Susan Beth Pfeffer Die Verlorenen von New York

(168)

Lovelybooks Bewertung

  • 203 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 3 Leser
  • 32 Rezensionen
(51)
(72)
(36)
(8)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Verlorenen von New York“ von Susan Beth Pfeffer

Seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es in New York ums nackte Überleben. In den Hochhäusern brennt kein Licht mehr, kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen, Plünderer ziehen durch die Straßen. Die Stadt ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat sie längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was ist, wenn ihre seit Wochen vermissten Eltern nie zurückkehren?

2. Band der Reihe, diesmal in New York mit anderen Protagonisten, anderen Problemen, etwas Schwächer als der 1. Band.

— Ammerbucher
Ammerbucher

Mit manchen entscheidungen konnte ich mich hier nun wirklich nicht anfreunden.Das Buch lässt auch einige fragen offen.

— myBooks76
myBooks76

Ich mochte es nicht so sehr wie den ersten Band aber immer noch gut

— 101Elena101
101Elena101

Interessant, aber kommt nicht an den ersten Teil ran.

— DeansImpala
DeansImpala

Leider wenig Handlung und keine Spannung

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Nicht schlecht, konnte mich aber nicht so fesseln wie der 1. Teil

— Jackbumm
Jackbumm

Mitreißende Geschichte über ein Geschwistertrio, das während einer große Katastrophe ganz auf sich gestellt ist.

— MarieKarlaHirschmann
MarieKarlaHirschmann

Leider schlechter als der erste. Alex wurde mir nie wirklich sympathisch und die Logikfehler sind in diesem Band deutlicher

— Miia
Miia

Ich habe es verschlungen und konnte es nicht mehr zur Seite legen. So gut wie das Vorgängerbuch und doch anders

— teifel
teifel

Habe ich verschlungen!!!

— QueenDebby
QueenDebby

Stöbern in Jugendbücher

Bad Boys and Little Bitches

Ein sehr spannender Serienauftakt! Kann ich nur weiterempfehlen

Sarah_Knorr

Auf ewig dein

Ich habe gelacht, gebangt und geliebt und freue mich riesig auf die Fortsetzung, eigentlich kann ich es gar nicht erwarten.

MoonlightBN

Und du kommst auch drin vor

Verschenktes Potential. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

IvyBooknerd

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Eine wunderbar fantasievolle Geschichte, die mir durch blasse Charaktere und etwas sprunghafter Handlung die Lesefreude eindämmte.

Booknerdsbykerstin

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Das ist das Beste was ich je gelesen habe💖✨ 100000/10!! Jetzt wo finde ich mir so einen Mann wie Rhysand?🤔😍😭

iamMarii

Vom Suchen und Finden

Spannende und unterhaltsame Mischung aus Indiana Jones meets Romeo und Julia im Wilden Westen.

Ruffian

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt...

    Die Verlorenen von New York
    myBooks76

    myBooks76

    16. July 2016 um 10:15

    Ich fand es richtig schwierig über dieses Buch eine Rezension zu schreiben.Es ist eigentlich recht gut.Alex ist ein relativ starker Charakter. Was man am Anfang des Buches nicht so sehen könnte.Er versucht alles um seine zwei Schwestern zu retten. Manchmal muss er sogar etwas tun was gegen alles spricht voran er glaubt. Da kommen wir auch schon zu meinem größtem Problem an diesem Buch.''Glauben''.In diesem Buch ist der Glaube ein zentrales Thema. Ich weiß nicht ob die Autorin selber gläubig ist, aber dieses Buch war mir doch zu extrem auf Religion aufgebaut.Was an Sicht nicht schlecht war, aber wirklich, die Welt geht unter aber keine Angst ''Gott'' wird es schon richten???Das war mir dann doch an einigen Stellen zu viel.Was die weiter Entwicklung der Charaktere betrifft, man könnte sagen sie entwickeln sich im Laufe des Buches, aber das gilt nicht für alle. Alex und seine Schwester Julie machen eine wie ich finde positive Entwicklung durch. Was man von ihrer Schwester Briana nicht so sagen kann. Lest das Buch dann wisst ihr was ich meine. Auch was mich an Alex so gestört hat war, das er am Anfang wie ein kleiner Macho rüber kam. Vielleicht lag es daran wie er erzogen wurde. Die Frauen gehören in die Küche und müssen die Wohnung sauber halten. Das ist ja sowas von...Auch das Ende fand ich etwas abrupt. Ich hätte gerne gewusst wie es mit Alex weiter geht. Und ob sie aus New York heraus kommen. Es hat mich schon so einiges an diesem Buch gestört. Aber der Schreibstil der Autorin hat mich doch davon abgehalten dieses Buch nur zwei Sterne zu geben. Was bei mir wirklich sehr selten vor kommt.Trotz all dieser schwächen habe ich das Buch doch gerne gelesen den die Settings und Erlebnisse waren wieder sehr gut beschrieben.

    Mehr
  • Schlechter als der erste Band

    Die Verlorenen von New York
    Miia

    Miia

    12. January 2016 um 22:22

    Achtung! 2. Teil einer Reihe! Inhalt:  Seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es in New York ums nackte Überleben. In den Hochhäusern brennt kein Licht mehr, kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen, Plünderer ziehen durch die Straßen. Die Stadt ist eine Insel der Armen geworden – wer konnte, hat sie längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was ist, wenn ihre seit Wochen vermissten Eltern nie zurückkehren? Meine Meinung:  Ich habe mich auf diesen zweiten Band gefreut, weil ich den ersten Band um Miranda wunderbar fand. In diesem Buch befinden wir uns aber diesmal in New York. Wir wissen aus dem ersten Teil, dass es New York ganz zu Beginn am Schlimmsten getroffen hat. Ich finde, dass dieser Band dies nicht genug rüber bringt, weil ich eigentlich keine großen Unterschiede zum ersten Band sehe.  Des Weiteren erleben wir hier Alex mit seinen Schwestern Julie und Bri. Schon zu Anfang verlieren die Drei ihre Eltern. Insgesamt ist dieses Buch viel mehr durch Verluste geprägt als der erste. Das ist zwar grausam, aber ich denke, dass es auch notwendig für diese Geschichte ist, weil es halt nur realistisch ist, wenn so viele Menschen durch die Katastrophe sterben. Dazu hat mir gefallen, dass dieses Buch nicht im Tagebuchstil geschrieben war, sondern ganz normal aus einer Erzählerperspektive. Auf diese Weise wird einem die Tagebuchform auch nicht überdrüssig.  Das wars dann aber leider auch schon zu den positiven Sachen. Ich muss sagen, dass mir die Thematik immer noch gefällt und ich fands auch interessant die gleiche Katastrophe nochmal aus Sicht eines anderen zu lesen. Klar gibt es Parallelen, weil die Krise natürlich den gleichen Verlauf nimmt, aber das hat mich wirklich nicht gestört. Ich fand eher gut, dass man eine andere Perspektive kennen lernen konnte. Dafür hatte ich hier das Gefühl, dass Logikfehler viel mehr auffallen. Beispielsweise finden Alex und seine Schwestern 2 Wohnungen voller Konservendose und nehmen alles mit. 2 Wochen später ist angeblich alles weg und beide essen aber nur 1-2 Mahlzeiten am Tag. Das ist für mich alles andere als glaubhaft und dieser Logikfehler war mir auch im Band 1 schon aufgefallen, aber da irgendwie nicht so präsent. Hier war das jetzt aber öfters der Fall und das hat mich schon mehr gestört. Dazu kommt noch, dass ich mit Alex einfach nicht warm geworden bin. Ich finde ihn sehr sehr unsympathisch und fand es schrecklich wie herrisch er mit seinen Schwestern umgegangen ist. Daher konnte ich zu keiner Figur in diesem Buch eine Beziehung aufbauen. Und die Geschehnisse haben mich deshalb leider auch null berührt. Das war im ersten Band definitiv anders.  Ich habe gelesen, dass wir im dritten Band wieder auf Miranda treffen und darauf freue ich mich sehr :)  Fazit: Die Geschehnisse der Mondkatastrophe haben auch vor New York nicht Halt gemacht. Daher erleben wir Alex und seine Schwestern, wie sie mit der Katastrophe umgehen. Dass wir nochmal eine Wiederholung der Ereignisse nur aus anderer Sicht erleben, fand ich persönlich gar nicht schlimm, sondern eher interessant. Allerdings hatte das Buch doch mehr negative Aspekte, da mir Alex alles andere als sympathisch war und mir in diesem Teil mehr Logikfehler aufgefallen sind. Irgendwie konnte ich in diesem Band daher keine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Ich gebe 3 Sterne und hoffe, dass der dritte Band wieder besser wird :) 

    Mehr
  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

    Mehr
    • 1392
    BlueSunset

    BlueSunset

    22. December 2015 um 11:26
  • Rezension zu "Die Verlorenen von New York" von Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    27. October 2014 um 09:44

    "Eine Viertelstunde lang verlas der Sprecher Schreckensnachrichten aus dem ganzen Land, bis er sich schließlich dem New Yorker Raum zuwandte. Alex saß reglos da, den Ton so leise gestellt, dass er gerade noch alles verstehen konnte. Aber auch so brachen die Worte und Bilder wie eine Woge über ihn herein." Nachdem ich den ersten Band der Last Survivors Reihe mit Begeisterung verschlungen habe, wanderte "Die Verlorenen von New York" prompt auf meinem Wunschzettel. Dieses ist meiner Meinung nach etwas schlechter als sein Vorgänger, konnte mich aber ebenfalls begeistern. Für diesen Band hat sich Susan Beth Pfeffer die Metropole New York zum Schauplatz gewählt und zeigt somit, wie die Menschen in den Städten mit der neuen Situation klarkommen müssen. Mir hat diese Wahl sehr gut gefallen, da ich mich bereits während des Lesens des ersten Bandes gefragt habe, wie es der Bevölkerung in den Städten ergeht. Der Protagonist ist Alex Morales, welcher puerto ricanischer Herkunft und der Bruder zweier Schwestern ist. Leider konnte mir keiner dieser Charaktere sonderlich zusagen, da ich mich kaum mit diesen identifizieren konnte, was vorallem an ihrer Religiösität lag. Obwohl ich kaum etwas damit anfangen konnte, ermöglichte es doch einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte. Aber auch abgesehen davon gab es ein großes Problem mit dem Protagonisten Alex, denn dieser gestaltete sich als sehr unsympathisch. Irgendwie symbolisierte er für mich den typischen Macho, wenn er seine Schwestern hin und her scheuchte und mehr als einmal betonte, dass er mit Hausarbeit nichts am Hut habe. Das selbe Problem hatte ich bereits im Vorteil mit der Protagonistin. Die Geschichte selbst kann ich nur in den höchsten Tonen loben. Es war sehr interessant, aber auch erschreckend, zu sehen wie die Menschen in New York um ihr Überleben kämpfen und was sie bereit sind, dafür zu tun. Düster, beklemmend und trostlos ist die Atmosphäre und katapultierte mich damit direkt in das Geschehen.  Fazit: Leider gestaltete sich der Protagonist als ebenso unsympathisch wie im Vorteil, aber ansonsten ein atmosphärisch düsteres Werk, das mich packte und nicht mehr losließ.

    Mehr
  • viele Parallelen zum ersten Band der Reihe

    Die Verlorenen von New York
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    20. June 2014 um 19:54

    Zitate: „Die NASA war sicher schon dabei, mit Physikern und Astronomen aus aller Welt zu beraten, wie man den Mond möglichst schnell wieder an seinen alten Platz verfrachten konnte. Über kurz oder lang würde alles wieder in Ordnung kommen.“ (S.20) „Kein Telefon, kein Strom und zwei kleine Schwestern, die von ihm abhängig waren, bis seine Eltern zurückkamen. Gott wollte ihm das Leben offenbar nicht leicht machen.“ (S.31) „Der Geruch nach verwesendem Fleisch war so stark, dass er auf der Zunge zu schmecken war.“ (S.75) Niemand hat die Gefahr wirklich erkannt. Jeder ist davon ausgegangen, dass ein Asteroideneinschlag auf dem Mond harmlos sein würde. Doch das Gegenteil ist eingetreten. Inhalt: Plötzlich befindet sich Alex mit seinen jüngeren Schwestern Briana und Julie in großer Gefahr! Ein glücklicher Zufall hat ihnen zumindest zu einem kleinen Lebensmittelvorrat verholfen. Die allgemeine Unsicherheit wächst. Von ihrer Mutter haben die Geschwister nun schon seit Tagen nichts mehr gehört. Ihr Vater ist verschollen. Das Unvermeidliche scheint Realität geworden zu sein. Alex versucht, stark zu sein und sucht unter den Toten nach ihrer Mutter. Er erlebt einen wahren Alptraum. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller. Ein öffentliches Leben gibt es nicht mehr. Die Lebensmittel werden knapper, für Sicherheit kann niemand mehr garantieren. Nun ist nur noch eines wichtig. Überleben! Meinung: Über „Die Verlorenen von New York“ habe ich bisher sehr unterschiedliche Meinungen gelesen. Natürlich war irgendwann klar, dass ich mir hier selbst ein Bild machen musste. Der erste Teil „Die Welt, wie wir sie kannten“ hatte mir immerhin recht gut gefallen. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, hatte ich sowas wie ein kleines Déjà-vu. Ich befand mich zwar an einem anderen Ort, stellte dennoch vom Ablauf der Geschehnisse her sehr viele Parallelen zum ersten Teil der Reihe fest. Es handelt sich hier im Vergleich der Bände zwar um voneinander völlig unabhängige Handlungsstränge mit anderen Charakteren, dennoch musste ich im weiteren Verlauf feststellen, dass ich die geschilderte Geschichte, mit kleinen Abweichungen, eigentlich schon kannte und so auch meistens wusste, was als nächstes passieren wird. Irgendwann hatte dies dann auch Auswirkungen auf meinen Lesefluss und ich begann, die Seiten manchmal nur noch zu überfliegen. Dabei waren mir die von Susan Beth Pfeffer kreierten Charaktere meist sympathisch. Alex, obwohl mit der ganzen Situation verständlicherweise ziemlich überfordert, gibt wirklich sein Bestes für den Schutz seiner verbliebenen Familie. Seine Handlungen, wenn auch zeitweise nicht immer schlüssig, waren immer zum Wohl der ihm nahestehenden Personen angelegt. Hierzu muss er einige Grenzen überschreiten, kann dies nach einer Weile jedoch ausblenden. Gottesfurcht hat einen hohen Stellenwert in seinem Leben. Obwohl mir dies mitunter doch recht weit ging, war der Glaube letztendlich wahrscheinlich das Einzige, an dem man sich in so einer Situation festhalten konnte. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war eindeutig Julie. Trotz aller Entbehrungen behält sie doch ihren eigenen Willen, ordnet sich in wichtigen Situationen entsprechend unter. Bei ihr spürte man zumindest in Ansätzen eine gewisse Emotionalität, die ich bei den Charakteren insgesamt nicht durchgängig finden konnte. Julie ist für ihr Alter ein wirklich starker Charakter. Susan Beth Pfeffer präsentiert ihre Geschichte in Vergangenheitsform. Erzählt wird diese aus der Sicht von Alex in dritter Person. Das Ende der Geschichte stellte mich eindeutig zufrieden. Insgesamt kann ich sagen, dass es der Autorin trotz der großen Handlungsgleichheit zum ersten Teil mit Spannungsansätzen gelungen ist, mich zu unterhalten. „Die Verlorenen von New York“ kann man genau wie „Die Welt, wie wir sie kannten“ aus meiner Sicht als Stand-Alone lesen. Urteil: Die Grundidee der Reihe finde ich auf jeden Fall so gut, dass ich nun gleich mit dem dritten Teil beginnen werde. „Die Verlorenen von New York“ birgt viele Parallelen und gleichgelagerte Handlungen zum ersten Band der Reihe. Dennoch vermittelt das Buch eine Weltuntergangsstimmung, der man sich nicht entziehen kann. Not und Entbehrung, Hoffnung und Niederlage bescherten mir Lesestunden, für die ich an dieser Stelle knappe 3 Bücher vergebe. Alle, die Weltuntergangsszenarien lieben, mit den Charakteren leiden können und die Hoffnung nie verlieren, sollten einen Blick auf diese Reihe riskieren. Die Reihe: 1. Die Welt wie wir sie kannten (Rezension) 2. Die Verlorenen von New York 3. Das Leben das uns bleibt 4. Originaltitel: The Shade oft the Moon hisandherbooks.de

    Mehr
  • Mondaufgang und Zivilisationsuntergang Teil 2

    Die Verlorenen von New York
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    18. February 2014 um 14:11

    Alex hat große Pläne. Er jobt in der Pizzeria, um sich ein College leisten zu können und der Enge der Armut zu entfliehen. Aber der Einschlag des Meteoriten auf dem Mond, der ihn aus der Umlaufbahn katapultiert verändert alles. Plötzlich muss er sich allein um seine beiden Schwestern kümmern, muss zusehen, wie er sie alle drei ernährt und sie vor den schlimmsten Folgen der Anarchie bewahren. Denn New York kollabiert jeden Stück ein bisschen mehr. Wurden zu Beginn noch Leichen geborgen, um sie zu identifizieren, so lässt man die, die auf der Straße sterben schon bald einfach so liegen. Gab es zunächst noch knappe Lebensmittelrationen, wird schon bald die Bevölkerung ihrem Schicksal überlassen. Schnell fühlt sich Alex überfordert, aber er ist bereit fast jeden Preis zu zahlen, um sich und seine Geschwister zu schützen. Man nehme also ein Grundrezept und füge ein paar Abwandlungen in den Charakteren hinzu und schon hat man eine neue alte Geschichte. „Die Verlorenen von New York“ geht von derselben Grundsituation aus, wie „die Welt, wie wir sie kannten“. Während im ersten Teil das Leben von Miranda auf dem Land erzählt wird, wird in diesem Band gezeigt, wie die Zivilisation in den Städten aufgrund der Mondverschiebung zugrunde geht. Auch wenn ich aus der ersten Geschichte schon wusste, dass sich die Umweltbedingungen mit jedem Tag verschlimmern, saß ich dennoch gefesselt vor dem Buch und litt mit Alex und seinen Schwestern. Eindrucksvoll erlebte ich mit wie dünn die Schicht der Zivilisation und Moralvorstellungen ist, wenn es ums nackte Überleben geht und was Alex alles bereit war zu tun, um seine Schwestern zu schützen. Auch an Alex kann man, wie schon bei Miranda einen Reifeprozess erkennen. Von einem kleinen Macho, der aufräumen, kochen und abwaschen für Mädchenarbeit hält, wird er im Laufe der Geschichte zum Beschützer und bereit sich selbst zu opfern, um seine Schwestern zu retten. Die Story ging mir unter die Haut und macht mich jeden Tag ein bisschen dankbarer für das was wir haben. Nach diesen Beiden Büchern bin ich gespannt, was Teil drei für mich parat hält. Aber ich hoffe das er wenigstens halb so gut ist, wie die ersten beiden.

    Mehr
  • Leider nicht so überzeugend wie der Vorgänger!

    Die Verlorenen von New York
    katie1984

    katie1984

    Worum geht's? "Vier Wochen war es nun her, seit der Asteroid den Mond ein kleines Stückchen näher an die Erde herangeschoben hatte - vier Wochen voller Tod und Zerstörung." Zitat S.126 Zum Inhalt: Die Fortsetzung zu "Die Welt wie wir sie kannten" Dieselbe Zeit, anderer Ort, ein anderes Schicksal... New York. Der siebzehnjährige Alex arbeitet in einer Pizzaria, als die Welt durch die Mondkollision außer Kontrolle gerät. Er ahnt nicht, welches Szenario sich außerhalb seines Arbeitsplatzes abspielt. Niemand hat ihn auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereitet. Als er von der Arbeit nach Hause zurückkehrt ist der Strom bereits schon eimal ausgefallen. Seine Schwestern Briana und Julie erwarten ihn bereits, seine Mutter arbeitet und sein Vater ist verreist. Nach und nach offenbaren sich ihnen die katastrophalen Vorkommnisse. Doch sie sind auf sich allein gestellt, denn ihre Eltern bleiben verschwunden und die ganze Verantwortung auf ein Überleben liegt nun auf Alex' Schultern. Und in einer Welt Metropole, wie New York gibt es zwar mehr Möglichkeiten, aber auch umso mehr Gefahren... Charaktere: Alex ist mit 17 der älteste unter seinen Geschwistern, allerdings deshalb nicht gerade unbedingt reifer. Haushalt, kochen? Das ist für ihn ein unbeschriebenes Blatt. Trotzdem sieht er die Ereignisse realistisch, bewahrt einen ruhigen Kopf, und versucht das bestmögliche, um seine pubertierende und ziemlich nervige Schwester Julie und die Größere und ruhige Briana zu versorgen. Dabei entwickelt er immer wieder neue Ideen und bekommt Hilfe von seinem neuen Kumpel Kevin. Doch irgendwann existiert keine Zukunft mehr, denn von einem Tag auf den anderen kämpft er für das Überlebenden von sich und seinen Geschwistern. Und die machen es auch nicht gerade leichter. "Und so, immer schön in der Reihe, begann Alex seinen Parcours durch den Tod." Zitat S. 76 Charakter Darstellung/Schreibstil/Aufbau/Idee: Im Gegensatz zu Band 1 konnte die Autorin in der Fortsetzung nicht so viel Tiefe in die Charaktere bringen. Dadurch bleiben die Figuren recht oberflächlich. Während beim Auftakt gerade der psychologische Aspekt eine große Rolle spielte und die Verzweiflung sehr gut dargestellt wurde, war in diesem Szenario nur wenig von der Gefühlswelt nachvollziehbar. Vielleicht liegt das aber auch an der veränderten Schriftform, die in diesem Buch in der dritten Person verfasst wurde. Trotzdem liest sich auch diese Geschichte flüssig und punktet mit kurzen Kapiteln, die wieder mit Datumsangaben versehen wurden, sodass der Leser einen guten Überblick über die Zeitspanne der Geschehnisse bekommt. Desweiteren kommt der Verlauf grausamer und wesentlich ekelerregender daher, indem Leichenfledderei und verschiedene Beschreibungen der Toten ein Teil sind, aber auch Gewalt eine Rolle spielt. Dieses Einbinden von Details macht den Ablauf realistisch und trotzdem kam immer wieder das Gefühl auf, einen Aufguss von "Die Welt wie wir sie kannten" zu lesen. Die Entwicklungen sind stellenweise sehr identisch und führten auf Dauer zu Langatmigkeit und vorhersehbare Szenen. Mehr Einfallsreichtum wäre wünschenswert gewesen und hätte aus der gelungenen Grundidee über das Schicksal anderer Personen in einer gegensätzlichen Umgebung (Kleinstadt vs. Metropole) mehr heraus geholt. Fazit: "Die Verlorenen von New York" von Susan Beth Pfeffer hat mich leider enttäuscht. Mittelmäßig und zu sehr an einen Aufguss vom Vorgänger erinnernd konnte ich kein Gefühl für die Figuren entwickeln und hätte mir wesentlich mehr Einfallsreichtum gewünscht. Meine Begeisterung von Band 1 konnte diese Fortsetzung leider nicht wieder hervorrufen, obwohl gute Ansätze gegeben waren. Trotzdem habe ich auch dieses Buch wieder problemlos durchgelesen, was vor Allem der gelungene Schreibstil zu verantworten hat. Nun hoffe ich auf einen würdigen Abschluss mit "Das Leben das uns bleibt"... Bewertung: Inhalt: 3/5 Charakterdarstellung: 3/5 Schreibstil: 4/5 Aufbau: 3/5 Gesamturteil: 3 von 5 ©Katies fantastische Bücherwelt katiesfanstasticdystopia.blogspot.de/

    Mehr
    • 2
  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

    Mehr
    • 287
  • Überzeugender 2. Band

    Die Verlorenen von New York
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Welt, wie wir sie kannten" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Ein Asteroid ist in den Mond eingeschlagen und hat ihn aus seiner Umlaufbahn verschoben. Seitdem kämpfen Alex und seine beiden Schwestern in New York City ums nackte Überleben. Ihre Eltern werden vermisst, Lebensmittel werden knapp und die Stadt wird von Sturmfluten bedroht. Der normale Alltag ist nicht mehr vorhanden. Angst und Hunger dominieren nun den Tagesablauf und der verzweifelte Gedanke, was wäre wenn ihre Eltern nicht nur vermisst werden, sondern evtl. gestorben sind, quält Alex, Briana und Julie. Nachdem ich "Die Welt, wie wir sie kannten" beendet hatte, habe ich mir sofort den zweiten Band der Trilogie geschnappt, ohne die Kurzbeschreibung zu lesen. Umso überraschter war ich, als ich gemerkt habe, dass dieses Band die gleichen Geschehnisse zur Grundlage hat, wie der erste Roman. Nur spielt es dieses Mal nicht in einer Kleinstadt in Pennsylvania, sondern in der Millionenmetropole New York, wo die Einwohner die Auswirkung des Asteroideneinschlages etwas anders erleben, als Miranda im Landesinneren. Des Weiteren wird die Geschichte dieses Mal nicht in Tagebuchform erzählt, sondern ein auktorialer Erzähler schildert die Vorgänge rund um den jugendlichen Protagonisten Alex und seine kleineren Schwestern. Zuerst war ich nicht gerade begeistert darüber, dass Band zwei keine Fortsetzung von Mirandas Geschichte war. Nicht, dass ich die ehemalige Protagonisten besonders sympathisch fand und zwingend mehr von ihr lesen wollte, aber ich fand ihre Geschichte im ersten Band recht eintönig präsentiert und hatte die Befürchtung, dass eine Wiederholung noch langatmiger sein könnte. Dahingehend hat mich der Roman jedoch positiv überrascht. Ich fand die Geschichte interessanter, unterhaltsamer, kaum eintönig und der Schreibstil war flüssig, aber nicht mehr so simpel wie im Auftaktband. Außerdem empfand ich das Verhalten der betroffenen Personen authentischer geschildert, als noch in "Die Welt, wie wir sie kannten". Somit konnte ich den zweiten Band eindeutig mehr genießen, als noch Band eins. Wichtig zu wissen ist evtl. noch, dass in diesem Band Religion und der Glaube an Gott eine wichtige Rolle spielt und somit sehr oft erwähnt wird. Es soll ja Menschen geben, die damit nichts anfangen können und es deshalb auch nicht gerne lesen. Diese Leser könnten sich dann evtl. etwas genervt fühlen. Ich habe es jedoch nur als realitätsnah empfunden, dass eine religiöse Familie in so einer Situation noch mehr an Gott glaubt und in ihm Hoffnung zu finden versucht. Fazit: Obwohl der zweite Band auf das gleiche Ereignis beruht und die Geschichte "lediglich" aus einer anderen Perspektive beleuchtet, fand ich ihn überzeugender als den Auftaktband der Trilogie und freue mich nun auf den Abschlussroman. Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (April 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 355158219X ISBN-13: 978-3551582195 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

    Mehr
    • 2
  • Die Verlorenen von New York

    Die Verlorenen von New York
    Aleshanee

    Aleshanee

    17. June 2013 um 12:03

    Ich hatte mich sehr auf den 2. Band gefreut, leider hat er nicht das gehalten, was der erste versprochen hat. Nachdem im 1. Teil die Katastrophe mit dem „Absturz“ des Mondes, die Panik und was danach folgt aus der Sicht der Einwohner auf dem Land so eindrucksvoll beschrieben wurde, war ich sehr gespannt, wie das Ganze in der Stadt New York abläuft. Ich war sehr enttäuscht. Wenn ich den ersten Band nicht gelesen hätte, wüsste ich gar nicht genau, was überhaupt passiert ist. Es ist aus der Sicht des Hauptcharakters Alex geschrieben. Er ist siebzehn Jahre alt, hat zwei jüngere Schwestern. Der ältere Bruder ist irgendwo bei den Marines, der Vater auf einer Beerdigung in Puerto Rico und die Mutter arbeitet in einem anderen Stadtteil im Krankenhaus, als die Katastrophe passiert – was genau geschieht wird, wie gesagt, kaum erwähnt. Die Handlung besteht einzig darin, dass die drei Geschwister weiterhin zur Schule gehen müssen, gegen den Hunger kämpfen (was lange nicht so beeindruckend erzählt wird wie in Band 1) und in die Kirche gehen und beten. Die Mutter ist unerreichbar im Krankenhaus, über den Vater können die Geschwister auch nichts erfahren, genauso wenig wie über den Bruder und auf jeder zweiten Seite wird in die Kirche gegangen und gebetet. Natürlich kann man diesen Aspekt von gläubigen Menschen in so ein Szenario einbauen, hier war es einfach nur nervig. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung läuft so vor sich hin und die Charaktere bleiben flach und weitgehend emotionslos. Das hätte alles viel dramatischer gestaltet werden können. Auch die Handlungsweise von Alex fand ich oft unglaubwürdig, auch wie er sich seinen Schwestern gegenüber verhält. Das Cover finde ich, wie beim ersten Teil, sehr gelungen. Ich habe das Buch ab Seite 250, also die restlichen 100 Seiten, noch überflogen – was ausreichend war. Schade, denn der erste Band hat mich sehr gefesselt und berührt. Band 1: Die Welt, wie wir sie kannten Band 2: Die Verlorenen von New York Band 3: Das Leben, das uns bleibt © Aleshanee

    Mehr
  • Der Mond

    Die Verlorenen von New York
    monja1995

    monja1995

    14. May 2013 um 19:40

    Klappentext: Ob es jemals wieder so wird wie früher? Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist? Mein Umriss: New York, der 18. Mai. Als ein Meteorit auf dem Mond einschlägt und ihn näher an die Erde schiebt, ändert sich das Leben der Menschen auf der Erde. Ebbe und Flut verstärken sich, es entstehen Zunamis in ungeahntem Ausmaß, die Millionen von Menschen auf Inseln und Küsten in den Tod reissen. Vulkane brechen aus und deren verheerende Aschewolken verdunkeln die Erde. Alex lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in New York. Als der Meteorit auf dem Mond einschlägt wird ihm schnell bewusst, dass sich ihr Leben drastisch ändern wird. Nur dass es so schlimm kommen würde, hätte er niemals gedacht. Teile New Yorks sind überflutet, es zählt nur noch der Gedanke daran, wie sie an Essen kommen. In den ersten Monaten bieten die Schulen noch eine Speisung zu Mittag, sodass Alex und seine Geschwister Brianna und Julie einigermaßen mit den in der Wohnung vorhandenen Vorräten über die Runden kommen. Der Vater reiste zur Beerdigung der Großmutter und schnell wird klar, dass er auf der Insel nicht überlebt haben kann. Die Mutter wurde in der Einschlagsnacht zum Dienst im Krankenhaus gerufen und kehrte nicht zurück. Die Vermutung liegt nahe, dass sie bei der Überflutung der U-Bahnschächte wie Tausende andere ertrunken ist. Für Alex zählt nunmehr nur das Überleben seiner beiden Schwestern. Für Brianna ergibt sich eine Unterkunft in einem Kloster auf dem Land, somit muss er sich nur noch um Julie kümmern, die ihm hilft, wo sie nur kann. Immer mehr Mitschüler verschwinden aus der Stadt, nur die Morales-Kinder bleiben. Sie wollen die Hoffnung auf die Rückkehr von großem Bruder, Vater und Mutter nicht aufgeben. Auch dann nicht, als sich die Erde verdunkelt und im September der Winter mit ungeheuerer Wucht auf New York trifft…. Mein Eindruck: Eigentlich erwartete ich mir mit diesem Buch die Fortsetzung des ersten Buches, in dem es um Miranda und deren Familie und die Ereignisse des Meteoriteneinschlages auf dem Mond ging. Hier jedoch schreibt Susan Beth Pfeffer über die Ereignisse in New York in den Monaten nach der Naturkatastrophe und wie sich die Familie Morales mit allen Kräften über Wasser hält. Dieses Buch umfasst die Geschehnisse vom 18. Mai bis zum 29. Dezember nicht weniger dramatisch wie im ersten Buch. Pfeffer beschreibt die Auswirkungen durch die Laufbahnverschiebung des Mondes realistisch nachvollziehbar, ohne den Blick auf die Menschen zu verlieren und wie diese ihr Leben nach so einer Katastrophe zu fristen versuchen. Wissenschaftlich sehr gut recherchiert, sind die Vorgänge logisch nachvollziehbar, auch wenn sich bestimmt keiner vorstellen mag, dass so was tatsächlich passieren könnte. Leicht verständlich und nie langweilig geschrieben, zieht auch dieser Band der Trilogie den Leser schnell in seinen Bann. Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das nicht nur für Jugendliche eine fesselnde Lektüre ist.

    Mehr
  • Verloren in New York.

    Die Verlorenen von New York
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    18. April 2013 um 19:52

    Der zweite Teil der Trilogie des verrückten Mondes - diesmal geht es nicht um Miranda, die auf ihrem Fleckchen Erde ums Überleben kämpft, sondern um den Streber Alex. Dieser lebt mit seiner Familie in New York, das ziemlich stark von den Katastrophen betroffen ist. "NY ist eine Stadt der Armen geworden", so Alex. "Wer es sich leisten kann, ist bereits von hier weg" Leider hat er seine beiden jüngeren Schwestern am Hals: Briana und Julie, die beide genauso sehr wie er hoffen, endlich mal wieder etwas von ihren Eltern zu hören.. Das Leben der drei Geschwister könnte unterschiedlicher (zu dem von Miranda) kaum sein: Streit liegt fast immer in der Luft und die Nahrungsmittel sind ständig knapp: Sie sind sehr abhängig von der wöchentlichen Nahrungsvergabe der Stadt. Dazu wird die Luft ständig schlechter und kälter, die Leichen in den Straßen fauliger und das Überleben schwieriger. Einzige Hoffnung in ihrem Alltag ist das tägliche zur Schule gehen, denn die drei sind sich in einem doch sicher: In ihrem Glauben zu Gott. Im Gegensatz zum ersten Teil ist der zweite Teil um Alex in der dritten Person geschrieben und man befindet sich fast ohne Umschweife mitten im Geschehen. Leider hatte ich ziemliche Probleme damit mit dem Protagonisten dieser Geschichte zu sympathisieren: Seine Familie kommt aus Puerto Rico und ist stark gläubig. Das alleine wäre ja interessant genug, doch leider kommandiert er seine Geschwister fast nur herum, denkt gar nicht daran selbst einmal den Haushalt zu schmeißen und lästert ständig über seine jüngste Schwester Julie - schnell wird er meiner Meinung nach zu einer echten Nervensäge. Das Buch verliert damit jedoch keineswegs an Authenzität - denn was Alex alles tut, um seinen Schwestern zu helfen, macht sein Verhalten (fast) wett - auch wenn ich nicht all seine Gedankengänge und Handlungen gut heiße. Die Situation in New York bringt ihn und seine Familie an die äußersten Grenzen und ist äußerst realistisch, dramatisch und alltagsorientiert geschildert. Furchterregender als ein Horrorfilm und dramatischer als ein Schneesturm - "Die Verlorenen von New York" steht seinem Vorgänger kaum nach, auch wenn der Protagonist Alex in mir sehr ambivalente Gefühle auslöst. Eine Empfehlung nichtsdestotrotz.

    Mehr
  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

    Mehr
    • 228
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    03. March 2013 um 19:18
  • Rezension zu "Die Verlorenen von New York" von Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York
    leseratte69

    leseratte69

    29. December 2012 um 15:56

    Die Verlorenen von New York Klappentext: Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen :Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist ?u Das Buch: Durch einen Asteroiden einschlag auf dem Mond, ist dieser aus der Umlaufbahn geraten und viel zu nah an der Erde. Dadurch versinkt die Welt in Katastrophen, wie, Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche usw. Ganze Küstenstädte sind verschwunden und die Menschen brechen in Panik aus .Alex, der mit seiner Familie in New York lebt, ist davon auch betroffen. Er sucht verzweifelt nach seinen Eltern, die beide vermisst werden. So muss er sich ganz alleine um seine kleinen Schwestern, Briana und Julie kümmern. Aber in einer Stadt , wo das komplette Chaos regiert, ist das gar nicht so einfach .Denn die Geschäfte haben geschlossen ,weil sie zum größten Teil geplündert wurden .Die Straßen sind von verlassenen Fahrzeugen blockiert. Und Strom und Telefon sind eine Seltenheit geworden. Es wird immer schwerer Lebensmittel zu finden, damit er sich und seine Schwestern ernähren kann, und von seinen Eltern fehlt weiterhin jede Spur. Doch Alex gibt nicht auf, denn irgendwie muss es weiter gehen. Meine Meinung: Der zweite Teil von Susan Beth Pfeffers Triologie , hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist genau spannend und gut geschrieben wie der erste Teil .Diesmal schreibt die Autorin nicht in Form eines Tagebuchs sonder aus Sicht des Erzählers .Diese Abwechslung fand ich gut, weil es eben was Anderes war und somit auch wieder ein eigenständiger Roman. Ich werde sofort Teil drei verschlingen .Wenn ihr das Buch auch lesen solltet ,wünsche ich euch viel Spaß dabei.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Verlorenen von New York" von Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York
    Chrischan

    Chrischan

    02. September 2012 um 13:15

    Eigentlich sollte es nur ein kosmisches Spektakel sein; ein Asteroid, der auf dem Mond einschlägt. Doch der interstellare Beschuss wird zur globalen Katastrophe, als eben jener Asteroid bei seinem Einschlag den Erdtrabanten ein klein wenig aus seiner Bahn schubst. Die Folgen für die Erde und die Menschheit sind verheerend; Springfluten, gewaltige Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Und das ist nur der Anfang. Von einem Tag auf den anderen wird Alex in das globale Chaos hineingeworfen. Seine Eltern werden von Beginn an vermisst, sein älterer Bruder wird mit seiner Militäreinheit nach Texas versetzt, danach hört Alex auch von ihm nichts mehr. So bleibt die Verantwortung für seine beiden jüngeren Schwestern Briana und Julie an ihm hängen. Zu Beginn läuft alles noch recht gut für die drei: Sie haben ein Dach über dem Kopf, Lebensmittel sind ausreichend vorhanden und die Schule bleibt auch über die Ferien hinweg geöffnet. Als sich nach Wochen und schließlich Monaten die klimatische Situation immer weiter verschlechtert, wird es aber auch für die drei kritisch. Lebensmittel sind Mangelware, Plünderer sind unterwegs und bald ist Alex gezwungen, Dinge zu tun, die man unter normalen Umständen bestenfalls als unmoralisch bezeichnen würde. Doch würden wir nicht genau das Gleiche tun, um jene zu schützen und zu retten, die wir lieben? * Susann Beth Pfeffer hat mit ihrem zweiten Roman einen weiteren literarischen Volltreffer gelandet. Die Rahmenhandlung dieser bedrückenden und beklemmenden Dystopie ist die gleiche wie im ersten Buch: Der Einschlag eines Asteroiden auf dem Mond schiebt diesen aus der Umlaufbahn und stürzt damit die Erde ins Chaos. Allerdings sind die Protagonisten andere und auch die Entscheidungen, Taten und Gedanken der Figuren gehen in eine andere Richtung. Das "Spielfeld" ist dieses Mal ganz New York. Die Stadt zerfällt innerhalb weniger Monate. Menschen sterben einfach auf der Straße und bleiben liegen. Ratten, Seuchen, Überschwemmungen sind alltäglich. Die Darstellung der Konsequenzen einer derartigen globalen Katastrophe sind detailliert, erschreckend realistisch und gerade deshalb so schockierend. Ebenso bedrückend und sehr realitätsnah sind die Emotionen, Gedanken, Handlungen von Julie, Briana und Alex dargestellt. Das Entsetzen von Alex, als er tausende Leichen in einem Stadion aufgebahrt sieht. Seine Zerrissenheit, ob er nun froh oder unglücklich darüber sein soll, dass seine Mutter nicht unter den Leichen ist. Die "Unmenschlichkeit" dessen, was Alex tut, um seine Schwestern am Leben zu erhalten, um sie zu schützen. * Pfeffers Schreibstil ist eindringlich, spiegelt das wieder, was man selbst, was jeder angesichts solch einer Situation empfinden und tun würde. Und dennoch zeichnet sie die Charaktere so, dass man mitunter den Kopf schüttelt und meint, es müsse doch auch andere Möglichkeiten geben. Genau dieser Effekt scheint beabsichtigt, denn wir befinden uns nicht in einer solchen Situation, können nicht wirklich nachempfinden und wissen nicht, wie wir reagieren würden. * Ein wirklich beeindruckendes Buch über das menschliche Verhalten angesichts des nahezu unvermeidlichen Untergangs * ©Christian Hesse, September 2012

    Mehr
  • weitere