Suketu Mehta

 4.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Bombay, Bombay. Maximum City und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Suketu Mehta

Bombay

Bombay

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Erschienen am 21.07.2008
Bombay. Maximum City

Bombay. Maximum City

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Erschienen am 22.05.2010
Was erinnert wird

Was erinnert wird

 (0)
Erschienen am 20.11.2017
Maximum City

Maximum City

 (1)
Erschienen am 13.09.2005

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serendipity3012s avatar

Rezension zu "Bombay" von Suketu Mehta

Leben in Bombay
serendipity3012vor 5 Jahren

"Und in dem Moment, in dem sie zupacken, wissen sie nicht, ob die Hand, die sich ihnen entgegenstreckt, die eines Hindu oder Muslimen oder Christen oder Brahmanen oder Unberührbaren ist, ob der Mensch in dieser Stadt geboren wurde oder erst heute morgen angekommen ist, ob er in Malabar Hill oder in New York oder in Jogeshwari wohnt, ob er aus Bombay oder aus Mumbai oder aus New York kommt. Sie wissen nur, dass er in die goldene Stadt will, und das reicht völlig aus. Komm an Bord, sagen sie. Wir rücken zusammen." (S. 703)

Suketu Mehta wuchs in Bombay auf, lebte aber schon seit langem in den USA, als er mit seiner Familie zurück in die indische Metropole ging, um vor allem seinen Kindern zu zeigen, wo seine und somit auch ihre Wurzeln liegen. Zweieinhalb Jahre sollte er bleiben, und in dieser Zeit traf er die verschiedensten Menschen, ließ sich von ihren Leben erzählen und nahm daran teil. Von all diesen Menschen, von der Stadt Bombay, in der sie alle leben, berichtet er auf über 700 Seiten in seinem Buch „Bombay. Maximum City“.

Bombays Bewohner sind so unterschiedlich wie nur vorstellbar. Mehta trifft sowohl Polizisten, die ihm von Folter und Korruption erzählen, als auch junge Männer, die ihr Geld als Auftragsmörder verdienen, er lernt Nachtclubtänzerinnen und Filmstars kennen, er berichtet von den Unruhen im Land und dem Verhältnis zwischen Muslimen und Hindus, erzählt von einer Familie, die allem entsagt und sich in ein völlig asketisches Leben begibt, um „Moksha“, die Erlösung im Jainismus,  einer hinduistischen Strömung, schneller zu erreichen.

Der Journalist Mehta tritt in seinen Erzählungen mal mehr, mal weniger in den Hintergrund. Am Drehbuch des Bollywoodstreifens „Mission Kaschmir“ arbeitet er sogar mit, berichtet von dem Stellenwert, den er als Drehbauchautor einnimmt (einen niedrigen). Seine Schilderungen lesen sich lehrreich, unterhaltsam oder auch schockierend. Man kann hier eine Menge lernen.

Bombay. Maximum City vermittelt in seinen vielen kleinen Lebensgeschichten ein differenziertes Bild der Stadt und seiner Bewohner. Ein lohnenswertes Buch, das lediglich an einigen Stellen ein wenig zu lang geraten ist. 

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Rezension zu "Bombay. Maximum City" von Suketu Mehta

Rezension zu "Bombay. Maximum City" von Suketu Mehta
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Wer etwas über das moderne Indien lesen will, kann hier eine Menge lernen. Mein persönlicher Abgleich fällt glücklicherweise harmloser aus. Aber auch bin auch nicht Suketu Mehta, sondern nur ein Einfacher Reisender, der Indien mag und fürchtet. Sehr gut zu Lesen mit wenigen Längen und dafür vielen einsichten in indisches Leben. Sehr empfehlenswert.

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Lysanders avatar

Rezension zu "Bombay" von Suketu Mehta

Rezension zu "Bombay" von Suketu Mehta
Lysandervor 10 Jahren

Eine packende Reportage von Mehta, der aus New York nach Bombay in seine Heimat zurück kommt. Eine Reise nach Indien stand lange auf meiner Wunschliste ... diese Reisepläne haben ich nun erstmal aufgegeben. So spannend dieses Land wohl ist, so fremd und abstoßend ist es auch. Das wird bei Mehta völlig klar. Am besten haben mir die Passagen der zweiten Buchhälfte gefallen, über Menschen in den Vergnügungsvierteln Bombays, aber auch über religiöse Haltungen, die zumindest mir als äußerst extrem erscheinen. Wegen einiger Längen im ersten Teil, in dem es um die mafia-ähnlichen Strukturen bei der Polizei geht, gibt es einen Stern Abzug.

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