Susan Bergman Mein fremder Vater

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Inhaltsangabe zu „Mein fremder Vater“ von Susan Bergman

"Und jetzt besichtige ich wie eine Touristin die Geheimnisse meines Vaters. Welch unvorstellbare Anziehungskraft muß dieses Leben, das er neben uns führte, auf ihn ausgeübt haben, daß er alles dafür opferte, was er besaß? Welche Anstrengung muß es gekostet haben, welch nervöse Vorsicht - er hätte es Diskretion genannt - bewahrte die richtige Distanz zwischen dem einen Leben und dem anderen? Wie einsam muß er gewesen sein." Susan Bergman erzählt vom Doppelleben ihres Vaters, von dem die Familie erst nach seinem AIDS-Tod erfuhr.

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  • Rezension zu "Mein fremder Vater" von Susan Bergman

    Mein fremder Vater

    Purtschu

    21. May 2010 um 23:51

    Schrecklich... Unglaublich langweilig. Der Titel und die Kurzbeschreibung des Romans erwecken die Erwartung des Lesers, dass es um das Doppelleben des Vaters geht, das sich der Familie erst nach seinem Tode erschließt. Aber diese Erwartung wird leider nicht erfüllt, denn die Autorin schreibt nur über sich selbst, ihre Kindheit, ihre Gefühle und ihr Leben und zum Teil über den Niedergang ihrer Familie. Der Vater und sein Doppelleben sind nur Randgeschehen. Vielleicht war ich auch einfach nur zu sensationsgierig... Jedenfalls ist der Titel falsch gewählt - zumindest der deutsche Titel. Allerdings muss ich zugeben, dass der Roman sehr poetisch verfasst wurde. Daher ist das Buch einerseits schön zu lesen, aber andererseits manchmal auch schwierig zu verstehen. Mir fehlen wohl einige Synapsen, um Gedankensprünge und Metapher richtig zu deuten und nachzuvollziehen. Die Poesie ist allenfalls etwas für Leser, die Spaß an der Sprache an sich haben.

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