Suneeta Peres DaCosta Safran und Salz

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Inhaltsangabe zu „Safran und Salz“ von Suneeta Peres DaCosta

Der Debütroman von Suneeta Peres da Costa, einer jungen Australierin indischer Herkunft, schildert das Abenteuer einer Kindheit zwischen zwei Kulturen. Mina Pereira, die Heldin des Romans, hat nicht nur mit sich selbst und dem Erwachsenwerden zu tun, sondern muss vor allem auch ein wachsames Auge auf ihre verrückte Familie haben. Die restlichen Pereiras haben nämlich Probleme mit der Bodenhaftung, als von den Nachbarn belächelte Einwanderer aus Indien wollen sie hoch hinaus und vergessen darüber die Realität. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Safran und Salz von Suneeta Peres DaCosta.

    Safran und Salz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 01:55

    Mina ist das Mittelkind der Familie, während ihre ältere Schwester Deepa den Tag mit der Nase in verschiedenen Klassikern der Weltliteratur verbringt, und ihre kleine Schwester Shanti Cartoons guckt, stellt sie einiges an Blödsinn an. Durch ihre Fühler stärker mit der emotionalen Dynamik ihrer Familie verbunden, leidet sie sehr darunter, dass ihre Eltern mit der Zeit immer verrückter werden und sie und ihre Schwestern verwahrlosen lassen. Die Schwestern-Dynamik im Hause der sich Stück für Stück mehr auflösenden Eltern, erinnerte mich stark an “Die Selbstmord Schwestern” von Jeffrey Eugenides. Der Schreibstil von Suneeta Peres da Costa ist allerdings ein ganz anderer, den ich so in keinem anderen zeitgenössischen Roman gesehen habe. Oft geht es einem auf den Keks, dass Mina, ein kleines Mädchen, ihre Geschichte in einer derart geschwollenen Sprache erzählt, dass sogar Muttersprachler jedes dritte Wort im Wörterbuch nachschlagen dürften. Gleichzeitig steckt aber auch all der tragikomische Humor des Romans in gerade diesem umständlichen Stil, der so gar nicht zur quirligen Hauptfigur Mina passt, sondern eher zu ihrer hochbegabten Schwester Deepa. Er führt den Leser in eine Welt, die unserer aufs Haar gleich, nur dass sie leicht schief hängt. Minas Fühler sind ein gutes Beispiel für diese kleine Verquertheit, die in ihrer Welt jedoch als etwas, zwar nicht ganz alltäglich, doch völlig normales angesehen wird. Am Anfang werden diese zwei kleinen Besonderheiten auf Minas Kopf kurz thematisiert, dann allerdings nur am Rande mal erwähnt. Die Geschichte an sich dreht sich jedoch nicht um eben diese Fühler, wie der Klappentext vermuten lässt. Es kam mir viel mehr so vor, als würde sich die Autorin durch ihre Hauptfigur mit dem erwachsen werden auseinander setzen, mit dem anders sein und mit der Dynamik innerhalb einer Familie, die schließlich zur Zerstörung dieser führt. Hätte ich diese Rezension kurz nach der Lektüre dieses Romans geschrieben, ich hätte ihn als sperrig beschrieben. Jetzt, da ich mehr Abstand zum Gelesenen habe, kommt er mir ironisch, tragisch, ungewöhnlich, aber auch ungewöhnlich gut vor – wenn man denn die Muße aufbringen kann, sich durch den komplizierten Schreibstil der Autorin zu wühlen. Ein Roman, der mir einiges an Rätseln aufgab, aber doch zwischen den Zeilen einiges an Feingefühl und Hintersinnigkeit aufweist, was ihn sehr lesenswert macht.

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