Susan Carroll Der falsche Lord

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der falsche Lord“ von Susan Carroll

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der falsche Lord" von Susan Carroll

    Der falsche Lord
    78sunny

    78sunny

    09. March 2012 um 01:22

    4,5 von 5 Sternen Inhalt: Regency-Liebesroman Cordelia lebt mit ihrem Vater und ihrer Tante in Stratford-upon-Avon. Ihr Vater ist Shakespeare-besessen und hängt Tag und Nacht über den Büchern. Cordelia fühlt sich oft vernachlässigt. Es gibt nur eins auf das sie sich freut, den jährlichen Ausflug nach Brighton. Doch dieses Jahr wird der Ausflug abgesagt, da sich Cousin Miles angekündigt hat. Er ist genau so ein Shakespeare-Fan wie ihr Vater und somit bereits vor seiner Ankunft ein Dorn in Cordelias Auge. Als er ihr dann noch ein Treffen mit ihrem Schwarm Lord Walsing verdirbt, ist er ganz bei ihr unten durch. Nun heckt sie etwas aus um ihn loszuwerden. Aufmachung Wie bei diesen alten Büchern üblich ziert das Buch mal wieder ein schrecklich kitschiges Cover. Das Buch hat 251 Seiten mit mittellangen Kapiteln. (etwa 15 Seiten) Meinung: Dieses Buch ist nicht ganz so gradlinig in der Handlung wie „Ruf des Herzens“. Daher bekommt es eine halben Punkt mehr als dieses Buch. Der Schreibstil ist altmodisch, aber passend zu der Geschichte. Auch in diesem Buch beweist Susan Carrol wieder ihr Gespür für interessante Charaktere und ihren feinen Humor. Cordelia ist wieder einmal eine typische Heldin von Susan Carrol – aufmüpfig und trotzdem noch genug damenhaft um glaubwürdig in die Zeit zu passen. Sie ist spritzig, offen und es macht unheimlich Spaß sie durch dieses Buch zu begleiten. Miles ist ein Traum von einem Mann, gutaussehend, männlich, charmant und humorvoll. Er finde Cordelias 'Anderssein' äußerst anziehen und zahlt ihr so manchen Streich oder Worthieb ebenso geschickt heim. Über Küsse und Umarmungen geht es auch in diesem Roman nicht hinaus was das Buch keinesfalls abschwächt. Gerade durch die Konflikte zwischen Cordelia und ihrem Vater und dem nicht verarbeitetem Tod ihrer geliebten Stiefmutter bekommt das Buch mehr Tiefgang als so manch anderer Liebesroman. Man fiebert mit endlich herauszufinden was damals wirklich passiert ist und warum so manch einer andeutet, die Stiefmutter sein nicht so eine gute Frau gewesen wie Cordelia sie in Erinnerung hat. Zum Schluss kommt das Buch sogar noch durch einen Mordanschlag so richtig in Fahrt. Auch wenn vieles vorhersehbar war, so blieb es trotzdem spannend und hat mich sehr unterhalten. Mit soviel Nebenhandlung hätte ich gar nicht gerechnet. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet und interessant. Ein Regency-Liebesroman kommt ohne Kitsch nicht aus, aber ich mag diese Art von Kitsch – vor allem da Susan Carrol ihn immer mit so viel Humor würzt. Lesergruppe: Frauen, die Liebesromane mit Kitschfaktor der Regency-zeit mögen. Fazit: Ein Regency-Liebesroman mit erstaunlich viel Nebenhandlung, herrlich leichtem Humor und wunderbar ausgearbeiteten, erfrischenden Charakteren.

    Mehr
  • Rezension zu "Der falsche Lord" von Susan Carroll

    Der falsche Lord
    luckydaisy

    luckydaisy

    22. May 2011 um 19:23

    Einen versunkenen Leseschatz habe ich mit "Der falsche Lord" wieder aus meinem Bücherregal gehoben. Ein feiner Regency in bester Georgette-Heyer-Tradition. Erstmal eine kleine Inhaltsangabe: Cordelia Renwick - genannt Delia - sitzt wirklich in der Bredouille. Eigentlich hatte der Vater ihr eine Saison in Bath versprochen, aber die Reise wurde abgesagt, weil sich Cousin Miles auf Besuch angekündigt hat. Dabei hat die arme Delia wirklich schon genug zu leiden. Ihr Vater ist ein großer Shakespeare-Fan und versteckt sich den lieben langen Tag hinter seinen Büchern. Und der kleine ländliche Ort bietet auch nicht wirklich Abwechslung. Schluß mit Langeweile herrscht allerdings, als der besagte Cousin eintrudelt. Er ist nicht der erwartete Bücherwurm, sondern ein strammer Colonel der jedoch die gleiche Liebe zu Shakespeare teilt wie DeliaŽs Vater. Miles und Delia können sich von Anfang an nicht ausstehen. Beide lassen keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Aber wie heißt es so schön: Was sich liebt, das neckt sich... Mehr wird erstmal nicht verraten!! Ich bin von dem Buch schwer begeistert und habe es ruckzuck durchgelesen. Wer Georgette Heyer liebt, kommt an diesem Roman von Susan Carroll nicht vorbei. Auch wenn das Buch eine Sexfreie Zone ist und die beiden Helden nicht mehr als einen keuschen Kuss tauschen - hier sprühen die Funken!!! Beide liefern sich Wortgefechte, streiten sich wie die Teufel und spielen sich derbe Streiche. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Zeile mit einem Dauergrinsen gelesen und habe bei manchen Szenen Tränen gelacht. Die Helden sind wirklich knuffig und äußerst liebenswert. Der Held - auch wenn der optisch dem "Standard-Helden" entspricht - ist ein echter Lausebengel den man einfach liebgewinnen muss. Auch die Heldin stiehlt sich mit ihrer Kratzbürstigkeit sofort ins Herz der Leserin. Im Original heißt das Buch übrigens: The Lady who hated Shakespeare - und dieser Titel ist wesentlich passender als der deutsche Titel. Wenn ihr an dieses Buch rankommt - unbedingt kaufen!!!!

    Mehr