Sue Monk Kidd Die Bienenhüterin

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Inhaltsangabe zu „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd

Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen 14-jährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses, wandert über die staubigen Straßen der Südstaaten, um ein neues Zuhause zu finden. Sie begegnet wunderbaren Menschen, rettet mit Mut und Klugheit ein Leben und findet bei drei Frauen Unterschlupf, die, wie im Märchen, in großer Eintracht zusammenwohnen. Die drei Schwestern geben dem Mädchen alles, was es braucht: Liebe, Halt, und Geborgenheit. Sie nehmen Lily in ihre Familie auf und weihen sie in die Geheimnisse weiblichen Wissens ein. Lily lernt alles über die Bienenzucht. Sie erfährt, wer ihre Mutter, die sie so schmerzlich vermisst, wirklich war, und sie verliebt sich. Doch eines Tages steht ihr Vater am Gartentor ...

Eine unglaublich berührende Geschichte.

— leiserkrach

Ich liebe dieses Buch!

— Manuel_Deinert

Eine gleichsam bittere und honigsüße Geschichte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Liebe in diesem Buch ist praktisch greifbar

— leakrr

Fragwürdige wenig glaubhafte Geschichte, mit nerviger Protagonistin und nicht immer ganz korrekten Ausdrücken

— Das_Leseleben

Herzensbuch! Habe es mit 12 gelesen. Trotz der ernsten Themen verbinde ich damit Geborgenheit, Liebe, Sommerhitze und warme Farben!

— Broeslmonster

Eine ergreifende Geschichte über die Stärke von Frauen!

— easypeacylemonsqueezy

Liebenswürdige Charaktere, süße Story...jedoch fehlt etwas Spannung.

— LarryPi

Ein Buch zum weinen und zum lachen

— schokoloko29

Eine wunderschöne und einfühlsam erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden, die Freundschaft und das Leben. Absolut lesenswert.

— chuma

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  • Bitter und honigsüß ...

    Die Bienenhüterin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. April 2017 um 18:17

    "Du musst eine Mutter in dir finden. Das müssen wir alle." (S. 450)... darum dreht sich die Geschichte, um das Suchen und Finden von Antworten, Halt, Annahme und Gemeinschaft. Da kommen die Bienen als Begleiter gerade Recht, denn die fleißigen Insekten leben Gemeinschaft und Fürsorge auf höchstem Niveau.Lily verliert ihre Mutter bei einem tragischen Unfall als sie 4 Jahre alt ist. Vermutlich hat sie selbst ihre Mutter erschossen. An dieser Bürde hat sie schwer zu tragen. Hinzu kommt der lieblose und gewalttätige Vater, vor dem sie schließlich flieht. Sie folgt den kläglichen Spuren, die ihre Mutter hinterlassen hat und gelangt zu einer Imkerin, bei der sie Antworten und Geborgenheit findet. In der süßen Atmosphäre des Honighauses begegnet sie den Bienen und schließlich sich selbst. "Selbst, wenn wir noch eine Mutter haben, müssen wir immer noch diesen Teil von uns selbst in unserem Herzen finden." (S. 450)Eine bittersüße Geschichte, die in der Hitze der Südstaaten spielt. Immer wieder sorgt die Ungleichheit zwischen den Menschen für Turbulenzen. Gleichzeitig vermittelt das kleine Grüppchen von Männern und Frauen um die Imkerin Augusta Zusammenhalt unabhängig von der Hautfarbe. Liebenswerte und besondere Charaktere, interessante Informationen zu den Bienen und das tragische Schicksal von Lily sorgen für Lesegenuss auf höchstem Niveau.       

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    • 3
  • absolut keine Empfehlung

    Die Bienenhüterin

    Das_Leseleben

    24. February 2017 um 11:27

    Meine erste Begegnung mit der „Bienenhüterin“ war durch den gleichnamigen Film, der mir sehr gut gefallen hat. Dies war auch der Grund warum ich einige Zeit später zum hochgelobten Roman griff.
Die Taschenbuchausausgabe hat 352 Seiten und ist April 2005 bei Btb erschienen. Inhalt:
Lilys Mutter verstarb als sie noch sehr klein war, seitdem herrscht ihr Vater mit Unbarmherzigkeit. Rosaleen ist ihre einzigste Vertraute. Nach einem rassistischen Überfall auf Rosaleen machen sich die Beiden auf den Weg in einen neue Zukunft. Unterschlupf bei ihrer Suche finden sie bei Augusta und ihren Schwestern. Lily wird zur von Augusta zur Bienenhüterin ausgebildet, aber wird Lily auch ihr Glück finden? Meine Meinung:
Als allererstes möchte ich vorweg schicken, mir hat der Roman gar nicht gefallen und ich würde auch dringend vom Lesen abraten!
Der Roman spielt vor den Hintergründen der Bürgerrechtsbewegung 1969 in den Südstaaten von Amerika. Eine Zeit in der diskriminierende und rassistische Übergriffe gegenüber der schwarzen Bevölkerung an der Tagesordnung waren und leider bis zum heutigen Tag noch sind. 
Vor diesem Hintergrund wird ein kleines weißes Mädchen von einer farbigen Frau großgezogen, ohne Liebe von ihrem Vater. Da das Buch aus der Sicht von diesem impertinenten Gör, das nichts wichtigeres im Kopf hat als die neuen Armbänder, ihre Haare und ihre Wochentagschlüpfer, erzählt wird, ist es auch nicht weiter verwunderlich, das Rosaleen ihre einzige Bezugsperson als typisches Klischeebild einer schwarzen Frau dargestellt wird, für die sie sich immer schämt.
Zu erst dachte ich das Bild wird so überspitzt gezeichnet, um eine Entwicklung Lilys im Buch besser darzustellen. Leider starb meine Hoffnung sehr schnell. Denn selbst 20 Seiten vor dem Schluss blickt sie noch mehr als herablassend auf Rosaleen, Augusta, May und June. Mehr als einmal fällt auch der Begriff ‚Neger‘, geäußert natürlich von Lily. Bitte versteht mich nicht falsch aber ein Mädchen mit ihrem Hintergrund und im Alter von 14 Jahren sollte es besser wissen. Generell bin ich der Meinung, das diskriminierende Ausdrücke nur dann in einem Text auftauchen sollten, wenn sie Handlung vorantreiben bzw. klarer machen. Meines Erachtens ist das hier nicht notwendig.
Wer sich jetzt fragt wie werden den die anderen Figuren dargestellt, sehr, sehr flach und immer nach Klischee.
Es gab im ganzen Roman zwei Stellen bei denen ich auf eine Wendung gehofft habe, meist einhergehend mit aufgebauschten Sprachbildern. Die bei einer nochmaligen Betrachtung leider diskriminierendeTendenzen aufwiesen. Ein Beispiel auf Seite 319 „[…], und so ruhten nun unsere schwarz-weißen Hände übereinander geschichtet auf meiner Brust“ Ich persönlich bin gar kein Freund davon wenn immer wieder auf ‚Besonderheiten‘ hingewiesen wird, wie das Schlagen in eine Wunde, obwohl der Konflikt / die ‚Besonderheit‘ längst klar ist. Mit der Betonung auf die unterschiedlichen Hautfarben werden die Grenzen immer weiter verstärkt.
Randthemen wie die Bürgerrechtsbewegung in den USA laufen so in dem Hintergrund und recht unaufgeklärt ab, das es eher wie ein rosa Zuckerwattendunst wirkt, als in irgendeiner Art und Weise die Realität abzubilden. So ist es auch nicht weiter verwunderlich das laut der Autorin während eines Sommers komplette politische Realitäten ändern. Andere Handlungstränge werden kaum oder gar nicht Aufgeklärt.
Der einzigste Grund wieso ich den Roman trotzdem zu Ende gelesen habe ist, weil soviel Leser begeistert waren und ich mir selbst eine endgültige Meinung bilden wollte. Eher eine Entfehlung, sehr schade. Wer aber trotzdem neugierig ist dem empfehle ich den gleichnamigen Film, der vermittelt ein ganz anderes Bild und ist auch recht gut gespielt, zumindest für meinen Geschmack.

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  • "Die Bienenhüterin" von Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

    Jacynthe

    27. November 2016 um 11:46

    Klappentext Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen Vierzehnjährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses. Sie findet bei drei Bienenzüchterinnen Unterschlupf, die sie behüten und in die Geheimnisse weiblichen Wissens einweihen. Doch eines Tages steht der Vater am Gartentor... Meine Meinung Dieses Buch ist schon eine Weile auf meiner Wunschliste und nachdem ich vor Kurzem den Film dazu gesehen habe (ich konnte einfach nicht widerstehen), wollte ich es nun endlich auch lesen.Es spielt in den Südstaaten der USA in den 1960er Jahren. Immer mehr Schwarze wagen es, für ihre Rechte einzustehen, was von einem Großteil der weißen Bevölkerung gar nicht gern gesehen wird. Doch obwohl diese unter anderem der Auslöser für die Geschichte ist, tritt die Thematik des Rassismus im Verlauf des Buchs in den Hintergrund. Es geht weniger um Zivilcourage als darum, mit sich selbst und seinem Leben im Reinen zu sein. Darum, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist. Für Lily ist das schwer. Sie verlor ihre Mutter früh und ihr Vater sollte sich ihrer Meinung nach nicht so nennen dürfen. Sie fühlt sich ungeliebt und wertlos, vor allem als ihr Vater behauptet, ihre Mutter habe sie verlassen wollen, bevor sie unter tragischen Umständen den Tod fand.Eine große Hilfe in dieser schweren Zeit der Selbstfindung ist ihr Augusta, eine Farbige, die mit ihren beiden Schwestern May und June in einem rosafarbenen Haus lebt und Bienen züchtet. Lilys Weg führt sie dort hin, nachdem sie gemeinsam mit Rosaleen von zu Hause geflohen ist, denn irgendetwas scheint die Schwestern mit Lilys Mutter zu verbinden. Und sie möchte herausfinden, was das ist; herausfinden, ob ihr Vater mit seiner Behauptung vielleicht doch Recht hatte.Die drei Schwestern sind in meinen Augen etwas ganz Besonderes, jede auf ihre Weise. Augusta ist mütterlich und weise, ohne aufdringlich zu sein. Sie ist gutmütig und geduldig und scheint stets alles richtig zu machen und sowohl Lilys als auch Rosaleens Leben hätte ohne sie wohl eine ganz andere Wendung genommen. June würden andere wohl als schwierig bezeichnen, doch für mich ist sie eine starke und unabhängige junge Frau mit gesundem Misstrauen. Und May schließlich ist zart und sensibel und trägt die Last der Welt auf ihren Schultern. Es muss schwer sein, so empfänglich für den Schmerz der ganzen Welt zu sein und ich könnte mir denken, dass es vielen Menschen so geht wie ihr, die jedoch nicht solchen Halt in ihrer Familie haben.Lilys Geschichte ist keine "normale" Kleines-Mädchen-wurde-von-der-Mutter-verlassen-und-sucht-nach-ihren-Wurzeln-Geschichte. Von Anfang an ist klar, dass der Tod ihrer Mutter ein tragischer Unfall war, an dem Lily maßgeblich beteiligt war. Ich kann mir nichts Schlimmeres für ein Kind vorstellen. Doch bei allem Mitgefühl wurde ich nicht so richtig warm mit Lily, ohne genau benennen zu können, woran das liegt. Mir gefällt jedoch der Schreibstil, der Lilys oft noch kindliche Gedanken mit einfließen lässt und mich oft zum Grinsen brachte. Es ist immer wieder faszinierend, die Welt durch die Augen von Heranwachsenden zu sehen.Entsprechend dem Titel spielt auch das Imkern eine große Rolle in diesem Roman und verknüpft besonders Lily und Augusta sowie deren Hilfsarbeiter Zach. Der Prozess der Honiggewinnung wird ausführlich, jedoch nicht langweilig beschrieben und ich habe einiges Interessantes über Bienen erfahren. Jedes Kapitel wird mit einem Sachtext zum Thema Bienen eingeleitet, das informativ ist, zugleich aber faszinierenderweise zu den folgenden Geschehnissen passt.Von der spirituellen Seite dieser Arbeit ist ebenfalls die Rede. Überhaupt haben die Schwestern eine ganz eigene private Art von Religion gefunden: die Anbetung der Schwarzen Madonna. Es handelt sich dabei um eine interessante Mischung aus Marienkult und eigenen Erfindungen, die mir sehr gefallen hat. Es geht hier nicht um die Anbetung eines strengen Gottes sondern darum, Kraft in sich selbst zu finden. Das sollte meiner Meinung nach eigentlich auch der Sinn von Religion sein.Ein tiefgründiger Roman über Freundschaft, Familie und die Kraft, die in jeder Frau steckt und nur entfesselt werden muss. Ich vergebe 5 von 5 Wolken.

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  • [REZENSION] Die Bienenhüterin von Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

    Duna

    13. April 2016 um 17:16

    Das Buchcover: Das Cover hat mich sofort wie ich es im Regal gesehen hab angesprochen weil es so einfach ist und es in meiner Lieblingsfarbe orange ist. Meine Meinung: Schon ab der ersten Seite hatte ich das Gefühl schon mitten drin in der Geschichte zu sein. Das Buch handelt über Lily. Lily ist 14 Jahre alt und vermiss ihre Mutter sehr. Ihre Mutter ist vor 10 Jahren gestorben. Lily weiß nicht viel über ihre Mutter das einzige was ihr noch genau in Erinnerung geblieben ist ist der Tag an dem ihre Mutter gestorben ist. Zu ihren Vater hat Lily keinen gutes Verhältnis. Sie nennt ihn nicht mal Daddy sondern nur T. Ray. Als ihr Vater dan auch noch behautet das ihre Mutter sie zurück lassen wollte und ohne sie abhauen wollte beschließt Lily ab zuhauen. So landet sie bei drei Geschwister die in einen rosa Haus wohnen und sie hilft ihnen bei der Arbeit mit denn Bienen. Sie fühlt sich sofor dort sehr wohl und soll dort auch bald was über ihre Mutter erfahren.Ich fand die Geschichte super geschrieben und weiß gar nicht warum ich von dem Buch noch gar nichts gehört habe. Meine Wertung: 5 von 5 Buchratten

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  • Lily sucht eine Familie, und der Leser findet eine gute Geschichte.

    Die Bienenhüterin

    LarryPi

    26. March 2016 um 17:09

    Lily ist 14 als sie endlich den Mut hat von zu hause wegzugehen, dem grausamen Vater der in ihr nur das Abbild der toten Mutter sieht.Zuflucht findet sie bei einer Gruppe von Schwestern die für ihren Honig bekannt sind. Sie bringen Lily bei eine Bienenhüterin zu sein und wie es ist eine liebevolle Familie zu haben.Ich fand dieses Buch sehr schön. es war gut zu lesen und auch einigermaßen spannend.Die Story war nicht zu vorhersehbar und hatte ein schönes Ende.Ich fand es auch gut, dass das Thema Rassismus und Wahlrecht nicht zu sehr Thematisiert wurden, denn diese waren nicht der Fokus der Story.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Lilys Reise zu sich selbst

    Die Bienenhüterin

    schokoloko29

    24. February 2016 um 15:10

    Inhalt des Buches: Lilys Mutter wird durch einen tragischen Unfall getötet als Lily drei Jahre alt ist. Seit dem lebt sie mit ihrem Vater alleine auf einer Pfirsichfarm. Ihr Vater behandelt sie überhaupt nicht gut und ist teilweise gewalttätig ihr gegenüber. Durch einen Zufall entdeckt sie in einer Kiste alte Gegenstände von ihrer verstorbenen Mutter. Dort findet sie auch eine Maria aus Holz, wo ein Aufkleber angeklebt wurde; und zwar von einer Honigfarm. Da Lily sehr unglücklich bei ihrem Vater ist, beschließt sie mit ihrem schwarzen "Kindermädchen" dorthin abzuhauen. Dort auf der Honigfarm lernt sie sich selbst besser kennen, erlebt, dass sie ein Teil einer Gemeinschaft ist und lernt auch die Liebe kennen. Eigene Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es zeigt die Höhen und Tiefen, die man im Leben erlebt. Es werden die Dinge beschrieben, die das Leben lebenswert machen, aber auch die schmerzhaften Erlebnisse werden beschrieben. Und wie Lily mit ihren Wunden umgeht. Es ist auch ein Roman über das Erwachsenwerden und über das Leben in den Südstaaten. Ein Buch welches ich nicht so leicht vergessen werden.

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  • Honigsüß und etwas klebrig

    Die Bienenhüterin

    sursulapitschi

    Mir hat „Die Erfindung der Flügel“ wirklich gut gefallen, deshalb musste ich unbedingt noch ein Buch der Autorin lesen. „Die Bienenhüterin“ hat hervorragende Kritiken, ist verfilmt worden, ein Bestseller. Nur leider bin ich nicht so recht damit warm geworden. Grundsätzlich ist die Geschichte ganz spannend. 60er Jahre in den Südstaaten Amerikas. Lilly ist 14, als sie von zu Hause ausreißt, weil ihr Vater sie quält und vernachlässigt. Gemeinsam mit Rosaleen, ihrer schwarzen Haushälterin, folgt sie den Spuren ihrer verstorbenen Mutter und landet im Haus dreier Bienenzüchterinnen. Drei Schwestern der skurrileren Sorte betreiben eine Bienenfarm und hängen einem eher seltsamen Marienglauben an, der durchaus auch Honigrituale beinhaltet. Honig hilft immer. So weit ist das Buch fesselnd, originell und anrührend. Ein armes kleine Mädchen, Rassenprobleme, Vorurteile und von den Schwestern hat auch jede ihr Päckchen zu tragen, auch wenn es im Bienenhaus liebevoll zugeht. Nur mit der Zeit wird es dann leicht moralinsauer. Lillys nachdenkliche Küchenphilosophie strengt zunehmend an: „Wenn es in South Carolina noch heißer als 40 Grad wird, muss man ins Bett gehen. Das ist gewissermaßen Gesetz. Manche Leute mögen das zwar bloß für Trägheit halten, aber das stimmt nicht. Wenn wir uns bei Hitze hinlegen, geben wir unserem Verstand Zeit, nach neuen Ideen zu suchen, über den Sinn des Lebens nachzudenken und all die Dinge in unsere Köpfe zu lassen, die da unbedingt hinein müssen…“ Im letzten Drittel wird es sogar noch pathetisch. Da schlägt dann der Marienkult zu bis man wirklich nichts mehr hören will von „Unserer Lieben Frau, die die Ketten nicht halten konnten“ und wer braucht schon eine Mutter, wenn „die Mutter von Tausenden“ bei ihm ist.  „Du musst eine Mutter in dir finden. Das müssen wir alle. Selbst, wenn wir noch eine Mutter haben müssen wir immer noch diesen Teil von uns selbst in unserem Herzen finden…“ Tut mir leid, das ist zu viel für meine Nerven. Da vergeht mir jedes Mitleid. Dieses Buch ist wohl das erste der Autorin, aber bestimmt nicht ihr bestes. Ich kann jedem „Die Erfindung der Flügel“ empfehlen. „Die Bienenhüterin“ eher nicht.

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    • 5

    Himmelfarb

    19. January 2016 um 16:52
  • Buchverlosung zu "Der Sommer der Schmetterlinge" von Adriana Lisboa

    Der Sommer der Schmetterlinge

    aufbauverlag

    Der Sommer der Schmetterlinge und die Unmöglichkeit des Vergessens Wir verlosen 20 Rezensionsexemplare von Adriana Lisboas Roman "Der Sommer der Schmetterlinge": Adriana Lisboa - Der Sommer der Schmetterlinge Die beiden Schwestern Clarice und Maria Inês wachsen wohlsituiert im brasilianischen Hinterland auf. Auf den ersten Blick verläuft ihre Kindheit harmonisch und behütet, tatsächlich aber teilen die Mädchen dunkle Geheimnisse, die jeden ihrer Schritte begleiten. Viele Jahre später, nach dem Tod der Eltern, treffen sie in einer schicksalhaften Nacht in ihrem Heimatdorf wieder aufeinander und bringen all die unausgesprochenen Wahrheiten endlich ans Licht. „Wir haben es mit einer Autorin zu tun, der die Zukunft gehört. Ihr Schreiben verspricht Großes und hat bereits eine Menge davon erreicht.“ José Saramago „Eine mitreißende Geschichte, ein eleganter Stil: Mit Der Sommer der Schmetterlinge gelingt der brasilianischen Schriftstellerin Adriana Lisboa der faszinierendste Roman der Saison.“ ELLE Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-sommer-der-schmetterlinge.html Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüße euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum zeitnahen Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. ** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 295
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Warmherzig, honigsüß und manchmal bitter

    Die Bienenhüterin

    sommerlese

    12. October 2015 um 21:15

    Der Roman "*Die Bienenhüterin*" von "*Sue Monk Kidd*" erschien 2005. Die deutsche Veröffentlichung erscheint im "*btb Verlag*". Lilys Mutter ist vor zehn Jahren gestorben. Ihr Vater ist ein herrschsüchtiger Mensch, der Lily keine Liebe zu Zuneigung entgegen bringt. Als 14-Jährige flieht Lily vor ihrem Vater und der bedrückenden Atmosphäre der Südstaaten, auch um ihr schwarzes Kindermädchen vor der Gewalt weißer Männer zu retten. Sie finden bei drei schwarzen Frauen Unterschlupf, die in friedlicher Eintracht zusammenwohnen und von der Imkerei leben. Die drei Schwestern vermitteln Lily Liebe, Halt, und Geborgenheit, sie geben ihr ein Zuhause und bringen Lily alles über die Bienenzucht bei. Auch über ihre Mutter erfährt sie Näheres. Diese Seelenreise Lilys hat mich tief berührt und ein Umfeld aufgezeigt, indem Rassenhass und Gewalt herrschen. Demgegenüber stellt sich das harmonische Zusammenleben der drei schwarzen Frauen genau wie die Harmonie innerhalb eines Bienenstockes dar. Es ist der Ruhepol für Lily. Hier darf sie ein Kind sein und zu einer Frau reifen, erfährt Nähe und Zuneigung und bekommt eine wunderbare Aufgabe, die sie erfüllt. Die Imkerinnen sind schrullig, gläubig und sehr liebevoll miteinander. Hier lernt Lily, was es heißt, eine Familie zu sein, die füreinander da ist. Ihren gewalttätigen Vater möchte sie am liebsten nie wieder sehen. Lily hofft immer noch auf ein Zeichen ihrer verstorbenen Mutter, auf die Bestätigung einer mütterlichen Liebe. Bis sie die grausame Wahrheit erfährt. Doch die familiäre Aufnahme bei den Schwestern lässt sie ihren Kummer verarbeiten und erkennen, dass genau bei den Imkerinnen ihre Geborgenheit und Zukunft liegt. Der Roman bedient sich einer zeitlosen, manchmal kindlichen Sprache und entfaltet damit die Ausdrucksstärke von Lebendigkeit und besonderen Eindringlichkeit kindlichen Wunschdenkens und Erlebens. Lily ist in ihren Gefühlen gefangen, einerseits möchte sie von ihrem Vater Zuneigung spüren, andererseits fürchtet sie ihn. Das wird so deutlich beschrieben, dass es fast schon weh tut, das Kind so leiden zu sehen. Doch so bitter auch die familiäre Situation Lilys ist, so zuckersüß wird das Leben der Bienen beschrieben. Hier bietet sich Lilys Chance, etwas Sinnvolles zu machen, sich zu beschäftigen und ihren Teil in ihrer Imkerfamilie beizutragen. Ganz nebenbei geben die Überschriften der Kapitel Informationen über die Bienenvölker an die Leser und vermitteln die Vergleichbarkeit zwischen Bienenstock und Familie als Kernzelle von Zuneigung, Zusammenhalt und gemeinsamer Entwicklung. Dieses Buch ist sehr eindringlich, herzergreifend und emotional geschrieben, man kann nur versinken in die bildhafte Erzählung und Traumwelt eines Kindes. Trotz aller beschriebenen Bitterkeit durch Rassismus, Gewalt und schlimmer Realität macht sich in diesem Buch Hoffnung breit und ein Gefühl von Wärme umfliesst den Leser wie süßer Honig. So ist das Leben: manchmal bitter, aber auch zuckersüß.

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  • Eine tolle Grundidee, die nicht ganz ausgereift ist.

    Die Bienenhüterin

    Johannisbeerchen

    21. April 2015 um 22:24

    Meinung: Nach Die Erfindung der Flügel wollte ich noch mehr von der Autorin lesen und da Die Bienenhüterin schon lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich mich dafür entschieden. Lily erging es daheim nie gut. Ihr Vater ist ein Tyrann, die Mutter schon lange tot, und als sich die Ereignisse überschlagen haut sie mit Rosaleen ab. Auf der Suche nach Antworten trifft sie auf Augusta, die mit ihren Schwestern May und June in einem rosa Haus wohnen und etwas über Lily Mutter wissen. Zusammen erleben sie einen Sommer voller Liebe, Hitze, Fragen und Antworten. Die Grundstory ist natürlich einsame spitze. Ein junges Mädchen haut von daheim ab um Antworten über ihre Mutter zu finden und findet dabei in Zeiten des Rassenhasses Unterschlupf bei 3 farbigen Schwestern, die ihr zeigen, was Liebe wirklich bedeutet. Und der Anfang gefiel mir auch wirklich gut. Es ging alles flott voran , aber sobald Lily bei Augusta, May und June wohnt, kommt es erstmal zum Stillstand. Unnötige Passagen und Gedanken werden eingebaut, die für die Handlung keinerlei Bedeutung haben und nur die Länge strecken wollten. Auch die Sache mit T.Ray war mir zu schnell aus der Welt gesetzt, aber ansonsten war es eine ansprechende Geschichte, die durchaus zu unterhalten vermag. Der Schreibstil ist noch leicht unausgereift, in späteren Werken merkt man den Unterschied schon. Trotzdem war er poetisch, leicht und flüssig zu lesen und konnte mich im Lesefluss halten. Mit den Charakteren jedoch wurde ich nicht ganz warm. Sie vermittelten nur wenig Emotionen und eigentlich weiß ich gar nichts über sie. Trotzdem wirkten sie symphatisch und vermitteln Lebensfreude. Nun habe ich mir mal die DVD bestellt und bin gespannt auf den Film. Fazit: Eine tolle Grundidee, die nicht ganz ausgereift ist.

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  • Auch du hast Flügel

    Die Bienenhüterin

    Igelmanu66

    »Nachts lag ich im Bett und schaute zu, wie die Bienen durch die Spalten in der Wand meines Schlafzimmers schlüpften und in Kreisen durch mein Zimmer flogen, sie machten ein Geräusch wie Propeller, ein ganz hohes Sssssss, das dicht um mich herum summte. Ich sah ihre Flügel im Dunkeln wie kleine Chromteilchen schimmern und spürte in mir eine unbestimmte Sehnsucht aufsteigen. Dass die Bienen einfach so herumflogen, ohne nach einer einzigen Blume zu suchen, allein, um den Wind unter ihren Flügeln zu spüren, das hat mich bis in die Tiefe meines Herzens berührt.« South Carolina im Juli 1964. Die 14jährige Lily hat nicht gerade das, was man eine glückliche Kindheit nennen könnte. Ihre Mutter starb, als sie ein kleines Mädchen war. Geschwister, Großeltern oder andere Verwandte hat sie nicht, nur ihren Vater. Und der ist gewalttätig und gemein, ist so wenig Vater, dass sie ihn nicht Daddy nennt, sondern T. Ray. Die einzig guten Dinge in ihrem Leben sind die farbige Hausangestellte Rosaleen und die Bienen, die nachts durch ihr Zimmer fliegen. So scheint es wie ein Zeichen des Himmels zu sein, dass sie, als sie eines Tages von zuhause wegläuft, bei drei farbigen Schwestern Unterschlupf findet, die sie die Bienenzucht lehren. Und noch viel mehr… Dieses Buch gehört wieder zu der Sorte, die mich packt und während des Lesens ständig emotional durchschüttelt, mich mal „ist das schön“ seufzen lässt um mich im nächsten Moment richtig wütend werden zu lassen. Da ist zunächst mal der Ort der Handlung, die Südstaaten der USA. Sehr schön spiegeln die Beschreibungen die Widersprüchlichkeiten dieser Gegend wieder. Da sind einerseits enorme Weite, andererseits sich daraus ergebende Einsamkeit. Da sind (wie hier in den Sommermonaten) glühende Hitze und auf der anderen Seite herrliche Schilderungen von Flora und Fauna. Wie wichtig Wasser in einer solchen Ecke der Welt ist, merkt man deutlich, wenn ein Fluss oder ein Regenguss beschrieben werden. Ich sehe dann das Wasser richtig vor mir, fühle, wie erfrischend es ist, höre die Geräusche, die es macht. Eine große Rolle kommt in diesem Buch den Bienen zu. Ich gestehe, dass ich zwar keine Angst vor Bienen habe, auch nicht allergisch bin, ich es mir aber trotzdem nicht als schön vorstellen kann, wenn diese Tiere im Schwarm um mich herumfliegen würden. Auch meine Sympathie gegenüber anderem Krabbeltier hält sich schwer in Grenzen, umso faszinierter habe ich hier von Menschen gelesen, die diese Tiere wirklich lieben. Ganz nebenbei erfährt man so einiges über Bienen und die Imkerei – ich fand das sehr interessant und habe mir heute früh gleich mal ein leckeres Honigbrot gemacht ;-) Kommen wir zur Zeit der Handlung. Das amerikanische Bürgerrechtsgesetz von 1964 verurteilte die Rassentrennung, verbot „jegliche auf Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder nationaler Herkunft begründete Diskriminierung in öffentlichen Einrichtungen, in der Regierung und in der Arbeitswelt.“ Nun, bekannterweise bedeutet die Verabschiedung eines Gesetzes nicht, dass es auch mit der Umsetzung klappt. In diesem Buch erleben wir Menschen, farbige Menschen, die nun endlich die ihnen zustehenden Rechte durchsetzen möchten und brutal ausgebremst werden. Das sind dann so Stellen, an denen ich beim Lesen richtig wütend werde, an denen mir diese Ungerechtigkeiten förmlich auf den Magen schlagen! Aber das Buch ist fair genug, um auch „andere“ Weiße zu zeigen und um klarzumachen, dass Rassenvorurteile auch andersherum existieren. Und dann das junge Mädchen, das nicht nur mit den normalen Widrigkeiten des Erwachsenwerdens zu kämpfen hat, sondern eine wirklich üble Ausgangssituation hat und sich zudem mit Schuldgefühlen herumplagen muss. Der Kontakt zu den Schwestern, die Lily aufnehmen, bringt ihr nicht nur einen Unterschlupf in der Not und Kenntnisse über Bienen, sondern auch Lebenshilfe in vielerlei Hinsicht. Ich habe mich lange Zeit gefragt, wie sich diese Situation wohl auflösen lässt und hatte entweder einen deprimierenden Schluss befürchtet oder einen übertriebenen „plötzlich-ist-heile-welt-und-alles-gut“ Schluss. Beides ist zum Glück nicht der Fall, das Ende wirkt angenehm realistisch. Die Schilderung, durchgehend aus Lilys Sicht, ist sehr schön zu lesen. Lily hat manchmal eine herrlich trockene Art, die mir selbst in eigentlich ernsten Situationen ein Grinsen entlocken konnte. »Ich habe Gott immer wieder gebeten, etwas wegen T. Ray zu unternehmen. Vierzig Jahre lang ist er zur Kirche gegangen, aber er wurde nur noch schlimmer. Ich finde, das sollte Gott doch eigentlich zu denken geben.« Fazit: Eine herrliche Geschichte, zugleich leicht und anspruchsvoll, bedrückend und Hoffnung machend. »Lily Melissa Owens, auch du hast Flügel.«

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    • 11

    Flocke09

    31. March 2015 um 20:16
  • Die Mutter von Tausenden

    Die Bienenhüterin

    JuliB

    In diesem Buch, welches im Jahr 1964 in den Südstaaten Amerikas beginnt und spielt, geht es um Lily, deren Mutter früh bei einem tragischen Unglück ums Leben kam, den ihr Vater T Ray nie verkraftet hat. Er behandelt das Mädchen nach seinen Launen und die sind meistens schlecht. Nachdem sich die Ereignisse überstürzen, flieht Lily zusammen mit Rosaleen, der Frau, die seit dem Tod ihrer Mutter auf sie aufgepasst hat. Lily will nach Tiburon, SC, um einer Hinterlassenschaft ihrer Mutter nachzugehen, denn auch sie hat den Verlust nie verwunden. Es ist ein Bild von einer schwarzen Jungfrau Maria und das verschlägt sie wiederum in das rosafarbene Haus der Sommerschwestern May, June und August(a). Dort beginnt eine Zeit des Lernens, des Lebens und auch eine Zeit der Trauer, des Abschiednehmens von einem Stück naiver Kindheit, in das Lily nie wieder zurückkehren wird... Meine Meinung zu diesem Buch Herrlich. Einfach nur herrlich. Ich liebe gut erzählte Geschichten und die der Bienenhüterin ist ein solches Buch. Fünf Jahre lag das arme Büchlein in meinem riesigen SuB-Regal, ungelesen, aber nicht vergessen. Man erfährt nicht nur Lilys tragische Geschichte, sondern auch eine Menge über Bienen, da die Sommerschwestern ihren Lebensunterhalt in erster Linie mit Honig bestreiten.  Das zentrale Thema hier ist neben den Bienen "Die Mutter", ihr Einfluss, ihr Leben und ihren Verlust. Außerdem ist es ein Stück weit politisch, da es wie in "The Help" oder " Die Erfindung der Flügel" um den Rassenkonflikt zwischen "schwarz und weiß" in eben jener Zeit geht. Ein Thema, das nie alt zu werden scheint und traurigerweise immer wieder aktuell wird. (ob nun Religion oder Hautfarbe, es ist immer dasselbe, weshalb ich in meiner Zusammenfassung die Farbe schwarz auch bloß beim Marienbild erwähnt habe. Ich mag alle Menschen gern, solange man einen netten Umgang pflegt) Lily sagt dazu, nachdem sie empört mitbekommen hat, wie June sich über ihre weiße Haut echauffiert: " Am meisten war ich über Junes Einstellung verärgert. Ich hockte mich am Waldrand hin ins Gras und spürte beim Pinkeln den warmen Strahl zwischen meinen Beinen [...]Zwischen meiner und Junes Pisse gab es keinen Unterschied. Als ich auf den nassen Waldboden sah, dachte ich einfach nur, Pisse ist Pisse." (Die Bienenhüterin: Seite 100, Sue Monk Kidd)  Beste/Schönste Szene  In dem Fall habe ich mir einen weiteren Absatz herausgesucht, in dem Lily und Augusta über die Bienenkönigin reden: " Eierlegen ist ihre wichtigste Aufgabe, Lily. Sie ist die Mutter einer jeden Biene im Stock, und alle hängen von ihr ab. Egal, was sie tun - sie wissen, die Königin ist ihre Mutter. Sie ist die Mutter von Tausenden."  In diesem Kapitel wird noch einmal sehr deutlich, wie sehr Lily sich danach sehnt, eine Mutter zu haben. Sie wünscht sich nichts mehr, als von den Sommerschwestern akzeptiert und geliebt zu werden. Besonders von Augusta, die Lily zur Bienenhüterin ausbildet und nach Rosaleen die erste Rolle der Ersatzmutter einnimmt.  Der Satz "Die Mutter von Tausenden" begleitet Lily durch den ganzen Rest des Buches. Es summt und vibriert von jeder Seite und wenn man anfängt darüber nachzudenken und all die Details, die über Bienen preisgegeben werden, in sich aufnimmt, merkt man doch wieder, was für wunderbare Dinge die Natur für uns bereit hält. Dinge zum Innehalten und Staunen. Wenn ich ein Buch lese, lerne ich gern etwas dazu. Natürlich hatte ich Bienen sicher mal als Thema im Bio oder Sachkundeunterricht, aber das Buch will ja nicht belehren oder aufklären, sondern nebenbei ein paar nützliche Fakten vermitteln und das fand ich toll. Fazit Wer Geschichten wie "The Help",  "Wer die Nachtigall stört", "Die Farbe Lila" oder auch "Die Erfindung der Flügel" verschlungen hat, wird "Die Bienenhüterin" genauso mögen/lieben. Für mich einfach empfehlens - und lesenswert. 

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    • 3
  • Wohlfühlbuch

    Die Bienenhüterin

    hirselara

    28. January 2015 um 18:10

    Obgleich dieses Buch auch ziemlich ernste Themen wie Rassendiskriminierung und Schuld behandelt, ist es eines dieser Bücher bei denen man sich einfach wohlfühlt. Wie in einem Kokon. Die Südstaatenatmosphäre ist wunderbar getroffen und man lernt eine Menge über Honig und Bienen. Also, man schnappe sich ein Honigbrot und lasse sich in dieses schöne, süße Buch sinken und klebe regelrecht daran fest ;-) Übrigens: die Verfilmung ist auch sehr empfehlenswert! ich hatte das Buch zuerst gelesen, das tut dem Film keinen Abbruch!

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