Die Pergamon-Morde

Die Pergamon-Morde
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Positiv (9):
kingofmusics avatar

Hasi ist schon nach 2 Bänden Kult!!!

Kritisch (1):
Thommy28s avatar

Enttäuschend - kruder Mix aus Okkultismus, Krimi und flachem Humor

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Pergamon-Morde"

Das weltberühmte Pergamonmuseum wird von einer grausigen Mordserie erschüttert. In Verdacht gerät ausgerechnet der frisch gebackene Museumspraktikant Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oyting hausen, von allen Hasi genannt.
An der Seite seiner attraktiven Chefin findet er sich bald in einem Geflecht aus Verbrechen, Verschwörung und obskuren Ritualen wieder. Und er muss erkennen,
dass auch sein eigenes Leben nur noch am seidenen Faden hängt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783898095457
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:bebra verlag
Erscheinungsdatum:22.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hasi ist schon nach 2 Bänden Kult!!!
    Die Macht des Baphomet

    Ui ui ui – was ist denn im Pergamonmuseum los? Ein Toter nach dem anderen, zwielichtige Gestalten, die durch die Macht des Baphomet die Menschheit „retten“ wollen und mittendrin der gute Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oytinghausen, kurz Hasi. Was uns das Autorenduo Sue und Wilfried Schwerin von Krosigk in ihrem zweiten Krimi „Die Pergamonmorde“ kredenzt, gehört für mich in die Kategorie der ungewöhnlichen Lesegenüsse. Schon der Auftaktkrimi „Der Minutenschläfer“ konnte mich seinerzeit mit seinem Humor, seinen schrägen Figuren und einer in der Kunstwelt angesiedelten Geschichte begeistern. Nicht anders geht es mir mit vorliegendem Buch.

    Hier treffen wir nicht nur auf alte Bekannte wie Hasi, Tante Pudel (Anmerkung an die Autoren: wieso musste sie sterben??? Sie war die zweite Kultfigur *g*) und die Kommissare Lydia Klimm und Torsten Nagel, sondern auch auf einen Esoterik-Nerd, der ziemlich chillig und spacig daherredet sowie einen hilfsbereiten und tierlieben Punk, der zum Ende hin doch wieder heim zu Mama auf´s Land will.
    All diese Figuren und noch viel mehr machen diesen Krimi wieder zu einem wahren literarischen Lesegenuss, bei dem man so ganz nebenbei noch etwas über die Geschichte und die Architektur des Pergamonmuseums erfährt sowie die Methode zum Bestimmen des exakten Alters einer Reliquie.

    Der gute alte Hasi taucht zwar nach meinem Empfinden dieses Mal etwas weniger auf wie noch im „Minutenschläfer“ (wobei das nur meine subjektive Auffassung ist), aber die Szenen mit ihm sind an Humor und Skurrilität kaum zu überbieten und sorgen für ein Dauergrinsen im Gesicht.

    Alles in Allem liegt mit „Die Pergamon-Morde“ ein weiterer humorvoller und äußerst lesenswerter Krimi vor und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Hasi (auch wenn ich Tante Pudel vermissen werde *g*).

    Kommentare: 4
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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viel Krimi und ein bisschen Mystik und Esoterik!
    Wer mordet im Pergamonmuseum?

    „...Wer in sich geht, muss nicht unbedingt zu sich kommen...“

    Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oybinghausen, genannt Hasi, gehört zum verarmten Adel. Nachdem er sein Studium geschmissen hat, lebt er bei seiner Tante. Sie setzt in gern für alle und jede Arbeit ein. Deshalb sucht Hasi eine neue Unterkunft. Um sie bezahlen zu können, bewirbt er sich auf eine Stelle im Pergamonmuseum.

    Im Pergamonmuseum darf Dr. Patricia Boulanger ihre erste Ausstellung organisieren. Als sie die angekommenen Kisten zählt, ist es genau eine zu viel. Darin befindet sich eine sumerische Götterfigur, die Gestalt der Baphomet. Was fehlt, ist der Lieferschein.

    Ursula Abendroth ist die Personalchefin des Pergamonmuseums. Bei ihr spricht Hasi vor. Sie stellt ihn ein. Am nächsten Tag findet man ihre verunstaltete Leiche in der Spree. Es soll nicht die letzte Tote bleiben.

    Das Autorenpaar hat einen fesselnden Krimi geschrieben, der einige ungewöhnliche Facetten aufweist. Kurze Kapitel sorgen für eine n guten Lesefluss.

    Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das trifft selbst auf Ursula Abendroth zu, obwohl sie nur einen kurzen Part hat. Ihr Fall gerät in die Hände von Kriminalhauptkommissar Torsten Nagel. Der ist frustriert, da man ihn nach dem Abschied seiner Chefin Lydia einen jungen Schnösel an die Seite gestellt hat. Zwar sollen sie gleichberechtigt an den Fällen arbeiten, doch Frank, der Neue, spielt sich gern als Chef auf. Bei einem Heiler für alternative Medizin findet Torsten Ruhe.

    Hasi ist ein sympathischer junger Mann. Er ist es gewohnt, mit wenig auszukommen und lebt damit problemlos. Sein Auftreten allerdings zeugt von guter Erziehung. Seiner Tante ordnet er sich problemlos unter.

    Der Schriftstil des Buches lässt ich angenehm lesen. Eine Besonderheit besteht darin, dass die Täter ohne Wenn und Aber ihre Schuld zugeben und keinerlei Unrechtsbewusstsein haben. Gut gefallen hat mir die ausführliche Beschreibung des Pergamonmuseums und seiner Baugeschichte. Auch andere historische Themen werden gestreift. Das betrifft zum Beispiel das Entstehen der Orientgesellschaft. Außerdem wird mir exakt erklärt, wie die Altersbestimmung der Kunstwerke erfolgt. Die Vorgänge im Museum sorgen dafür, dass Hasi als persönlicher Assistent für Patricia fungiert. Dadurch wird er zunehmend in die Fälle involviert.

    Den Krimi durchziehen einige mystische und esoterische Themen. So bleiben die eigentliche Motive für die Morde im Dunkeln der Esoterik. Eine besondere Rolle spielt Baphomet. Mit ihr hofft ein Unbekannter, die Weltherrschaft übernehmen zu können. Torstens alternative Heilmethode, der er sich aussetzt, wird ein wissenschaftliches Mäntelchen umgehängt. Hinnerk behauptet, durch die Kraft der Quantenphysik heilen zu können. Er beschreibt, wie das funktioniert – und trifft bei mir auf viel Skepsis.

    Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil Torsten und Frank völlig verschiedene Ansätze verfolgen. Dann erscheint Lydia, die ehemalige Chefin, auf der Bildfläche. Sie langweilt sich und bringt sich deshalb in die Untersuchungen ein. Die Dialoge zwischen ihr und Torsten geben einen Einblick in die Probleme in Revier. Obiges Zitat stammt von ihr.

    Das Cover mit dem Doppelkopf und den Bluttropfen passt zur Handlung.

    Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir für die mystischen Aspekte eine logische Aufklärung gewünscht hätte..

    Kommentare: 5
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    nellsches avatar
    nellschevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich will unbedingt mehr von Hasi....
    Die Pergamon-Morde

    Hartung Siegwart Graf von Quermaten zu Oytinghausen, kurz Hasi genannt, soll wieder einmal die Wohnung einer Bekannten hüten. Doch diesmal nicht ganz umsonst, was den ewig klammen Hasi in große Nöte versetzt. Da kommt ihm eine Praktikantenstelle im Pergamonmuseum wie gerufen. Als dann aber im Pergamonmuseum mehrere Morde geschehen, gerät Hasi in Verdacht.

    Dieses Buch macht, wie schon der erste Teil um Hasi, einfach großen Spaß! Es gab wieder etliche Szenen, bei denen ich laut lachen musste.
    Der Schreibstil ist erneut locker-leicht und sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte sofort komplett in das Buch abtauchen und die Geschichte genießen.
    Den herzensguten Hasi muss man einfach mögen. Seine Marotte, immer dann einzuschlafen, wenn es anstrengend wird, finde ich zu komisch. Er tritt natürlich auch in jedes Fettnäpfchen, das sich ihm bietet. Dabei merkt man ihm aber seinen wohlerzogenen Anstand an, denn er wird nie laut oder unhöflich, sondern wahrt stets die Contenance. Er ist eben durch und durch ein Graf - wenn auch ein verarmter.
    Prima gefallen hat mir auch der Kriminalhauptkommissar Torsten Nagel. Wie er versucht, seine Ängste und Defizite mit Quantenheilung in den Griff zu bekommen, war echt witzig. Da hatte ich während des Lesens einen Heidenspaß.
    Auch Lydia Klimm tauchte wieder auf, worüber ich sehr froh war, denn ich mochte diese Kommissarin schon im ersten Teil sehr gerne.
    Die Kriminalgeschichte um die Morde, die im Zusammenhang mit einer plötzlich aufgetauchten fremden Skulptur stehen, gefiel mir sehr gut. Sie war trotz des Humors anspruchsvoll und ich hatte genug Spielraum zum miträtseln.

    Ich kann diesen skurrilen und witzigen Krimi um Hasi unbedingt empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Enttäuschend - kruder Mix aus Okkultismus, Krimi und flachem Humor
    Enttäuschend - kruder Mix aus Okkultismus, Krimi und flachem Humor

    Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Meine persönliche Meinung zu dem Buch:

    Wie bereits in der Überschrift gesagt besteht der Plot aus einem Mix aus verschiedenen Genres. Dabei wird für meinen Geschmack verwässert, was das Buch nun eigentlich sein will...! Für einen Krimi ist die Handlung zu wenig spannend für ein komödiantisches Buch ist es einfach nicht witzig genug. Und der okkulte Anteil? Nun ja, für meinen Geschmack zu viel davon; und dann auch noch mit einer guten Portion Esoterik angereichert. Insgesamt: Nicht "Fisch und nicht Fleisch". Einen Spannungsbogen konnte ich nicht erkennen. Dafür wurde der Fortgang der Handlung zu oft von deutlichen (und vermeidbaren) Längen unterbrochen. 

    Mit den Protagonisten bin ich einfach nicht "warm geworden" - sie waren für mich viel zu klischeebehaftet und sind schemenhaft geblieben. 

    Die Schreibweise war auch nicht nach meinem Geschmack. Da wurden Sätze mit seltenen Fremdworten "aufgepeppt", für deren Verständnis ich extra hätte nachschlagen müssen. Im nächsten Moment wurde dann in einen eher der "Strassensprache" entlehnten Stil gewechselt, der mich an "Heftchenniveau" erinnert hat.

    Insgesamt ein Buch das meinen (zugegeben hohen) Erwartungen, die ich nach dem Klappentext hatte, nicht erfüllen konnte. Ich vergebe dafür 2 Sterne.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Krimi, der mich aber nicht wirklich überzeugt hat.
    Mord im Museum

    Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oyting, von allen nur Hasi genannt, ist wie immer knapp bei Kasse. Deshalb nimmt er dankbar eine Praktikantenstelle im weltberühmten Pergamonmuseum an. Dass er letztendlich kein Geld dafür bekommt, aber dafür mit einer Reihe grausamer Morde konfrontiert wird, macht für ihn die Situation auch nicht leichter.

    An der Seite seiner attraktiven Chefin Patricia Boulanger findet er sich bald in Verschwörungen und obskuren Ritualen wieder. Eine wertvolle Holzfigur, von der niemand weiß, woher sie kommt scheint dem Museum nur Unheil zu bringen.

    Kriminalhauptkommissar Torsten Nagel, der nicht nur Probleme mit seinem übereifrigen Kollegen Frank hat, versucht zumindest bei seinem Freund Hinnerk im Meditationstank Entspannung und Inspiration zu finden, da die Mordserien sehr an seinen Nerven zerren. Noch dazu, wo für jeden Mord der passende Täter gleich freiwillig ein Geständnis ablegt. Und alle dabei einen verwirrten Eindruck machen.

    Dass Hasi und Patricia eine besondere Rolle in dem mysteriösen Fall spielen, erkennen die beiden, als es schon fast zu spät ist, denn ihr beider Blut soll als Opfergabe dargebracht werden.

    Das Autorenehepaar Sue und Wilfried Schwerin von Krosigk haben mit dem Roman ,, Die Pergamon- Morde`` auch im zweiten Band den liebenswürdigen, tollpatschigen und sympathischen Hasi bei einer Mordserie mit ermitteln lassen. Es werden viele skurrile Personen dargestellt, die mit pointenreichen Dialogen ausgestattet werden.

    Manche Szenen, wie z.B dass der Kommissar immer wieder in einem Meditationstank Entspannung sucht, waren für mich unnötig und haben mit der Geschichte nichts zu tun gehabt.

    Witzige Handlungen sind vorhanden, Spannung kommt auch auf, aber der Ausgang der Geschichte, sowie die Beweggründe für die Morde haben mich nicht wirklich überzeugt.

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    Martina28s avatar
    Martina28vor 2 Jahren
    Kunst mit mörderischer Ausstrahlung

    Inhalt:
    Das berühmte Pergamonmuseum auf der Museumsinsel wird von einer Mordserie erschüttert. In Verdacht steht der neue Praktikant Hasi, da die Morde erst begonnen hatten, als er dort angefangen hatte.
    Hasi (Hartung Siegwart Graf von Quermaten zu Oytinghausen) und seine Chefin Patricia kommen in Kontakt mit Ritualen und verschiedenen Verbrechen. Ihr Leben hängt plötzlich an einem seidenen Faden.
    Was hat das Museum mit den Morden auf sich?



    Cover:
    Titel und Bild heben sich voneinnder ab. Durch den Titel ist sofort zu erkennen, um was es geht. Das Bild zeigt eine Skulptur, welche mit roten Punkten bespritzt ist. Dies könnte Farbe oder Blut darstellen. Kann sich der Leser selbst denken.


    Schreibstil:
    Dieser ist durch das ganze Buch gleichbleibend. Flüssig, jedoch nicht immer einfache Sätze vorhanden.


    Charaktere:
    Hasi: Ist kein Kind von Traurigkeit. Er hat alles, was er braucht, denn er ist mit wenig zufrieden. Er denkt sich: Geld ist nicht alles, was man haben muss. Er muss jeden Cent zweimal umdrehen, obwohl er bei seiner reichen Tante wohnt


    Tante Pudel: Reiche und schnippische ältere Dame. Sehr geizig wenn es um Geld und Ausgaben geht.


    Patricia: Junge Frau mit einem ausgezeichneten Sinn für Kunst und Gerechtigkeit sowie Richtigkeit.


    Thorsten Nagel: Polizist der Berliner Kripo mt einem Hang zu Esoterik. Irgendwie ist seine Art einen Fall zu lösen, als ob er sich einfach nur Zeit zu lassen hat und es klärt sich von selbst uf.


    Fazit:
    Ich kann das Buch weiterempfehlen. Durch den flüssigen Schreibstil ist es schnell gelesen. Die teilweise etwas längeren, in sich verschachtelten Sätze haben mir gefallen.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsamer humorvoller Krimi
    Sehr unterhaltsamer humorvoller Krimi




    Dies ist der zweite Teil einer Buchreihe.Man kann die Lektüre aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers lesen.
    Das berühmte Pergamonmuseeum ist diesmal Schauplatz der Geschichte.Es geschehen einige Morde und Hasi,der gerade ein Praktikum in diesem Museeum macht,wird in das Geschehen hinein gezogen.Lydia die ehemalige Kommissarin kann es trotz Ihres Rentenstandes nicht lassen und beginnt eigenmächtig mit den Ermittlungen.Auch der neue Kommissar ist natürlich auf Tätersuche.Werden Sie es schaffen und den Mörder finden?


    Wieder einmal hat mich dieses Buch fasziniert.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man kommt mit dem Lesen gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin und einmal angefangen zu lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.
    Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben.Sie sind alle sehr orginell und einzigartig.Jeder hat seinen eigenen,witzigen und schrulligen Charakter.Ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.
    Es macht einfach Spass Hasi bei seinen Ermittlungen zu begleiten.Die Autoren verstehen es auf Ihre eigene Art und Weise uns immer wieder zum Lachen Schmunzeln zu bringen.Trotzdem bleibt die Spannung in der Geschichte erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Auch werden wir immer auf eine falsche Spur geführt,was den Täter anbelangt.Und so bleibt es bis zum Ende sehr interessant.
    Viele Szenen werden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit Hasi gebangt ,gefiebert und ermittelt.


    Das Cover finde ich sehr schön gewählt und es passt genau zum Buchtitel und der Geschichte.


    Ich hatte viele lustige aber auch spannende Lesemomente mit diesem Buch.Für Leseliebhaber von Kriminalromanen mit etwas Humor ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.

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    clary999s avatar
    clary999vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Skurril, witzig und rätselhaft!
    Die Pergamon-Morde...

    „Wenn ein erfahrener Ermittler ein Gefühl hat, dann ist das kein Gefühl, sondern eine Witterung, die du aufnehmen musst wie ein Spürhund. Verstanden?“ Torsten nickte mechanisch. „Klar, Witterung. Mach ich.““

    Zitat aus dem Buch, Seite 60

    Zum Inhalt: Eine grausame Mordserie in Berlin! Irgendwie soll es mit dem Pergamonmuseum zusammenhängen. Eine wertvolle Skulptur ist in einer Lieferung aufgetaucht, allerdings ohne Lieferschein! Niemand scheint dieses besondere Artefakt zu vermissen…

    Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oyting, von allen Hasi genannt, hat sich gerade für eine Praktikantenstelle im Pergamonmuseum beworben und gerät unabsichtlich in die Ermittlungen...

    Meine Meinung: Der Schreibstil von Sue und Wilfried Schwerin von Krosigk ist locker-fließend und beeindruckend! Erzählt wird aus verschiedenen Sichten.

    „…Zu so viel geballter Unhöflichkeit würden ihm nicht einmal genügend Verbalinjurien einfallen, und außerdem wäre es doch schade, wenn man ihn danach nicht mehr mögen würde.“

    Zitat aus dem Buch, Seite 204

    Hasi muss man einfach gern haben! Höflich, zuvorkommend und hilfsbereit! In (fast) jeder Situation wahrt er Contenance! Als Graf ist es seine Pflicht! Hasi ist immer knapp bei Kasse und wohnt deshalb bei seiner Tante Pudel, Baronin von Rettwitz, frei Haus. Tante Pudel kann aber sehr anstrengend sein! Von daher ergreift Hasi die angebotene Chance zum Ausziehen. Allerdings geht es nicht ganz ohne Geld. Eine Praktikantenstelle im Museum wäre die perfekte Lösung, glaubt zumindest Hasi. Vielleicht hat er sich geirrt? Frau Dr. Patricia Boulanger, eine attraktive Kuratorin auf Probezeit, wäre seine neue Chefin! Sie wirkt sehr sympathisch!

    „ „Ist er tot?“ fragte sie ängstlich. Er schüttelte den Kopf und beugte sich dichter zu Hasi herab. „Nein. Er schnarcht.“ „Aber er blutet doch“, rief Patricia…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 121

    Kriminalhauptkommissar Torsten Nagel ist der einzige Polizeibeamte, der in der Mordserie eine Verbindung zu Magie vermutet. Eine Sackgasse?

    „Der Gong des Timers ertönte und die Mechanik des Tanks ließ surrend den Deckel zurückfahren. Aus dem Inneren erschien der strubbelige Kopf des Hauptkommissars wie ein haariges Alien nach der Landung.“

    Zitat aus dem Buch, Seite 32

    Schon beim ersten Mord konnte ich mir kein Motiv vorstellen und beim nächsten Mordopfer wurde es nur noch ominöser. Ich war gespannt, was dahinter steckt!

    Interessant und amüsant wurden Magie, seltsame Rituale und altertümliche Skulpturen eingebracht!

    Die Geschichte lebt mit vielen originellen Personen! Fast jeder hat etwas merkwürdige Charaktereigenschaften, die witzig dargestellt werden. Manche sind ziemlich durchgeknallt, aber hier passt es! Besonders Hasi, aber auch Torsten haben mich grandios unterhalten!

    Trockener, mitunter auch schwarzer, Humor zieht durch die ganze Geschichte! Der Handlungsverlauf ist mit vielen kuriosen Ereignissen gespickt. Immer wieder wurde ich überrascht und erheitert! Die Aufklärung war anders als ich erwartet habe!

    Ein Buch zum Abschalten, Lachen, Schmunzeln und Miträtseln!

    Eine Krimikomödie, die mich begeistert hat!

    Skurril, witzig und rätselhaft!

    Klare Leseempfehlung!

    5 Sterne

    Kommentare: 9
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    Lilofees avatar
    Lilofeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der wunderbare Schreibstil macht dieses Buch zu einem richtigen Leseerlebnis. Pointiert und scharfsinnig, einfach umwerfend.
    Ein spannender und humorvoller Kriminalroman

    Die Pergamon-Mordevon Sue & Wilfried Schwerin von Krosigkein Kriminalroman erschienenim März 2017 im be.bra Verlag
    Der zweite Band mit Hartung Siegward Graf von Quermatenzu Oytinghausen, Spitzname Hasi.Dieses Mal wird das weltberühmte Pergamonmuseum voneiner grausamen Mordserie erschüttert.Der ewig Klamme Hasi ist mitten drin im Geschehen.Will er sich doch als Praktikant ein kleines Zubrot verdienen.Es macht großen Spaß ihn zu begleiten wie er von einemFettnäpfchen in das nächste tritt.Aber auch die anderen originellen Charaktere sind so lebensnahund liebenswert beschrieben.Der wunderbare Schreibstil macht dieses Buch zu einem richtigenLeseerlebnis. Pointiert und scharfsinnig, einfach umwerfend.Dieser Krimi erhält sehr viel Lokalkolorit.Die Orte sind sehr anschaulich und bildhaft beschrieben.Überhaupt wird alles sehr detailliert dargestellt.Das Autorenduo schafft es den Spannungsbogen bis zum überraschenden Schluss zu halten.Bitte mehr davon.Eine unbedingte Leseempfehlung!

    Kommentare: 2
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hasi - wie er leibt und lebt. Schade, dass das Buch nur 288 Seiten hat.
    Ein kurzweiliger und doch anspruchsvoller Krimi ...

    Unser allseits geschätzter Hartung Siegward Graf von Quermaten zu Oytinghausen, seines Zeichens verarmter Spross einer hochadeligen Familie, genannt Hasi ist wieder da. Noch immer wohnt er bei Tante Pudel, die ihn als Putzsklave missbraucht. Rettung scheint in Sicht – Hasi versucht im Pergamon-Museum den Job als Assistent der Kuratorin, Dr. Patricia Boulanger, zu ergattern.

    Doch leider stolpert er wieder in eine skurrile Kriminalgeschichte, diesmal mit mehreren Leichen rund um eine illegal aus dem Vorderen Orient nach Berlin gebrachte Statue.

    Der Nachfolger der pensionierten Lydia Klimm bei der Kripo ist Torsten Nagel, der seine Komplexe mittels esoterischer Behandlungen zu verlieren versucht.

    Natürlich kann Lydia das Ermitteln nicht lassen. Wird sich die Mordserie rund um das Pergamon-Museum aufklären lassen?

    Meine Meinung:

    Ich habe wieder herzlich über Hasi gelacht. Doch diesmal hat er mit Torsten eine echt harte Konkurrenz. Trotzdem bleibt Hasi mein Favorit bei der Vergabe des Skurrilitätspreises.


    Allerdings habe ich diesmal ein wenig das aristokratische Beiwerk vermisst. Außerdem verfällt er diesmal nicht so häufig in narkoleptische Zustände. Das Spektakel mit Patricia im Angesicht des Todes ist allerdings  auch nicht von schlechten Eltern.

    Das Autoren-Duo führt die Leser gekonnt an der Nase herum. Ich hatte zuerst jemanden in anderen in Verdacht.

    Der einzige Mangel besteht darin, dass das Buch so schnell ausgelesen ist.

    Fazit:

    Wieder ein leicht lesbarer und dennoch anspruchsvoller Krimi aus dem Hause Schwerin von Krosigk.

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