Sue Grafton Gefährliche Briefe

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Inhaltsangabe zu „Gefährliche Briefe“ von Sue Grafton

Kinsey Millhone, Privatdetektivin mit Mut und Gespür, gerät in Verdacht, ihren Exmann erschossen zu haben. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach dem wahren Täter zu machen - nicht immer mit ganz legalen Mitteln ... (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Gut aber nicht ganz mein Geschmack

    Gefährliche Briefe
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    10. May 2015 um 06:41

    Als ihr Exmann Mickey lebensgefährlich angeschossen wird und im Koma liegt, sieht sich die Privatdetektivin Kinsey Millhone gezwungen auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Denn nicht nur wurde Mickey mit ihrer Waffe angeschossen auch stößt sie auf einen schlimmen Fehler aus ihrer Vergangenheit den Kinsey unbedingt wieder gut machen möchte. Ihre Mittel sind nicht immer legal aber sehr effektiv. Sue Grafton hat mit „Gefährliche Briefe“ einen guten und soliden Kriminalroman geschrieben. Er ließ sich zügig lesen, hatte aber meiner Meinung nach ein paar unnötige Stellen die den Roman vielleicht noch etwas interessanter machen sollten. „Gefährliche Briefe“ war gut aber nicht ganz mein Geschmack.

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  • O wie Opfer

    Gefährliche Briefe
    abuelita

    abuelita

    02. October 2013 um 18:54

    Auch Kinsey macht mal Fehler….und die Ehe mit Mickey damals war einer ihrer größsten. Doch das ist alles Schnee von gestern – bis Mickey lebensgefährlich verletzt wird …angeschossen, mit Kinseys Waffe! Jetzt steht sie selbst unter Mordverdacht und muss bei der Jagd nach dem richtigen Verbrecher zu allen Mitteln greifen…auch zu nicht ganz legalen… Ein spannendes Thema, ohne Frage – aber Sue Grafton versteht es einfach zu schreiben. Und immer gibt es auch etwas zum Lachen, hier z.B. die Szenen mit Hund und Katze….da habe ich wirklich Tränen gelacht. 

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  • Rezension zu "Gefährliche Briefe" von Sue Grafton

    Gefährliche Briefe
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 20:56

    Mein Lieblingssatz vorweg: "Henry und ich haben beide eine Angst vor Zahnärzten, die schon ans Komische grenzt. Wir gehen zwar gewissenhaft zum Nachsehen, brechen aber bei jedem Eingriff, der tatsächlich vorgenommen werden muß" Nee, ne? Aber es geht noch weiter ;-): "in Panik aus." *g* Kinsey Millhone kommt durch einen Zufall in den Besitz eines Briefes, der nahelegt, daß ihr erster Mann, der als Polizist seinerzeit des Todschlags beschuldigt wurde, tatsächlich unschuldig ist. Getrieben von dem Schuldgefühl, ihm ein Alibi versagt zu haben, obwohl er unschuldig war, geht sie der Sache nach. Und sieht sich bald sogar vor die Aufgabe gestellt, denjenigen zu finden, der ihren Ex angeschossen hat - mit einer Waffe, die er ihr einmal geschenkt hatte. So verweben sich Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch ist im Original 1999 erschienen, aber, wie im Vorwort zu lesen ist, befindet sich Millhone in einem Zeitloch: Sie löst ihre Fälle in einer Zeit, in der es noch kein Handy und kein Internet gab. Sympathisch, wie ich finde. Macht die Sache viel spannender! Mein 2. Kinsey Millhone-Krimi nach "A wie Alibi". Hat mir wieder gut gefallen, die Figur der Millhone ist sympathisch und patent, Grafton schreibt streckenweise sehr komisch und hat ein gutes Händchen für Personenbeschreibungen. Einige der in diesem Krimi vorkommenden Personen sind echte Typen, besonders die ältere Generation scheint es ihr angetan zu haben, und in diesem Roman werden einige Personen sehr sympathisch und manchmal urkomisch dargestellt (das Schwestern-Paar: göttlich!).

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  • Rezension zu "Gefährliche Briefe" von Sue Grafton

    Gefährliche Briefe
    ShadowOfBlue

    ShadowOfBlue

    18. April 2007 um 23:12

    Tatort: Real.. mal wieder die Wühlkiste, mal wieder ein Mängelexemplar, mal wieder zum Preis von 2,99 Euro, mal wieder ein Volltreffer. Wenn ich Bücher lese, dann mag ich es entweder humorvoll oder spannend. Ideal wäre eine Mischung, jedoch kann hier auch viel Mist bei rauskommen. So habe ich es wieder mal geschafft, dass ich ein Buch durch Zufall in die Finger bekommen habe, das nicht nur spannend klang, sondern auch spannend war. Sue Grafton - Gefährliche Briefe [O wie Opfer] Kinsey Millhone, eine ehemalige Polizistin, ist Privatdetektivin in Kalifornien. Um sie ranken sich - chronologisch durchbuchstabiert - bereits einige Romane wie man am Buchstaben O (wie Opfer) erkennen kann. Sie hat ihr eigenes Büro und reichlich zu tun. Nebenbei treibt sie sehr viel Sport um sich fit zu halten und hat einen Hang dazu auch hin und wieder die Grenze der Legalität bei ihren Ermittlungen zu überschreiten. Als sie eines Tages einen Anruf von einem Trödelhändler auf ihrem Anrufbeantworter hat, der einige alte Dokumente und Erinnerungsstücke von Kinsey bei einer Schliessfachzwangsräumung bekommen hat, taucht zum ersten Mal seit etlichen Jahren wieder ihr Ex-Mann Micky Magruder auf. Sein Schliessfach war es nämlich, das geräumt wurde, weil er die Rechnung nicht bezahlt hat. Nachdem Kinsey ihre alten Unterlagen wieder - gegen eine kleine Bezahlung - in ihrem Besitz hat, möchte sie gerne Mickys aktuelle Adresse rausbekommen. Auch wenn sie es sich nicht eingestehen möchte, macht sie sich Sorgen um ihn, da seine finanzielle Lage scheinbar nicht gerade rosig aussieht. Da der Trödler aber selbst die Adresse des Lagerhauses nicht kostenlos rausgeben möchte sieht sich Kinsey gezwungen, bei ihm einzubrechen um die Quittung mit der Adresse zu stehlen. Zum Zeitpunkt der Trennung stand Micky unter dem Verdacht des Todschlags, in dem nur durch seine Quittierung des Polizeidienstes nicht weiter ermittelt wurde. Als Kinsey dann in den Unterlagen einen noch ungeöffneten Brief an sie findet, der Micky auf Grund einer Affäre für die Mordnacht entlastet, verstärkt sich ihr Drang Micky zu kontaktieren, da sie ihn zu unrecht verdächtigt hat. Jedoch scheint dies schwieriger als erwartet und als sie dann auch noch durch die Kriminalpolizei verhört wird, weil auf Micky geschossen wurde vertieft sie sich immer mehr in den Fall. Die Tatwaffe war nämlich ihre eigene, die sie aber seit dem Zeitpunkt der Scheidung nicht mehr in ihrem Besitz befand. Ebenfalls ein Anruf aus Mickys Wohnung ein paar Monate zuvor belastet sie. So versucht Kinsey sich zu entlasten und den wahren Schützen zu finden. Mit der Zeit finden sich neben einigen hilfsbereiten Personen auch diverse Tatverdächtige und auch die Detectives Aldo und Claas sitzen ihr im Nacken, so dass sich ihre Recherchen erschweren. Daher muss Kinsey sämtlichen Spuren nachgehen und entdeckt immer mehr Verbindungen zwischen vielen verschiedenen neuen und alten Bekanntschaften. Doch wer von diesen ist der Schütze? Ist Micky einem Verbrechen auf der Spur gewesen und wurde deswegen niedergeschossen? Vor wem muss Kinsey sich am meisten in Acht nehmen und wem kann sie vertrauen? All diese Fragen müsst ihr euch selbst beantworten, indem ihr das Buch zur Hand nehmt und es einfach lest ;-) Bisher war Sue Grafton für mich völlig unbekannt und das Buch ein definitiver Zufallskauf. Jedoch werde ich sicherlich noch weitere Bücher von ihr lesen, vorallem die mit Kinsey Millhone als Hauptfigur. Für den Neuling ist auch gut ein kurzer Einblick in Kinseys bisheriges Leben bzw. zu der um sie erschienen Buchreihe am Anfang des Romans vorhanden. Wirklich kennen lernt man die Hauptfigur jedoch erst im Laufe der Geschichte. Wie es in den meisten Büchern der Fall ist, baut sich die Spannung mit der Zeit immer mehr auf. Um so mehr Figuren in der Handlung auftauchen, um so mehr Tatverdächtige gibt es und um so mehr rätselt man als Leser mit an der Lösung des Falls. Ebenfalls sind die Figuren des Buchs wie aus dem echten Leben gegriffen, haben ihre Fehler und sind bei weitem nicht einem Idealbild entsprechend. Auch Kinsey schafft es nicht wie in so vielen Krimiserien sich das fehlende Teil des Puzzles aus den Fingern zu saugen und ist sicher auch manchmal auf der falschen Fährte. Letztendlich zeigt sich jedoch, dass jede falsche Fährte auch einen Teil zum Puzzle beiträgt. Natürlich erfüllen einige Leute in dem Buch auch die gesellschaftlichen Vorurteile, die so weit verbreitet sind. Exzentrische Snobs, die bösen Cops, nette alte Vermieter und Vermieterinnen, die ihre Mieter gerne mal etwas im Auge behalten und so weiter. Trotz der Realitätsnähe passt einfach alles in die typischen Klischees. Dazu trägt sicherlich auch der sehr ausschmückende Schreibstil von Sue Grafton bei, denn alle Details vom Kopf bis Fuß werden von ihr penibel niedergeschrieben. So bleibt einem kaum noch Freiraum für persönliche Vorstellungskraft, sondern die Personen sind eigentlich schon vorgeschrieben. Dies mag auf einer Seite schade sein, mich jedoch hat es nicht sehr gestört. Auch wenn das Bild der Personen und Orte recht detailliert vorgeschrieben wurde, hat man immer noch genügend Möglichkeiten sich seine eigenen Bilder zu erschaffen. Letztendlich ist es zwar eigentlich ein Krimi wie jeder andere, doch hat die Handlung ein gewisses etwas. Da hier Personen aller Gesellschaftsschichten vereint werden ist es irgendwie umfassender und wirkt mehr aus dem Leben gegriffen. Auch das Vorgehen der Charaktere ist in gewisser Weise menschlicher als in anderen Romanen. Angst, Sorge und auch andere Gefühle kommen hier deutlich zum tragen und sind sicherlich ausschlaggebend für manche Reaktion. Kaum einer in dem Buch handelt komplett durchgeplant, jedoch auch nicht unüberlegt. Es sind einfach alles nur Menschen und keine Maschinen. Sue Grafton hat sich jedenfalls mit "Gefährliche Briefe" definitiv in die Liste meiner persönlichen Favoriten geschrieben und steht auch schon wieder auf meiner Noch-Zu-Lesen-Liste. Schliesslich muss ich ja auch herausfinden, was Kinsey Millhone vor diesem Fall so getrieben hat und ich bin mir sicher, dass ihr auch noch etwas über das eine oder andere Buch von Sue Grafton von mir lesen werdet. Ich kann definitiv nur eine Leseempfehlung aussprechen, da das Buch bis zum Ende nichts an Spannung einbüßt und sich - bis auf die teils etwas zu detaillierten Beschreibungen - sehr locker lesen lässt. Nur mit den vielen auftauchenden Namen kann es manchmal zu Verwirrungen kommen, die jedoch meist nicht sehr tragisch sind. Ich kann euch trotzdem beim Lesen nur dazu raten, euch alle Namen einzuprägen.. vielleicht gibt es ja später noch einen weiteren Zusammenhang ;-) Auf jeden Fall hat "Gefährliche Briefe" die vollen 5 Sterne verdient. Schade nur, dass es nach etwa 275 Seiten schon vorbei ist. Aber ich habe ja bereits die Bände A-C vorliegen und genieße zur Zeit schon mit Spannung geladen den aller ersten Kinsey-Millhone-Roman :-) Hard Facts: Sue Grafton - Gefährliche Briefe [O wie Opfer] erschienen im Goldmann Verlag ISBN 3-442-45527-8 (Taschenbuch) regulärer Preis 8,90 Euro Leserschaft: von der Jugend bis ins hohe Alter, jeder der Spannung liebt Leseprobe "Ich war die Hintertreppe halb hinuntergestiegen, als über mir ein Gesicht erschien. Über dem schmieseeisernen Geländer erkannte ich zottige maisgelbe Haare, ein langes, knochiges Gesicht und einen eingesunkenen Brustkasten in einer blauen Jeansjacke mit abgeschnittenen Ärmeln. Ich schlang mir einen Matchsack über die Schulter, drückte mir den anderen gegen den Leib und begann, die Stufen hinabzurasen, indem ich zwei auf einmal nahm, während der Kerl in der Jacke sich auf den Treppenabsatz zubewegte. Ich erreichte das untere Ende der Treppe genau in dem Moment, als er den Abstieg begann. Wegen des Klirrens an seinen Stiefeln, die mit Ketten behängt sein musste, konnte ich jeden seiner Schritte hören. Ich lief auf Zehenspitzen und hielt mich weit außen, da ich auf keinen Fall gegen einen der Wasserzähler am Haus prallen wollte. Die Hausmeisterwohnung lag mittlerweile völlig im Dunkeln, aber Cordia hatte wie versprochen die Hintertür unverschlossen gelassen. Ich drehte den Knopf, öffnete die Tür und trat ein. [...] Ich drehte mich gerade um, um die Tür zu schliessen, als Dorothy durch die schmale Öffnung hinausschoss. [...] Wenn er Dorothy erwischte, würde er ihr den Hals umdrehen und sie über den Zaun werfen und sie damit zwingen, in wieder anderer Form in dieses Leben zurückzukehren. Ich packte sie am Schwanz und zerrte sie nach hinten, während sie darum rang, mit ausgestreckten Krallen auf dem Beton Halt zu finden. Unter lautstarken Protesten zog ich sie in die finstere Küche zurück, schloss die Tür und verriegelte sie zugleich."

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