Susa Bobke

 3.7 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorin von Männer sind anders. Autos auch., Wildwechsel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susa Bobke

Susa Bobke hatte schon als Teenager den Traum eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin zu machen. Doch zu dieser Zeit war es undenkbar, als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten. So studierte sie zunächst Germanisik. Als sie dann doch noch eine Lehrstelle gefunden hat, gab sie das Studium nur allzu gerne auf. Seit über fünfzehn Jahren ist sie mittlerweile beim ADAC als Pannenhelferin tätig und tut dies mit voller Leidenschaft. Sie ist eine von fünf weiblichen gelben Engeln in Deutschland. Die täglichen Erlebnisse auf dem Seitenstreifen möchte sie nicht mehr missen und hat sie daher in dem Buch "Auch ein Mann bleibt mal liegen" niedergeschrieben. Susa Bobke lebt und arbeitet im Allgäu.

Alle Bücher von Susa Bobke

Cover des Buches Männer sind anders. Autos auch. (ISBN:9783426783535)

Männer sind anders. Autos auch.

 (14)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Wildwechsel (ISBN:9783442314805)

Wildwechsel

 (2)
Erschienen am 26.03.2018
Cover des Buches Auch ein Mann bleibt manchmal liegen (ISBN:9783426785270)

Auch ein Mann bleibt manchmal liegen

 (2)
Erschienen am 02.07.2012
Cover des Buches Motorradhandbuch für Frauen (ISBN:9783768852197)

Motorradhandbuch für Frauen

 (0)
Erschienen am 11.03.2005
Cover des Buches Wildwechsel (ISBN:9783442159376)

Wildwechsel

 (0)
Erschienen am 20.05.2019

Neue Rezensionen zu Susa Bobke

Neu

Rezension zu "Wildwechsel" von Susa Bobke

Wildwechsel
sweetpigletvor einem Jahr

Susa Bobke wurde bereits in der Vergangenheit mit ihren Erfahrungsbüchern über das Leben als „Gelber Engel“ des ADAC bekannt. Das sie so ganz nebenbei auch noch Jägerin und Falknerin aus Leidenschaft ist, wissen dabei sicherlich die wenigstens. Und genau um die gesammelten Erfahrungen und prägenden Ereignisse geht es in ihrem neusten Buch „Wildwechsel“.

 

Durch ein prägendes Ereignis wird Susa Bobke auf das Thema Jagd aufmerksam, Jahre später, nachdem Ablegen des sogenannten grünen Abitur, nennt sie sich selbst eine Jägerin. Dank der vielen Erfahrungen reicher ist sie laut eigenen Aussagen vor allem Jägerin, um die Natur zu schützen. Susa Bobke betont dabei, dass es ihr nicht darum geht kaltblütig Tiere zu töten, sondern viel mehr darum den Lebensraum Wald und Wiese zu pflegen und zu hegen, ihn genau zu beobachten und dann nach bestem Gewissen zu entscheiden. Dabei schafft sie es auf einfache Art und Weise dem Leser auf realistische Art nahezubringen, was eine Jägerin tatsächlich macht. Und ganz nebenbei lernt der Leser noch etwas über die Natur, das Verhalten der Tiere und Wildtierkunde.

 

Wie aber schon der Untertitel von „Wildwechsel“ verrät geht es nicht nur darum, wie Susa Bockes Leben als Jägerin und Gelber Engel aussieht, sondern auch wie das Rehkitz Schneewittchen, dass sie bei einer Schockernte rettete ihr Leben veränderte. Diese Geschichte geht wirklich ans Herz, denn sie zeigt nicht nur die romantische Seite bei der Aufzucht eines Rehkitz, sondern vor allem die anstrengenden Schritte. Dabei kann kaum jemand helfen, denn es kommt nicht so oft vor, dass ein Rehkitz durch eine Privatperson aufgezogen wird. Dabei unterstreichen die Bilder in der Mitte des Buches noch einmal die Eindrücke während des Lesens. Wie sich die Autorin um das junge Rehkitz kümmert, es großzieht und auch nachdem es selbstständig ist immer begleitet, zeigt sehr eindrucksvoll, dass es eben nicht jedem Jäger, und ich denke das trifft auf der größten Teil dieser Gemeinschaft zu, eben nicht primär „herumballern wollen auf Tiere“, sondern an der Natur und seiner Erhaltung interessiert sind. Dazu zählt zwar auch, dass man den Wildbestand beobachtet, auch das wird gut in „Wildwechsel“ erläutert, aber eben nicht nur.

 

Die Gestaltung und der Aufbau des Buches waren wirklich angenehm, wie schon erwähnt unterstreichen farbige Bilder in der Mitte des Buches die Erfahrung von Susa Bobke. Dennoch gibt es einen Kritikpunkt: der Schreibstil. Ab und an bin ich etwas durch den Text geholpert und hatte bei dem ein oder anderen Kapitel nicht immer das Gefühl, dass ein roter Faden vorhanden wäre. Dennoch ist das Buch insgesamt logisch aufgebaut und verständlich geschrieben. Das Leseinteresse war bei mir auf jeden Fall durchgängig vorhanden.

 

Fazit:

Bevor ich zu „Wildwechsel“ von Susa Bobke gegriffen hatten, war mein Verständnis für Jäger in Deutschland nicht sonderlich ausgeprägt. Doch die Autorin schafft es mit ihren Worte die Distanz zwischen Jäger und Nicht-Jäger zu verringern. Dabei setzt sie auf Verständnis und tritt dem Leser offen als Jägerin, die ihre Sache versteht und näherbringen möchte, entgegen.

Kommentieren0
0
Teilen
L

Rezension zu "Männer sind anders. Autos auch." von Susa Bobke

Zu hohe Erwartungshaltung
Lisabethvor 6 Jahren

Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst. Susa Bobke berichtet von ihrem Arbeitsalltag beim deutschen Automobilclub (ADAC). Unterhaltsam soll dies laut Klappentext geschehen...und hier bin ich dann doch anderer Meinung.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich womöglich zu viel erwartet habe, jedenfalls nach der Beendigung des Buches war ich irgendwie enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht herzhaft lachen zu können, dem war aber nicht so. Gut, kann man, berechtigterweise einwenden, das mit dem Humor ist immer sone Sache, sehr subjektiv. Mag sein, hätte ich auch drüber hinwegsehen können. Aber die Autorin selbst wurde mir mit zunehmender Seitenzahl immer weniger genehm....

Neben ihrem beruflichen Werdegang schildert Susa Bobke alltägliche Situationen, dabei beschwert sie sich immer wieder ausführlich über ADAC-Kunden, ist überrascht wenn diese Kunden nach drei Stunden Wartezeit wenig gut gelaunt sind. (Hierbei lässt sie jeglichen Humor fehlen!) Es ist durchaus verständlich, dass sie keinerlei Kritik an ihrem Arbeitgeber übt, aber dann indirekt beispielsweise häufig die Preminum-Mitgliedschaft zu bewerben, halte ich für sehr bedenklich.  Als störend empfand ebenfalls, die immer wieder erfolgten Aufrufe zur Emanzipation der Frauen, die die Autorin dann aber gleichsetzt mit der Fähigkeit einen Reifen zu wechseln, sehr pauschalisierend und wenig überzeugend...

Abschließend muss man nicht unbedingt lesen....

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Männer sind anders. Autos auch." von Susa Bobke

Rezension zu "Männer sind anders. Autos auch." von Susa Bobke
SonnenBlumevor 7 Jahren

Susa Bobke ist eindeutig eine Seltenheit: Sie arbeitet als Gelber Engel beim ADAC. In ganz Deutschland tummeln sich unter den ganzen männlichen Kollegen nur ca. 5 weibliche Retterinnen in der Not, wenn es um Autopannen geht. In ihrem Buch erzählt sie uns aus ihrem Alltag, von den Vorurteilen, die ihr begegnen, ihrem Beruf, den Stolpersteinen und allerhand anderen Anekdoten, die sie über die Jahre gesammelt hat.

Für mich ist es keine Seltenheit mehr, dass Frauen auch in Männerberufen arbeiten, denn schon von klein auf bin ich es gewohnt, dass sich das weibliche Geschlecht emanzipiert und den Männern ab und an zeigt, wo der Hammer hängt. Früher war das anders, als Susa ihre Lehre als KFZ-Mechnikerin angefangen hat. Ich fand es schön zu lesen, dass sie sich nicht aus der Bahn werfen ließ, als sie hin und wieder schief angeschaut wurde.
Obwohl sie anfangs daran gezweifelt hat, ob der Job beim ADAC schon das Richtige war, hat sie sich durchgesetzt und ihr Ding durchgezogen. Diese Entschlossenheit hat mich immer wieder beeindruckt!
Das Buch ist in verschiedene Arbeitsschichten gegliedert, man begleitet Susa das ganze Jahr über bei ihrer Arbeit, sieht, wie verplant manche Menschen sind und dass auch Autos durchaus ihre Eigenheiten und Hänger haben.
Besonders den Witz, mit dem die Situationen beschrieben wurden, fand ich toll. In der Arbeit musste ich mich zusammenreißen, dass ich nicht laut los zu lachen anfangen, im Zug ging es mir ganz gleich. Oft passiert es bei solchen Büchern, dass Witz, Charme und die richtige Portion Selbstironie vorhanden sind, die Person, um die es geht, aber viel zu kurz kommt. Das war hier nicht der Fall, denn Susa beschrieb auch, wie es ihr ging, als sie völlig apathische Kinder aus Autos befreite, eine alten Dame mit ziemlich vielen Vögeln auf der Rückbank ein Mietauto beschaffte oder ein streitsüchtiges Paar aus dem Tiefschnee befreite. Es war nicht so, als würde ich von außen zusehen, es war, als würde ich daneben stehen. Von Zeit zu Zeit hätte ich am Liebsten gefragt, ob ich vielleicht einen Schraubenschlüssel halten soll oder sonst irgendwie helfen kann. Denn Susa war für mich nicht nur irgendwer, sie war für mich ein Mensch, trotzdem ich sie eigentlich immer nur bei der Arbeit traf.
So sollte es sein. Man muss nichts von Autos verstehen oder mit einem KFZ-Mechaniker verheiratet sein, um diese Buch zu mögen. Es ist einfach eine wunderbare lockere und leichte Lektüre für Zwischendurch.

Kommentieren0
22
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 35 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Worüber schreibt Susa Bobke?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks