Sue Hubbell Leben auf dem Land

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Inhaltsangabe zu „Leben auf dem Land“ von Sue Hubbell

Eine Hymne auf das entschleunigte Leben: Sue Hubbell, ehemals Bibliothekarin in Rhode Island, dann Bienenzüchterin auf einer einsam gelegenen Farm in Missouri, zeigt uns mit feinem Humor und naturwissenschaftlicher Kenntnis, wie viel wir von Bienen und Fledermäusen, von Insekten und Pflanzen lernen können, kurz: von den faszinierenden Beziehungen und Prozessen in der Natur. Das schönste Buch zum »Slow Life« nun in Neuausgabe.

Danke! Ein herrlicher Roman mit wertvollen Informationen, die ich aufgesaugt habe. Eine literarische Rarität ohne "Konservierungsmittel".

— Lidiaknit
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  • Auf dem Land gehen die Uhren anders

    Leben auf dem Land
    SiCollier

    SiCollier

    19. July 2016 um 10:54

    In einer Welt zu leben, in der die Antworten auf Fragen so vielfältig und gut sein können - das ist es, was mich jeden Morgen aus dem Bett und in die Puschen treibt. (Seite 76)Meine MeinungAuf dem Land habe ich selbst rund zweiundzwanzig Jahre lang gelebt. Wieso also ein Buch darüber lesen, zumal mich das Cover nicht sonderlich anspricht. Dann fiel es mir in die Hände - und ich konnte es kaum noch zur Seite legen. In wunderbar ruhiger Erzählweise berichtet die Autorin mit großer Sachkenntnis von den kleinen Dingen und Erlebnissen, die im großen Gefüge meist unbeachtet vorüber ziehen oder ganz untergehen. Mit diesem Blick auf das anscheinend Unscheinbare gelingt es ihr den Blick für das große Ganze zu schärfen.Egal ob es um Schlangen, Mäuse, Spinnen oder gar Milben bei Nachtfaltern geht - Hubbell gelingt es, auch solche auf den ersten Blick eher unappetitliche Begegnungen so zu schreiben, daß das Lesen - vermutlich im Gegensatz zum direkten Kontakt - ein Vergnügen ist. So ganz nebenbei kann man eine Menge über die genannten wie zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten lernen. Wenn die Autorin dann über Zusammenhänge (fast schon) philosophiert und gegenseitige Abhängigkeiten aufzeigt, taucht man endgültig in die faszinierende Welt des Landlebens, sei es von Mensch oder Getier, ein.Trotz der sehr realen Geschehnisse und Situationen vermittelte mir dieses Buch beim Lesen eine fast schon irreale Ruhe. Es geht nicht um Hetze und Hast, Tages- und Jahresablauf werden nicht durch die Uhr, sondern die Natur bestimmt. Man lebt nicht gegen, sondern mit der Natur. Die sich daraus ergebende Zufriedenheit, wobei die Autorin die Härten nicht unterschlug, ließen mich als Leser ein Gefühl von Ruhe und innerer Zufriedenheit fühlen, wie es nur wenige Bücher schaffen. Obwohl so ganz anders, mußte ich doch immer wieder unwillkürlich an Wilhelm vom Kügelgens "Jugenderinnerungen eines alten Mannes" denken. Hier, in diesem Buch, tritt sie uns entgegen, mit all ihrer Geruhsamkeit und ihren schönen Seiten. Aber auch, liest man etwas genauer zwischen den Zeilen, nicht ohne die häßlichen, traurigen, tragischen Seiten zu verschweigen. So habe ich in meiner Rezension zu Kügelgens Werk über „die gute alte Zeit“ geschrieben. Das läßt sich hier bedenkenlos wiederholen, wenn man es auf das Landleben bezieht.Das Buch strahlt eine friedliche Heiterkeit aus, die Ruhe und Gelassenheit in unsere hektische Zeit zu bringen und den Blick auf das Wesentliche und seine Zusammenhänge zu lenken vermag. Besseres läßt sich über ein solches Buch schwerlich sagen.Mein FazitEin wahrhaft entschleunigendes Buch über das Leben auf dem Land und das, was wichtig ist im Leben.

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