Suketu Mehta Bombay

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Inhaltsangabe zu „Bombay“ von Suketu Mehta

Bombay: faszinierend und exotisch, Mega-City der Extreme, die Stadt der Zukunft. Welten prallen dort aufeinander – hier die Traumfabrik von Bollywood, dort der tägliche Alptraum der Armen und Enttäuschten. Der preisgekrönte Journalist Suketu Mehta präsentiert uns Bombay in packenden Reportagen, die hinter traumhafte Kulissen führen – und in die Slums der Elenden. Er taucht ein in die kriminelle Unterwelt, in der sich muslimische und Hindugangs Gefechte liefern, spricht mit Straßenkindern, die zu Profikillern ausgebildet werden, und mit Polizisten, die diese Kinder foltern und töten. Sprachlich brillant und mit ungeheurer Leidenschaft verknüpft Suketu Mehta die einzelnen Geschichten und Bilder zu einem großen Ganzen, das so faszinierend wie abgründig ist, so abschreckend wie sinnlich und reich.

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  • Leben in Bombay

    Bombay

    serendipity3012

    01. June 2013 um 15:16

    "Und in dem Moment, in dem sie zupacken, wissen sie nicht, ob die Hand, die sich ihnen entgegenstreckt, die eines Hindu oder Muslimen oder Christen oder Brahmanen oder Unberührbaren ist, ob der Mensch in dieser Stadt geboren wurde oder erst heute morgen angekommen ist, ob er in Malabar Hill oder in New York oder in Jogeshwari wohnt, ob er aus Bombay oder aus Mumbai oder aus New York kommt. Sie wissen nur, dass er in die goldene Stadt will, und das reicht völlig aus. Komm an Bord, sagen sie. Wir rücken zusammen." (S. 703)Suketu Mehta wuchs in Bombay auf, lebte aber schon seit langem in den USA, als er mit seiner Familie zurück in die indische Metropole ging, um vor allem seinen Kindern zu zeigen, wo seine und somit auch ihre Wurzeln liegen. Zweieinhalb Jahre sollte er bleiben, und in dieser Zeit traf er die verschiedensten Menschen, ließ sich von ihren Leben erzählen und nahm daran teil. Von all diesen Menschen, von der Stadt Bombay, in der sie alle leben, berichtet er auf über 700 Seiten in seinem Buch „Bombay. Maximum City“.Bombays Bewohner sind so unterschiedlich wie nur vorstellbar. Mehta trifft sowohl Polizisten, die ihm von Folter und Korruption erzählen, als auch junge Männer, die ihr Geld als Auftragsmörder verdienen, er lernt Nachtclubtänzerinnen und Filmstars kennen, er berichtet von den Unruhen im Land und dem Verhältnis zwischen Muslimen und Hindus, erzählt von einer Familie, die allem entsagt und sich in ein völlig asketisches Leben begibt, um „Moksha“, die Erlösung im Jainismus, einer hinduistischen Strömung, schneller zu erreichen.Der Journalist Mehta tritt in seinen Erzählungen mal mehr, mal weniger in den Hintergrund. Am Drehbuch des Bollywoodstreifens „Mission Kaschmir“ arbeitet er sogar mit, berichtet von dem Stellenwert, den er als Drehbauchautor einnimmt (einen niedrigen). Seine Schilderungen lesen sich lehrreich, unterhaltsam oder auch schockierend. Man kann hier eine Menge lernen.Bombay. Maximum City vermittelt in seinen vielen kleinen Lebensgeschichten ein differenziertes Bild der Stadt und seiner Bewohner. Ein lohnenswertes Buch, das lediglich an einigen Stellen ein wenig zu lang geraten ist.

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  • Rezension zu "Bombay" von Suketu Mehta

    Bombay

    Lysander

    Eine packende Reportage von Mehta, der aus New York nach Bombay in seine Heimat zurück kommt. Eine Reise nach Indien stand lange auf meiner Wunschliste ... diese Reisepläne haben ich nun erstmal aufgegeben. So spannend dieses Land wohl ist, so fremd und abstoßend ist es auch. Das wird bei Mehta völlig klar. Am besten haben mir die Passagen der zweiten Buchhälfte gefallen, über Menschen in den Vergnügungsvierteln Bombays, aber auch über religiöse Haltungen, die zumindest mir als äußerst extrem erscheinen. Wegen einiger Längen im ersten Teil, in dem es um die mafia-ähnlichen Strukturen bei der Polizei geht, gibt es einen Stern Abzug.

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