Susan Beth Pfeffer Life As We Knew It

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(11)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Life As We Knew It“ von Susan Beth Pfeffer

No shops. No TV. No Electricity. No Daylight. No idea if your family is alive or dead. Could you survive? When a freak asteroid knocks the moon from its orbit, horrific tides engulf parts of the globe, and life on earth changes overnight. For 15-year-old Miranda, a desperate battle for her family's survival begins. (Quelle:'Flexibler Einband/05.03.2007')

Stöbern in Jugendbücher

AMANI - Verräterin des Throns

Sogar noch besser als der Vorgänger. Individuelle und starke Charaktere, eine Prise Macht und Intrige und ein absolut spannendes Finale .

Kagali

The Hate U Give

Gute Thematik, tolle Buchidee, trotzdem nicht mein Fall

Traumlesen

Unsere verlorenen Herzen

Absolut zu empfehlen! Dieses wundervolle Buch bringt einem zum Lachen, zum Nachdenken und zum Schmunzeln. Wunderschön und bewegend!

CorniHolmes

Die 100 - Rebellion

Leider sehr enttäuschend nach den drei grandiosen Vorlagen!

LovetheSunKisstheRain

Moon Chosen

Hier sind lebensnahe Themen, die auch unsere Gesellschaft von heute bewegen, in eine mitreißende Story verpackt!

Caydence

Weißzeit

Raue Winteratmosphäre in gefühlskalter Umgebung

Skyline-Of-Books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Moon Crash Series 01

    Life As We Knew It
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 19:55

    Miranda ist ein ganz normaler 16jähriger Amerikanischer Teenager. Ihr Leben ist geprägt von Freunden, Familie, Schule, Hobbys und Träumen. Als ein Asteroid auf dem Mond einschlagen soll, ist das für den Großteil der Bevölkerung in Mirandas Heimatstadt Howell, Pennsylvania ein gigantisches Schauspiel. Doch die Astrologen haben sich allesamt verrechnet, der Einschlag ist keinesfalls harmlos. Der Asteroid wirft den Mond aus seiner Bahn und hebt somit auch die Erde aus ihren Angeln: die Gezeiten, das Wetter, alles spielt verrückt. Es beginnt ein Kampf ums überleben und nur noch die Familie zählt...  Der Leser nimmt in Tagebuchform ab 17. Mai, wenige Tage vor dem Asteroideneinschlag am Geschehen teil. Miranda erzählt von ihren Träumen, ihrem Leben und ihrer Familie. Nach der Katastrophe schreibt sie zudem vom Überlebenskampf in dieser neuen, feindlichen Welt. Ein Hauptaugenmerk wird auf das Essen gelegt. Denn es wird streng rationalisiert.  Die Autorin beschreibt also weniger die durch den Mond ausgelösten Umweltkatastrophen, sie konzentriert sich auf Miranda und deren Mikrokosmos.  Die Tagebuchartige Erzählweise lässt dem Leser viel Einblick in Miranda und ihren Gefühlen und Gedanken. Die anderen, auch ihre Familie sind daher eher Nebendarsteller. Unsere Hauptperson wirkt sympathisch, praktisch und bodenständig im vergleich zu ihren Freundinnen Megan und Sammi. Eine der beiden erntete von mir nur Kopfschütteln. Doch interessant ist es mitzuerleben, wie unterschiedlich die einzelnen Personen auf das Schicksal reagieren. Das hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach sehr gut hinbekommen.  Die kurzen Abschnitte und die besondere Erzählweise lassen das Buch spannend bleiben, auch wenn nicht allzu viel "überraschendes" passiert nach dem Einschlag. Aber man möchte dann doch immer wissen wie es weitergeht. Dennoch hat die Reihe noch etwas Potential nach oben. Und wer großartige Action erwartet a la "Tribute von Panem" ist hier gänzlich falsch.  Da ich dieses Buch in der englischen Originalversion gelesen habe, noch ein paar Worte zum Verständnis. Dieses Buch kann man wirklich ohne Probleme in Englisch lesen. Der einfache Satzbau und die einfach gehaltene Tagebuchform bereiten wirklich keine Probleme.  Das Cover dieser Ausgabe passt auch wie die Faust aufs Auge und ist einiges ansprechender als das der Deutschen Version.  Fazit: Der Auftakt zu einer Dystopie-Reihe, deren Thema nicht ganz so abwegig ist. Der Weltuntergangs-Roman kommt eher in ruhigerem Fahrwasser daher. Ist aber trotzdem ganz schön spannend. So richtig vom Hocker gehauen hats mich aber leider nicht. Eine Leseempfehlung gibts dennoch.

    Mehr
  • Jugendbuch mit vorstellbarem Endzeitszenario

    Life As We Knew It
    joleta

    joleta

    26. February 2014 um 21:37

    Klappentext: Miranda's disbelief turns to fear in a split second when an asteroid knocks the moon closer to the earth. How should her family prepare for the future when worldwide tsunamis wipe out the coasts, earthquakes rock the continents, and volcanic ash blocks out the sun? As summer turns to Arctic winter, Miranda, her two brothers, and their mother retreat to the unexpected safe haven of their sunroom, where they subsist on stockpiled food and limited water in the warmth of a wood-burning stove. In her journal, Miranda records the events of each desperate day, while she and her family struggle to hold on to their most priceless resource - hope. Hier der Klappentext zum deutschen Buch „Die Welt, wie wir sie kannten“: Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte? Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten? Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind. Ich meine dazu: Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Wir lesen die Tagebucheinträge von Miranda, aus denen hervorgehen, daß wir es hier mit einer ganz gewöhnlichen Jugendlichen zu tun haben, die mit ganz gewöhnlichen Jugendproblemen daher kommt. Jungs, Schule und Hausaufgaben, Eltern und Freundinnen. Das Highlight dieser Tage ist der Asteroid, der auf dem Mond einschlagen soll und somit Gesprächsthema Nummer eins wird. Nicht zuletzt wird für jedes Schulfach als Hausaufgabe ein Aufsatz zu diesem Thema verlangt. Als der Mond aus seiner Umlaufbahn gestoßen wird und als Folge dessen eine Reihe von Naturkatastrophen heraufbeschwört, werden aber plötzlich ganz andere Dinge wichtig. Auch ist es nicht einfach, sich dem neuen Leben anzupassen, wie zum Beispiel auch, die ganze Familie immerzu um sich zu haben... Ich habe das Buch auf englisch gelesen, gemeinsam mit Manu und Sabine. Die Autorin hat einen sehr bildhaften aber dennoch einfach zu lesenden Schreibstil, so daß ich nur äußerst selten zum Wörterbuch greifen mußte. Die Thematik ist erschreckend vorstellbar. Was wäre, wenn...? Hamsterkäufe sind vorprogrammiert, jeder ist sich selbst der Nächste. - Immer?... Es gibt auch Situationen, in denen geholfen wird. An welche Dinge muß gedacht werden? Kann man alle Eventualitäten abdecken? Verzweiflung, Eifersucht (Futterneid?), Angst... Hunger Kälte, Isolation... Und dennoch kommt die Autorin hier ohne große Gewaltszenen aus. Neben den üblichen Pubertären Problemen, die Miranda mit ihrer Mutter hat, sind die Protagonisten doch sehr sortiert und besonnen. Und dennoch wird es spannend, denn was passiert eigentlich, wenn die sonst relativ einfachen Dinge plötzlich das Leben eines geliebten Menschen bedrohen? ich denke, das Thema hat noch Potential nach oben. Aber ich finde, ihr solltet es lesen, denn es lohnt sich... Die Geschichte könnte hier gut als beendet da stehen, ich persönlich freue mich auf den zweiten Teil.

    Mehr
  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

    Mehr
    • 1362
  • Rezension zu "Life As We Knew It" von Susan Beth Pfeffer

    Life As We Knew It
    emaGinations

    emaGinations

    30. October 2010 um 19:15

    Ein Meteorit soll auf den Mond treffen. Alle sind schon auf das Ereignis gespannt, auch die 16 jährige Miranda aus Pennsylvanien. Sie wartet zusammen mit ihrer Familie abends vor ihrem Haus. Doch als der Meteorit den Mond trifft, ist sofort klar: etwas Schlimmes ist passiert, denn der Mond ist näher an die Erde herangerückt. Schon wenige Stunden später sind die Folgen zu spüren: Vulkanausbrüche, Erdbeben und Überschwemmungen überall auf der Welt. Miranda beschreibt in ihrem Tagebuch, wie sich das Leben ihrer Familie nun gestaltet. Nach und nach fallen Radio und Fernseher aus, es kommt immer häufiger zu Stromausfällen, bis er eines Tages ganz wegbleibt, es gibt wenig Wasser und auch Nahrung und Medizin kommen nicht mehr nach. Das Buch ist sehr spannend aber auch sehr bedrückend und eindringlich. Man beginnt sich zu fragen, ob man selbst so leben könnte. Ich stimme nicht zu, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, aber man kann es nicht aus seinen Gedanken bekommen!

    Mehr
  • Rezension zu "Life As We Knew It" von Susan Beth Pfeffer

    Life As We Knew It
    vielleserin

    vielleserin

    22. June 2009 um 21:33

    "Life As We Knew It" wurde mir immer wieder durch Empfehlomaten auf verschiedenen Seiten vorgeschlagen als ein Buch, dass "The Hunger Games" -Lesern auch gefallen könnte. Es ist auf jeden Fall ebenso fesselnd und man kann nicht aufhören, es zu lesen. Susan Beth Pfeffer hat eine Geschichte zu schreiben, die einen fast schleichend fasziniert, und ein wirkliches intensives Leseerlebnis ist. Es ist die Geschichte eines 16-jährigen Mädchens, Miranda Evans, das mit seiner geschiedenen Mutter und zwei Brüdern in Pennsylvania auf dem Land wohnt. Sie wirkt zunächst ein wenig kindisch, eher jünger als 16. Sie ist verrückt nach Eiskunstlauf und ihr Lieblingseiskunstläufer, ist eigentlich aus ihrer kleinen Heimatstadt. Sie streitet sich viel mit ihrer Mutter über mehr oder weniger belanglose Angelegenheiten, was aber typisch ist für eine Mutter-Tochter-Beziehung. Ihre beiden besten Freundinnen und sie haben sich auseinandergelebt. Die eine hat jede Woche einen neuen Freund und die andere hat sich einer abstrusen Kirchengemeinde angeschlossen. Alle drei haben vor einigen Monaten den tragischen Krebstod einer vierten Freundin erlebt und nun ist die enge Verbundenheit in der Zeit der Krankheit der Freundin zerbrochen. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben. Nach einigen Seiten Einführung und Handlungsort, Charaktere etc. beginnt die eigentliche Handlung. Ein astrologisches Event kündigt sich an. Der Mond soll von einem Meteor getroffen werden. Alle sind gespannt und warten ähnlich wie bei einer Sonnenfinsternis auf das Ereignis am Himmel. Niemand ist eigentlich beunruhigt. Als es dann passiert, hören die Anwohner aus Mirandas Ort, dass an Küstenorten es zu furchtbaren Überschwemmungen gekommen ist. Vielerorts herrscht schon Panik. Noch geht Miranda erst einmal zur Schule. Als der Strom ausfällt, wird sie abgeholt und sie, ihr kleiner Bruder, ihre Mutter und eine großmutterähnliche Nachbarin decken sich kluger Weise mit Lebensmitteln und anderen Dingen ein. Ab dann beginnt das Leben in der Apokalypse. Der Leser erlebt mit Miranda, eine traurige, angsterfüllte, spannende Zeit über das Überleben, den Tod, den Hunger, den Durst, das Nichtstun und Heldentaten. mit. Ein interessantes Element des Buches ist, dass Mirandas Leben, wie wir es alle kennen, wie es auch unseres sein könnte, zu einem ganz anderen wird, in dem es nur noch auf die Wesentlichen Dinge ankommt. Mirandas Tagebucheinträge sind sehr spannend zu lesen, es ist faszinierend, wie das Grauen langsam voranschreitet. Das Buch gibt einem auf jeden Fall zu denken und wenn man sich auf die Situation voll einlässt, schlägt sogar die Stimmung auf einen nieder; die traurige, bedrückende Atmosphäre. Es ist faszinierend mitzuerleben. Manche Leser haben kritisiert, dass das Buch völlig unwissenschaftlich sei. Ich fand aber, schon das meiste durchaus realistisch und letztendlich ist es auch egal, ob alles so ganz hinkommen könnte, denn es geht in der Geschichte vielmehr um Miranda und ihre Familie. Um die Beziehung zwischen ihr und allen anderen. Interessant ist außerdem ein eher am Rand auftretender Charakter nämlich die schon erwähnte eine Freundin, die sich der abstrusen Kirschengruppe vorher angeschlossen hatte. Ihre arme Mutter muss in der Apokalypse ansehen, wie sehr Megan sich verändert (die Veränderung begann aber schon eigentlich vorher) und sich jedem Einfluss von echten, alte Freundin und ihr entzog um nur noch ihrem „Guru“ einem Reverend zu folgen. Nun nach dem Meteoreinschlag auf den Mond, deutet dieser Reverend alles als Gottes Wille und dass die Erde von den Sündern gereinigt werde. Megan freut sich über die Situation und in ihrem Wahn beginnt sie zu hungern. Spoiler: Später erfährt Miranda, dass der „Sektenführer“-Reverend selbst die ganzen gesparten Essenvorräter seiner Anhänger, die dafür sich zu Tode hungern oder bereits gehungert haben, angenommen hat. Und dass jeder er durch einen Mob Helfer geschützt wird. Es ist schlimm sich zu überlegen, wie dieser Reverend die Situation zurecht redet und den Glauben seiner Anhänger missbraucht. Interessant ist außerdem, dass das Buch aus dem Jahr 2005 stand und es viele Seitenhiebe auf den Präsidenten gibt, der eindeutig George W. Bush sein soll.

    Mehr