Die Kunst des Krieges. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft

von Sun Tsu und Sunzi
4,0 Sterne bei42 Bewertungen
Die Kunst des Krieges. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft
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Neue Kurzmeinungen

Julien_Applers avatar

Ein Klassiker der Führung. An mancher Stelle aber nicht mehr zeitgemäß, z.B. Hinrichtungen. Nur noch als Metapher zu verstehen.

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Gute Ratschläge nicht nur für die Kriegsführung

Alle 42 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Kunst des Krieges. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft"

Der chinesische Klassiker über die Kunst des Krieges ist über 2500 Jahre alt und bis heute eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für den gewaltfreien Umgang mit Konflikten und Entscheidungen. Sunzi / Sun Tsu beschreibt in mehreren Kapiteln strategische Maßnahmen für den Umgang mit Auseinandersetzungen. In zahlreichen Managementkursen wird das Buch als Quelle für die richtige Strategie genannt, da Sunzi sehr viel Wert auf Flexibilität legt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783730603512
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Anaconda Verlag
Erscheinungsdatum:28.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Knatterflatters avatar
    Knatterflattervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Die Kunst der strategischen Kriegsführung
    Weniger Krieg ist mehr

    Durch dieses Buch wird ersichtlich, woher der Begriff der strategischen Kriegsführung tatsächlich stammt. Mit Sicherheit wären zahlreiche Kriege der Vergangenheit auf eine andere Art und Weise geführt worden, hätten sich Kriegsherren und Offiziere sich näher mit der Philosophie des Sun Tsu beschäftigt. Auch wäre mit Sicherheit wesentlich weniger Blut geflossen, vielleicht aber auch wesentlich mehr.

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    Sunnyleinchens avatar
    Sunnyleinchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut lesenswert!
    Kriegsführung als Kunst

    Inhalt: Die Kunst des Krieges von Sunzi gilt als frühestes Buch über Strategie und ist bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten Werke zu diesem Thema.
    Noch heute ist es Lektüre für ostasiatische Manager und Militärstrategen auf der ganzen Welt. Das Buch beschreibt die Notwendigkeit des Einsatzes aller zur Verfügung stehenden Mittel und Flexibilität zur Erreichung des Zieles und wie dies zu erreichen ist. In 13 Kapitel und 68 Thesen gegliedert, geht es auf die unterschiedlichsten Aspekte der Kriegsvorbereitung, Kriegsführung und dessen Rahmenbedingungen ein.

    Die Kunst des Krieges ist mit rund 160 Seiten ein recht kurzes Werk und doch sehr interessant. Die Sprache ist sehr bildhaft, kann gut interpretiert und übertragen werden. Somit lassen sich die Einsichten zur Kriegsführung auch auf andere Lebensbereiche beziehen. Das Buch ist in verschiedene Bereiche gegliedert, die der Autor für wichtig erachtete.
    Insgesamt ein spannendes Buch, welches schnell gelesen ist.

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    Moonwishess avatar
    Moonwishesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Jeder sollte dieses Buch gelesen haben!
    Die Kunst des Lebens

    Wie sollte ein wirklich guter General Handeln?
    Was sind die Tipps und Tricks die jede Schlacht gewinnen lassen?

    Sun Tsus Kunst des Krieges ist ein uraltes Buch, ein Buch geschrieben für Generale und Krieger. Es ist intelligent und phlosophisch und die einzelnen Anekdoten belustigen und verbildlichen die vorher beschriebenen Hinweise ungemein.
    Doch das Buch ist mehr als eine Anleitung für den Krieg. Dieses Buch ist eine philosophische Anleitung zum Leben. Es kann einem zeigen wie man das Leben meistert durch einzelne Tricks, durch gute Überlegungen. Durch Weisheit und Intelligenz.
    Jeder sollte dieses Buch gelesen und verstanden haben, denn dann lernt er viel für und über sich!!

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    M
    Mario_Veraguthvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Historische Initialzündung von militärischer Taktik und Machtpolitik unter Einbezug der Psychologie
    Rezension zu "Die Kunst des Krieges" von Sun Tsu

    Man kann, aber muss Tsus Werk nicht mit dem alleinigen Fokus auf die Optimierung eines zu beginnenden Aggressions- oder Verteidigungskrieges betrachten. Ist für den Durchschnittsbürger auch ein eher seltener Zeitvertreib. In, nach der Übersetzung vom Chinesischen ins Englische und dann ins Deutsche, kurzen Kapiteln werden die rudimentären Grundlagen verschiedener Taktiken und wesentlichen Einflussfaktoren erklärt und anhand geschichtlicher Beispiele die Richtigkeit und Anwendungsmöglichkeiten illustriert.

    Verschiedene grundlegende Aspekte der Kriegsführung wie die Wahl des richtigen Terrains, Taktik, Angriffs- und Täuschungsmanöver, die essentielle Bedeutung von Spionage und Desinformation des Gegners, den richtigen Umgang mit Untergebenen und potentiellen Konkurrenten sowie die Optimierung der Kampffähigkeit der Truppen werden angeschnitten.

    Historisch betrachtet fällt ins Auge, wie häufig Staatsmänner und Feldherren nicht etwa schwer einzuordnende und als solche nicht zu erkennende Fehler begangen haben. Sondern im Gegenteil Kardinalsfehler, die auch einem mit gesundem Menschenverstand gesegneten Laien ins Auge gefallen wären. Seien es militärische und psychologische Fehlkalkulationen oder Inkompetenz und Größenwahn geschuldete Irrtümer, viele große Persönlichkeiten der Weltgeschichte hätten durch Lektüre und Verinnerlichung dieses Werks anders gehandelt.

    Das Kapitel über Spione verdient besondere Beachtung, da Sun eine der größten Prioritäten in der Bevorzugung und Belohnung von übergelaufenen Spionen sieht. Diese haben als umgedrehte und hoffentlich nicht vermeintliche Doppelagenten einen immensen strategischen Wert und großen Einfluss sowohl auf die Anwerbung und Selektion anderer Agenten im Feindgebiet als auch die Entwicklung des Krieges.

    Zwar hat sich die richtige Nutzung des Terrains von der Priorität her im Laufe der fortschreitenden technischen Entwicklung als immer nebensächlicher erwiesen, bildet aber trotzdem noch einen wesentlichen Faktor.

    Vor allem der psychologische Aspekt ist ein wichtiger Indikator. So ist es essentiell, den Feind niemals in eine augenscheinlich aussichtslose Situation gelangen zu lassen, sondern ihm immer einen vermeintlichen Fluchtweg zu offerieren, um dem Mut der Verzweiflung beim Feind im Kampf vorzubeugen. Im Gegenteil dazu bietet das Wissen über die Aussichtslosigkeit und mangelnde Fluchtmöglichkeit beim eigenen Heer ein zuverlässiges Reservoir an Mut der Verzweifelten und im Falle einer Niederlage Todgeweihten. Solche Soldaten werden das Letzte geben und bis zum äußersten kämpfen.

    Auch lassen sich die Konzepte auf das Wirtschaftsleben oder sogar zwischenmenschliche Interaktion ummünzen. So kalt und berechnend es auch sein mag, ursprüngliche Kriegstaktiken in wirtschaftlichen Konkurrenzsituationen oder gar Beziehungen einzusetzen, so notwendig ist es in der Praxis. Denn der Prävention einer feindlichen Übernahme oder der Degradierung zur still duldsamem Hausfrau oder zum Pantoffelhelden entspricht das Prinzip für den Krieg zu rüsten, wenn man Frieden will. Zwar etwas weit vom eigentlichen Zusammenhang entfernt, aber trotzdem zutreffend.

    Nun kann man von den Taktiken je nach eigenem Gutdünken entweder der Prävention, Deeskalation, Abschreckung, Mediation und Friedensstiftung wegen Gebrauch machen, indem potentiellen Invasoren oder Konfliktgegnern die Aussichtslosigkeit ihrer sinistren Unterfangen anhand der eigenen Überlegenheit veranschaulicht wird. Oder die Kenntnisse werden für den eigentlichen Zweck genutzt, um manipulieren, unter Druck setzen und erfolgreiche Einschüchterungsversuche unternehmen zu können. Zwei Seiten, von denen keine als definitiv erstrebenswert oder ablehnungswürdig erscheint und die Komplexität der Materie und ihrer Folgewirkungen einprägsam veranschaulicht.

    Und wie ein mit so erfolgreichen Strategen und hochentwickelter Kriegstechnik und Taktik ausgestatteter Staat zu einem Zeitpunkt, als in Europa und Nordamerika noch unorganisierte Barbarenhorden übereinander herfielen, wieder durch Misswirtschaft, Nepotismus, Isolationspolitik und Fehleinschätzungen kollabieren und den Anschluss verlieren kann, zählt zu den erstaunlichsten Lehrbeispielen der Geschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kunst des Krieges" von Sun Tsu

    Man muss dieses Buch respektieren, für seinen Inhalt und der Tatsache wegen, dass es ein Meilenstein seiner Zeit ist. Dem Leser wird es durchaus möglich sein, Parallelen zu anderen Feldern zu ziehen, wobei dennoch der Schwerpunkt des Buches faktisch das Militärwesen ist, dass für manchen vielleicht bspw. dem Führen eines Unternehmens nicht unänhlich ist. Fazit: Man kann "Die Kunst des Krieges" lesen, aber je nach Interesse gibt es interessantere und hilfreichere Literatur. Wer sich für die chinesische Kultur interessiert, kann und sollte zugreifen.

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    Julien_Applers avatar
    Julien_Applervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker der Führung. An mancher Stelle aber nicht mehr zeitgemäß, z.B. Hinrichtungen. Nur noch als Metapher zu verstehen.
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    DieBertas avatar
    DieBertavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Ratschläge nicht nur für die Kriegsführung
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    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Nina_Warnckevor einem Monat
    Abundantias avatar
    Abundantiavor 4 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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