Ich muss sagen, als ich mir das Buch gekauft habe, konnte ich es kaum erwarten endlich damit anzufangen. Allerdings wurden meine Erwartungen – aufgrund des fantastischen ersten Teils – nicht ganz erfüllt. Das Buch ist wirklich gut keine Frage. Lisa beeindruckt wie immer mit ihrem Humor als auch mit ihrer flüssigen und anziehenden Schreibweise, allerdings war es der Plot, der mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen hat, wie beim ersten.
Im zweiten Teil erfüllen sich Imogene und ihre beste Freundin Evie endlich ihren größten Traum. Sie fahren nach Paris und erleben dort das wohl mit Abstand größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens. Hätte ich vor kurzem nicht am eigenen Leib erfahren, dass es manchmal Zufälle gibt, von denen man glaubt, dass es sie eigentlich nicht gibt und das Glück im Leben eine große Rolle spielt, hätte ich wohl behauptet, dass die ganzen Dinge die den beiden dort passieren einfach unmöglich sind. Vieles scheint wohl aus der Luft gegriffen zu sein, was ich auch nachvollziehen kann, wenn jemand behauptet, dass das ganze ein wenig übetrieben wirkt. Doch nun weiß ich, dass man nur ein bisschen Glück haben muss um einen ganz großen Hit zu landen.
Die Idee an sich war schön, vielleicht etwas langweilig. Langweilig ist vielleicht das falsche Wort; es war nicht ganz so spannend wie im ersten Band und am Ende empfand ich den Auftritt der Diamantendiebe ein wenig übertrieben, aber im großen und ganzen hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich das erste mehr genossen habe.


