Man könnte bei dem Titel und dem Klappentext glatt denken, dass es sich dabei um eine spannende Story handelt. So zumindest habe ich gedacht. Der erste Teil kommt für mich allerdings nicht über ein okay hinaus. Von Spannung war hier keine Spur. Nicht mal einen kleinen Nervenkitzel gab es für mich. Ich fand es ziemlich vorhersehbar. Trotzdem bin ich mir sicher, dass viele daran Gefallen finden werden.
Sumnagi
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Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 1
Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 2
Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 3
Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 5
Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 6
Murderous Lewellyn's Candlelit Dinner 4
Neue Rezensionen zu Sumnagi
Der Einstieg ist eine Wohltat. Das Kapitel ist leicht und verständlich. Gleichzeitig zeigt es auf berührende Weise, wie Shavonnes Gefühle zu Llewellyn sind. Es kommt sogar ein wenig Dramatik in die Szenerie, sodass die Emotionen hochkochen und ich gebannt an den Panels hänge.
Doch schon im nächsten Kapitel beginnt wieder das Verwirrspiel. Manche geschilderten Augenblicke scheinen inhaltlich nicht ganz zusammenzupassen und fügen sich zeitlich nicht so nahtlos ineinander, wie ich es mir wünschen würde.
Doch dieses Mal werde ich für meine Geduld belohnt, denn einiges löst sich im Verlauf auf und wird klarer. So mancher Verdacht von mir erhärtet sich nun, andere Vermutungen bestätigen sich nicht und überraschen mich mit der jeweiligen Wendung. Dies alles weckt meine Neugier auf den finalen Band.
Die dichte Atmosphäre und die psychologischen Elemente sorgen für eine Menge Spannung. Besonders mag ich die komplizierte, aber doch so liebevolle Beziehung zwischen Shavonne und Llewellyn. In Band 5 wird wieder ordentlich mit Emotionen gearbeitet und der sich drängenden Thematik von richtig und falsch.
Das Artwork besticht durch die gelungenen Darstellungen der einzelnen Szenen und den dazu passenden Farben. Die detaillierten Panels und verschiedenen Ausdrucksformen der Charaktere flößen der Geschichte Lebendigkeit ein. Die düstere Gesamtkomposition unterstreicht die unheimliche und mysteriöse Stimmung gekonnt.
Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner 5 ist ein herausfordernder Manwha, der sich in Band 5 jedoch wieder fängt und gezielt auf das Finale zusteuert. Die Spannung steigt deutlich an, und mir wird klar, dass sich im sechsten Teil alle offenen Fragen klären müssen. Wie sich alles auflösen wird, bleibt dabei völlig ungewiss. Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner 5 endet mit einem fiesen Cliffhanger, der mich am liebsten sofort zu Band 6 greifen lässt.
Fazit:
In Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner 5 werden die Ereignisse zügig und dramatisch vorangetrieben. Durch die ausdrucksstarke Charakterdarstellung und die packende Atmosphäre kann ich kaum den finalen Band erwarten.
Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner 6 startet mit einer kleinen Rückschau, sodass ich mich noch ein bisschen gedulden muss, ehe der Cliffhanger von Band 5 wieder aufgegriffen wird.
Endlich komme ich auf die Ebene, wo der Manwha transparent und stringent offene Fragen klärt. Dies gelingt dadurch, dass ein Nebencharakter, der immer mal wieder seit Band 1 sporadisch auftaucht, einen Perspektivwechsel ermöglicht.
So erscheinen alle bisherigen Erkenntnisse in einem neuen Licht. Zusammenhänge werden offensichtlich und meine Vermutungen zur Gewissheit oder widerlegt.
Besonders leide ich mit Shavonne, dem diese ganze Offenbarung völlig vor den Kopf stößt und ihm grausam bewusst macht, wie schnell er sich in sich selbst verlieren könnte, wenn er nicht sofort handelt.
Dieser Abschlussband ist intensiv und emotional. Hier gibt es viele packende Höhepunkte und rasante Wendungen. Die Story wird derart eindringlich durch Text und Illustrationen erzählt, dass ich gebannt an den Seiten hänge.
Der Zeichenstil verstärkt die Spannung besonders durch eine kontrastreiche Lichtsetzung und eindrucksvolle Gesichtsausdrücke. Grafisch ist der Manwha unglaublich toll umgesetzt und bildet eine perfekte Symbiose zum Text.
Besonders eindrücklich in Szene gesetzt sind die Gewissenskonflikte von Shavonne. Die Panelaufteilung ist gekonnt durchdacht und vermitteln die Dramatik, die ich auch beim Lesen des Textes empfinde.
Die Thriller Elemente werden stark herausgearbeitet und besonders wirkungsvoll eingesetzt.
In Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner 6 zeigt sich, wie grandios der Plot konstruiert worden ist. Endlich fallen die Puzzlestücke an die richtigen Stellen. Das Gesamtbild ist erschreckend und faszinierend zu gleich. Die lückenlose Aufklärung, die besonders dadurch gelingt, dass auch Shavonnes Sicht auf Ereignisse hinzugefügt werden, die ich bereits durch Lewellyns Augen erlebt habe. So schließt sich der Kreis und die quälende Frage stellt sich, ob das alles noch zu einem glücklichen Ende führen kann oder das Ganze in einer einzigen Katastrophe gipfelt.
Shavonne und Lewellyn sind mir sehr ans Herz gewachsen, dass ich mir verzweifelt einen schönen Ausgang wünsche, doch erst im letzten Kapitel zeigt sich, wie diese Reihe wirklich endet.
Fazit:
Der finale Band ist genial. Endlich fallen alle Puzzlestückchen an ihren Platz und ergeben einen Manwha, der einfach brillant ist. Ich habe große Lust den Manwha noch einmal zu lesen, und zwar mit allen Bänden parallel. Dieser grandiose Plot ist ein wahres Meisterwerk.
Gespräche aus der Community

Ira Street, Southbunch. Seit Kurzem verübt ein grausamer Killer im berüchtigten Elendsviertel der Stadt eine erschütternde Mordserie und versetzt die Bürger in Angst und Schrecken. Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen scheitern jegliche Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen.
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