Susa Bobke

 3.7 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorin von Männer sind anders. Autos auch., Wildwechsel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susa Bobke

Susa Bobke hatte schon als Teenager den Traum eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin zu machen. Doch zu dieser Zeit war es undenkbar, als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten. So studierte sie zunächst Germanisik. Als sie dann doch noch eine Lehrstelle gefunden hat, gab sie das Studium nur allzu gerne auf. Seit über fünfzehn Jahren ist sie mittlerweile beim ADAC als Pannenhelferin tätig und tut dies mit voller Leidenschaft. Sie ist eine von fünf weiblichen gelben Engeln in Deutschland. Die täglichen Erlebnisse auf dem Seitenstreifen möchte sie nicht mehr missen und hat sie daher in dem Buch "Auch ein Mann bleibt mal liegen" niedergeschrieben. Susa Bobke lebt und arbeitet im Allgäu.

Alle Bücher von Susa Bobke

Männer sind anders. Autos auch.

Männer sind anders. Autos auch.

 (14)
Erschienen am 01.08.2010
Wildwechsel

Wildwechsel

 (2)
Erschienen am 26.03.2018
Auch ein Mann bleibt manchmal liegen

Auch ein Mann bleibt manchmal liegen

 (2)
Erschienen am 02.07.2012
Wildwechsel

Wildwechsel

 (0)
Erschienen am 20.05.2019
Motorradhandbuch für Frauen

Motorradhandbuch für Frauen

 (0)
Erschienen am 11.03.2005

Neue Rezensionen zu Susa Bobke

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sweetpiglets avatar

Rezension zu "Wildwechsel" von Susa Bobke

Wildwechsel
sweetpigletvor 4 Monaten

Susa Bobke wurde bereits in der Vergangenheit mit ihren Erfahrungsbüchern über das Leben als „Gelber Engel“ des ADAC bekannt. Das sie so ganz nebenbei auch noch Jägerin und Falknerin aus Leidenschaft ist, wissen dabei sicherlich die wenigstens. Und genau um die gesammelten Erfahrungen und prägenden Ereignisse geht es in ihrem neusten Buch „Wildwechsel“.

 

Durch ein prägendes Ereignis wird Susa Bobke auf das Thema Jagd aufmerksam, Jahre später, nachdem Ablegen des sogenannten grünen Abitur, nennt sie sich selbst eine Jägerin. Dank der vielen Erfahrungen reicher ist sie laut eigenen Aussagen vor allem Jägerin, um die Natur zu schützen. Susa Bobke betont dabei, dass es ihr nicht darum geht kaltblütig Tiere zu töten, sondern viel mehr darum den Lebensraum Wald und Wiese zu pflegen und zu hegen, ihn genau zu beobachten und dann nach bestem Gewissen zu entscheiden. Dabei schafft sie es auf einfache Art und Weise dem Leser auf realistische Art nahezubringen, was eine Jägerin tatsächlich macht. Und ganz nebenbei lernt der Leser noch etwas über die Natur, das Verhalten der Tiere und Wildtierkunde.

 

Wie aber schon der Untertitel von „Wildwechsel“ verrät geht es nicht nur darum, wie Susa Bockes Leben als Jägerin und Gelber Engel aussieht, sondern auch wie das Rehkitz Schneewittchen, dass sie bei einer Schockernte rettete ihr Leben veränderte. Diese Geschichte geht wirklich ans Herz, denn sie zeigt nicht nur die romantische Seite bei der Aufzucht eines Rehkitz, sondern vor allem die anstrengenden Schritte. Dabei kann kaum jemand helfen, denn es kommt nicht so oft vor, dass ein Rehkitz durch eine Privatperson aufgezogen wird. Dabei unterstreichen die Bilder in der Mitte des Buches noch einmal die Eindrücke während des Lesens. Wie sich die Autorin um das junge Rehkitz kümmert, es großzieht und auch nachdem es selbstständig ist immer begleitet, zeigt sehr eindrucksvoll, dass es eben nicht jedem Jäger, und ich denke das trifft auf der größten Teil dieser Gemeinschaft zu, eben nicht primär „herumballern wollen auf Tiere“, sondern an der Natur und seiner Erhaltung interessiert sind. Dazu zählt zwar auch, dass man den Wildbestand beobachtet, auch das wird gut in „Wildwechsel“ erläutert, aber eben nicht nur.

 

Die Gestaltung und der Aufbau des Buches waren wirklich angenehm, wie schon erwähnt unterstreichen farbige Bilder in der Mitte des Buches die Erfahrung von Susa Bobke. Dennoch gibt es einen Kritikpunkt: der Schreibstil. Ab und an bin ich etwas durch den Text geholpert und hatte bei dem ein oder anderen Kapitel nicht immer das Gefühl, dass ein roter Faden vorhanden wäre. Dennoch ist das Buch insgesamt logisch aufgebaut und verständlich geschrieben. Das Leseinteresse war bei mir auf jeden Fall durchgängig vorhanden.

 

Fazit:

Bevor ich zu „Wildwechsel“ von Susa Bobke gegriffen hatten, war mein Verständnis für Jäger in Deutschland nicht sonderlich ausgeprägt. Doch die Autorin schafft es mit ihren Worte die Distanz zwischen Jäger und Nicht-Jäger zu verringern. Dabei setzt sie auf Verständnis und tritt dem Leser offen als Jägerin, die ihre Sache versteht und näherbringen möchte, entgegen.

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Rezension zu "Wildwechsel" von Susa Bobke

Ein nachdenklich machendes Buch über den Umgang des Menschen mit den Tieren.
Buchraettinvor 5 Monaten

Ein Buch, mit einem wundervoll erzählten Stil, das mich von der Erzählkunst der Autorin überzeugt hat und ich hoffe sehr, noch viele weitere Bücher von ihr zu lesen ( in der Danksagung erfährt der Leser noch von einer Co Autorin Shirley Michaela Seul).
Ich mochte hier sehr gern das Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches, was mir fehlte ist ein kleines Lesebändchen, das hätte das Buch noch perfekter gestaltet.
Der Prolog, der ist heftig. Da spürt man als Leser sofort die Emotionen, die Zwiespalt, aber auch die Trauer. Als Einstieg in das Buch wirkt es auf mich ein wenig eine Art Feuerwerk bezüglich der Emotionen. Wie würde man selbst reagieren?
Das ist auch so ein Stilmittel der Autorin, das mich im Buch wirklich begeistern konnte. Sie regt den Leser an nachzudenken. Man wird ein wenig dazu gezwungen beim Lesen hatte ich das Gefühl und ich denke bei einigen der angesprochenen Themen, z.B. wo sie einen Leser nachdenklich zurücklässt in Bezug darauf, was sie in den Schlachthöfen gesehen hat. Ihr Vater war Tierarzt, nahm sie mit auch zu den Bauern, sie beobachtet, ist dabei- hautnah und lässt auch den Leser teilhaben.
Sie ist auch Jägerin geworden und berichtet hier auch über ihre Arbeit, das Verhalten bei der Jagd, den Umgang mit dem Wild. Man spürt schon, dass sie eine starke Frau ist. Sie arbeitet hauptberuflich als „Gelber Engel“.
Tiere, die frei im Wald / Natur leben- ihre Jungen aufziehen dürfen- wenn man dann auch Berichte liest, wie Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden- ich denke, das sollte sich jeder der Fleisch isst auch, auch vor Augen halten (man kann das Buch übrigens auch als Vegetarier gut lesen).
Der Kern der Geschichte erzählt von der Aufzucht eines Rehkitzes, das die Autorin verlassen findet und zu Hause aufzieht. Man spürt beim Lesen die Emotionen, aber auch ihre Bemühungen sich vor Augen zu halten, dass es ein Wildtier ist, das frei und wild leben will.
Mir hat diese Mischung im Buch sehr gut gefallen. Die Aufzucht des Kitzes, Details zu Jagd, Gründe warum es Jagd geben muss, Sinn und Zweck der Jagd sozusagen, aber auch die Anregungen über die konventionelle Tierhaltung nachzudenken.
Im Buch findet man auch einige Seiten mit Farbfotos, das fand ich auch Abrundung sehr gelungen. Ebenso das Glossar am Ende des Buches und die Gedichte.

Ein nachdenklich machendes Buch über den Umgang des Menschen mit den Tieren.
Für mich ist diese Autorin eine geborene Erzählerin, sie hat mich mit diesem wundervollen Erzählstil mitgenommen und ich mochte ihre einfühlsamen und emotionalen Erzählungen ebenso, wie die Fragen, die Anregungen, die den Leser zum Nachdenken zwingen.

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L

Rezension zu "Männer sind anders. Autos auch." von Susa Bobke

Zu hohe Erwartungshaltung
Lisabethvor 5 Jahren

Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst. Susa Bobke berichtet von ihrem Arbeitsalltag beim deutschen Automobilclub (ADAC). Unterhaltsam soll dies laut Klappentext geschehen...und hier bin ich dann doch anderer Meinung.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich womöglich zu viel erwartet habe, jedenfalls nach der Beendigung des Buches war ich irgendwie enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht herzhaft lachen zu können, dem war aber nicht so. Gut, kann man, berechtigterweise einwenden, das mit dem Humor ist immer sone Sache, sehr subjektiv. Mag sein, hätte ich auch drüber hinwegsehen können. Aber die Autorin selbst wurde mir mit zunehmender Seitenzahl immer weniger genehm....

Neben ihrem beruflichen Werdegang schildert Susa Bobke alltägliche Situationen, dabei beschwert sie sich immer wieder ausführlich über ADAC-Kunden, ist überrascht wenn diese Kunden nach drei Stunden Wartezeit wenig gut gelaunt sind. (Hierbei lässt sie jeglichen Humor fehlen!) Es ist durchaus verständlich, dass sie keinerlei Kritik an ihrem Arbeitgeber übt, aber dann indirekt beispielsweise häufig die Preminum-Mitgliedschaft zu bewerben, halte ich für sehr bedenklich.  Als störend empfand ebenfalls, die immer wieder erfolgten Aufrufe zur Emanzipation der Frauen, die die Autorin dann aber gleichsetzt mit der Fähigkeit einen Reifen zu wechseln, sehr pauschalisierend und wenig überzeugend...

Abschließend muss man nicht unbedingt lesen....

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