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78sunny

vor 5 Jahren

(23)

Die Schöne und das Biest nur noch schöner!

Inhalt:
Madeline wird vom Brautsucher der St. Legers aufgesucht. Sie sei auserwählt Anatole St. Legers zu heiraten. Als sie zu seiner Burg reist muss sie feststellen, dass sie nicht der Märchenprinz erwartete den sie sich ausgemalt hatte. Antole ist groß, kräftig, rau und etwas ungehobelt. Er ist ebenfalls keineswegs begeistert von seiner Frau. Sie sei viel zu zerbrechlich. Außerdem fürchtete er sich was sie tun würde wenn sie von seinen dunklen Mächten erfährt.

Meinung:
Ich hatte auf Grund des Covers und des Standortes im Fantasyregal etwas völlig anderes erwartet. Also Fantasy ist nur ein winzig kleiner Teil dieses Buches. Es ist vielmehr eine richtig tolle Liebesgeschichte von zwei Menschen, die sich nach Liebe sehnen aber durch ihre unterschiedlichen Vorstellungen und Vergangenheit immer wieder missverstehen. Um diese Missverständnisse geht es im gesamten Buch. Nur langsam erkennt Madeline, dass sich hinter dem Raubein ein sanftmütiger Mann der durch seine harte, grausame Kindheit zu dem Mann geworden ist der er ist. Antalole hat nie Liebe erfahren und stellt sich daher sehr ungeschickt an mit seiner Braut. Madeline dagegen ist unaufgeklärt und hat keine Ahnung was zu einer Ehe gehört. Sie stellt ständig Fragen und versucht Antworten in Büchern zu finden. Leider gibt es nun mal nicht auf alle Frage eine Antwort in Büchern und somit kommt es zu den vielen Missverständnissen.
Das Buch ist der beste Liebesroman den ich je gelesen habe. Er ist (meiner Meinung nach) nicht kitschig, spannend, interessant (die ganze St. Legerfamilie ist der Wahnsinn mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten) und die Erotik kommt nicht zu kurz ist aber nicht bis ins kleinste Detail/obszön beschrieben, wie in vielen anderen Büchern.
Es ist wie ein Märchen wenn man es liest. Es hat sehr viel von "Die Schöne und das Biest". Gerade zum Ende hin wir es auch noch richtig spannend.
Schade, dass das trügerische Cover die falschen Leser anzieht, die dann meist enttäuscht sein werden.
An manchen Stellen im Buch musste ich sogar lachen, da es so lustig geschrieben war.

Lesergruppe:
Frauen, eindeutig Frauen! Fantasy spielt in dem Buch kaum eine Rolle. Man bezeichnet dieses Buch wohl als Fantasy weil Anatole und seine Verwandten gewisse Zauberkräfte haben. In der heutigen Zeit erwartet man aber etwas ganz anderes wenn man ein Fantasybuch liest.
Märchenliebhaber sind mit diesem Buch gut bedient, so lange es nicht abschreckt, dass das Hauptthema des Buches die Liebe ist.

Fazit:
Die beste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe.

Autor: Susan Carroll
Buch: Der Fluch der Feuerfrau
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