Su Turhan Kommissar Pascha

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 8 Rezensionen
(6)
(10)
(6)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kommissar Pascha“ von Su Turhan

Rechte Lust hat Zeki Demirbilek auf seine neue Aufgabe nicht. Er soll Chef sein. Gerade er. Teamresistent und streitsüchtig, wie er ist. Und dann dieses Angebot! Jetzt, wo er Schluss machen wollte – mit Deutschland, mit München, mit all dem Mist, der ihn so nervt. Doch dann ziehen seine Kollegen eine grausam zugerichtete Leiche aus dem Eisbach – ein Türke, vermutlich. Hunderte Reißnägel stecken in der Brust des Toten, zu einem arabischen Schriftzug formiert: – »Teufel«. Der erste Fall für Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha und sein bayerisch-türkisches Team!

Das Buch gefällt mir sehr gut. Es lässt sich gut lesen. Der Kommissar ist ein interessanter Mann.

— Sylke0668
Sylke0668

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Schädeltypograph

coole Ermittler und viel Schwarzer Humor; klasse

MellieJo

Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

Madame le Commissaire Isabelle ermittelt im Provence-Krimi um ein geheimnisvoll gefälschtes Bild mit schwankender Spannung

isabellepf

Be my Girl

Interessant! Sollte man gelesen haben

Sturmhoehe88

Tiefe Schuld

Erste Wahl für Krimi-Leser aus München

monihei

Ich will brav sein

"Hammer!", wäre die beste Beschreibung für diesen Thriller, wenn er nicht so subtil und fein gestickt wäre. Für mich das Buch des Sommers!

celentano

Inspektor Takeda und der leise Tod

guter Blick über Kontinent übergreifende Zusammenarbeit

MellieJo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Heftzwecken-Fall

    Kommissar Pascha
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    22. December 2015 um 08:36

    lKommissar Zeki Demirbilek ist trotz seines temperamentvollen Charakters empfindsam und hat eine geniale Intuition für Zusammenhänge. Und zwar schon seit seiner Jugend. ‚Fieberhaft tüftelte er zu jener Zeit an einem Handschriften-Analysesystem, um einen Übeltäter an dem Gymnasium zu überführen. Der Unbekannte hatte an die Wand im Pausenhof eine Preisliste gekritzelt, um sexuelle Dienste einer Mitschülerin zu bewerben.‘ Als er endlich herausgefunden hatte, dass der Übeltäter der Sohn des Schuldirektors war, kam er auf die glorreiche Idee, ihn öffentlich anzuprangern. Der Vater des späteren Kommissars hatte noch etwas mehr Grips im Kopf als der Sohn, denn er fragte den erfolgreichen Detektiv, ob er sich gut auf das Abitur vorbereitet hätte. Denn zu der Zeit ereignete sich diese Begebenheit. ‚Als keine Antwort kam, holte der Vater tief Luft. „Nein hast du nicht! Du hast die letzten Wochen damit verbracht, den schamlosen Jungen zu überführen.“ Zeki nickte. „Hat dir das Freude gemacht?“ Zeki nickte erneut.‘ Der Vater nahm den Sohn von der Schule und schickte ihn auf die Polizeischule, ohne den sicheren sozialen Erdrutsch eines nicht bestandenen Abiturs abzuwarten, der im Gymnasium auf seinen Sohn lauerte. Eine wunderbare Geschichte, um sowohl den Charakter des Kommissars zu skizzieren, als auch unser deutsches Bildungssystem. Überhaupt ist dieses Buch ein Musterbeispiel die Figuren auch mit Namen zu charakterisieren. So erhält ein rasender Streifenpolizist den Namen Wagner, eine gewissenhafte, solide deutsche Polizistin den Namen Vierkant und eine andere Mitarbeiterin in der Ermittlungsgruppe Migra, türkischstämmig, den Namen Cengiz, was mutig und unnachgiebig bedeutet. Die Krönung ist der strafversetzte Mitarbeiter Pius Leipold, der unter sittlich-moralischen Problemen leidet. Vor diesem Hintergrund gelingt es dem Autor einen spannenden und mit überdurchschnittlich viel Humor geschmückten Kriminalfall zu präsentieren, der mir ausgesprochen gut gefallen hat und den ich wärmstens weiterempfehlen kann.

    Mehr
  • spannender Krimi mit türkisch-bayerischen Ermittlerteam

    Kommissar Pascha
    louella2209

    louella2209

    24. April 2015 um 09:49

    Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha bekommt das Sonderdezernat Migra zugewiesen, das sich um Verbrechen mit ausländischer Beteiligung kümmern soll. Während er sich noch mitten in der Zusammenstellung seines Teams befindet, wird eine Leiche aus dem Eisbach in München gefischt, mit Reißzwecken verstümmelt, die einen arabischen Schriftzug ergeben. Der Auftakt zu einem spannenden soliden Krimi mit überraschenden Wendungen und einem gut durchdachten Fall. Der Roman besticht vor allem durch seine sorgfältig ausgearbeiteten Charaktere. Zeki Demirbilek vereint türkische und bayerische Eigenheiten und hat nicht nur mit der Aufösung des Falles, sondern auch mit seinem Privatleben zu kämpfen. An seiner Seite gesellen sich noch die junge Türkin Jale Cengiz mit Berliner Schnauze, die ruhige besonnene Isabel Vierkant und der bayerische Eigenbrötler Pius Leipold. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, die sich aber wunderbar ergänzen. Wer keinen reißerischen Thriller erwartet, sondern gute Krimiunterhaltung schätzt, wird bei diesem neuen Ermittlerteam seine Freude haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Kommissar Pascha"

    Kommissar Pascha
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2014 um 15:34

    Dem türkischstämmigen Kommissar Zeki Demirbilek wird die Leitung der neu gegründeten Soko Migra übertragen. Hier sollen Verbrechen aufgeklärt werden, die Menschen mit Migrationshintergrund betreffen. Gleich zum Einstand muss Zeki und sein neues deutsch-türkisches Team einen Mord am Eisbach in München aufklären. Mit dem Buch "Kommissar Pascha" ist dem Autor Su Turhan ein prima Krimidebüt gelungen. Kommissar Zeki Demirbilek ist erfrischend anders. Der sympathische türkisch-münchnerische Titelheld ist raubeinig, hat das Herz aber am rechten Fleck: eben typisch bayerisch. Auf der anderen Seite gewinnt man interessante Einblicke in die deutsch-türkische Kultur. Alle Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet, man kann sich sofort in die Geschichte hineinversetzen. Die Handlung ist gut durchdacht und spannend bis zum Schluss. Fazit: Für mich ist "Kommissar Pascha" ein sehr unterhaltsamer Krimi. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall "Bierleichen"!

    Mehr
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 1017
  • Ein türkisch-bayerischer Kommissar

    Kommissar Pascha
    gaby2707

    gaby2707

    26. December 2013 um 20:49

    Kommissar Zeki Demirbilek wächst in Istanbul-Fatih auf, bis seine Eltern Fatma und Zülfü beschließen - wir gehen für ein paar Jahre nach Deutsch-land. In München schlägt er die Polizeilaufbahn ein und arbeitet sich rasch nach oben. Jetzt ist er Leiter des Sonderdezernates Migra und soll Delikte mit Tätern mit Migrationshintergrund bearbeiten. Als bei den Surfern am Eis-bach ein Toter mit dem Brustkorb voller Reißzwecken aus dem Fluss gezo-gen wird, bekommt er seinen ersten Einsatz. Es soll allerdings nicht bei diesem einen Toten bleiben und die Spuren führen ihn zurück in seine alte Heimat Istanbul. Außerdem bekommt er zu seinen beiden neuen  Mitarbei-terinnen Isabel Vierkant und der jungen Jale Cengiz aus Berlin Unterstützung von Pius Leipold und seinen Kollegen Ferdinand Stern und Helmut Herkamer. Die Jagd auf den Mörder beginnt... Im Prolog lerne ich den Kommissar, dessen Integration sogar bei Schweins-braten und Weißbier nicht aufhört, kennen. Aus seiner ersten Ehe mit Exfrau Selma hat er zwei Kinder. Sohn Aydin lebt bei der Mutter in Istanbul und Tochter Özlem lebt in einer WG hier in München. Von seiner zweiten Frau Frederike lebt er getrennt - die Scheidung läuft. Im weiteren Verlauf der Geschichte werde ich mit dem Kommissar und seiner Familie immer bekannter und nehme an seinem Leben teil. In 62 übersichtlichen Kapiteln dreht es sich in der Hauptsache um eine junge türkische Frau, die ihr Leben liebt und die sich keine Vorschriften machen lässt. Nun soll sie verheiratet werden. Die Verträge zwischen ihrem todkran-ken Vater, Besitzer einer Dönerkette in Deutschland und dem Vater ihren Zukünftigen in der Türkei, ebenfalls Dönerbudenbesitzer, sind geschlossen. Das die Geschichte in München, wo ich wohne, und Umgebung spielt gefällt mir persönlich besonders gut, da ich so bei allen "Stadtspaziergängen" und -fahrten im Kopf dabei bin und immer genau weiß, wo sich die jeweiligen Personen gerade aufhalten. Die handelnden Personen sind zum Großteil so liebevoll beschrieben und gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen und so meine Sympathien und Antipathien gut vergeben kann. Obwohl es bei Zeki Demirbilek mit seiner paschahaften Art etwas gedauert hat - jetzt hat er mein Herz erobert und ich freue mich mehr von ihm zu lesen.  Was ich nicht so gut finde, sind die vielen türkischen Begriffe. Diese werden zwar im Anhang erklärt. Ich fände es aber wesentlich einfacher, wenn diese vielleicht in einer Fußnote erklärt würden. Dann fällt das dauernde Nachschauen beim Lesen weg. Alles in allem habe ich einen spannenden, nachvollziehbaren Krimi gelesen, dessen neuer Kommissar mir sehr ans Herz gewachsen ist.

    Mehr
  • Türkisches Solo

    Kommissar Pascha
    walli007

    walli007

    09. June 2013 um 18:32

    Gelegentlich hat Kommissar Zeki Demirbilek Sehnsucht nach seiner Geburtsstadt Istanbul, allerdings holt ihn die Wirklichkeit meist schnell wieder ein. Und nun tritt er seinen neuen Job als Leiter der Stelle, in der Fälle bearbeitet werden sollen, an denen Personen mit Migrationshintergrund beteiligt sind. Wie das so ist im öffentlichen Dienst, wollen einige Kollegen ihre unliebsamen Fälle an die neu geschaffene Stelle abschieben. Also prüft Demirbilek erstmal die Zuständigkeit. Dann gilt es die beiden Stellen zu besetzen, die seiner Abteilung zugeteilt wurden. Die Arbeit eigentlich eher öde und dann noch die anstehende Scheidung. Der Kommissar ist nicht gut drauf. Als jedoch ein Toter im Eisbach gefunden wird, an dessen Migrationshintergrund kein Zweifel besteht, ist der erste Fall da.  Ein interessantes Team der türkischstämmige Kommissar und seine beiden Mitarbeiterinnen. Türkisch-Bayrisch-Berlinerisch, Welten, die aufeinanderprallen und dem Roman eine besondere Würze geben. Der Fall selbst verwickelt und wahrscheinlich wegen des anderen Hintergrundes des Lesers nicht völlig nachvollziehbar. Dennoch spannend zu lesen, auch wenn gegen Ende etwas zu dick aufgetragen wird. Da scheint der Regisseur mit dem Autoren durchgegangen zu sein und mehr an eine künftige Verfilmung gedacht zu haben als an ein romanhaftes Ende. Trotzdem hat sich in München ein gutes Ermittlerteam zusammengefunden, dass künftig weitere fesselnde Unterhaltung verspricht.

    Mehr
  • Rezension zu "Kommissar Pascha" von Su Turhan

    Kommissar Pascha
    hproentgen

    hproentgen

    09. February 2013 um 19:52

    »Ziemlich genau vor einem Jahr fasste Kommissar Zeki Demirbilek einen Entschluss: Er wollte statt jeden Sonntag nur noch jeden zweiten Sonntag Schweinebraten essen. Zum einen wegen der Kalorien, zum anderen hatte er ein schlechtes Gewissen. Denn dem Münchner türkischer Abstammung war sehr wohl bewusst, mit den Essgewohnheiten gegen die Regeln seines Glaubens zu verstoßen. Nur, er konnte nicht anders. Obwohl seine Eltern Fatma und Zülfü ihrer Pflicht nachgekommen waren und ihren einzigen Sohn in die Koranschule schickten, wie es die Tradition verlangte. Bis zum zwölften Lebensjahr lernte Zeki, den Koran zu lesen, und wurde in religiösen Fragen unterrichtet. Dies war ein selbstverständlicher Bestandteil seines Alltags. Bis zu dem Tag, an dem seine Eltern sein Leben auf den Kopf stellten.« Zeki Demirbilek liebt Münchener Schweinebraten und Istanbul und hat Pascha-Allüren. Außerdem ist er Kommissar der Münchener-Kripo und jetzt soll er das Sonderdezernat für Schwerkriminalität mit Migrationshintergrund leiten. Und der Münchener Eisbach schwemmt ihm auch gleich eine Leiche zu. Gut, dass die junge Kollegin Kollegin Jale Cengiz mit türkischem Temperament und Berliner Schnauze das Team verstärkt. Sie ist vor ihrem jüngeren Bruder nach München geflohen, der seit dem Wegzug des älteren Bruder die Tugend seiner Schwester bewachen will. Hinzu stößt die niederbayrische Kollegin Isabel Vierkant, und Pius Leipold, ebenfalls ein Pascha, allerdings das bayrische Modell. Ein wenig erinnert es an Adler-Olsens Thriller um das Sonderdezernat Q, aber Turhan kann mit seinem bayrisch-türkischem Milieu sehr eigene Akzente setzen. Und alleine diese Milieuschilderung macht dieses Buch zu etwas Besonderem, Ungewöhnlichem. Da ist die Ehefrau des Ermordeten, die in Ganzschleier auf der Polizeirevier erscheint, aber ohne Hemmung über den verblichenen Ehemann und dessen Fehler herzieht - "Er hätte nie geboren werden dürfen!". Da ist Süleyman Güzelogu, Chef einer großen Döner-Kette, dessen Tocher immer wieder in den Jet-Set Postillen auftaucht und deren Eskapaden zu unterbinden er längst aufgegeben hat: Nur Jungfrau soll sie bleiben, das ist ihm wichtig. Denn er will sie mit dem Sohn seines alten Freundes in Istanbul verheiraten und so deren beiden Gesellschaft zu einem internationalen Player machen. Gül ist einverstanden, sie genießt es, die Männer mit ihrem Outfit heiß zu machen, an Sex hat sie aber kein Interesse. Wie Gül stehen auch die anderen Figuren im Roman zwischen Tradition und Moderne. Nicht, weil sie zwangsverheiratet oder ehrengemordet werden - sonst die übliche Lösung in Krimis -, sondern weil ihnen Familie und Traditionen wichtig sind und sie gleichzeitig auf die eine oder andere Art auch die Moderne schätzen. Selbst Nebenrollen kann Sur Turhan eindrücklich schildern. Etwa Antonia, die in einem Wellness Puff vor und hinter der Theke arbeitet, mit viel Selbstsicherheit geschult durch ihre Arbeit mit Männern, die auch ein türkischer Kommissar nicht so leicht erschüttern kann. So gehört dieses Buch zu den wenigen, die gleich zweimal gelesen habe. Und nur eins kann ich dem Buch vorwerfen: Bei der Vielzahl der Personen wäre eine Personenliste zum Nachschlagen sehr nützlich. Doch das ist auch schon das einzige, das ich kritisieren kann. Mit kurzen Szenen, flüssigem Stil schlägt das Buch den Leser in Bann. Für Fans von Georges Simenon und Friedrich Ani, aber auch für jeden, der einmal andere Milieus erleben will, genau das Richtige. Hoffen wir, dass das nicht das einzige Buch um Kommissar Pascha und seine Crew bleibt! Leseprobe: http://www.amazon.de/Kommissar-Pascha-Fall-Zeki-Demirbilek/dp/3426511916/ref=sr_11?ie=UTF8&qid=1360434884&sr=8-1#readerB008CJ6BHW Kommissar Pascha, Krimi, Su Turhan, Knaur Januar 2012 ISBN-13: 978-3426511916, Tb, 328 Seiten, Euro 8,99

    Mehr
  • Rezension zu "Kommissar Pascha" von Su Turhan

    Kommissar Pascha
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    07. February 2013 um 14:30

    Kommissar Zeki Demirbilek hat keinen Bock mehr. München geht ihm auf die Nerven, und er überlegt, in die Türkei überzusiedeln. Als nun auch noch das Sonderdezernat Migra eingerichtet wird und er es leiten soll, würde er am liebsten ablehnen. Aber dann wird eine Leiche aus dem Eisbach gefischt und das Sonderdezernat bekommt seinen ersten Fall. Zeki bleibt also doch, denn dieser Fall erweist sich als interessant. Der Leiche, einem Türken, wurden Reißzwecken in den Brustkorb gerammt, die den arabischen Schriftzug für „Satan“ bilden. Zeki Demirbilek nimmt mit seinem neuen Team die Ermittlungen auf. Einfach ist das nicht, denn neben den beiden neuen Mitarbeiterinnen Isabel Vierkant und Jale Cengiz bekommt er den Ur-Bayern Pius Leipold zugewiesen, der von seinem neuen Arbeitsplatz überhaupt nichts hält. Genauso wenig wie von Türken. Aber auch Zekis Mitarbeiterinnen haben es zunächst schwer mit ihrem neuen Chef, der nicht teamfähig, dafür aber cholerisch ist, und sich wie ein Pascha aufführt. Als noch zwei weitere Leichen gefunden werden, muss sich das Team irgendwie zusammenraufen. Dieser Krimi ist ein gelungener Serienauftakt. Zeki ist ein etwas sperriger und dadurch interessanter Charakter, dem man anmerkt, dass hinter der rauhen Schale ein weicher Kern steckt. Auch die Nebencharaktere sind sorgfältig ausgearbeitet. Der spannend erzählte Krimi verzichtet auf allzu blutige Details und gibt einen guten Einblick in die deutsch-türkische Lebensweise. Sehr nützlich ist der Anhang, in dem die verwendeten türkischen Ausdrücke erklärt werden, allerdings hätte ich gern noch eine Aussprachehilfe dazu gehabt. Ich habe ein paar Logikfehler gefunden, aber das finde ich in einem Debüt verzeihlich. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Bände dieser neuen Serie.

    Mehr
  • Rezension zu "Kommissar Pascha" von Su Turhan

    Kommissar Pascha
    Bellexr

    Bellexr

    13. January 2013 um 19:30

    Döner Delüks … der erste Fall für Kommissar Pascha . Seit rund einer Woche ist Zeki Demirbilek nun Leiter des Sonderdezernats Migra als auch schon der erste Fall auf ihn und sein Team wartet. Im Eisbach wird die Leiche eines Türken angetrieben, auf dessen Körper arabische Schriftzeichen eingraviert sind, welche das Wort Teufel bedeuten. Doch es soll nicht die letzte Leiche bleiben und die Spuren führen in den Umkreis der Dönerkette „Döner Delüks“. . So richtig hat sich Kommissar Demirbilek noch nicht mit seiner neuen Rolle angefreundet, da wartet schon der erste Fall auf ihn, obwohl noch nicht mal die Bewerbungsgespräche für seine beiden Teamkollegen abgeschlossen sind. Aus Berlin unterstützt die junge Jale Cengiz das Team, doch die zweite Stelle ist noch vakant und Kommissarin Isabel Vierkant hofft auf diese Stelle, doch erst einmal muss sie Kommissar Pascha überzeugen. Dieser verlegt das Bewerbungsgespräch kurzerhand zum Tatort und eh es sich Isabel versieht, ist sie die dritte im Bunde des Sonderdezernats Migra. . Die Handlung baut sich kontinuierlich auf, anfangs machen sich die Kommissare mit dem Umfeld des Toten aus dem Eisbach vertraut, bald kommen zwei weitere Leichen hinzu, die ganz offensichtlich ebenfalls in den Fall verstrickt waren und die Spuren weisen immer öfter in Richtung Großunternehmer Güzeloglus, der eine Dönerkette betreibt und zu seiner lebenslustige Tochter Gül. Neben der Ermittlungsarbeit des Sonderdezernats lernt man in einem weiteren Handlungsstrang „der Deutsche“ kennen, welcher beauftragt wurde, Gül zu überprüfen. Denn die junge Frau soll in Kürze einen reichen Türken heiraten, doch sie muss in jedem Fall unschuldig in die Ehe gehen. Ihr Lebenswandel deutet allerdings daraufhin, dass Gül es mit der Jungfräulichkeit nicht so ernst zu nehmen scheint. . Su Turhan verbindet in seinem Krimidebüt wunderbar die türkische Mentalität mit der bayerischen Lebensart. So lernt man einen äußerst gastfreundlichen, hilfsbereiten Zeki Demirbilek kennen, der seinen Schweinebraten liebt und gerne mal ein Weißbier trinkt, gleichzeitig aber auch seine türkische Seite pflegt und regelmäßig die Moschee besucht, Kahve und Cay für sein Leben gern trinkt und auf bayerisch wie auch auf türkisch flucht. Sein Protagonist ist zwar ein Macho, aber ein wirklich liebenswerter. Respektvoll geht er mit seinen Kolleginnen um, kümmert sich fast wie ein Vater um sie, kommandiert aber auch ganz gerne, ist für seine Streitlust gefürchtet und perfekt darin, Arbeit zu delegieren. Der geschiedene 40-jährige liebt seine Tochter und sein Sohn abgöttisch, lässt sich gerade von seiner zweiten Frau scheiden und dies auf sehr freundschaftliche Art und Weise und kann seine Jugendliebe und erste Frau Selma, die mit dem gemeinsamen Sohn Ayden in Istanbul lebt, nicht vergessen. . Neben der hervorragenden Charakterzeichnung von Zeki sind Su Turhan aber auch die weiteren Mitwirkenden sehr gut gelungen. Jale wie auch Isabel sind zwei junge, engagierte Kommissarinnen, die jede auf ihre Art das Team bereichern, Fehler machen und Ecken und Kanten haben. Und auch der vierte im Bunde, Kommissar Pius Leipold, ist sehr facettenreich gezeichnet und vertritt hier klar den typisch bayerischen Part im Team. . Durch den kontinuierlichen Aufbau der Story baut sich die Spannung auch nach und nach immer mehr auf. Die Geschichte wird von Su Turhan jederzeit sehr unterhaltsam, flüssig und fesselnd erzählt. Sein Hauptaugenmerk liegt zwar auf der reinen Krimihandlung, aber auch das Privatleben seines Protagonisten kommt nicht zu kurz und somit ist die Story jederzeit sehr abwechslungsreich. Zudem weist die Krimihandlung auch einige sehr interessanten Wendungen auf, das Motiv für die Morde ist lange Zeit nicht ersichtlich und auch den Täter präsentiert der Autor einen nicht zu früh. Die Auflösung ist logisch und absolut nachvollziehbar. . Fazit: Ein gelungenes Krimidebüt mit einem äußerst sympathischen Kommissar und einer komplex angelegten Story, welche von Su Turhan fesselnd erzählt wird. Ich freu mich schon auf den 2. Fall von Kommissar Pascha.

    Mehr
  • Leserkommentare zu Kommissar Pascha von Su Turhan

    Kommissar Pascha
    Gudrun

    Gudrun

    04. January 2013 um 22:54 via eBook 'Kommissar Pascha'

    In einem Rutsch gelesen. Sehr empfehlenswert. Freue mich auf das 2te.