Sue Monk Kidd The Secret Life of Bees

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Inhaltsangabe zu „The Secret Life of Bees“ von Sue Monk Kidd

This is the classic multi-million copy bestseller - 'powerful, poignant and humorous'. Joanna TrollopeLily has grown up believing she accidentally killed her mother when she was four. She not only has her own memory of holding the gun, but her father's account of the event. Now fourteen, she yearns for her mother, and for forgiveness. Living on a peach farm in South Carolina with her father, she has only one friend: Rosaleen, a black servant whose sharp exterior hides a tender heart. South Carolina in the sixties is a place where segregation is still considered a cause worth fighting for. When racial tension explodes one summer afternoon, and Rosaleen is arrested and beaten, Lily is compelled to act. Fugitives from justice and from Lily's harsh and unyielding father, they follow a trail left by the woman who died ten years before. Finding sanctuary in the home of three beekeeping sisters, Lily starts a journey as much about her understanding of the world, as about the mystery surrounding her mother.

Die Bienenhüterin

— Saralonde
Saralonde

Before I started reading, I hadn`t this big expectations. But it turned out really good and meaningful.

— sophiekatrin
sophiekatrin

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  • Ein Buch fürs Herz

    The Secret Life of Bees
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    24. July 2016 um 19:24

    „Manche Dinge sind einfach nicht so wichtig. Wie die Farbe eines Hauses. Aber einen Menschen glücklich machen, das ist wichtig.“ Lily ist 14 und lebt mit ihrem Vater T.Ray in South Carolina 1964. Sie erinnert sich nur vage an ihre Mutter, glaubt aber sie mit 4 Jahren umgebracht zu haben. Alles, was ihr von ihrer Mutter geblieben ist, passt in eine kleine Kiste. Unter anderem ein Bild einer schwarzen Madonna mit der Aufschrift Tiburon, South Carolina. Als ihr Hausmädchen Rosaleen sich in die Wählerliste für Schwarze eintragen möchte und Ärger mit ein paar Weißen bekommt und dafür festgenommen wird, beschließt Lily sie zu retten und nach Tiburon zu fliehen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Mutter, kommt Lily zu drei Bienenhüterinnen, und lernt ein ganz neues Leben kennen. Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es geht um Liebe, Mutterliebe, Bienen, Honig, Glauben, Erwachsenwerden, und Rassismus in der USA. Die Geschichte erzählt Lily, und sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Geschichte nimmt einen mit und lässt nicht mehr los. Der Film dazu ist genauso gut. Wobei die Informationen zu den Bienen fehlerhaft sind. Da mein Mann selber imkert, kann ich das einfach so sagen :D Also hört nicht auf August, wenn sie Lily was über Bienen sagt, zumindest am Anfang. Aber ansonsten ist die Umsetzung fantastisch. Genauso hab ich mir die drei Schwestern in ihrem pinken Haus vorgestellt. Ich kann also Buch und Film gleichermaßen empfehlen.

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  • Die Bienenhüterin

    The Secret Life of Bees
    Saralonde

    Saralonde

    14. August 2015 um 14:59

    Deutscher Titel: Die Bienenhüterin South Carolina in den 60ern. Die 14-jährige Lily lebt mit ihrem Vater und der schwarzen Hausangestellten Rosaleen auf einer Pfirsichfarm. Das vermeintliche Idyll ist keines: Lilys Mutter kam bei einem Unfall mit einer Pistole ums Leben, als sie vier Jahre alt war, der Vater behandelt sie gleichgültig und bestraft sie bei Ungehorsam grob. Als Rosaleen sich als Wählerin registrieren will, gerät sie mit Rassisten aneinander, landet im Gefängnis und wird dort verprügelt. Gleichzeitig erzählt Lilys Vater ihr im Streit, dass ihre Mutter sie verlassen hat, dass sie vor dem tödlichen Unfall nur noch einmal zurückgekommen ist, um ihre Sachen abzuholen. Zutiefst erschüttert beschließt Lily, wegzulaufen. Sie befreit Rosaleen und flieht mit ihr nach Tiburon, wo sie glaubt, mehr über ihre Mutter herausfinden zu können. Dort treffen sie auf die schwarze Bienenzüchterin August und ihre Schwestern. Ich lese im Moment bevorzugt historische Romane, die im 20. Jahrhundert angesiedelt sind. Gerade die Civil Rights-Bewegung in den USA interessiert mich sehr, sodass dieser Roman für mich ein perfektes Setting bot. So hatte ich auch einen leichten Einstieg in das Buch, fand aber schon zu Beginn Lilys und Rosaleens Flucht ein wenig unglaubwürdig. Der weitere Verlauf der Geschichte hat mir gefallen, Sue Monk Kidd hat wirklich interessante Charaktere geschaffen, vor allem August, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe, und May, die wirklich außergewöhnlich ist. Auch andere Aspekte des Buchs, z. B. eine halbheidnische “Religion”, die die schwarzen Frauen von Tiburon um eine schwarze Marienfigur geschaffen haben, fand ich interessant. Für Romantiker gibt es auch noch eine kleine Liebesgeschichte, die ich süß fand. Gleichzeitig muss ich jedoch festhalten, dass das Problem mit der Unglaubwürdigkeit sich durch das ganze Buch zieht, die Geschichte wirkt einfach etwas zu sehr konstruiert, man kann sich kaum vorstellen, dass Lilys Vater und die Behörden so wenig unternehmen, um sie zu finden. Lilys Verhalten, als sie mehr über ihre Mutter erfährt, fand ich überzogen. Auch das Ende ist hiervon betroffen, es ist in meinen Augen nicht wirklich glaubwürdig. Bleibt festzuhalten, eine schöne Geschichte mit schöner Botschaft, aber leider nicht mehr.

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  • Ein Mädchen auf der Suche nach Antworten

    The Secret Life of Bees
    PaperPrincess

    PaperPrincess

    14. January 2014 um 16:54

    'At night I would lie in bed and watch the show, how bees squeezed through the cracks of my bedroom wall and flew circles around the room, making that propeller sound, a high-pitched zzzzzz that hummed along my skin.' (1. Satz,1. Kapitel) Zum Inhalt: In Sue Monk Kidds Roman 'The Secret Life of Bees' (dt. Die Bienenhüterin) geht es um Lily Owens, einem 14-jährigen Mädchen, deren Mutter bei einem Unfall ums Leben kam. Was genau damals passiert ist, weiß Lily nicht hundertprozentig, sie glaubt aber, es sei ihre Schuld. Es ist das Jahr 1964 und sie lebt mit ihrem Vater, den sie T-Ray nennt, und Rosaleen, der farbigen Haushälterin/Nanny, auf einer Pfirsichfarm. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist schlecht und als sie und Rosaleen in ernsthafte Schwierigkeiten mit Rassisten geraten, beschließt Lily von zu Hause abzuhauen und mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Zusammen mit Rosaleen trampt sie nach Tiburon, South Carolina. Dort angekommen erkennt Lily in einem Laden das Etikett eines Honigglases als ein Bild wieder, das sie in den Sachen ihrer Mutter gefunden hat. So gelangen sie zum Haus der farbigen Boatwright Schwestern. August und ihre Schwestern May und June, deren Bienen den Honig produzieren, nehmen die beiden gegen Arbeit bei sich auf. Lily erledigt ihre Aufgaben, ist bei den religiösen Treffen im Haus der Boatwrights dabei, lernt Zach kennen, verliebt sich und fühlt sich immer wohler in Tiburon. Die so verschiedenen Schwestern wachsen ihr ans Herz, während sie versucht ihre Gefühle zu ordnen. Obwohl Lily unbedingt mehr über ihre Mutter wissen will, traut sie sich nicht, August darauf anzusprechen. Sie fürchtet sich vor dem, was sie hören könnte und hat Angst, wieder nach Hause geschickt zu werden. Nach einigen Wochen bei den Boatwrights ist es May, die Lily den entschiedenen Hinweis gibt, dass ihre Mutter dortgewesen sein muss und so bereitet Lily sich endlich auf das Gespräch mit August vor. Meine Meinung: Während ihrer Zeit bei den Schwestern lernt Lily, dass sie einige ihrer Ansichten überdenken sollte. Aufgewachsen in einer Zeit voller Wut und Hass gegenüber Farbigen, hat auch sie unterbewusst einige Vorurteile übernommen. Diesen Wandel beschreibt Kidd Zeit und Lilys Alter angemessen und nachvollziehbar. Da sich Lily in einer besonderen Situation befindet, hat sie auch mit einer besonderen Menge an Emotionen und Fragen zu kämpfen: Die Schuld am Tod ihrer Mutter, Außenseiterdasein in der Schule, sich im eigenen Körper nicht wohlfühlen. Warum liebt mein Vater mich nicht? Warum haben viele Weiße solche Probleme mit Farbigen? Was soll ich tun? Dieser innere Kampf kommt ganz ohne Klischees aus und man erlebt alles hautnah mit. Man versteht Lilys Ringen mit sich selbst und ihre immer selbstständigere Sichtweise der Dinge. Die Liebesgeschichte von Lily und Zach bot viel Potenzial für Kitsch, kommt aber ganz ohne ihn aus. Jeder Charakter in 'The Secret Life of Bees' hat seine eigene Geschichte, die am Ende alle zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über die Dinge, die ihr Handeln und Denken beeinflussen. Egal ob es um die offensichtliche Wut T-Rays, Junes Skepsis gegenüber Lily oder Mays Traurigkeit geht. Einige Dinge, die im Buch passieren, sind leider vorhersehbar, an einigen Stellen kann man sich aber auch noch überraschen lassen. In diesem Buch werden viele wichtige Themen behandelt: Rassenhass, Umgang mit Schuld, Liebe, Mut und Freundschaft. Lilys Geschichte verbindet sie alle stimmig und gerade in dem Maße, dass das Buch nicht schwerverdaulich ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Sue Monk Kidd schafft es mit wenigen Wörtern eine Miniversion von South Carolina, mit all seinen Schauplätzen in den Kopf zu zaubern. Das Buch wird für Oberstufenschüler empfohlen, also für Englischkenntnisse von ca. sechs Jahren bzw. für die Altersstufe 15-17. Ich bin aber überzeugt, dass das Buch auch nach 4-5 Jahren bzw. mit 14 Jahren verständlich und die Handlung begreifbar ist. Für ein paar Wörter gibt es auf jeder Seite Vokabelerklärungen und am Ende des Buches werden die Fachbegriffe des Imkerns noch einmal mit Bildern erklärt. Fazit: Das Buch ist eines der besten Bücher, die ich in der Schule gelesen habe und übertrifft auch viele Bücher in meinem Regal. 14 ist ein Alter an das viele sich noch gut erinnern können. Selten schaffen Autoren es, die Gefühle und Ängste eines Mädchens oder Jungen so authentisch und überzeugend niederzuschreiben. Das Buch ist zwar an Jugendliche gerichtet, nach oben hin gibt es aber keine Altersbegrenzung. 'The Secret Life of Bees' fesselt und regt zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "The Secret Life of Bees" von Sue Monk Kidd

    The Secret Life of Bees
    Inishmore

    Inishmore

    05. May 2010 um 21:15

    South Carolina, 1964: zurzeit der Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner lebt die vierzehnjährige Halbwaise Lily mit ihrem gewalttätigen Vater und ihrer schwarzen Nanny Rosaleen in einem kleinen Nest mitten im Süden. Allein und ungeliebt träumt sie davon, eine Mutter—ihre Mutter, die grausam zu Tode kam als Lily noch ein kleines Mädchen war —zu haben. Von ihrer Mutter besitzt Lily nur ein Foto und das Bild einer schwarzen Madonna, auf dessen Rücken jemand den Ortsnamen Tiburon notiert hat. Als die Situation zu Hause eskaliert und Rosaleen in Schwierigkeiten gerät, wagt Lily die Flucht—nach Tiburon, der Ort, an dem Lily hofft etwas über ihre Mutter zu erfahren. Dort begegnen die beiden Ausreißer den drei unabhängigen (schwarzen) Schwestern August, May und June, die Tausende von Bienen züchten, und den Honig herstellen, der zu dem Bild der Madonna gehört… Soviel oder auch so wenig zum Plot, denn das Buch zusammen zu fassen ist schwer, was aber der Schönheit der Geschichte keinen Abbruch tut. Die Autorin erzählt aus einer aufwühlenden und auch gefährlichen Zeit, einer Zeit des Umbruchs, lässt diese Elemente aber nur im Hintergrund einfließen, was das Buch wundervoll authentisch macht und viel Tiefe gibt. Der Fokus der Geschichte liegt aber ganz klar auf Lily Owens und ihrer verzweifelten Suche nach dem einem Ort, an den sie gehört. Das mag so erzählt sehr flach klingen, ist aber in Wirklichkeit eine sehr tiefgründige, sensible und fantastische Geschichte über das Erwachsenwerden und der Kunst, das Leben zu lieben (die man auch hervorragend lesen kann, wenn man schon länger kein Teenager mehr ist).

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