Sue Harrison Der Gesang des Flusses

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang des Flusses“ von Sue Harrison

Der Roman nimmt den Leser mit in die geheimnisvolle, faszinierende Welt der Vorzeit und schildert, wie das Leben im prähistorischen Alaska gewesen sein könnte, wie die Vorfahren der Eskimos und der Indianer vor etwa 8.500 Jahren gelebt haben könnten. "Das Bild ist so farbig, daß die ferne Zeit mit ihren Mythen, Legenden und ihrem Alltag dem Leser glaubhaft nahegerückt wird." (Welt am Sonntag.)

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  • Rezension zu Sue Harrison - Der Gesang des Flusses

    Der Gesang des Flusses
    Lumi

    Lumi

    09. January 2016 um 18:58

    "Der Gesang des Flusses" ist der Auftakt zu Sue Harrisons zweiter Romantrilogie, in welcher sie sich mit der Vorzeit der Aleuten beschäftigt. Die Trilogie spielt lange nach der ersten, so genannten Elfenbeinschnitzer-Trilogie und kann von dieser unabhängig gelesen werden. Kennt man sie, werden einem einige Protagonisten wiederbegegnen, die in der Zwischenzeit zu Figuren der aleutischen Legende geworden sind. Im Zentrum von "Der Gesang des Flusses" stehen die Bewohner zweier aleutischer Dörfer vor mehr als 8500 Jahren. Obwohl sich die Traditionen und Bräuche beider Dörfer nicht grundlegend voneinander unterscheiden, herrscht Misstrauen zwischen ihnen. Der junge Chakliux soll dies beenden. In seinem Volk beim Vetter-Fluss-Dorf hat er eine besondere Position inne. Als Säugling wurde er von der Heilerin K'os an einer heiligen Stelle gefunden. Mit seinem verkrüppeltem Fuß und den teilweise zusammengewachsenen Zehen war es für alle klar ersichtlich, dass er eine so genannte Tier-Gabe war und etwas vom Otter in sich trägt. Darum erhielt er auch eine Unterweisung, die ihn zum Geschichtenerzähler seines Volkes machte und mit geheimem Wissen ausstattete. Im Nahe-am-Fluss-Dorf soll er nun eine Frau nehmen, um die beiden Dörfer aneinander zu binden. Doch die Menschen im Dorf misstrauen ihm wegen seiner Verkrüppelungen, sie fürchten ihn als Fluch. Als es dann auch noch zu Morden in der kleinen Gemeinschaft kommt und ein unerklärliches Hundesterben einsetzt, scheint ein Krieg zwischen beiden Dörfern unvermeidlich. Ein Krieg, bei dem die beiden Dörfer mit ihren Kriegern auch ihre Ernährer und damit ihre Lebensgrundlage verlieren könnten... Am Anfang habe ich mich ziemlich schwer getan mit Sue Harrisons Roman. War ich von der Vorgänger-Trilogie noch ziemlich schnell angetan, konnte ich mich in "Der Gesang des Flusses" nur langsam einlesen. Lange Zeit dümpelt die Geschichte ziemlich unspektakulär vor sich hin, doch irgendwann nimmt sie dann zum Glück doch noch Fahrt auf und es wird interessant. Insgesamt ist Sue Harrison deswegen meiner Meinung nach doch noch ein guter, prähistorischer Roman gelungen. Nach einer anfänglichen Überflutung an Charakteren, die alle recht flach bleiben, kristallisieren sich ab etwa der Mitte des Buchs die Hauptcharaktere heraus. Einige lernt man lieben, andere hassen und bei einigen ist man überrascht, wie falsch man sie doch eingeschätzt hat. Die Geschichte des Romans enthält von allem etwas: es geht um Konflikte, die aus Vorurteilen und Vorbehalten erwachsen können, um Liebe, Hass und Rache. Es wird gut aufgezeigt, welcher Bedeutung Bräuche und Traditionen beigemessen wurden und auch, welche Widrigkeiten das Leben in einer klimatisch extremen Region wie den Aleuten für die Menschen vor vielen Tausend Jahren mit sich brachte. Die Autorin kennt sich in der Materie aus und verwendet viele Begriffe aus Eingeborenensprachen. Diese sind nicht immer ganz leicht zu merken, aber durchaus interessant, zumal sie am Ende auch noch in einem Glossar erklärt werden und ihre Aussprache umschrieben wird. Eine kleine Pflanzenkunde und ein Nachwort der Autorin runden den Roman ab. Ich werde die beiden Nachfolger "Der Schrei des Windes" und "Der Ruf der Sterne" jedenfalls sicher lesen.

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