"die letzte Show" von Sucy Pretsch
Eine Dystopie mit Zombies, für mich absolutes Neuland. Weder habe ich vorher eine Dystopie noch irgendwas mit Zombies gelesen. Wusste daher überhaupt nicht worauf ich mich ein lasse bzw was mich so erwartet.
Es ist der erste Horror Roman von Suzy und ist auch erst kürzlich erschienen. Erhältlich ist es als Taschenbuch und in Kindle Unlimited. Im Dezember soll es noch als Hardcover erscheinen, das wird dann sowas von bei mir einziehen.. 😁
Aber jetzt versuche ich mich mal an einer Einschätzung. Der Prolog ging gleich spannend los und es wurde ansehnlich und ausführlich, ohne das es langweilig wurde, der Beginn der Pandemie erklärt.
Dann gab es einen Szenenwechsel und uns wurde unser Showmaster Randy vorgestellt.
In Laufe seiner Show kommen dann unsere anderen Helden ins Spiel.
Alle handelnden Charaktere waren bildhaft und glaubwürdig dargestellt. Auch alle Handlungen waren für mich als Neuling gut und vorallem nachvollziehbar dargestellt, klar es ging um Untote, aber trotzdem.
Es wird zwar als Horror Roman beschrieben, aber ich fand es persönlich sehr human und wenig blutig geschrieben, hätte für mich mehr sein können.
Dennoch kommen die action reichen Szenen nicht zu kurz.
Was mich teils etwas irritiert hatte, waren manchmal die Perspektiv Wechsel mitten im Geschehen, da hätte ich mir gerne einen kleinen Absatz gewünscht. Aber wenn man einmal mittendrin war, ging auch diese kurze Verwunderung schnell weg.
Suzy ihr Schreibstil ist einfach gehalten, es gibt keine allzu ausführlichen Beschreibungen, die Langeweile aufkommen lassen. Ich empfand es als durchweg spannend und auch die unerwarteten Wendungen haben mich überrascht.
Die Länge der Story empfand ich mit 243 Seiten genau richtig gewählt, das Ende kam auch nicht zu kurz und wurde sehr gut umgesetzt.
Demnach gab es natürlich auch keine Längen, sondern es ging kurz und knackig durch eine dystopische Welt.
Kann es wärmstens weiter empfehlen, egal ob Liebhaber für Dystopien oder Neulinge wie mich die gerne mal etwas in diese Richtung lesen wollen.





