Susan Beth Pfeffer Das Leben, das uns bleibt

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Inhaltsangabe zu „Das Leben, das uns bleibt“ von Susan Beth Pfeffer

Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung - es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da. Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück.

Erschreckend realistisch

— Samaire

Der letzte Teil hat doch nochmal richtig Fahrt aufgenommen! War mir dennoch an einigen Stellen etwas zu langatmig.

— Janareads

Wieder sehr gut, aber ging mir stellenweise etwas zu schnell. Hier wären ein paar mehr Seiten ganz gut gewesen.

— krissysch

Ich mag die Tagebuchform nicht und die Protagonistin ist mir in ihren Ansichten und Wahrnehmungen zu jung und kurzsichtig. Grundidee stimmt.

— brokkolino

fies, eine Buchreihe so spannend enden zu lassen

— Leila7

Dank des Schreibstils ist das Buch wirklich nicht schlecht.Es endet mir aber zu abrupt und lässt wirklich sehr viele fragen offen.

— myBooks76

Da hätte man mehr rausholen können, schade!

— arizonancy

Ich mochte die Reihe gerne. Wer Endzeit-Jugendbücher mag, sollte sich unbedingt dieses Buch anschauen

— 101Elena101

Die drei Bücher hätte man auch in eines zusammenfassen können.

— kleinesohr

Spannend, aber nicht so gut wie der erste Teil.

— DeansImpala

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  • Erschreckend realistisch

    Das Leben, das uns bleibt

    Samaire

    21. October 2017 um 15:50

    Beinahe ein Jahr ist seit der Katastrophe vergangen und Miranda kommt es fast so vor, als hätte es ein Leben vor der Katastrophe niemals gegeben. Als eines Tages Ihr Vater mit Anhang vor der Tür steht, muss die Familie zusammenrücken. Ich mochte sowohl Band eins, als auch Band zwei der Reihe unglaublich gerne. Susan Beth Pfeffer hat es geschafft eine dramatische Situation ohne Kitsch und zuviel Drama zu schildern. Die nüchterne Betrachtung verbreitete viel mehr Schrecken und ließ das Geschehen sehr nah an den Leser. Im dritten Band der Reihe werden nun die Figuren aus Band eins und zwei zusammengeführt, was ich als sehr interessanten Ausgangspunkt betrachte. Miranda, das starke und sture Mädchen aus Band eins trifft auf Alex und seine Schwester, die wir in Band drei kennengelernt haben. Auch wenn vieles wirklich grau in grau ist, bringt das Ende des Romans doch einen kleinen Hoffnungsschimmer für die Protagonisten. Wenn auch vieles nicht beantwortet wird, so hat mir das Ende doch sehr gut gefallen und trotz der schockierenden Ereignisse war das Ende eine runde Sache. Ich kann die gesamte Reihe, inklusive diesem dritten Band, nur uneingeschränkt empfehlen. Eine berührende und spannende Geschichte, die sich schnell und zügig lesen lässt und Ihre Charaktere ernst nimmt.

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  • Der Überlebenskampf geht weiter...

    Das Leben, das uns bleibt

    myBooks76

    16. July 2016 um 10:17

    Vorsicht eventuell Spoilergefahr...Wir treffen im dritten Teil der Trilogie Miranda und ihrer Familie wieder. Bei ihnen hat sich so manches geändert. Sie kämpfen immer noch ums nackte Überleben. Da hilft es auch nicht als Matthew plötzlich mit … vom Angeln wieder kommt. Das macht ihre Situation wieder etwas schlechter. Als dann plötzlich Mirandas Vater mit Anhang wieder auftaucht ist das Chaos komplett.So, der letzte Teil(was eigentlich nicht stimmt, da es noch einen vierten Teil gibt, der aber von Carlsen nicht herausgegeben wurde)der Trilogie hat mir etwas besser als der zweite Teil gefallen. Aber nur etwas. Auch hier gab es so einige Situationen wo ich dachte …Hallo, geht’s noch?Miranda hat sich zu einer relativ starken Persönlichkeit entwickelt. Sie hat zwar noch so manche schwächen, aber sie ist ja erst siebzehn. Was man von Matthew nicht behaupten kann. Ich finde er hat sich eher negativ entwickelt. Im ersten Teil war er noch ein starker Charakter, aber hier fand ich in eher schwach und egoistisch. Wir treffen hier auch wieder auf Alex, der von Selbstzweifel geplagt versucht für sich und seine Schwester ein neues zu Hause zu finden. Er ist eigentlich immer noch so wie im zweiten Teil, was an sich nicht schlecht ist, er aber trotzdem manchmal nervt. Er hält immer noch an seinem ‘‘Glauben‘‘ fest. Manches in diesem Buch ist wirklich sehr traurig und dramatisch. Ich musste manchmal richtig schlucken. Das Setting und die Ereignisse die hier passieren, sind der Autorin wieder sehr gut gelungen. Auch wenn hier der ‘‘Glaube‘‘ wieder eine Rolle spielt ,ist er doch nicht so stark vertreten wie im zweiten Teil. Was mich am diesem Buch aber etwas gestört hat ist ,das es hier nicht mal eine kleine Erwähnung von Alex zweiter Schwester gibt. Auch das eher etwas schnelle Ende hat mehr Fragen offen gelassen als beantwortet. Ich weiß nicht ob der vierte Teil einige davon beantwortet. Ich werde aber erstmals davon absehen ihn mir auf Englisch zu holen. Für mich ist die Reihe mit den dritten Teil zu Ende.

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  • Die Kunst des Überlebens

    Das Leben, das uns bleibt

    Miia

    13. January 2016 um 20:05

    Achtung! 3. Teil einer Trilogie! Inhalt: Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung - es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da. Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück. Meine Meinung:  Die Bewertung eines dritten Bandes ist für mich teilweise auch zwangsläufig die Bewertung der kompletten Buchreihe. Der letzte Band verbindet eigentlich die ersten beiden Bände miteinander, weil wir beide Protagonisten gemeinsam erleben. Mirandas Dad steht mit seiner Freundin, dem Kind und noch ein paar anderen Leuten vor der Tür. Ich denke wenn man den zweiten Band gelesen hat, dann ahnt man schon, dass Alex wieder vor kommen wird.  Die Katastrophe und der Lebensmittelmangel ist natürlich lange nicht beendet und somit geht die Tragödie weiter.  Ich war erstmal froh, dass wir Mirandas Tagebucheinträge wieder bekommen. Ich finde, dass sie dem Buch direkt ein anderes Gefühl verleihen. Im zweiten Band mochte ich die Erzählung nicht sonderlich und auf diese neutrale Art hat es mich auch nicht so mitreißen können. Die Tagebuchform ändert das sofort und lässt mich das Buch direkt viel mehr genießen. Dass Alex wieder auftaucht ist halt ein notwendiges Übel, aber passt mir leider gar nicht. Ich mag ihn einfach immer noch nicht und finde seine Gedanken und Verhaltensweisen oft alles andere als rational. Für mich macht er diesen Band kaputt, insbesondere weil Miranda so extrem an ihm hängt. Insgesamt hat mir dieser Band auch nicht richtig gut gefallen, weil ich das Gefühl hatte, dass einige Charaktere nicht erwachsener sondern zickiger wurden. Alleine das Verhalten von Matt und Jon war teilweise so kindisch, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Dafür finde ich das Ende doch recht berührend. Mirandas Taten, ihre Sichtweise auf die Welt finde ich nachvollziehbar und sehr berührend. Wir erleben kein richtiges Happy End, was ich absolut passend finde. Es wäre merkwürdig, wenn plötzlich die Welt wieder super in Schuss wäre. Insgesamt muss man sagen, dass die Folgebände nicht mehr an den ersten Teil heran gekommen sind, aber die Idee der Reihe durchaus gelungen ist. Durch den, meiner Meinung nach, recht schlecht gewählten Protagonisten Alex, werden die Folgebände etwas ins Negative gezogen.  Was mir insgesamt in der Reihe etwas gefehlt hat (das ist aber ggf. aufgrund der Zielgruppe so gemacht worden): ich hätte super gerne mehr über die politischen Hintergründe erfahren d.h. wo lebt der Präsident in dieser Zeit? Welche Maßnahmen ergreift er oder ergreift er eben nicht? Ich hätte so kleine Sprünge zu einer anderen Person in einer anderen Lage sehr sehr interessant gefunden.  Fazit:  Die Reihe ist beendet, aber keines der Folgebände kann den 1. Teil toppen. Der dritte Band verbindet die Protagonisten aus Band 1 und 2 und erzählt ihre gemeinsame Geschichte. Da ich Alex gar nicht mag, wird dadurch diese Geschichte in Mitleidenschaft gezogen. Dafür gefällt mir, dass wieder die Tagebuchform gewählt wurde. Auch Mirandas Taten und Gedanken zum Ende hin finde ich berührend. Generell ein gelungener Abschluss, aber nicht perfekt - daher 3 Sterne!

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • die Hoffnung stirbt zuletzt

    Das Leben, das uns bleibt

    his_and_her_books

    29. June 2014 um 08:07

    Zitat: „Kein Jahr, seit Hunger, Dunkelheit und Tod zum Alltag geworden sind. Und trotzdem konnte ich mich schon nicht mehr erinnern, wie die Welt – die Welt, wie ich sie kannte – ausgesehen hat.“ (S.8) „Und ich weiß – mit einer kalten, grausamen Sicherheit -, dass auch wir irgendwann, irgendwo so enden werden: auf einem Leichenberg, der in den sonnenlosen Himmel aufragt.“ (S.50) „Uns allen tat es leid. Das können wir offenbar am besten: Dinge tun, die wir hinterher bereuen.“ (S.83) Inhalt: Das Leben für Miranda und ihre Familie geht dank der Lebensmittellieferungen weiter. Einfach ist das Überleben dennoch nicht. Der Hunger ist ein stetiger Wegbegleiter geworden. Und plötzlich stoppen diese wichtigen Lieferungen. In ihren Köpfen macht sich Verzweiflung breit. Ihre schlimmsten Albträume scheinen wahr zu werden. Doch zum Glück gibt es eine Lösung. Fürs erste werden sie nicht verhungern.  Eine überraschende Begegnung stellt sie vor neue Probleme. Im ersten Moment überwiegt die Freude. Doch wie lange werden die Vorräte noch reichen?  Meinung: Nachdem ich vom zweiten Teil der Reihe, „Die Verlorenen von New York“, nur eingeschränkt überzeugt war, wollte ich das weitere Geschehen dennoch nicht verpassen.  Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, konnte ich mein Glück kaum fassen, denn ich befand mich wieder an der Seite von Miranda. Miranda, dieses starke und intelligente Mädchen, das mich schon im ersten Teil der Reihe auf ihre Seite gezogen hatte. Eigentlich konnte gar nichts mehr schiefgehen, oder doch? Sofort konnte ich wieder diese Entbehrungen, diesen unbedingten Überlebenswillen spüren. Die verbliebene Familie hält zusammen, zum Wohl der anderen wird untereinander sogar auf Essen verzichtet. Ich fühlte mich wieder hineingesaugt in diese trostlose Welt und erlitt so manches Ungemach mit den Charakteren.  Im weiteren Verlauf lernte ich weitere Charaktere kennen, die der Geschichte einen etwas anderen Verlauf bescherten. Im ersten Moment von dieser Entwicklung überrascht, konnte ich mich dennoch gut damit anfreunden. Doch Susan Beth Pfeffer wollte spürbar mehr. Die Autorin ließ die Handlungsstränge ihrer Vorbände zusammenfließen.  Dieser Schachzug schien mir einerseits konsequent, andererseits sollten die Charaktere aus meiner Sicht in ein Raster gepresst werden, das einfach nicht vollständig zueinander passte. Natürlich ergaben sich durch diesen Schritt unzählige neue Gestaltungsmöglichkeiten. Letztendlich gelang es der Autorin, allein aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen, die Beziehungen der handelnden Personen zueinander erkennbar abzurunden und zum Großteil glaubhaft zu gestalten.  Miranda hat nach wie vor ihren eigenen Kopf. Sie ordnet sich meist zum Wohl aller ein, doch als Gefühle, die sie nicht genau zuordnen kann, dazukommen, verwischen sich ihre Gedankengänge. Sie übernimmt im Endeffekt die Aufgabe, die jemand anderem zugeteilt gewesen wäre. Kann sie mit dieser Schuld weiterleben?  Susan Beth Pfeffer erzählt ihre Geschichte gewohnt nüchtern, verzichtet auf tiefgreifende Details und überließ die Gedanken zum Umfeld oftmals mir selbst. Grundsätzlich finde ich dieses Vorgehen auch gut. Manche Entscheidungen der Charaktere wurden so von mir jedoch wahrscheinlich nicht völlig richtig interpretiert und es entstand in mir beim Lesen so manche Unsicherheit.  Für die Erzählung selbst nutzte die Autorin die Vergangenheitsform aus der Ich-Perspektive von Miranda. Abgerundet wird das Ganze durch die gewählte Tagebuchform, die dem Ganzen noch etwas mehr Drive hinzufügte. Das Ende der Geschichte ist einerseits schockierend, andererseits stellt es mich fürs erste doch recht zufrieden. Eine schwere Schuld mit sich zu tragen, sei sie noch so uneigennützig entstanden, ist sicherlich nicht leicht. Urteil: „Das Leben das uns bleibt“ führt die bisherigen Handlungsstränge zusammen und verknüpft diese auf eine der Geschichte eigenen Art. Die Hoffnungslosigkeit überwiegt, doch an Aufgeben denkt niemand. Die Stunden der Entbehrung und des Überlebenswillens an der Seite von Miranda belohne ich mit guten 3 Büchern. Für alle Fans nüchtern erzählter Weltuntergangsszenarien, die die Hoffnung nie aufgeben und mit den Charakteren leiden können. Die Reihe: 1. Die Welt wie wir sie kannten 2. Die Verlorenen von New York 3. Das Leben das uns bleibt ©hisandherbooks.de

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  • Gute 4 Sterne für einen gelungenen Abschluss!

    Das Leben, das uns bleibt

    katie1984

    30. January 2014 um 17:40

    Worum geht's? (ACHTUNG! Kann Spoiler enthalten.) Zum Inhalt: Ein Jahr ist es her seitdem der Mond von einem Asteroiden aus seiner Umlaufbahn geworfen wurde und damit die Naturgesetze außer Kraft gesetzt hat. Flutwellen, Vulkanausbrüche und extreme Klimabedingungen haben der Menschheit zugesetzt und viele von ihnen das Leben kosten lassen. Miranda lebt immer noch mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern im elterlichen Haus. Ihren Vater und seine schwangere Frau hat sie nicht mehr gesehen, seitdem sie sich auf die Suche nach ihrer Verwandschaft aufgemacht haben. Aus dem kleinen Städtchen in dem Miranda aufgewachsen ist, ist inzwischen eine Geisterstadt geworden. Bewohner die nicht gestorben sind, haben sie in der Hoffnung verlassen, an einem anderen Ort bessere Lebensbedingungen vorzufinden. Auch Miranda's Familie setzen der lange, kalte Winter und die immer kleiner werdenden Lebensmittel Rationen, die sie wöchentlich beim Rathhaus abholen können, zu. Deshalb ist es für Miranda und ihre Brüder inzwischen zum Alltag geworden Häuser zu plündern, um überleben zu können. Ein erfolgreicher Fischfang der Brüder und der immer öfters wiederkehrende Strom gibt der Familie wieder einen Hoffnungsschub und die Kraft, weiter für ihr Leben zu kämpfen. Dann klingelt es eines Tages plötzlich an der Haustür. Ein Geräusch das Miranda schon vergessen geglaubt hatte. Wie ein Wunder stehen ihr Vater und seine Frau mit einem Baby auf dem Arm vor ihr und bitten um Unterschlupf. Doch sie sind nicht allein: Drei fremde Personen sind bei ihnen und darunter auch der gleichaltrige Alex. Während für Miranda ein Traum in Erfüllung geht, sieht es für die Zukunft immer düsterer aus... Der Abschluss Band der Trilogie von Susan Beth Pfeffer: 1. "Die Welt wie wir sie kannten" 2. "Die Verlorenen von New York" 3. "Das Leben das uns bleibt" Zitate "Es gab Flutwellen, die ganze Städte weggespült haben, Erdbeben, die die Highways zerstört haben, und Vulkanausbrüche, durch die so viel Asche in den Himmel geschleudert wurde, dass kein Sonnenlicht mehr durchkommt." S. 8 "Ich habe früher nie was geklaut. Jetzt kann ich verstehen warum manche das machen." S.33 "Am 18. Mai ist es genau ein Jahr her, dass der Asteroid auf dem Mond eingeschlagen ist. Am 12. Mai vor einem Jahr hatte ich noch keine Ahnung, wie sehr sich mein Leben und das aller Menschen in Kürze ändern würde." S. 378 Charaktere: Für Miranda geht ein Traum in Erfüllung, als plötzlich ihr Vater, seine neue Frau und das Baby wieder in ihrem Leben auftauchen. Nach schlimmen Erlebnissen und dem Nichtwissen was aus ihnen geworden ist, nimmt sie seit Ewigkeiten wieder das Gefühl von Glück wahr. Alex ist für sie wie der letzte gleichaltrige Junge auf der Welt und es entwickeln sich Gefühle auf beiden Seiten, an die Miranda nicht geglaubt hätte. Doch Alex hat in New York Schreckliches erlebt und getan. Dinge, die sich Miranda gar nicht vorstellen könnte und wohl auch nicht akzeptieren würde. Deshalb bleibt Alex verschlossen und möchte schnellstmöglich zum nächstgelegenen Kloster, um seine kleine Schwester in Sicherheit zu wissen und Miranda's Familie nicht noch mehr zur Last zu fallen. Doch umso größer die Gefühle werden, desto schwieriger fällt das Loslassen und Miranda möchte auf keinen Fall, dass ihre große Liebe verschwindet... Meine Meinung zu Charakter Darstellung/Schreibstil/Aufbau/Idee: Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des zweiten Bandes etwas mit mir ringen musste, auch noch den Abschluss zu lesen. Nun kann ich aber sagen, dass ich es nicht bereue. Auch wenn das Finale nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten kann, wurde ich wieder von ausdrucksstarken (auch neuen) Charakteren mit vielen verschiedenen Charakterzügen überzeugt. Erzählt wird die Geschichte wieder im Tagebuchformat, welches Miranda führt, um ihre Gedanken und Erlebnisse festzuhalten. Ich mochte diese Schreibweise schon sehr im Auftakt, während ich von der Erzählweise im Folgeband etwas enttäuscht war. Außerdem treffen hier nun die Hauptfiguren aus Band 1(Miranda) und Band 2(Alex) aufeinander und ihre Schicksale verknüpfen sich und werden eins. Es passiert nicht allzu viel Neues und Welt bewegendes, sondern es wird mehr der Alltag, der Kampf um die täglichen Ressourcen und die zwischenmenschlichen Entwicklungen geschildert. Trotzdem fesselt der Handlungsverlauf und hält die ein oder andere dramatische und auch überraschende Wendung bereit. Ich war an einigen Stellen bestürzt und gefesselt, allerdings auch teilweise etwas von einigen Charakteren genervt, die mir mit ihren Einstellungen zu sehr ins Extreme abgedriftet sind. Der Plot bereitet mir immer noch Kopfzerbrechen, weil ich es zwar zu dieser Trilogie passend und rund finde, aber mit vielen offenen Fragen zurückgelassen wurde und nun sogar traurig bin, dass es einfach so vorbei ist. Fazit: Pro: Einfühlsamer und ehrlicher Erzählstil in Tagebuchform, actionreiches und fesselndes Finale, eindringliche und bildhafte Darstellungen, Aufeinandertreffen der Hauptfiguren aus Band 1 und 2 Kontra: Hauptfiguren nerven teilweise mit ihren Verhaltensmustern, nicht allzu viel Neues, viele offene Fragen, wo mich Antworten interessiert hätten Der Abschluss Band "Das Leben das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer konnte mich noch einmal in ein düsteres Endzeit Szenario entführen und auch überzeugen. Es reicht zwar nicht ganz an den Auftakt heran, aber die Autorin hat ein gelungenes Ende niedergeschrieben, welches offen endet und eine Fortsetzung wert gewesen wäre. Ich bin nun traurig, aber froh, auch den letzten Teil dieser Trilogie gelesen zu haben. Empfehlenswert. Bewertung: Idee: 4/5 Charakterdarstellung: 4/5 Schreibstil: 5/5 Aufbau/Umsetzung: 4/5 Gesamtbewertung Gute 4 von 5 ©Katies fantastische Bücherwelt

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  • Das Leben, das uns bleibt

    Das Leben, das uns bleibt

    Alienor

    06. November 2013 um 16:09

    Fast ein Jahr ist es mittlerweile her, dass der Mond näher an die Erde gerückt ist und Naturkatastrophen diese nahezu unbewohnbar gemacht haben. Immer noch herrschen stetige Dunkelheit und Kälte, da Aschepartikel die Sonne abschirmen. Nur mit knapper Not haben Miranda und ihre Familie, die Mutter Linda und die beiden Brüder Matt und Jon, den langen Winter überstanden. Endlich gibt es wieder dürftige, doch regelmäßige Lebensmittellieferungen. Wie lange das so bleibt, ist ungewiss. Miranda führt weiterhin ihr Tagebuch und schildert, wie schon in Teil eins, den täglichen Kampf ums Überleben und die ständige Angst und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Zukunft. Plötzlich bekommt die Familie Zuwachs: Matt lernt Syl kennen und Mirandas Vater steht vor der Tür mit seiner Frau Lisa und dem Baby Gabriel. Und noch drei weiteren Menschen, mit denen sie gemeinsam die Reise nach Pennsylvania überstanden haben: Charlie und die Geschwister Alex und Julie. Natürlich wird es nun schnell eng in dem kleinen Haus und auch die Vorräte müssen geteilt werden. Heftige Konflikte sind da vorprogrammiert. Alex möchte auch eigentlich gar nicht bleiben, sondern seine kleine Schwester in der vermeintlichen Sicherheit eines entfernten Klosters unterbringen. Doch Miranda fühlt sich zu ihm hingezogen… Vielleicht hätte ich doch Band zwei lesen müssen, denn Alex, sein ganzes Verhalten und Denken, sind mir ein ziemliches Rätsel geblieben. Offensichtlich hat er in New York Schlimmes erlebt und möchte seine Gefühle nicht preisgeben. Trotzdem bleibt er mir irgendwie unsympathisch, fast unheimlich, und ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie Miranda ihm so schnell in die Arme fallen kann (vielleicht tatsächlich nur, weil er quasi der letzte Junge auf Erden ist?). Die Elemente, die mir im ersten Teil so gut gefallen hatten – die Tagebuchperspektive, Mirandas Gedanken und Gefühle, die man hautnah miterleben kann, die bescheidenen Glücksmomente, die Endzeitstimmung und die ständige Frage nach dem Morgen verbunden mit viel Spannung und Pageturner-Garantie – die gibt es auch in Teil drei und machen diesen wieder zu einem lohnenden Leseabenteuer. Hinzu kommen zahlreiche neue Figuren, die frisches Konfliktpotential in die Geschichte bringen, jedoch leider auch nicht immer große Tiefe erhalten. Was mir die Fortsetzung allerdings ziemlich verleidet hat waren zum einen die nicht besonders überzeugende und irgendwie gezwungen wirkende Liebesgeschichte zwischen Alex und Miranda und zum anderen der immer stärker dominierende religiöse Aspekt. Alex ist enorm gläubig, ganz offensichtlich auch noch aus dem Grund, dass er sich schuldig fühlt für seine Taten im Überlebenskampf… Am Ende hält er es sogar für Sünde, wenn Miranda und er nicht heiraten, bevor sie…Na ja…Und dann sind da noch die ständigen Bibellesungen, die zur Abendroutine mutieren. Nichts gegen religiöse Gefühle, doch das war alles ein bisschen „too much“ und ich fand es schon immer traurig, wenn man sich einer Religion nur zuwendet, um sich selbst „reinzuwaschen“. Nach dem starken Debüt nun ein Nachfolger mit ganz viel Potential und genauso packender Erzählkunst, dem ich wegen inhaltlicher Fehlgriffe leider „nur“ drei Sterne verleihen kann.

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  • Abschluss der Trilogie

    Das Leben, das uns bleibt

    Claudias-Buecherregal

    29. June 2013 um 12:42

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Welt, wie wir sie kannten" und "Die Verlorenen von New York" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Es ist noch kein Jahr her, da ist ein Asteroid in den Mond eingeschlagen, hat diesen in seiner Umlaufbahn verschoben und damit das Leben für alle Menschen auf der Erde verändert und beinahe unerträglich gemacht. Miranda hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass aufgrund von Aschewolken alles nur noch grau in grau wirkt und sie keine Sterne mehr sehen kann. Aber es ist schwer sich an Kälte oder Hunger zu gewöhnen. Eines Tages kehrt ihr Vater zu ihrer Familie zurück und erfüllt Miranda damit einen großen Wunsch, denn sie hatte schon Angst, ihn nie wiederzusehen. Aber er kommt nicht alleine, sondern bringt seine Freundin, ihr gemeinsames Baby und ein paar andere Menschen mit sich, die er auf dem beschwerlichen Weg, zurück zu seinen anderen Kindern, kennengelernt hatte. "Das Leben, das uns bleibt" ist der letzte Teil der "Die letzten Überlebenden"-Trilogie. Alle drei Buchtitel passen wie die Faust aufs Auge und so geht es im Abschlussroman tatsächlich um das Leben, das Miranda und ihrer Familie geblieben ist. Viel ist das jedenfalls nicht mehr, denn mittlerweile leben sie in einfachsten Verhältnissen und wissen nicht, was morgen oder übermorgen sein wird. Wie in Band eins der Buchreihe, geht es dieses Mal wieder um die Protagonistin Miranda und erneut wird der Roman im Tagebuchstil wiedergegeben, welches Miranda führt. Den zweiten Band, der damals für mich überraschenderweise von einem anderen Protagonisten handelte, wird in diesem Roman ebenfalls eingebunden, da Miranda und Alex nun in Pennsylvania aufeinander treffen. Die Autorin schildert glaubhaft, wie sich Mirandas Leben in den letzten Monaten entwickelt hat, wie sie sich durchs Leben schlagen, was ihnen noch geblieben ist und was die letzten Überlebenden bewegt und berührt. Diese Beschreibung hat mir deutlich besser gefallen, also noch im ersten Teil der Trilogie. Trotzdem konnte mich der Roman nicht begeistern. Ich kann nicht einmal behaupten, dass "gar nichts" passiert ist im Buch, aber trotzdem plätscherte das Geschehen für mich nur so vor sich hin. Der Roman ließ sich gut lesen, aber es gab für mich keine großen Höhepunkte. Es war "nett" - aber eben nicht mehr und das galt leider für die gesamte Trilogie, von der ich mir echt mehr erhofft hatte, aber die immerhin ein zufriedenstellendes Ende erhalten hat. Fazit: Das geschilderte Szenario ist glaubwürdig und beklemmend, aber für mich wurde keine Atmosphäre erzeugt und das Geschehen plätscherte vor lauter Wiederholungen ohne Highlights vor sich hin. Dieses Fazit trifft sowohl auf den Abschlussroman, als auch auf die gesamte Trilogie zu. Gebundene Ausgabe: 272 Seiten Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (August 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3551582750 ISBN-13: 978-3551582751 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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  • Zurück ins Leben

    Das Leben, das uns bleibt

    monja1995

    16. May 2013 um 13:53

    Klappentext: Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung - es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da. Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück. Mein Umriss: Ein Jahr nach der Katastrophe hat sich für Miranda, ihre Brüder und ihre Mutter nicht viel geändert. Der Hunger ist immer noch allgegenwärtig, ebenso wie die Angst, plötzlich keine Lebensmittel mehr zu bekommen. Es ist jedoch wärmer geworden. So warm sogar, dass es regnet. Auch der Strom steht ihnen wieder stundenweise zur Verfügung. Es ist zwar mühsam, mit allen zur Verfügung stehenden Behältern das von der Asche graue Regenwasser aufzufangen, aber die Familie kommt sich trotzdem vor wie im Paradies, als sie ihre Wäsche endlich wieder in der Waschmaschine waschen, die Spülmaschine anwerfen und das Haus gründlich putzen können. Nach wie vor erhalten sie pro Familienmitglied und Woche eine Lebensmitteltüte von der Stadtverwaltung zugeteilt. Auch wenn es nie reicht um richtig satt zu werden, so müssen sie doch nicht verhungern. Als es an der Tür klopft, hat die Familie erstmal ein schlechtes Gefühl, als sie draussen jedoch Lisa hören, war die Freude riesengroß, denn sie hatten Lisa und den Familienvater vor einem Jahr zuletzt gesehen, als sich diese auf den Weg machten, um Lisas Angehörige zu suchen. Nun ist die Familie zwar wieder vereint, aber zusätzlich mit einem Freund und einem Jungen und dessen Schwester. Zehn Leute satt zu bekommen, stellt sich nun als größtes Problem dar. Auch die Unterbringung in Wintergarten und Esszimmer ist alles andere als einfach. Zuerst sieht es danach aus, als wäre alles irgendwie zu regeln, wären da nicht diverse Differenzen der einzelnen Gruppenmitglieder…. Mein Eindruck: Etwas irritiert blieb ich nach dem zweiten Band der Trilogie zurück, weil dort Miranda und ihre Familie mit keinem Wort erwähnt wurde. Im dritten Band jedoch führt Susan Beth Pfeffer alle zusammen. Mirandas Vater und dessen zweite Frau treffen unterwegs auf Alex und Julie, die auf der Suche nach einem Kloster waren und die sich Hal und Lisa anschließen. Somit fügt sich alles zu einer Einheit zusammen. Pfeffer bezieht sich hier auf die Zeit zwischen dem 25.04. und dem 13.07. ein Jahr nach dem Meteoriteneinschlag auf dem Mond, der katastrophale Folgen für die Erde und die Menschheit hatte. Sie zeigt den Kampf der Überlebenden gegen Hunger und Kälte und lässt die Erinnerungen der Menschen an bessere Zeiten auch nicht ausser acht. Anhand Mirandas zeigt sie die Anspruchshaltung vor der Katastrophe und die entstandene Bescheidenheit, die diese im Laufe eines Jahres entwickelt hat als Beispiel für alle Betroffenen. Auch diesen Band verfasste die Autorin im Tagebuchstil, der sehr gut und flüssig zu lesen ist. Schnell ist man wieder im Geschehen und lebt mit den Protagonisten. Zumal die wissenschaftliche Recherche in Bezug auf eine solche Katastrophe hervorragend durchgeführt wurde. Mein Fazit: Ein rundum gelungenes Endzeitdrama geschrieben für Jugendliche, das auch Erwachsene in seinen Bann zu ziehen vermag.

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  • Grau in grau

    Das Leben, das uns bleibt

    Smilla507

    Nun kommt Miranda wieder zu Wort. In Tagebuchform erzählt sie weiter, wie es ihr und ihrer Familie ergangen ist, nachdem ein Asteroid auf den Mond stürzte und somit den Mond näher an die Erde brachte. Daraufhin geriet das ganze Gleichgewicht der Erde aus den Fugen: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tornados, Überflutungen etc. Seitdem hat sich im Prinzip nichts geändert. Mirandas Familie kämpft immer noch ums Überleben, versucht sich Lebensmittel zu besorgen und ab und zu brechen sie in leer stehende Häuser ein, um noch Hygieneartikel o.ä. aufzustöbern. Eines Tages steht Mirandas Vater plötzlich vor der Tür, zusammen mit seiner Frau Lisa, dem Baby, Charlie, Julie und Alex (aus Band 2). Zuerst wohnen alle im Haus von Mirandas Mutter, wodurch es ziemlich eng wird. Auch die Lebensmittel reichen nicht für so viele Menschen aus. Und Alex ist anfangs sehr unnahbar und wortkarg. Der Kampf ums Überleben ist zum Alltag geworden und wird langsam Normalität. Auch der Tod macht vor Mirandas "neuer" Familie nicht Halt. (Achtung, Spoiler!) Ich muss gestehen, dass ich zu denen gehöre, die den 2. Band nur teilweise gelesen haben. Und trotzdem konnte ich den 3. Teil flüssig und schnell durchlesen, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben oder nicht nachvollziehen zu können. Zum Glück bekam ich das Buch geliehen, denn so sehr mich der 1. Band noch gefesselt hat, so hat mich der 3. Teil nur noch leer und ratlos zurück gelassen. Natürlich war zu erwarten, dass der Überlebenskampf Normalität wird und dass man ohne Sonnenschein und ständig kaltem bis kühlem Wetter regelrecht sarkastisch und depressiv wird (nach einem Winter, wie wir ihn jetzt erlebt haben, habe ich wirklich mitgelitten!). Die Sorgen kreisen fast ausschliesslich um die Lebensmittel: Werden sie reichen, wird man genügend für alle bekommen...? Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Miranda und Alex entwickelt, konnte ich nur schwer nachvollziehen. Gerade eben konnte sie ihn nicht leiden und plötzlich sind sie wild am Knutschen! Das Ende ist ein wenig krass und leider offen - ein Happy End wird es in Mirandas Welt wohl nicht geben.

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    • 2
  • Leben in grau.

    Das Leben, das uns bleibt

    erdbeerliebe.

    18. April 2013 um 20:07

    Nichts ist, wie es einmal war. So in etwa beginnt Miranda nach einem Monat des Schweigens wieder ihr Tagebuch - wir sind wieder mitten im Alltagstrott ihrer Familie. Und doch ändert sich die Situation rasch - ihr verlorengeglaubter Vater taucht mit seiner neuen Frau (+ Baby) auf, und bringt zudem noch eine handvoll neuer Gesichter mit. Gerade dank seiner düsteren Atmosphäre und Hoffnungslosigkeit die dennoch gerade die zwischenmenschlichen Seiten des Überlebens schildert, ist die "Die Welt, wie wir sie kannten" Trilogie eine der überzeugensten, die ich kenne. Und auch hierbei bleibt Susan Beth Pfeffer bei ihren Leistungen: Zwar spürt man als Leser deutlich, dass Miranda ihren hoffnungsfrohen Witz längst gegen leicht schwarzen Sarkasmus ausgetauscht hat, aber wer könnte es ihr in einer Welt ohne Sonne verübeln? Ihre Emotionalen Abgründe und Höhen sind dank Tagebuchform wieder gut nachvollziehbar und ich befand mich gedanklich stehts hinter- und bei ihr. Auch die Eintönigkeit, mit der sie sich fast schon abgefunden hat, trägt sehr zur Stimmung mit bei. Besonders auffallend sind die stehts nüchternden und keinesfalls beschönigenden Darstellungen Mirandas - gerade diese Schnörkellösigkeit macht den Reiz des Romans aus. Die Charaktere in diesem Band überzeugen und spiegeln makellos wieder, in welchem Zwispalt sie sich alle befinden: Einerseits versuchend ihre letzte Würde zu behalten und die Harmonie der Familie aufrecht zu erhalten, andererseits ständig am Rande ihrer Leistungsfähigkeit. Das die meisten von ihnen Teenager sind, denen ihre Jugend genommen wurde, macht die Tatsache ihres Überlebens nur noch ironischer. Einziger Kritikpunkt des Abschlussbandes der Reihe ist für mich die Beziehung zwischen Miranda und Alex, die mir zu schnell und zu impulsiv geht. Vielleicht ist es aber auch diese Intensivität, die als Gegenpol zum sonstigen Leben stehen soll und ohne die sie nicht überleben könnten. Zudem finde ich Alex Anstrengungen seine Schwester Julia derart beschützen zu wollen (und die Art und Weise, in der er es begründet) künstlich und nicht nachvollziehbar. Auch derartige Dialoge können nicht ganz überzeugen. Dennoch ist "Das Leben, das uns bleibt" ein würdiger und guter Abschluss einer sehr gelungenen Reihe. Eine Hommage ans Leben mit all seinen Achterbahnfahrten und Stromausfällen.

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  • Rezension zu "Das Leben, das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer

    Das Leben, das uns bleibt

    linniheartsbooks

    02. February 2013 um 17:25

    Vor ein paar Jahren erschien "Die Welt wie wir sie kannten" von Susan Beth Pfeffer. Darin geht es um die 16-jährige Miranda, die eine große globale Naturkatastrophe erlebt. Der Mond ist durch einen Aufprall eines Asteroiden dichter an die Erde gerückt. Es kam zu schrecklichen Umweltfolgen. Das Klima veränderte sich (erst unerträgliche Hitze und dann Kälte!). Miranda, ihre Mom und ihre beiden Brüder leben auf dem Land und überleben die schreckliche Zeit. Kurz bevor sie am Ende fast verhungern und im Haus erfrieren, rettet Miranda ihre Familie. Das Ende war sehr offen und ich hätte am liebsten weiter gelesen. Dann folgte ein zweiter Band, der aber eigentlich keine Fortsetzung war. In "Die Überlebenden von New York" wird das gleiche Szenario gezeichnet, nur diesmal erleben andere Charaktere alles an einem anderen Ort - eben New York. Ich gebe zu, dass ich anfangs kein Lust hatte das zweite Buch zu lesen, aber dann wuchsen mir die neuen Charaktere doch ans Herz. Und nun im dritten Band "Das Leben, das uns bleibt" geht es endlich weiter mit Miranda! Ich war so gespannt und wurde nicht enttäuscht. Miranda und ihre Familie wohnen immer noch in ihrem Haus. Sie werden nun durch die Regierung versorgt. Dann bringt Mirandas älterer Bruder ein Mädchen heim, die er nach kurzem Kennenlernen heiratet. Mirandas Dad und dessen neue Frau und Baby sowie drei Mitreisende erreichen die Familie. Und nun der besondere Twist: Alex und seine Schwester Julie sind zwei der Mitreisenden, die Hauptfiguren aus dem zweiten Buch! Ich verrate nicht mehr, denn wer Band 1 und 2 gerne gelesen hat, wird ganz bestimmt (so wie ich es war) froh sein, dass nun um 3. Buch die Figuren aus beiden Büchern zusammenkommen. Ich kann aber verraten, dass “Das Leben, das uns bleibt” sich genauso toll liest, wie “Die Welt wie wir sie kannten”. Man ist hautnah an dem Drama, das Miranda und die anderen erleben dran und fühlt mit. Die unsichere Zukunft, der Kampf ums Überleben, alles geht einem sehr nah und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass auch nach diesem Band, in dem so viel passiert, ich wieder mich nach einem neuen Band gesehnt habe! Dieses Jahr kommt Band 4 auf Englisch heraus und ich hoffe, dass ich bald den vierten Band auf Deutsch lesen kann.

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  • Rezension zu "Das Leben, das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer

    Das Leben, das uns bleibt

    leseratte69

    30. December 2012 um 15:54

    Das Leben das uns bleibt Zitat Seite 8 : Noch kein Jahr ist es her, seit das alles passiert ist. Kein Jahr, seit Hunger, Dunkelheit, und Tod zum Alltag geworden sind. Und trotzdem konnte ich mich schon nicht mehr erinnern, wie die Welt-die Welt , wie ich sie kannte- ausgesehen hat. Das Buch: Ein Jahr ist es fast her, seit der Mond aus seiner Umlaufbahn geraten ist. Miranda kämpft immer noch mit ihrer Familie ums Überleben. Mirandas Bruder Matt kommt auf einmal mit einem Mädchen daher, und stellt sie als seine Frau vor. Und ganz unerwartet kehrt auch noch Mirandas Vater mit seiner neuen Familie wieder zurück .Mit dabei haben diese unter anderem Alex und Julie aus New York. Sie alle haben sich in einem Evakuierungslager kennen gelernt .Doch wie sollen die Nahrungsmittel, Wasser und alles Andere was man zum Leben braucht für so viele Personen reichen? Doch Miranda ahnt nicht das dieses ihr kleinstes Problem sein soll, und alles noch viel schlimmer kommen wird. Meine Meinung: Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich sprachlos und total fertig mit meinen Nerven .Ich habe seit längerem wieder einmal ,bei einem Buch, Tränen vergossen. Das Buch hat mich sehr mitgenommen. Ich fand es einfach Grandios. Es ist wieder in der Tagebuchform von Miranda geschrieben .Ich hoffe sehr das Susan Beth Pfeffer ,vieleicht doch noch einen vierten Teil schreiben wird. Wenn ich bei den anderen Teilen fünf Sterne vergeben habe ,müsste ich hier mindestens sechs vergeben. Ich wünsche euch genau so viel Freude an diesem Buch wie ich gehabt habe.

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  • Rezension zu "Das Leben, das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer

    Das Leben, das uns bleibt

    BianFox

    17. November 2012 um 07:49

    Inhalt: Nach der großen Katastrophe vor gut einem Jahr ist nichts mehr so, wie es eimal war. Damals war ein Asteroid in den Mond eingeschlagen und hatte ihn näher an die Erde herangeschoben. Die daraus resultierende größere Anziehungskraft des Mondes änderte das Leben auf der Erde binnen Sekunden: Flutwellen, Erdbeben, Dürreperioden und Schneestürme waren die natürlichen Folgen, die unzählige Opfer nach sich zogen. Die Menschen, die diese Katastrophen überlebt hatten, kämpfen nunmehr gegen Hungersnöte und Seuchen an. Mirinda, ihre Mutter und ihre zwei Brüder leben seit der Katastrophe im Wintergarten ihres Hauses in der kleinen Stadt Howell. Die Lebensumstände sind erbärmlich: Die Holzvorräte für das Feuer gehen zur Neige, Strom gibt es an guten Tagen nur stundenweise, und gute Tage sind selten geworden. Das größte Problem ist jedoch der Hunger, der seit einem Jahr ihr täglicher Begleiter ist. Als die Lebensmittellieferungen aus der Stadt immer spärlicher ausfallen, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als leerstehende Häuser zu plündern. Doch es gibt auch Momente der Hoffnung, zum Beispiel aus der Schnee in Regen übergeht, als Fische gefangen werden und als unerwartet Besuch vor der Tür steht. Bewertung: Idee: Diese Dystopie ist sicherlich eine der düsteren, die man sich für die Zukunft vorstellen kann. Dabei zeigt Pfeffer auf eine sehr tiefgründige Art und Weise, wie die Menschen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Manch einer mag dabei kritisieren, dass es dem Roman an Ereignissen mangelt, da sich vieles wiederholt. Ich finde, dies passt in das Konzept des Romans, denn gerade diese Ereignislosigkeit dominiert das Leben nach der Katastrophe. Und die wenigen Ereignisse gewinnen so umso mehr an Bedeutung. Und immerhin nimmt der Roman zum Ende hin noch einmal Fahrt auf. Sprache und Stil: Da der Roman in Form von Tagebucheinträgen von Mirinda geschrieben ist, gelingt es Pfeffer, den Leser in die emotionalen Abgründe einzubeziehen. So erfährt man, wie die Angst vor dem Alleinsein mit dem Wunsch kollidiert, nur einmal ein paar Minuten für sich zu haben. Wie die Hoffnung immer wieder zu zerbrechen droht, wenn die Sorgen um Nahrung und somit ums Überleben überhand nehmen. Besonders fällt die nüchterne und trostlose Darstellung der Umgebung auf. An keiner Stelle finden sich Beschönigungen oder sinnlose Übertreibungen, denn der Roman beeindruckt durch seine Schnörkellosigkeit. Gerade so wird die eigenartig düstere Beklemmung besonders deutlich. Charaktere: Die Figuren selbst sind überzeugend dargestellt. Man glaubt, dass sich Menschen ebenso verhalten würden, dass sie Dinge nüchterner sehen, dass sie sich mit weniger zufrieden geben, dass es einige Menschen gibt, die sich über alle anderen Stellen, aber das es auch viele gibt, die Freundschaft und Hilfbereitschaft für das Maß aller Dinge halten. Auch das Zusammenspiel der Charaktere passt ins Konzept. Auf der einen Seite versuchen sie keine Schwäche zu zeigen, aber der anderen Seite können sie sich über noch so unbedeutende Dinge wahnsinnig freuen, nur um dann kurze Zeit später wieder in Tränen auszubrechen. Die Dialoge spiegeln die Stimmung und das Grau der Umgebung wieder: Man versucht übertriebene Reaktionen der Harmonie willen zu vermeiden und man versucht den letzten Rest von Würde und Stolz aufrechtzuhalten. Doch immer gelingt das nicht. Besonders gelungen ist für mich die Figur der Mutter. Laura kämpft für jedes bisschen Normalität, lässt ihre Kinder Hausaufgaben machen, die Zimmer putzen, nur um etwas Gewöhnliches und Alltägliches zu tun. Sie kämpft, weil sie an eine bessere Zukunft für ihre Kinder glaubt. Und sie hungert, damit ihre Kinder ihre Zukunft noch erleben können. Mirinda und ihre Brüder sind Teenager: sie streiten, machen unüberlegte Dinge, sind impulsiv. Aber auch hier hat die Katastrophe ihre Spuren hinterlassen. Denn sie müssen viel schneller erwachsen werden: Ich weiß, dass ich seit letztdem Jahr auch vieles hinzugewonnen habe, aber hetute Morgen beim Aufwachen fiel mir nur all das ein, was ich verloren habe. Nein, falsch. Nicht “all das, was”, sondern “all jene, die” ich verloren habe. “All das” ist eigentlich gar nicht so wichtig. Mit der Zeit gewöhnt man sich an Hunger, Kälte und Dunkelheit. (S. 73) Kritikpunkte sind zum einen die Beziehung zwischen Mirinda und Alex, die für mich nicht stimmig ist, denn diese Liebe entwickelt sich für mich zu schnell und intensiv, aber vielleicht ist es ja gerade diese Intensivität, die als Gegenpol zum sonstigen Leben stehen soll, denn selbst Mirinda sagt an einer Stelle, dass die Liebe zu einem Menschen dem Leben wieder einen Sinn gibt. Desweiteren finde ich die Alex’ Eifer, seine Schwester Julia sicher zu wissen, übertrieben bis unlogisch. Manche Dialoge wirken auch hölzern, besonders die zwischen Alex und Mirinda, wenn sie über ihre Gefühle sprechen. Vielleicht ist dies aber gerade so gewollt. Fazit: Der Roman ist eine Hommage an das Leben. Er zeigt auf beeindruckende Weise wie sich Menschen in einer trostlosen Zukunft an die Hoffung, die Liebe und ganz besonders das Leben klammern. Ein durchaus gelungener Abschluss.

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  • Rezension zu "Das Leben, das uns bleibt" von Susan Beth Pfeffer

    Das Leben, das uns bleibt

    Sarlascht

    04. November 2012 um 17:48

    Inhalt: Gut ein Jahr ist es her, seit der Mond durch einen Asteroiden aus der Umlaufbahn geworfen wurde. Ein Jahr, welches durch Katastrophen geprägt wurde und viele Opfer gefordert hat. Miranda und ihre Familie sind den Tod knapp entronnen, doch noch immer herrscht ein Ausnahmezustand. Die Lebensmittelrationen werden knapper, Elektrizität gehört noch zur Mangelware und an ein normales Leben ist nicht zu denken. Durch Plünderungen halten sich Miranda, ihre Brüder und ihre Mutter über Wasser, allerdings wird die Situation um einiges schwieriger, als eines Tages ihr Vater samt neuer Frau, gemeinsamen Kind und noch drei fremden Personen bei ihnen auftauchen und Unterschlupf suchen. Schon selbst nicht genug zum Essen, müssen die Rationen jetzt auch noch unter mehr Menschen aufgeteilt werden und auch der Platz im Haus ist eng. Gemeinsam müssen alle versuchen zu überleben, Hürden zu nehmen und ihr Leben wieder erträglich zu gestalten, was sich als alles andere als leicht herausstellt. . Meine Meinung: Abschluss einer Trilogie, immer eine spannende Sache, obwohl, mir ist zu Ohren gekommen, dass es noch einen vierten Teil geben sollte, was ich gut verstehen könnte, denn auch nach Abschluss von „Das Leben, das uns bleibt“, gibt es noch Fragen, die offen bleiben, weil eine Katastrophe nun mal nicht von heute auf morgen vorbei ist. . Die Geschichte selbst ist gut konstruiert und bringt die beiden Hauptdarsteller der ersten beiden Bände zusammen. Man befindet sich mit Miranda und ihrer Familie in ihrem Haus, erfährt, was nach dem ersten Band ungewiss war, dass sie den harten Winter überlebt haben. Als ihr Vater auftaucht, hat er Alex und seine Schwester im Schlepptau und so erfährt der Leser auch, was im zweiten Band ungewiss war. Somit vereint sich alles im letzten Teil der Trilogie, doch ein Ende ist noch nicht wirklich abzusehen. Die Welt versinkt immer noch im Chaos, um das tägliche Überleben muss gekämpft werden, nur eben jetzt gemeinsam. . Der Stapel war ungefähr sechs Leichen hoch und pyramidenförmig – unten lagen mehr Tote als oben. Er war aber nicht gleichmäßig geformt. An einigen Stellen lag der Schnee höher als an anderen, so dass der Haufen ziemlich unordentlich aussah. Die Kälte hatte alles konserviert. Unten ragten überall Hände und Füße vor, weiter oben auf Köpfe. (Seite 47) . Teil eins der Dystopien war für mich ein wahres Highlight, eindringlicher Schreibstil, liebenswerte Charaktere und ein durchaus nachvollziehbares Horrorszenario, Band zwei war schwächer, wenn auch brutaler, trotzdem konnte mich besonders Alex nicht sonderlich überzeugen und so komm ich bei Band drei zu einer Mischung. Einerseits mag ich Miranda wahnsinnig gerne, andererseits bleibt Unverständnis für Alex übrig. Dieser Zwiespalt zwischen Sympathie und Antisympathie beeinflusst auch die Geschichte, wobei sie aus Mirandas Sicht erzählt wird, was wieder ein sehr positiver Aspekt ist und somit das Buch doch zu einem guten Abschluss bringt. . Es geht in allen Teil zwar ums Überleben, allerdings wird nicht immer das Selbe erzählt. Die Umstände ändern sich, nach einem Jahr ist die Dramatik teilweise eine andere, man wird vor neue Probleme gestellt, findet aber auch Lösungen, so dass sich das Buch gut und interessant lesen lässt. . Für mich persönlich war „Die Verlorenen von New York“ (Band zwei) der, mit der meisten Brutalität, Grausamkeit und Eindringlichkeit, was mir jetzt ein bisschen gefehlt hat, aber es sei gesagt, die Situation an sich bleibt tragisch, mit ganz vielen Horrorszenen gespickt, nur eben nicht so ausführlich wie erwartet. . Fazit: Ein guter und spannender Abschluss der Trilogie, wobei ich still noch hoffe, dass doch noch ein Folgeband erscheint, weil die Frage und der Ausgang, wie die Katastrophe das Leben aller längerfristig beeinflusst, noch lange nicht geklärt ist.

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