Sumaya Farhat-Naser Thymian und Steine

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Inhaltsangabe zu „Thymian und Steine“ von Sumaya Farhat-Naser

Als Botschafterin der palästinensischen Sache ist sie zu einem Begriff geworden: Sumaya Farhat-Naser. Sie kommentiert im Radio politische Entwicklungen, im Fernsehen und Veranstaltungen tritt sie als unpolemische Zeugin und engagierte Frauenvertreterin auf. In "Thymian und Steine" erzählt die charismatische Palästinenserin ihre Lebensgeschichte, die 1948, im Jahr der israelischen Staatsgründung, beginnt. Wie ein Schatten begleitet die Leidensgeschichte des palästinensischen Volkes ihr Leben - ein Leben, das in seiner emanzipatorischen Ausrichtung exemplarisch ist für den Weg einer jüngeren palästinensischen Frauengeneration.

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  • Rezension zu "Thymian und Steine" von Sumaya Farhat-Naser

    Thymian und Steine
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2011 um 08:37

    Sumaya Farhat-Naser wurde 1948 in Birseit bei Jerusalem geboren. In diesem Buch berichtet sie von ihrem Leben, ihrer Kindheit in armen Verhältnissen, ihrem Studium in Deutschland, der Rückkehr nach Birseit und dem Leben unter israelischer Besatzung. Sie hat viel zu erzählen und hätte mit ihren Erlebnissen gut und gerne ein Buch mit der doppelten Seitenzahl füllen können. Gerade die Kindheit und Jugendzeit sind sehr interessant, werden aber recht kurz abgehandelt. Auch über das Leben einer palästinensischen Studentin in Deutschland hätte ich gerne mehr gelesen. Es gibt nur wenige kurze Kommentare darüber, wie Frau Farhat-Naser sich in Deutschland zurechtfand und den Unterschied zu ihrem Heimatland empfand. Aber natürlich sind diese Erfahrungen nur das Vorgeplänkel für die wirklich wichtigen Dinge und das eigentliche Thema des Buches. Sumaya Farhat-Naser kehrte nach ihrem Studium zurück nach Birseit, wo sie lange Jahre an der Universität unterrichtete. Sie erzählt von der israelischen Besatzung, ihrem Leben als "Mensch zweiter Klasse" fast ohne Rechte. Es ist bewundernswert, wie sie sich trotz allem immer für die palästinensische Sache engagierte und die Tatsache ausnutzte, dass Frauen nicht als politische Bedrohung angesehen wurden und sich somit mehr erlauben konnten, als Männer. Sie organisierte Begegnungen zwischen israelischen und palästinensischen Frauen und war lange Zeit Leiterin des palästinensischen Jerusalem Center for Women. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, den Gefahren, die sie sich aussetzt und auch vom alltäglichen Leben. Für mich war es sehr interessant, auch einmal die andere Seite der Geschichte zu sehen. Wenn man sich nicht weiter mit der Thematik beschäftigt, könnte man nur zu leicht den Eindruck bekommen, die Israelis wären "die Guten" und die Palästinenser nur ein Volk von gewaltbereiten Terroristen. Mir hat Sumaya Farhat-Naser damals 2002 bei einem Besuch in meiner damaligen Schule schon die Augen geöffnet, dass es auch immer eine andere Seite mit einer anderen Meinung gibt und durch dieses Buch konnte ich mich jetzt noch umfassender informieren. Es gibt einen sehr aufschlussreichen und ausführlichen Anhang, in dem die Geschichte der Palästinensischen Autonomiegebiete noch einmal kurz zusammengefasst wird. Thymian und Steine ist ein wirklich lesenswertes Buch über eine bewundernswerte Frau!

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  • Rezension zu "Thymian und Steine" von Sumaya Farhat-Naser

    Thymian und Steine
    chrissilii

    chrissilii

    18. September 2008 um 23:08

    Die Geschichte einer Frau die um Ihr Land kämpft weil sie es Liebt obwohl sie dieses Leben nicht führen müsste. Das Buch hat mich noch lange beschäftigt, da merkt man mal wieder wie gut man es hat.