Susan Beth Pfeffer This World We Live in

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(2)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „This World We Live in“ von Susan Beth Pfeffer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "This World We Live in" von Susan Beth Pfeffer

    This World We Live in
    vielleserin

    vielleserin

    03. April 2010 um 14:04

    Leider, leider hat mir der dritte und letzte Band von Susan Beth Pfeffers Mond-Trilogie nicht gefallen. Das ist echt schade, denn Band 1 und Band 2 waren beide fesselnd, “thought-provoking” und “Page-Turner”. Nun beim dritten Band waren die Erwartungen hoch. Endlich sollten die Charaktere aus Band 1 und 2 sich treffen. Sie haben ja sonst gar nichts miteinander zu tun haben, außer dass sie dieselbe Katastrophe er- und überleben. In “This World We Live In” wird die Geschichte wieder von Miranda in Tagebuchform erzählt. Zunächst ist alles für die Familie wie gehabt. Sie überleben irgendwie und die beiden Brüder, Matt und Jon, gehen auf Fischfang, so dass sogar etwas mehr zu essen da ist. Schließlich heiratet Mirandas großer Bruder spontan ein Mädchen, Syl, und bringt es nach Hause. Miranda ist eifersüchtig und hält wenig davon mit jemand neues Essen zu teilen. Dann reisen außerdem Mirandas Vater, Stiefmutter, Lisa, mit Baby, einem weiteren Mann, Charlie, und Alex und Julie aus “The Dead and the Gone” an. Es ist genug zu essen da, weil auch Mirandas Vater durch eine Lüge Essensrationen bekommt, außerdem plündern vor allem Alex und Miranda erfolgreich leerstehende Häuser. Aber natürlich gibt es reichlich Drama und Konflikte. Wieder legt Susan Beth Pfeffer den Focus auf die zwischenmenschlichen Handlungen und bringt ihre Charaktere an ihre Grenzen. Es ist durchaus spannend ihrer Handlung zu folgen, aber leider wirken manche Teile der Handlung ein wenig überspitzt und manches wirkt leider aufgesetzt. Ein großes Problem hatte ich mit Alex und Mirandas anbahnender Liebesgeschichte. Sie wirkt etwas unglaubhaft. Auch das Ende wird etwas gehetzt und lieblos konstruiert. Band 1 und Band 2 stellen das Katastrophenszenario auf dem Land und in der Stadt dar. Beide Bücher sind gut zu lesen, weil sie verschiedene Aspekte durchleuchten. Band 3 ist finde ich zu ähnlich zu Band 1. Mirandas Vater und Stiefmutter und auch Syl (Matts Frau) sind gleich nach der Katastrophe Richtung Westen aufgebrochen. Sie haben das Lagerleben kennengelernt und wie es war auf der Straße unterwegs zu sein. Im Grunde hätte Susan Beth Pfeffer besser ein Buch über solche Erlebnisse schreiben sollen. Zum Beispiel hätte Band 3 auch Syls Geschichte sein können und wie sie schließlich Matt kennenlernt. So ist der dritte Band, wie er vorliegt, leider nicht gut genug geworden, um mit seinen Vorgängern mitzuhalten. Mich interessiert außerdem (und darüber gab es bereits in Band 2 und nun wieder in Band 3 viele Andeutungen), wie die reichen, privilegierten Menschen wie Alex alte Klassenkameraden leben. Klar erzeugt Susan Beth Pfeffer auch eine Faszination, in dem es eben auf Andeutungen belässt, aber ich hätte mir gewünscht noch mehr Konflikte zwischen den reichen und armen Überlebenden zu sehen. Fazit: Wer “Life As We Knew It” sehr gerne gelesen und mit Miranda mitgefiebert hat, der sollte natürlich trotz meiner Kritik den dritten Band lesen und selbst urteilen. Man liest das Buch wieder unglaublich schnell und es schlägt einem auch wieder auf die Stimmung wie seine düsteren Vorgänger. Man liest dieses Buch, weil man vorher die Charaktere kennengelernt hat und wissen will, wie alles endet. Leider wird man aber etwas enttäuscht von Susan Beth Pfeffer und ihrem Versuch ein würdiges Ende für die Serie zu finden.

    Mehr