Susan Beth Pfeffer

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Susan Beth Pfeffer

Lebenslauf von Susan Beth Pfeffer

Susan Beth Pfeffer, geboren 1948 in New York, hat bereits über 60 Bücher für Kinder und junge Erwachsene veröffentlicht und wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Sie wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Im Herbst 2012 erscheint mit "Das Leben, das uns bleibt" die Fortsetzung auch in deutscher Sprache. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.

Alle Bücher von Susan Beth Pfeffer

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Die Welt, wie wir sie kannten

Die Welt, wie wir sie kannten

 (442)
Erschienen am 25.09.2012
Die Verlorenen von New York

Die Verlorenen von New York

 (189)
Erschienen am 21.02.2014
Das Leben, das uns bleibt

Das Leben, das uns bleibt

 (125)
Erschienen am 01.08.2012
Die Welt, wie wir sie kannten

Die Welt, wie wir sie kannten

 (14)
Erschienen am 16.02.2010
Die Verlorenen von New York

Die Verlorenen von New York

 (6)
Erschienen am 21.03.2011
Life As We Knew It

Life As We Knew It

 (20)
Erschienen am 01.05.2008

Interview mit Susan Beth Pfeffer

Interview von LovelyBooks mit Susan Beth Pfeffer, Mai 2011 (Übersetzung, Original folgt weiter unten)

1) Wann hast du damit begonnen deine eigenen Bücher zu schreiben und wie kam es zu deiner ersten Veröffentlichung?

Ich habe das Schreiben immer geliebt (besonders das bilden von Geschichten). Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht geschrieben und Charaktere erfunden habe. Seit der ersten Klasse, hättest du mich gefragt was ich mir vornehme zu werden wenn ich erwachsen bin, ich würde Autorin sagen. Ich schrieb mein erstes veröffentlichtes Buch während meines letzten Semesters am College. Ich ging zur New York University, und ich gab das Manuskript einem meiner Professoren, der es für mich lesen sollte. Er mochte es, und er sagte mir es wäre publizierfähig. Er schrieb dann sehr zuvorkommend einen freundlichen Empfehlungsbrief an ein kleines Verlagshaus. Die Lektoren dort haben mein Manuskript gelesen und vereinbarten ein Treffen. Sie sagten mir, wenn ich 40 Seiten kürze und einen Charakter wegnehme, dann würden sie das Buch nochmal lesen. Ich tat, was sie mir vorschlugen, und sie akzeptierten das Manuskript. Ich war 20 Jahre als ich das Buch geschrieben habe und 22 als es verlegt wurde.

2) Welcher Autor hat dich am meisten inspiriert?

Ich bin von anderen Autoren nicht wirklich sehr inspiriert. Als ich so um die 12 war, da war die Autorin zu der ich am meisten aufgesehen habe Mary Stolz. Viele Jahre später fragte ich sie, ob ich ihr ein Buch widmen dürfe, und sie hat es mir freundlicherweise erlaubt.

3) Woher nimmst du die Inspiration für deine Bücher?

Ich glaube wirklich, das überall um uns herum Ideen sind, und es ist nur die Frage, ob dein Geist für die vielen Möglichkeiten die sich daraus ergeben aufnahmefähig ist. Oftmals kommen und gehen Ideen bevor du die Chance hast darüber nachzudenken und zu entscheiden, ob es sich lohnt mehr Arbeit in den Ausbau dieser Idee zu investieren.

4) Wie hälst du den Kontakt mit deinen Lesern?

Ich habe einen Blog und spende überraschend viel Zeit damit, daran zu arbeiten. Ich denke dass jeder, der dort ließt, einen guten Eindruck von mir als Person bekommen kann (ob das nun gut oder schlecht ist).

5) Wann und was liest du persönlich gerne?

Generell lese ich Sachbücher, Biographien und Geschichtsbücher. In letzter Zeit habe ich begonnen einige bekanntere Romane zu lesen, aber während es unerhaltsam war, vermisste ich es doch von realen Menschen und deren Kämpfen und Fähigkeiten zu lesen.

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I've always loved writing (making stories up in particular). I can't remember a time when I wasn't creating stories and characters. From first grade on, if you asked me what I intended to be as a grownup, I'd answer 'writer." I wrote my fist book that got published my last semester at college. I went to NYU, and I gave the manscript to one of my professors to read. He liked it, and told me it was publishable. He then, very kindly, wrote a letter of recommendation to a small publishing house. The editors there read the manuscript and met with me. They told me if I cut 40 pages and one character, they'd reread the book. I did as they suggested, and they accepted the manuscript. I was 20 years old when I wrote the book, 22 when it was published.

2) Which author inspires you most of all?

I'm not really inspired by other authors. When I was about 12, the writer who I most looked up to was Mary Stolz. Many years later, I asked her if I could dedicate a book to her, and she graciously allowed me to.

3) Where do you get the inspiration for your books?

I really believe ideas are all around us, and it's just a question of having your mind receptive to the various possibilities. A lot of times ideas come and go before you have a chance to think about them and decide if this is something you might enjoy working on some more.

4) How do you get in contact with your readers?

I have a blog which I spend a surprising amount of time working on. I think anyone who reads it will get a real sense of who I am as a person (for better or worse!).

5) When and what do you read yourself?

Generally, I read a non-fiction, biographies and history mostly.Lately I've been reading some popular fiction, but while it's been entertaining, I've been missing reading about real people and their struggles and accomplishments

Neue Rezensionen zu Susan Beth Pfeffer

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itwt69s avatar

Die Trilogie ist in 2 unabhängige Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen der Überlebenskampf der 16-jährigen Miranda mit ihrer Familie auf dem Land und im zweiten Teil die Leidensgeschichte von Alex und seinen beiden Schwestern in New York. Nach dem fatalen kosmischen Ereignis kämpft die gesamte Menschheit ums Überleben. Miranda und Alex erleben die schrecklichsten Ereignisse, ohne sie auch nur beeinflussen zu können. Ein bisschen mehr Details zum tatsächlichen "Moon Crush" hätte ich mir schon gewünscht, so ist es für mich "nur" ein etwas überdurchschnittlicher Jugendroman - 3,5 Sterne.

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Tamisbuchwelts avatar

Rezension zu "Die Welt, wie wir sie kannten" von Susan Beth Pfeffer

Die Welt wie wir sie kannten
Tamisbuchweltvor 2 Monaten

Autor: Susan Beth Pfeffer 

Seiten: 409

Genre: Dystopie

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58218-8

Klappentext:

Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?

Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?

Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.

Eigene Meinung:

Die Welt wie wir sie kannten ist der erste Band einer Trilogie. Der Start in das Buch war echt gelungen. Man steigt sofort in das Geschehen ein und lernt die Protagonisten kennen. Es wird aus der Sicht von Miranda erzählt, die das Geschehen in einem Tagebuch festhält – und so ist das Buch auch aufgebaut.

Als der Asteroid in den Mond einschlug dachte ich mir nur – Okay, und was jetzt? Zu dem Zeitpunkt schoss der Spannungsbogen nach oben und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es regt sehr zum Nachdenken an. Ich habe mich ständig gefragt, wie ich handeln würde. Wie würde ich mich fühlen? Auf vieles wusste ich keine Antwort. Nach einer gewissen Zeit ist der Spannungsbogen immer mehr abgeklungen und es wurde leider sehr eintönig und langatmig. Das fand ich sehr schade, da der Anfang sehr vielversprechend war. Es gab kaum noch Entwicklung und man hat nicht mehr alzuviel erfahren, was in der Welt noch weiter passiert ist. Eher erfährt man viel über Miranda und ihre Familie und begleitet sie durch die schwere Zeit.

Miranda fand ich stellenweise sehr egoistisch und empfand sie als trotziges Kleinkind. Manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und fand sie eher unrealistisch. Deshalb wurde es auch anstrengend für mich, weiter zu lesen.

Leider konnte mich nicht das komplette Buch überzeugen. Es ist auf jeden Fall Geschmackssache, mir hat dieses Eintönige und zu wenig Entwicklung in der Story nicht so zugesagt. Dennoch möchte ich der Trilogie eine Chance geben und hoffe das Band zwei mir mehr zusagt.

3 von 5 Sternen.

Buch Zitate:

„Wenn das die Welt ist, wie sie von jetzt an sein soll, dann kann ich nur hoffen, dass sie bald untergeht.“ Seite 127 

„Vielleicht mache ich mir falsche Hoffnungen. Aber lieber falsche Hoffnungen als gar keine mehr. So kann ich wenigstens noch lächeln.“ Seite 260

 

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NiWas avatar

Rezension zu "Das Leben, das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer

Was bleibt
NiWavor 7 Monaten

Seit der Katastrophe ist das Leben hart geworden. Es ist kalt, es gibt nur selten Storm und Lebensmittel sind Mangelware. Fast hätte Miranda die Hoffnung aufgegeben, doch dann stehen plötzlich ihr Vater, seine Freundin Lisa mit dem Baby und zwei Jungs vor der Tür.

"Das Leben, das uns bleibt" ist der Abschlussband der "Die letzten Überlebenden"-Trilogie.

Diesmal kehrt die Autorin zu der jugendlichen Miranda - die Protagonistin aus dem 1. Band - zurück. Miranda und ihre Familie haben sich einigermaßen eingerichtet. Tag für Tag kämpfen sie gegen den Staub, haben es mit Kälte zutun und ziehen sich zum Schlafen aneinander gekuschelt in den Wintergarten zurück.

Miranda hat wieder angefangen Tagebuch zu schreiben und so erlebt man als Leser diese tristen Tage aus ihrer ganz persönlichen Perspektive mit. Ich muss schon sagen, dass Susan Beth Pfeffer mit dieser Tagebuchform eine exzellente Erzählweise für dieses Endzeitszenario gewählt hat.

Man erfährt aus erster Hand wie Miranda empfindet, wie sie die Tage erlebt, wovor sie sich fürchtet und wann sie zu hoffen wagt.

Außerdem zeichnen sich die Bände um Miranda durch Realismus aus. Es wird nicht übertrieben, nicht beschönigt und kaum konstruiert. Die Ereignisse sind plausibel, werden nicht unnötig dramatisiert - weil sie für sich schon tragisch genug sind - und haben dadurch sehr glaubwürdig auf mich gewirkt.

Daher darf man sich auch keine spannungsgeladene Action erwarten, sondern es wird die Zeit nach dem katastrophalen Asteroideneinschlag am Mond beschrieben. Das Wetter ist verschoben. Es wächst nichts, weil fast das ganze Jahr über Winter ist und die Temperatur in den kurzen Sommermonaten nicht einmal die 10-Grad-Marke erreicht. Die Sonne kommt nicht hervor und Miranda kann sich kaum mehr an Farben oder den Himmel erinnern.

Demzufolge sind Nahrungsmittel rar und jede Woche wird um die zugeteilten Tüten vom Rathaus gebangt. Noch sind sie in der glücklichen Lage, dass sie montags immer eine Lieferung erhalten. Doch was passiert, wenn diese Nahrungsquelle eines Tages versiegen wird? Dabei ist Miranda schon aufgefallen, dass der Inhalt der Lebensmitteltüten mit jeder Woche spärlicher wird.

Realistisch wirkt auch, dass es nicht besonders viel zutun gibt. Sie sind damit beschäftigt, das Haus auf Vordermann zu halten, den seltenen Strom optimal zu nutzen und vor sich hin zu hungern.

Doch dann klopft es eines Tages und Mirandas Dad steht vor der Tür! Darf sie jetzt wieder Hoffnung haben? Aber ihre Freude wird von all den hungrigen Mäulern getrübt, die ihr Vater im Schlepptau hat.

Die weitere Entwicklung ist trostlos und wird dem Genre mehr als gerecht. Der Schwerpunkt wird auf den Alltag in der Endzeit gelegt und gemeinsam mit Miranda versucht man einen Tag nach dem anderen zu überstehen. Miranda begreift, dass das Leben nun anders als früher ist und nie wieder so wie damals werden wird.

Die Erzählweise in Tagebuchform, die Handlung und der realistische Rahmen haben mich wieder überzeugt. Die Besonderheit an Susan Beth Pfeffers Endzeit-Szenario ist die schonungslose Realität, die in Mirandas Aufzeichnungen anschaulich dargestellt wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ende tatsächlich so passieren könnte, wie Miranda es in ihrem Tagebuch erzählt.

Wer nüchterne Endzeit-Geschichten mag, wird diesen und den ersten Teil von Susan Beth Pfeffers „Die letzten Überlebenden“-Trilogie sicherlich gerne lesen.

Die letzten Überlebenden:
1) Die Welt, wie wir sie kannten
2) Die Verlorenen von New York
3) Das Leben, das uns bleibt

Kommentare: 4
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Gespräche aus der Community

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TomorrowCodes avatar
Hallo, weiß jemand, wann bzw. ob der 2 Teil von Die Welt wie wir sie kannten raus kommt? Ich habe mal gehört in engl. gibt es ihn schon, gibt es schon Daten für das Buch auf Deutsch?
TomorrowCodes avatar
Letzter Beitrag von  TomorrowCodevor 8 Jahren
Danke..^^
Zum Thema

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Susan Beth Pfeffer im Netz:

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auf 233 Wunschlisten

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