist eine hässliche Nacht, als hätte man Fäuste voll Ruß aus dem Ofen genommen und damit den Himmel besprengt.
Zitat Seite 108


Nur ein kleines Beispiel von vielen anderen, das auch sehr gut die Atmosphäre unterstreicht. Die war nämlich nicht so, wie im Klappentext angekündigt und deshalb von mir so vorgestellt, mit einem ausgelassenen Fest und amüsierenden Gästen gespickt. Denn die Stimmung im Anwesen der Hardcastles ist von Beginn an äußerst seltsam.
Auch das ist schwer zu beschreiben, es wirkte oft surreal und immer wieder gibt es Getuschel, Unstimmigkeiten zwischen den Gästen und Drohungen, die unheilvolle Wirkung entstehen lassen. Das hat Stuart Turton wirklich perfekt inszeniert!

Jedes Gespräch scheint mit Nadelstichen gespickt, überall lauert Gefahr, die Luft ist voller Dornen.
Zitat Seite 124


Ich hab auch etwas gerätselt, zu welcher Zeit das wohl spielt und bin letztendlich auf die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts gekommen.

Für dieses Buch sollte man sich wirklich Zeit nehmen und sich darauf einlassen können, ohne erstmal zuviel zu hinterfragen. Nach und nach lösen sich die Rätsel auf, auch wenn man bis zum Ende nicht weiß, was tatsächlich dahintersteckt.
Die Auflösung der Hintergründe hätte für mich noch etwas spektakulärer sein können - wobei die Botschaft, die dahintersteckt, eine interessante ist und für mich guten Kern hatte. Hier scheiden sich sicher die Geister und ich war etwas verwundert, dass in keiner Rezension, die ich gelesen habe, näher darauf eingegangen wurde oder zumindest Stellung dazu bezogen.
Die Auflösung, was hinter dem Tod von Evelyn Hardcastle steckt, war dafür eindrucksvoller und ebenso komplex und unerwartet, wie man es nach den ganzen seltsamen Geschehnissen auch erwarten durfte.

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Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783608504217)_jamii_s avatar

Rezension zu "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
_jamii_vor 3 Monaten

Maskenball auf dem Anwesen der Familie Hardcastle. Am Ende des Abends wird Evelyn, die Tochter des Hauses, sterben. Und das nicht nur ein Mal. Tag für Tag wird sich ihr mysteriöser Tod wiederholen – so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.

 Familie Hardcastle lädt zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die ausgelassene Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wird tot aufgefunden. Unter den Gästen befindet sich jemand, der mehr über diesen Tod weiß, denn am selben Tag hat Aiden Bishop eine seltsame Nachricht erreicht: »Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.« Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen.

Der Schreibstil ist sehr spannend und fesselt ab der ersten Seite. Man reist mit Aiden und seinen verschiedenen «Wirte» immer wieder durch denselben Tag, um dem Mörder von Evelyn Hardcastle auf die Spur zu kommen. Nach und nach deckt Aiden die Geschehnisse des Tages auf und stösst damit auf immer mehr Geheimnisse und Unklarheiten, die es zu untersuchen gilt. Verschiedene Charaktere sind sich der Endlosschleife, in der sie sich befinden, durchaus bewusst. Doch wem kann Aiden auf seiner Suche nach Antworten wirklich vertrauen?

Die Geschichte ist äusserst komplex. Gewisse Situationen werden mehrmals aus anderen Perspektiven erzählt, wodurch sich viele einzelne Details zu einem grossen Ganzen zusammenfügen. Das Buch braucht somit volle Konzentration und kann kaum einfach nebenbei gelesen werden.

Bis zum Schluss hält der Autor Überraschungen und unerwartete Wendungen bereit.

Grossartig und spannend, sehr zu empfehlen.

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Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783453441156)wandablues avatar

Rezension zu "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton

Loops in Endlosschleife. Sehr ermüdend.
wandabluevor 3 Monaten

Man muss Stuart Turton zugutehalten, dass „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ ein Romandebüt ist. Viele Autoren erliegen der Versuchung, am Anfang des Guten (oder auch des weniger Guten) zuviel zu tun. Auch Rezensionen sind oft zu lang (meine). Ich kann Turton also verstehen. 

Was in dem vorliegenden Roman auf alle Fälle bezaubernd eingefangen ist, das ist die englische Gutsherrenart und die Atmosphäre britischer Gutshäuser. Es fehlt eine Zeitangabe, aber man hat den Eindruck, man wäre irgendwo im frühen 20. Jahrhundert. Oder auch im späten 19. Jahrhundert. Das Zeitempfinden des Romans ist vage. 

Blackheath ist der Ort des Geschehens. Von dichtem Wald umgeben, ein in Teilen wieder hergerichtetes, restauriertes Gutshaus, Teile davon verfallen und vermodernd, man rüstet sich für den Ball am Abend. Personal wuselt im Hintergrund. Butler tun steif ihren Dienst, weiße Handschuhe, schwarze Lackschuh. Maidens flechten Haare und wedeln mit Besen herum. Die Herrschaften trinken Alkohol in Strömen und koksen. Vor allem aber reden sie. Sie reden unendlich viel und schmieden ihre Ränke. 

 Es stellt sich heraus, dass außer Aiden Bishop keiner freiwillig anwesend ist und Blackheath kann man leider nicht mehr einfach so verlassen. Blackheath ist nämlich die Hölle und ein Entkommen geht nur durch Erlösung. Um erlöst zu werden, muss Aiden ein Rätsel lösen und zwar muss er dem Playdoktor sagen können, wer die Person ist, die am Abend um elf Uhr die erwachsene Tochter des Hauses, Evelyn Hardcastle, ermorden wird. Allerdings gilt dieses Erlösungsangebot auch den anderen Gästen auf Blackheath und ein gnadenloser Wettbewerb beginnt. 

 Der Kommentar.
Trotz aller Verwicklungen behält man den Überblick und das Hörbuch ist auch wunderbar eingelesen. 

Aber die People kauen dir ein Ohr ab. Zu viel Gerede und zu wenig Handlung. Das Ganze wird deshalb schnell zäh.

Die Gäste in Blackheath sind zudem langweilig. Der Autor vermag es ja durchaus, Charaktere aufzubauen, aber der Autor hat nicht die Muse, bei seinen Figuren zu verweilen, hat er doch damit zu tun, seine überaus verwickelte Dramaturgie im Auge zu behalten. Schade. Denn wer nun auch immer tot geht, ist mir egal. 

Diese Geschichte ist ein Genre Mix, der durchaus hätte gelingen können, wenn die Story nur nicht so ausufernd wäre und sein Meister (der Autor) bei der Psychologie seiner Figuren hätte verweilen wollen. Bei der Auflösung der Auflösung der Auflösung sind dann doch zu viele stereotypen Muster verwurschtet worden. 

Fazit: Zu viele Loops, zu viel Geschwätz, zu kompliziert gedacht, um dann letztlich doch schablonenhaft statt genial zu sein. 

Kategorie: Genre Mix. Geister und Agathe Christie

Verlag: Audible Studios for Bloomsbury, 2020 (für das Hörbuch)
und Heyne, 2021

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Gespräche aus der Community

Auf dem Maskenball der Familie Hardcastle wird Tochter Evelyn ermordet - jeden Tag aufs Neue. Bis Aiden Bishop das Rätsel ihres Todes gelöst hat. Willst du herausfinden, wer der Mörder ist? Dann löse selbst unseren fiktiven Mordfall und gewinne eines von 30 Exemplaren.

Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich willkommen im Crime Club.


Auf dem Maskenball der Familie Hardcastle wird Tochter Evelyn ermodert - jeden Tag aufs neue. Bis Aiden Bishop das Rätsel ihres Todes gelöst hat, erwacht er immer wieder in Endlosschleife am Tag des Maskenballs und muss herausfinden, wer Evelyn getötet hat. 


Willst du auch herausfinden, wer der Mörder ist? Im Crime Club verlosen wir zusammen mit dem Tropen Verlag 30 Exemplare von "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton. 


Um teilzunehmen musst du deine eigenen ermittlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen! Löse diesen fiktiven Mordfall selbst und trage deine Lösung ins Bewerbungsformular ein! 


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1247 BeiträgeVerlosung beendet

Agatha Christie meets "Und täglich grüßt das Murmeltier" - dieser Krimi stellt alles Altbekannte aus dem Genre auf den Kopf!

Wir verlosen 15 Exemplare des Hörbuches "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" und schicken euch mitten hinein in das rätselhafte Geschehen rund um den Maskenball.

Liebe Krimi-Freundinnen und Krimi-Freunde, 


Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ von Stuart Turton ist eine raffiniert komponierte Kriminalgeschichte, wie ihr sie noch nie zuvor gehört / gelesen habt. Wir laden euch ein, das Hörbuch in einer spannende Hörrunde zu entdecken. 15 Exemplare (2 MP3-CDs) stellen wir euch hierfür zur Verfügung. 

Wir freuen uns auf diese Hörrunde mit euch und sind schon gespannt auf eure Rezensionen.


Im Falle eines Gewinnes seid ihr dazu verpflichtet, aktiv an der Hörrunde teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu verfassen.


Das AUDIOBUCH-Team drückt allen Bewerbern die Daumen!



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Sprecher:

Frank Stieren schlüpft stets überzeugend in verschiedene Rollen, als Hörbuchsprecher genauso wie als Schauspieler. Bei seiner Arbeit als Hörbuchinterpret lässt er sich nicht auf ein spezielles Genre festlegen - folglich gelingt ihm auch der Ausflug in das Krimi-Genre herroragend.

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