Sue Black

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Neue Bücher

Alles was bleibt: Mein Leben mit dem Tod
Neu erschienen am 17.09.2018 als E-Book bei DUMONT Buchverlag.
Alles, was bleibt
 (1)
Neu erschienen am 13.09.2018 als Hardcover bei DuMont Buchverlag .

Alle Bücher von Sue Black

Sue BlackAlles, was bleibt
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Alles, was bleibt
Alles, was bleibt
 (1)
Erschienen am 13.09.2018
Sue BlackForensik in 30 Sekunden
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Forensik in 30 Sekunden
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Erschienen am 04.06.2018
Sue BlackAlles was bleibt: Mein Leben mit dem Tod
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Alles was bleibt: Mein Leben mit dem Tod
Alles was bleibt: Mein Leben mit dem Tod
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Erschienen am 17.09.2018
Sue BlackSaving Bletchley Park
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Saving Bletchley Park
Saving Bletchley Park
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Erschienen am 13.02.2014

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Rezension zu "Alles, was bleibt" von Sue Black

Das Thema Tod und Sterben
Buchraettinvor einem Monat

Das Cover zieht schon die Blicke auf sich. Ich kann schon verraten, die Autorin hat das Skelettbild auch in Bezug auf seine Kennzeichen hin ein wenig untersucht. Die Autorin des Buches hat hier ein sehr interessantes Buch geschrieben, in dessen Mittelpunkt der Tod, das Sterben steht. Dennoch ist es ihr gelungen einen zarten Humor einzuflechten und was mir sehr gefallen hat, sie hat einen wirklich tollen Erzählstil und sie berichtet auch distanziert, aber dennoch auch einfühlsam über dieses Thema.
Sue Black lebt in Schottland und ist forensische Anthropologin. Sie berät auch Krimiautoren. Ich mag in einem Sachbuch vorn ein Inhaltsverzeichnis vorzufinden. Da bekomme ich als Leser einen ersten Überblick über die Themen im Buch. Das Buch gliedert sich für mich in verschiedenen Abschnitten. Anfangs erzählt sie vom Tod. Warum wir dieses Thema gern vor uns herschieben, verdrängen, ihm Spitznamen geben, obwohl wir wissen, dass wir alle ihm irgendwann begegnen.
Sie erklärt zu Beginn auch den Unterschied zwischen Pathologen und Anthropologen, diese arbeiten in Großbritannien mehr als Wissenschaftler, als als Arzt.
Mir haben einige Szenen sehr gefallen. Wie z.B. der Mann, der später seinen Körper als Körperspende der Anatomie zur Verfügung stellen möchte, für die makroskopischen Anatomiekurse im Medizinstudium. Ich denke, dieses Buch kann ich wirklich für alle angehenden Medizinstudenten empfehlen. Ich kenne das Unbehagen, der erste Tag im Makroskopischen Anatomiekurs. Da bietet das Buch schon eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, den Umgang mit den Leichen, der Gedanke, dass es Menschen waren, das fand ich sehr gut beschrieben und es lädt zum Nachdenken ein.
Das Buch unterteilt sich in Kapitel. Abgetrennt mit einem Deckblatt findet man hier auch Fotos. Auch Fotos von verstorbenen Familienmitgliedern der Autorin und sie geht auch auf deren Sterben und dem Umgang damit ein. Sie berichtet auch sachlich über dieses Thema, aber auch immer wieder emotional und sie regt den Leser an darüber nachzudenken.
Aber auch medizinische Dinge, anatomische Details beschreibt sie. Ich denke, es ist gut ein wenig medizinisches Vorwissen zu haben, aber ich glaube, auch Laien, die Interesse an diesen medizinischen Dingen haben, können das Buch dennoch gut lesen.
Es geht in diesem Buch auch um die „Physiologie des Todes“. Wie läuft Sterben ab? Wie verwest der Körper. Für mich ist es ein wissenschaftliches Buch, es gibt für mich keine metaphysischen Details.
Sie berichtet auch von Todesfällen, auch gerade unbekannte Tote, wie wichtig es ist, für die Angehörigen, dass diese Gewissheit bekommen, was passiert ist. Im Anhang des Buches gibt es in Bezug dazu noch eine Beschreibung eines verstorbenen Mannes, wo auch um Hinweise gebeten wird mit einer genauen Beschreibung des Mannes. Hinten findet sich auch ein Register.
Sie beschreibt am Ende des Buches auch Gründe, warum sie dieses Buch geschrieben hat und führt hier auf, dass ihr Vater ein wunderbarer Geschichtenerzähler war- ich finde, die Autorin ist auch eine tolle Erzählerin. Mir hat das Sachbuch sehr gefallen. Es ist sehr interessant, informativ, macht nachdenklich und ist auch spannend und gefühlvoll erzählt.
Absolute Leseempfehlung für alle von uns, die sich genauer mit dem Thema Tod auseinandersetzen wollen, auf eine wissenschaftliche Art und Weise. Auch besonders für angehende Medizinstudenten sehr zu empfehlen.

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