Susan Beth Pfeffer Die Welt, wie wir sie kannten

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Inhaltsangabe zu „Die Welt, wie wir sie kannten“ von Susan Beth Pfeffer

Miranda sehnt den Sommer herbei, weil sie endlich ihren Führerschein machen will. Aber bevor die Schulferien beginnen, gilt es noch, bei einem Großereignis dabei zu sein: Ein Meteor wird mit dem Mond kollidieren und die ganze Welt fiebert diesem Tag erwartungsvoll entgegen! Womit Miranda ebenso wenig rechnet wie alle anderen Menschen: Der Zusammenprall verschiebt den Mond ein wenig. Die Folgen sind grässlich: Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis - und das Ende aller Gewissheiten. Die Welt, wie Miranda und wir sie kennen, gibt es nicht mehr! Jeder ist auf sich allein gestellt.

Realistisch geschilderter "Weltuntergang". Manchmal nicht ganz nachvollziehbar, obwohl man das nur schwer beurteilen kann, wenn man selbst noch keinen erlebt hat. Hat mir trotzdem gefallen und ich werde höchstwahrscheinlich auch die Nachfolger hören bzw. lesen. Die Autorin schreibt wohl auch schon an Band 4... Die Sprecherin fand ich aber schon sehr gewöhnungsbedürftig. Das Hörbuch direkt nach der großartigen Lesung vom Hobbit zu genießen, war keine gute Idee. Die Stimme von Stefanie Stappenbeck empfand ich als kalt und emotionslos. Ist aber sicher auch Geschmackssache...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Welt, wie wir sie kannten

    silkedb

    04. August 2017 um 20:40

    Geschrieben ist "Die Welt, wie wir sie kannten" von Autorin Susan Beth Pfeffer aus der Perspektive von Miranda, die in ihrem Tagebuch die Ereignisse eines knappen Jahres erzählt. Die Ich-Perspektive eignet sich besonders gut für ein Hörbuch, das hier von Stefanie Stappenbeck gelesen wird. Ich muss ehrlich sagen, dass ich kein Fan dieser Sprecherin bin und sie mich zuletzt in "Das Erwachen der Senorita Prim" ziemlich enttäuscht hat. Auch hier liest sie relativ distanziert, doch irgendwie passte das zur nüchternen Betrachtungsweise von Miranda und die Emotionen lassen sich aus diesem Text auch nicht wegsprechen. Die Leistung der Sprecherin war daher für mich hier in Ordnung. Inhaltlich hat mich die Geschichte von Miranda und ihrer Familie sehr bewegt, da sie schon irgendwie einen wahrgewordenen Albtraum beschreibt. Es ist keine Dystopie, denn dafür fehlen die typischen Merkmale, sondern eher ein postapokalyptischer Roman. Es zeigt eine Variante dessen, was am Beispiel einer einzelnen Familie passieren könnte, wenn von einem auf den anderen Tag unsere Technik nicht mehr brauchbar ist und die größte Sorge darin besteht jeden Tag eine Mahlzeit zu bekommen, sauberes Wasser zu haben und nicht zu erfrieren. Dabei ist Nächstenliebe ein Luxus den sich niemand mehr leisten kann und alles was zählt ist das Überleben der eigenen Familie. Sicherlich wird man hier mit wissenschaftlichem Ansatz einige logische Lücken entdecken, aber es handelt sich hier schließlich auch nur um einen Roman. Autorin Susan Beth Pfeffer hat die Geschichte noch mit anderen Personen und an anderen Handlungsorten weiter erzählt. So gehören auch die Bücher "Die Verlorenen von New York" und "Das Leben das uns bleibt" mit zu der Reihe. Auf Englisch ist auch gerade noch ein vierter Band erschienen. Empfehlen kann ich "Die Welt, wie wir sie kannten" an alle Leser und Hörer die Geschichten über mögliche Zukunfsszenarien und die Apokalypse mögen.

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  • Lalelu - der Mond schaut beim Weltuntergang zu

    Die Welt, wie wir sie kannten

    progue

    15. March 2014 um 21:50

    Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch von "Die Welt, wie wir sie kannten". Wenn man 16 ist, liegt das ganze Leben vor einem. Die wichtigsten Probleme, die man wälzt, sind die Fragen nach einem Date mit dem Angebeteten, ob man in der Schule zur angsagten Clique gehört oder ob man in den Ferien seinen Führerschein machen darf. Und das ist im Prinzip auch gut so. Miranda ist genau so ein Mädchen mit genau solchen Dingen, die sie beschäftigen. Sie geht zur Highschool, hat Freundinnen, lebt bei ihrer Mutter und hat zwei Brüder, einen kleinen und einen großen, der bereits das College besucht. Eine kleine heile Welt in einer kleinen Stadt irgendwo in Pennsylvania. Doch dann schlägt ein Meteorit auf dem Mond ein und verschiebt diesen. Die Folgen sind mehr als katastrophal. Durch Überflutungen und Vulkanausbrüchen rafft es einen großen Teil der Menschheit hin, dazu gibt es Stürme und Dürren und unglaubliche Kälte schon im September. Von einem Tag auf den anderen müssen Miranda und ihre Familie sich darauf einstellen, dass es keinen Strom, kein Essen aus dem Supermarkt, kein normales Alltagsleben mehr gibt. Sie müssen lernen, dass es irgendwann nur noch darauf ankommt, die Familie voranzustellen und zum Teil auch völlig egoistisch zu handeln, einfach, um überleben zu können. Und vielleicht sind irgendwann auch einfach alle Vorräte aufgegessen und der monatelange Winter zu kalt und zu hart, um dieses Überleben realistisch erscheinen zu lassen. Die Idee finde ich sehr gut. Dieses Endzeitszenario mal nicht in einer dystopischen Welt stattfinden zu lassen (wobei man als politisch interessierter Mensch natürlich darüber philosophieren kann, inwiefern die USA NICHT dystopisch ist ;D), sondern es anhand der kleinsten Zelle der menschlichen Gemeinschaft - der Familie - zu demonstrieren. Wie schaffen es Menschen, miteinander klarzukommen, die auf engstem Raum zusammengepfercht sind und die jeden Tag von Konserven leben müssen? Die irgendwann alles einschränken müssen, was zum Leben gehört? Die irgendwann nur noch von Tag zu Tag leben können? Miranda erzählt von diesem Tag-zu-Tag-Leben anhand von Tagebucheinträgen, was an und für sich eine gute Idee ist. Leider wird es dabei gelegentlich wirklich zäh. Tag 1: Wir haben heute diese Dose aufgemacht und gegessen, Tag 2: Die und die Konserve, Tag 33: jene Konserve. Auch ist Miranda nicht immer sympathisch, und damit meine ich nicht den einen oder anderen Koller, der Menschen erfasst, wenn sie plötzlich auf alles verzichten müssen. Nein, sie hat manchmal eine äußerst unangenehme Art an sich, Dinge zu sehen oder darzustellen und vor allem ist sie teilweise so naiv, dass ich sie - hätte ich nicht gewusst, dass sie 16 sein soll -, auch für 12 hätte halten können. Noch mitten drin im Weltuntergang, als wirklich schon alles krachen geht und jeder sehen kann, dass es in der nächsten Zeit eher nicht besser wird, jammert sie ständig ihre Mutter an, dass die es mal nicht übertreiben soll und es wird schon demnächst alles wieder normal werden. Das hat schon einige Male genervt, genauso wie sehr viele Wiederholungen. Ich fand es auch sehr unwahrscheinlich, dass bis auf eine Erwähnung fast gar nichts über Plünderungen, Raub, Mord und Diebstahl bekannt wurde. Alle waren äußerst friedlich und eher bereit zu verhungern als loszuziehen und ihre Nachbarn um das letzte bisschen Essen zu bestehlen. Glaubt das jemand? Gerade im Amiland, wo es doch zum guten Ton gehört, eine Knarre zu haben? Sehr gefallen hat mir allerdings die Sprecherin, die unglaublich gut den manchmal weinerlichen, manchmal trotzigen, manchmal resignierten Ton einer pubertierenden 16jährigen getroffen hat. Das hat das Buch glatt noch mal aufgewertet, oder würde es zumindest, wenn man halbe Punkte vergeben könnte. Fazit: Interessantes Thema, nicht immer konsequent umgesetzt, aber mit sehr guter und passender Sprecherin.

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  • Rezension zu "Die Welt, wie wir sie kannten" von Susan B Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

    Cat_Lewis

    20. February 2012 um 13:44

    Inhalt: Die 16jährige Miranda führ ein ganz normales Leben. Sie wohnt zusammen mit ihren beiden Brüdern Johnny und Matt bei ihrer Mutter in Philadelphia. Die Eltern sind geschieden, doch die Familie hält trotz alledem zusammen und auch mit der neuen Lebenspartnerin von ihrem Vater kommen sowohl ihre Mutter, als auch Miranda und ihre Brüder sehr gut klar. Miranda begeistert sich sehr für das Eiskunstlaufen und hat wie jeder normale Teenager in ihrem Altern gewisse Vorlieben für den einen oder anderen Star. Mitte Mai dreht sich alles nur noch um ein Thema: der Asteroid, der am 18. Mai den Mond treffen wird. Für alle ist dies ein großes Spektakel, das von den Menschen neugierig erwartet wird. Doch als es plötzlich soweit ist, geschieht etwas Sonderbares. Der Mond wurde durch den Aufprall des Asteroiden aus seiner Umlaufbahn gebracht und ist der Erde nun viel näher. Das Chaos bricht aus, denn die Gezeiten spielen verrückt. Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüche verwüsten die Erde und fordern dabei unzählige Todesopfer. Auch Miranda und ihre Familie bleibt von den Auswirkungen auf die Erde nicht verschont und der Kampf ums nackte Überleben beginnt. Fazit: „Die Welt, wie wir sie kannten“ ist der erste Teil einer Endzeit-Reihe von Susan Beth Pfeffer. Dieser Roman ist in Tagebuchform geschrieben und erzählt die Geschichte aus der Perspektive der 16jährigen Miranda. Fast jeden Tag schreibt sie über ihre Erlebnisse und Gefühle, um diese der Nachwelt zu hinterlassen, sollte sie „den Weltuntergang“, wie sie es nennt, nicht überleben. Während sie aus anderen Staaten wie New York von großen Katastrophen hören, kommt die kleine Stadt in Philadelphia, in der ihre Familie lebt noch glimpflich davon. Trotzdem hält das die Menschen nicht von den panischen Hamsterkäufen ab, denn keiner weiß, welche Auswirkung die Verschiebung des Mondes in der Umlaufbahn noch auf die Erde haben werden und wie es weiter geht. Jeder Tag könnte der letzte sein. Miranda kann man als ein Mädchen bezeichnen, welches sehr besorgt um ihre Familie ist und trotzdem auch ab und an an sich zu denken versucht. Oftmals muss sie erst einmal Mist bauen, bevor sie ihre Taten überhaupt begreift und was diese für Auswirkungen auf die Familie haben. So wird ihre Entwicklung vom Teenager zu einer pflichtbewussten jungen Frau, die alles für das Wohl ihrer Familie tut, in dieser Geschichte nur allzu deutlich. Auch sie muss viel einstecken, denn sie muss für ihre Familie auf die Liebe verzichten und verliert ihre Freunde – eine nach der anderen. Ihre Mutter ist sehr aufopfernd und tut alles, um das Überleben ihrer Kinder zu sichern. Ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche stellt sie stets in den Hintergrund und versucht so gut wie möglich nachhaltig zu denken und in besseren Zeiten bloß nicht zu verschwenderisch zu sein. Dieser Roman macht nur allzu deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt und die Disziplin innerhalt der Familie in schweren Zeiten ist und dass man auch andere denken muss, statt stets an sich selbst. Außerdem zeigt er, dass die Menschen auch auf primitivste Weise überleben können und keinesfalls auf die moderne Technik angewiesen sind. Denn was bringt es, wenn die Technik modern und alleskönnend ist – ein Stromausfall das jedoch alles lahm legen kann? Ich selbst habe relativ viel von diesem Hörbuch erwartet. Nachdem Susan Beth Pfeffer letztes Jahr den 40. Buxtehuder Bullen (deutscher Jugendbuchpreis) erhalten hat, bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Von daher waren die Erwartungen dementsprechend hoch und letzten Endes bin ich doch ein wenig enttäuscht. Der Story fehlt es keineswegs an Dramatik, jedoch war es mir letztendlich doch ein wenig zu eintönig. Dass das Essen in diesen Zeiten für die Figuren in dieser Geschichte im Mittelpunkt steht, ist nur allzu verständlich, aber es wurde ständig erzählt, was für ein „Festmahl“ es gab und dass die Charaktere nicht allzu viel verbringen konnten und dadurch die Spannung nicht sehr groß ist, ist auch klar, aber insgesamt ist mir aufgefallen, dass mich diese Geschichte teilweise sowohl gelangweilt, als auch in keinster Weise berührt hat. Mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt und ich kann gar nicht sagen, was genau das überhaupt war. Trotzdem kam die Geschichte sehr glaubhaft rüber. Leider muss ich bei der Hörbuchfassung auch die Sprecherin bemängeln. Stefanie Stappenbeck hat es zwar doch relativ gut gelesen – vorallem die emotionaleren Momente, jedoch konnte ich mit ihrer Stimme einfach nichts anfangen. Wenn mir die Stimme bei einem Hörbuch nicht gefällt, ist das für mich bereits ein herber Qualitätsverlust und das finde ich doch immer wieder schade. Das Ende fand ich recht unbefriedigend. Der zweite Teil „Die verlorenen von New York“ erzählt die Geschichte von Alex, der das Endzeitszenario in New York erlebt hat. Der dritte Band „Das Leben, das uns bleibt“ schließt allerdings an den ersten Band an, sodass am Ende wohl doch erklärt wird, wir es das Schicksal mit Miranda und ihrer Familie meint. Insgesamt empfand ich „Die Welt, wie wir sie kannten“ als kleine Abwechslung zu den üblichen Endzeitromanen, hat mich aber im Endeffekt leider nicht überzeugt.

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