Sunil Mann Familienpoker

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Inhaltsangabe zu „Familienpoker“ von Sunil Mann

'Zählen Sie bitte einige Ihrer Stärken auf!' 'Trinkfest, sarkastisch, zeitweise findig.' 'Äh. und Ihre Schwächen?' 'Amrut.' 'Wie bitte?' 'Mein indischer Lieblingswhisky.' 'Oh! Das kommt jetzt etwas. überraschend. Weshalb haben Sie sich gerade für eine Stelle in unserer Firma entschieden?' 'Nun, nachdem ich meinen beruflichen Werdegang eingegeben hatte, spuckte die Suchmaschine der Internetstellenbörse als einziges Resultat den Namen Ihres Ladens aus.' 'Tatsächlich? Wie bedauerlich. Was haben Sie in den letzten fünf Jahren gemacht?' 'Ein Detektivbüro eröffnet und ein paar Fälle gelöst. Davor ein wenig studiert, gereist und im indischen Lebensmittelgeschäft meiner Mutter ausgeholfen.' 'In einer leitenden Position?' 'Sie kennen meine Mutter nicht.' Eigentlich beabsichtigt Vijay Kumar, sich eine Festanstellung zu suchen. Doch Noemi durchkreuzt die Pläne des Privatdetektivs. Das Mädchen will unbedingt wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind. Was als einfacher Rechercheauftrag beginnt, entwickelt sich zu einer gefährlichen Jagd von Madrid bis ins Berner Oberland – immer auf der Suche nach einem mysteriösen Doktor Grüninger …

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  • Krimi mit viel Wortwitz und herrlichen Figuren

    Familienpoker
    AliceGabathuler

    AliceGabathuler

    04. February 2014 um 08:15

    Köstlicher Wortwitz, herrliche Dialoge, ein gestochen scharfes Auge für Menschen, herrliche Figuren - und eine packende Geschichte.

  • Familie kann man sich nicht aussuchen ...

    Familienpoker
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    02. October 2013 um 09:51

    Ein Mädchen, welches gefunden werden möchte, eine Freundin die Vater wird und ein Freund der bereits Vater ist, halten Vijay Kumar mächtig auf Trapp. Er muss sich mit essentiellen Themen und Fragen des Lebens auseinander setzten. Was ist Familie und wie viel Familie braucht der Mensch? Eigentlich wollte Vijay nur seiner Freundin Manju beim Catering aushelfen und findet sich unvermittelt in der Familiengeschichte von Noemi wieder, deren Anfänge scheinbar ins entfernte Madrid führen. Mit seinem besten Kumpel José macht sich Vijay auf nach Spanien um ein paar Recherchen bezüglich Noemis Herkunft einzuholen. Ein endloses Spesenkonto und die Aussicht auf ein sonniges Wochenende in der Hauptstadt Spaniens, lassen die Herren zunächst zuversichtlich an die Sache herangehen. Doch schnell geraten sie in undurchsichtige Verstrickungen und werden vom Jagenden zum Gejagten. Das etwas vergilbte Foto eines kleinen, dunkelhaarigen Mädchens, an einem Tisch sitzend, umringt von weiteren Fotos in schwarz-weiß, welche die Bergwelt der Schweiz zu zeigen scheinen. Klar und deutlich sieht der Betrachter, die Diskrepanz zwischen den Bildern. Familienpoker spielt schon auf dem Cover mit dem Gegensätzen und auch der Titel selber lässt mannigfache Interpretationen zu.  In seinem nunmehr vierten Krimi, lässt Autor Sunil Mann, seinen mit Migrationshintergrund belegten Protagonisten Vijay Kumar wieder durchs Schweizer Leben stolpern. Gerade noch machte dieser sich Gedanken über die Zukunft mit seiner Freundin, da gerät er in die Wirren eines  Adoptionsskandals, welcher ihn und seinen Freund José von Zürich nach Spanien und zurück ins Berner Oberland hetzen lässt. Doch nicht nur Vijay und José geraten ins Visier von Verfolgern, sondern auch Miranda und ihre Tochter fürchten nach ein paar „Zwischenfällen“ um ihr Leben. Sunil Mann hat sich in Familienpoker eines sehr ernsten Themas angenommen, welches auf wahren Begebenheiten beruht. Wie bereits in den voran gegangenen Romanen kleidet er auch dieses Mal seine Geschichte mit dem ihm eigenen süffisanten Blick auf das Leben und Wirken seines Hauptdarstellers aus. In etwas verringertem Maße, dennoch nach wie vor bissig, blitzt sein Humor zu den alltäglichen Kleinigkeiten auf. Mal ist es ein Bewerbungsgespräch: „… und Ihre Schwächen?“ „Amrut.“, mal verzweifelt Vijay an der Political Correctness in einem Selbstbedienungsrestaurant: „Ein Wasser mit Gas? War sie Jüdin, konnte das ungute Assoziationen wecken. In dem Fall vielleicht ein Cola oder markierte mich das gleich als kapitalistischen Schwein? Ein warme Croque Monsieur? Unmöglich, sie hätte mich für homophob gehalten“. Und doch wirkt Vijay in diesem Roman etwas abgeklärter. Seine sonst allgegenwärtige Flapsigkeit rückt in den Hintergrund und lässt den Mann und Denker in den Vordergrund treten. Es bedarf keiner detaillierten Beschreibungen einzelner Bartstoppeln seitens Sunil Manns, um sich Bilder von den Personen im Roman zu machen. Die Bezeichnung Schwester Schildkröte bringt es auf den Punkt. Keine Inszenierung von Orten und  Darstellern, eher ein Erwecken in der Fantasie des Lesers: „Miranda streckte mir den Joint hin und ich nahm einen vorsichtigen Zug. Wie erwartet, war das Zeug so stark, dass man damit eine gesamte Berufsschule auf eine mehrtägige Flugreise hätte schicken können.“ Und wenn Vijay und José durch Madrid laufen, ist die dort herrschende Schwüle geradezu greifbar. Abschließend bleibt mir wieder nur zu sagen, dass es einen riesen Spaß macht Vijay Kumar durch sein Leben und seine Ermittlungen zu folgen. Kritik? Keine - zumal das angehängte Glossar, in dem typisch schwiizerdütsche Begriffe erklärt werden, mir sehr gut gefallen hat. Leseempfehlung? Wie immer in einem Kumar Fall – JA. Für wen? Für Jedermann.

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  • Ein besonderer Auftrag für Vijay Kumar

    Familienpoker
    Eka

    Eka

    26. August 2013 um 14:09

    "Finde mich", so lautet Noemis seltsamer Auftrag an Privatdetektiv Vijay Kumar, der nun gar nicht weiß, was er damit anfangen soll und das Mädchen einfach ignoriert. Als er sie auf einer Party wieder trifft, wiederholt sie diese Bitte und weist ihn zum besseren Verständnis darauf hin, dass sie ganz sicher ist, nicht die Tochter ihrer Eltern zu sein, sondern von diesen adoptiert wurde. Sie will unbedingt wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind und bittet ihn nochmals um seine Hilfe. Als schließlich ihre Mutter auf Drängen von Noemi die Adoption zugibt, beginnt Vijay dann doch, sich für diesen Auftrag zu interessieren, der ihm nebenbei auch viel Geld einbringt und beginnt mit seinen Recherchen. Er stößt auf viele Geheimnisse und Ungereimtheiten und sein Auftrag führt ihn schließlich nach Spanien und wieder zurück in die Schweiz. Oft kann er einer Gefahr nur im letzten Moment ausweichen und trotzdem bleiben viele Fragen offen. Was haben die Ärzte Dr.Grüninger und Dr. Sanchez und die Ordensschwestern mit der Sache zu tun? Fast immer trifft er auf großes Schweigen. War die Adoption illegal?   Sunil Mann erzählt diese Geschichte aus der Sicht von Vijay Kumar mit viel Spannung von Anfang an und natürlich auch wieder mit viel Witz und Humor, denn der Autor verfügt über einen ganz besonderen Schreibstil. Geschickt lässt er auch einiges aus seinem privaten Umfeld einfließen, das sich aber sehr gut der gesamten Geschichte anpasst. Das Buch liest sich flott und es gibt ein überraschendes Ende. Es macht Spaß, diesen Kriminalroman zu lesen. Der Roman ist erschienen im Grafit Verlag, Dortmund.

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  • Woher man kommt, wohin man geht

    Familienpoker
    cosima73

    cosima73

    23. August 2013 um 08:58

    Noemi Winter ist ein Teenager wie er im Buche steht; sie fühlt sich von ihren Eltern unverstanden und denkt, nicht zu ihnen zu gehören, nicht ihr Kind zu sein. Was Vijay Kumar, Privatdetektiv indischer Herkunft, zuerst als typische Teenageridee ansieht, lässt ihn trotzdem nicht los und führt ihn schon bald nach Madrid, in die Verstrickungen von dubiosen Ärzten und kämpferischen Nonnen. Eine Suche nach Hintergründen beginnt, die mehr als einmal lebensbedrohlich wird.  Sunil Mann gelingt mit Familienpoker ein Krimi, der einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht loslässt. Der Plot ist stimmig, besticht durch seine immer wieder neuen Wendungen, die ihn spannend machen. Am Schluss fügen sich die einzelnen Fäden vielleicht ein wenig zu schön ineinander, doch auch ein Krimi lebt schlussendlich vom Happy End und man liest es mit einem guten Gefühl. Die Charaktere in Familienpoker sind plastisch gezeichnet, man kann sich in sie hineinfühlen und sich mit ihnen identifizieren. Die Schauplätze sind anschaulich gezeichnet und lassen Bilder vor einem entstehen, egal ob das Buch in Zürich, Bern, Madrid oder im Berner Oberland spielt.  Familienpoker schneidet grosse Themen wie die Herkunft des Menschen, Menschenhandel und Familiengefühle an, behandelt diese aber mit einer Leichtigkeit, so dass der Lesefluss nicht gestoppt wird. Dadurch erhält der Krimi eine tiefe Note, welche in Kombination mit dem immer wieder durchscheinenden Witz Lesegenuss pur verspricht.  Fazit: Stimmiger Plot, plastische Figuren, packend erzählt – Lesegenuss pur; leider viel zu schnell zu Ende. Sehr empfehlenswert.

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  • Buchtipps von Autoren - Lieblingsbücher empfohlen von Autoren für Leser

    Daniliesing

    Daniliesing

    Auf LovelyBooks tummeln sich ganz viele Leser mit den unterschiedlichsten Lesevorlieben. Wir teilen hier unsere Buchtipps und tauschen uns begeistert darüber aus. An dieser Stelle möchten wir einen Platz für die Literaturempfehlungen unserer Lieblingsautoren schaffen und freuen uns, wenn sie uns diese verraten. Alle Autoren sind herzlich eingeladen, uns etwas mehr über ihr persönliches Lieblingsbuch zu erzählen. Es dürfen selbstverständlich gern auch ältere Bücher oder Geheimtipps sein. Regelmäßig am Freitag werden wir einen der Autorenbuchtipps hier auswählen und diesen auf unserer Facebookseite teilen. Unter anderem waren schon Kai Meyer, Zoë Beck und Anna Koschka mit ihren Buchempfehlungen dabei. Und wir sind schon ganz gespannt, welche Bücher euch Autoren besonders am Herzen liegen! Beschreibt doch ins 2-3 kurzen Sätzen, was euren Buchtipp zum wahren Lieblingsbuch macht. Wie eure Literaturempfehlung schon bald auf unserer Facebook-Fanpage aussehen kann, seht ihr unten am Beispiel von Anna Koschkas Tipp zu "Die Mondspielerin" von Nina George. -- We would like to collect the favourite books of our favourite authors. You are an author and would like to share your book recommendation with us? Please let us know the title and author of the book that you favor the most and summarize the most enjoyable points about it in two to three short sentences.

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