Sui Ishida

 4,5 Sterne bei 838 Bewertungen
Autor von Tokyo Ghoul 01, Tokyo Ghoul 02 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sui Ishida

Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)

Tokyo Ghoul 01

 (139)
Erschienen am 02.05.2014
Cover des Buches Tokyo Ghoul 02 (ISBN: 9782889212064)

Tokyo Ghoul 02

 (60)
Erschienen am 03.07.2014
Cover des Buches Tokyo Ghoul 03 (ISBN: 9782889212071)

Tokyo Ghoul 03

 (42)
Erschienen am 04.09.2014
Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)

Tokyo Ghoul 04

 (34)
Erschienen am 06.11.2014
Cover des Buches Tokyo Ghoul 05 (ISBN: 9782889212095)

Tokyo Ghoul 05

 (34)
Erschienen am 15.01.2015
Cover des Buches Tokyo Ghoul 07 (ISBN: 9782889212118)

Tokyo Ghoul 07

 (25)
Erschienen am 07.05.2015
Cover des Buches Tokyo Ghoul 06 (ISBN: 9782889212101)

Tokyo Ghoul 06

 (27)
Erschienen am 05.03.2015
Cover des Buches Tokyo Ghoul 08 (ISBN: 9782889212125)

Tokyo Ghoul 08

 (26)
Erschienen am 02.07.2015

Neue Rezensionen zu Sui Ishida

Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)HisOwnHoneys avatar

Rezension zu "Tokyo Ghoul 04" von Sui Ishida

Ein kurzer Besuch im Restaurant der Ghule...
HisOwnHoneyvor 2 Monaten

Ich wusste nicht, dass er der einäugige Ghul ist. So etwas Seltenes lasse ich doch keinen anderen fressen lassen. 

In Band vier dreht sich alles um das geheimnisvolle „Restaurant der Ghule“. Nachdem Ken den Hinweis bekommen hat, dass Liz‘ Tod kein Unfall gewesen sein könnte, möchte er mehr darüber erfahren. Als Gegenleistung für die Informationen soll Ken einen Ghul namens Gourmet nach einem Restaurant der Ghule fragen. Überraschend kooperativ will Shu ihn an diesen Ort mitnehmen doch es sieht nicht danach aus, als würde Ken dort etwas zu essen bekommen.

Was Band drei an Spannung und Gewalt gefehlt hat, wurde hier wieder wettgemacht. Nicht nur der Gourmet sorgt für Unruhe sondern auch die Gerüchte um Liz Tod. 

Mit Shu haben wir einen äußerst manipulativen Charakter dazugewonnen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und Ken geschickt um den Finger wickelt. Irgendwie weiß man schon direkt zu Beginn, dass er nichts Gutes im Sinn hat und auch Ken’s Intuition warnt ihn vor dem Gourmet. 

In diesem Band gibt es einen hohen Anteil an Gewaltszenen und zwischenzeitlich hab ich mich echt gefragt, was denn mit diesen Leuten nicht stimmt, die dort anwesend sind. Ich will ja nicht zu viel verraten aber von einem Besuch im „Restaurant der Ghule“ rate ich dringend ab. 

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Cover des Buches Tokyo Ghoul 03 (ISBN: 9782889212071)HisOwnHoneys avatar

Rezension zu "Tokyo Ghoul 03" von Sui Ishida

Diese Welt ist ein Höllenpfuhl...
HisOwnHoneyvor 2 Monaten

"Auch Ghule haben Gefühle. Genauso wie Menschen. Nur ich weiß das…! Ich bin der einzige, der das weiß und erzählen kann… weil ich ein Ghul und auch ein Mensch bin."

In Band drei haben Toka und Ken ihren ersten längeren Kontakt mit den Ghulermittlern, zusätzlich erfährt man auch mehr aus dem Privatleben des Ermittlers Kotaro Amon. Ken versucht außerdem Amon zu erklären, dass auch Ghule ein Recht auf ein Leben haben, allerdings kommt es nicht mehr dazu und Ken erkennt, dass er der einzige ist, der dazu in der Lage ist, sowohl die Menschen als auch die Ghule zu verstehen.

Was ich an dieser Reihe so unglaublich gut finde ist, dass man einen Einblick in die Geschichten aller Menschen und Ghule erhält, die an der Hauptstory über längere Zeit beteiligt sind. Auf diese Art und Weise hat Sui Ishida beim Leser ein Dilemma erschaffen, denn man kann beine Seiten verstehen und wünscht sich ebenso das Beste für alle Charaktere. Man erlebt praktisch so gut es eben geht mit, in welchem Interessenkonflikt sich unser Protagonist Ken befindet. 

Außerdem war dieser Band überraschend emotional, was auch wichtig für die Story war. Hier hat man einige tiefe Einblicke in die Charaktere bekommen und man hat so richtig gemerkt, wie sehr manche Ghule darunter leiden, von der Gesellschaft abgeschottet und ausgeschlossen zu sein. Ich finde es toll, dass hier die gewaltvollen Szenen einmal kurz gehalten wurden, um der Reihe mehr Tiefe zu geben. 

Einen Bonuspunkt muss ich auch an die schlichten und einheitlichen Cover vergeben. Ich finde die Farben und den nur für das Cover und die Kapitelseiten gewählten groben Zeichenstil wirklich super schön. Hier auf Band drei ist die kleine Hinami zu sehen, die in diesem Band übrigens auch das erste Mal ihre Kralle einsetzt. 

Alles in allem wieder einmal ein mehr als gelungener Band, ich bin schon gespannt auf Band vier!

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Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)Babajagas avatar

Rezension zu "Tokyo Ghoul 01" von Sui Ishida

Mein erstes Manga
Babajagavor 4 Monaten

Wie rezensiert man ein Manga? Genau vor dieser Frage stehe ich nun, nachdem ich mich einfach mal in dieses Abenteuer gestürzt habe. Auslöser hierfür war ein Krimi von Henrik Siebold, in dem er sehr viel von eben diesem Manga erzählt hat. Zwar hatte ich jetzt nichts Übermäßiges erwartet, zumal ich ohnehin nicht der Comic-Fan bin, aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich dieser erste Teil dann tatsächlich nicht. Da ich aber auch keine Vergleichsmöglichkeiten habe, weil ich noch nie vorher ein Manga gelesen habe, kann ich mir kein Urteil darüber erlauben, ob es besser geht oder nicht.

Zunächst die Story: Ken Kaneki ist Student im 1. Semester und ziemlich verknallt in dieses hübsche Mädchen, von dem er glaubt, eh keine Chance zu haben. Und doch hat er kurz darauf ein Date mit ihr. Nach einigem Geplänkel will Ken sie – ganz Gentleman – nach Hause begleiten und wird hier dann gewahr, dass sie mehr als nur diese Schönheit ist. 

Am nächsten Morgen wacht er im Krankenhaus auf, in welches er nach einem Unfall gebracht wurde und im Laufe der Zeit bemerkt er Veränderungen an sich. Er hat keinen Hunger mehr, findet Essen sogar widerlich, stattdessen ziehen ihn nun andere Gerüche magisch an. 

Für Ken heißt es nun, sein Geheimnis zu bewahren und vor allem gegen diese neue Gier anzukämpfen, denn Ghoul-Hunger ist ganz furchtbar. Zum Glück trifft er Menschen, die ihm dabei helfen wollen. 

Alles in Allem erinnert einen die Geschichte an eine klassische Vamir-Story finde ich, nur dass hier nicht das Blut getrunken wird, sondern das Menschenfleisch verzehrt werden muss. Ebenso gleich sind die Zwänge dahinter. Ken kann seine Gier nach Menschenfleisch nicht abstellen und es gibt auch keine wirklichen Alternativen. Allerdings ist er eben doch mehr Mensch als Ghoul und will nicht einfach der Gier nachgeben. Entsprechend vorhersehbar ist diese Geschichte vielleicht auch – zumindest in diesem ersten Teil. 

Da dieser Manga recht kurz ist, war es mir nicht möglich, tatsächlich eine Verbindung zu den Figuren herzustellen, wie das in einem herkömmlichen Roman passiert. Wirklich kennenlernen tut man die Figuren möglicherweise erst, wenn man die Reihe weiter verfolgt. Ken ist ein eher ruhiger Zeitgenosse und ein Büchernarr, während sein bester Freund Hide das genaue Gegenteil ist. Viel mehr erfährt der Leser jedoch nicht über die beiden. Im Vergleich zu einem Roman empfinde ich das als eher störend, denn so bleibt die Geschichte oberflächlich. 

Gekauft habe ich mir das Manga, weil ich einfach einmal diese Art des Geschichtenlesens ausprobieren wollte. Ein Buch von hinten nach vorn und auch die Dialoge auf den Seiten von rechts nach links zu lesen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwie macht es für mich auch die Andersartigkeit aus. Vor allem merkt man recht schnell, wie konditioniert man eigentlich ist, wenn man ständig in die falsche Richtung blättert. 

Wichtig aus meiner Sicht ist aber, dass man die Bilder gut erkennen kann, diese zur Geschichte und dem „gesprochenen“ Wort passen und dass man vor allem trotz aller Bilder die Schrift lesen kann. Gerade bei Letzterem hatte ich teilweise so meine Schwierigkeiten. Häufig stehen die Buchstaben sehr dicht zusammen sind schwarz mit weißer Umrandung auf schwarzem Hintergrund gedruckt, was das Lesen doch erheblich erschwert. Vielleicht mag dies dem kleinen Format des Buches geschuldet sein und hebt sich ggf. auf, wenn man größere Formate liest. Im hier vorliegenden Exemplar empfand ich das Lesen jedoch teilweise als sehr anstrengend.  Zwar ergibt sich vieles einfach aus dem Zusammenhang, aber insbesondere die kleinen Erklärungen zur japanischen Kultur möchte man ja doch lesen können. 

Die Bilder waren mir zu abstrakt, vielleicht zu unruhig und bei den Gesichtsausdrücken hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass der Sprechende gerade schreit, dabei hat er – laut Dialog oder Situation – relativ normal gesprochen. Die Bilder sind in schwarz-weiß gezeichnet, vielleicht würde es mehr her machen, wenn sie farbig wären. 

Fazit: Diese Reihe werde ich sicherlich nicht weiterlesen, aber ich werde einen weiteren Versuch mit einem anderen Autoren und einem anderen Thema wagen. Noch gebe ich die Lesart Manga nicht auf. 

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