Susan Casey Monsterwellen

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Inhaltsangabe zu „Monsterwellen“ von Susan Casey

Berichte von ungeheuerlich hohen Meereswellen wurden lange Zeit als Seemannsgarn abgetan. Doch es gibt sie wirklich: Monsterwellen, die sich wie aus dem Nichts urplötzlich aufwerfen und sogar den größten Schiffen zum Verhängnis werden können. Selbst die erfahrensten Kapitäne fürchten sie. Das deutsche Kreuzfahrtschiff MS Bremen und die Queen Elizabeth II sind nur knapp einer Katastrophe entgangen, als sie von gigantischen Wasserwänden erfasst wurden. Für viele Schiffe gab es jedoch keine Rettung. Susan Casey präsentiert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über dieses rätselhafte Naturphänomen und schildert die immensen Gefahren, die durch Tsunamis hervorgerufen werden. Sie reist zu den Hot Spots der Riesenbrecher – begleitet von Laird Hamilton, dem berühmtesten Big-Wave-Surfer der Welt. Extremsportler wie er setzen sich wagemutig der Urgewalt des Meeres aus. Für sie ist der Ritt auf einer solchen Monsterwelle das ultimative Abenteuer.

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  • Rezension zu "Monsterwellen" von Susan Casey

    Monsterwellen
    thursdaynext

    thursdaynext

    Derart fasziniert und hingerissen bin ich selten durch ein Buch gesurft. Speziell wenn die Hälfte davon aus Wissenschaft bestand . Susan Casey war mit den besten Big Wave Surfern der Welt, unter anderem Laird Hamilton, unterwegs auf der Suche nach Riesenwellen. Sie schreibt so anschaulich und spannend dass man sich mittendrin unter diesen testosteronstrotzenden, adrenalingeilen symphatischen Surfgöttern wiederfindet. Suchtpotential wird greifbar. Jeder sucht sich seinen Kick selbst , doch : * "wer 30 Meter Wellen reitet sucht keineswegs nach einer niedrigstufigen Stimulation"* Laut Aussage eines Surfers ist das Reiten auf einer Riesenwelle "orgiastisch wie Sex ". Eine Persönlichkeitsbeschreibung bescheinigt ihnen zwiegespaltene Persönlichkeit " einerseits sensibel, andererseits vollkommen irre" Wenn man um die Kraft der Wellen und des Wassers weiss, "Wasser ist 800 mal so schwer wie Luft und neigt zu launischem Verhalten" eine sehr treffende Beschreibung ! Aber : " Alles ist okay, bis es nicht mehr okay ist "* In keinem Extremsportbuch ist diese manische Intensität so spürbar wie in "Monsterwellen. Da kann jeder sauerstoffarme Gipfelstürmer das Handtuch werfen ! Susan Casey spart nicht mit unglaublichen Fakten, schafft es aber selbst einen furztrockenen Wissenschaftskongress zum mitreissenden Event zu schreiben. So wusste ich bisher nicht, dass laut Lloyds Statistik jede Woche zwei große Schiffe auf den Weltmeeren verschwinden. Die Vorstellung eine Kreuzfahrt machen zu müssen war für mich immer eine entseztlich abscheuliche Vostellung. Nach Lektüre diese Buches sind noch ein paar triftige Argumente dagegen hinzugekommen. Und die Gewalt der Stürme, Kaventsmänner legt dank des Klimawandels erheblich an Potential zu ! Ausreichend erforscht ist die Chose noch lange nicht. Da Geldinteressen vorliegen wird die Forschung nun endlich intensiviert. Das Verhalten von Wellen ähnelt wohl dem des Lichtes, ist allerdings nicht linear . Wer von Schroedingers Katze schon gehört hat bekommt hier die Gelegenheit mal in Schroedingers Wellengleichung zu stöbern. "Die Wissenschaftler können sich nicht einmal auf eine grundlegende und allumfassende Definition der Welle einigen." Hier sind die Big Wave Surfer mit iher überlebensichernden Intuition schon ein ganzes Stück weiter. Ich werde diese Welt vermissen.... Jaws , Mavericks , Egypt, Killer ... es geht nicht um die Grösse der Welle .. es geht darum "es geschafft zu haben". Der Salzgeruch und die Gischt halten hoffentlich noch lange an. Hut ab vor der Autorin die es schaffte den Kick so authentisch nachvollziehbar zu machen ! Ride on ...;)

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  • Rezension zu "Monsterwellen" von Susan Casey

    Monsterwellen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2011 um 22:49

    Susan Casey macht sich auf um der Entstehung und dem Vorkommen der Monsterwellen auf den Grund zu gehen. Sie trifft auf Surfer, die diese riesegroßen Wellen bezwingen. "Tow-Surfen" ein gefährlicher Sport, der bei Überheblichkeit oder einem nicht aufeinander eingespielten Team schnell gefährlich oder sogar tödlich enden kann. Beim "Tow-Surfen", zu deutsch "Schleppsurfen", wird der Surfer von seinem Partner mit einem Motorboot in die riesigen, bis zu 30 Meter hohen Wellen hineingezogen. Der Schreibstil der Autorin ist klar und einfach. Sie versucht dem Leser die Geschichte des Surfens, die Entstehung der Wellen und vor allen Dingen die wissenschaftlichen Ergebnisse der Ursachenforschung mit einfachen Worten zu erklären. Und das geniale daran ist: es funktioniert! Ein schöner Aspekt des Buches ist, auch wenn man sich nicht sonderlich für das Surfen interessiert, dass man auf eine Reise mitgenommen wird. Die Autorin macht uns mit den Surfern, Einheimischen und Landschaften bekannt. Die farbigen Bilder in der Mitte des Buches passen hervorragend, einfach um dem Leser auch mal das Größenverhältnis Welle und Surfer näher zu bringen. Diese Riesenwellen sind imposant, schnell und gewaltig. Das Cover des Buches zeigt einen heranrollende Welle, ein sehr schönes und natürlich passendes Cover! Diese Buch empfehle ich allen Lesern, die sich für das Surfen interessieren und denen die vom Meer einfach fasziniert sind!

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  • Rezension zu "Monsterwellen" von Susan Casey

    Monsterwellen
    Bri

    Bri

    08. January 2011 um 15:24

    Ich liebe das Meer und bin fasziniert von Wellen, von Menschen, die sich in diesem Element wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser fühlen. Sogenannte Wassermänner gibt es viele - doch scheinbar nur einen wie Laird Hamilton. Er ist einer der „Erfinder“ des sogenannten Schlepp-Surfens: ein Surfer lässt sich von einem Jetboot auf eine Welle fahren, die er wegen der Schnelligkeit und Höhe der Welle alleine nicht erreichen könnte. Wellen die 18, 20, 26 Meter oder höher sind. Aber, so Hamilton: „ ... wer nicht auf dem Bauch paddelnd auf eine neun Meter hohe Welle kommt, hat nichts auf einem Jetboot verloren. ...“ Hier sind Training, Professionalität und Können gefragt. Solche Monster- oder Freakwellen entstehen den Wissenschaftlern und Wellenexperten zufolge, die Susan Casey für ihr Buch aufgesucht hat, immer häufiger. Gründe dafür sind der Klimawandel, die ansteigenden Meeresspiegel, häufiger und stärker auftretende Stürme. Da waren sie schon immer, die Freakwellen, doch wurden diese Geschichten häufig als Seemannsgarn abgetan. Erst seit der Tsunamikatastrophe vom 26. Dezember 2004 wird die Forschung in diesem Bereich verstärkt unterstützt und vorangetrieben. Denn eines ist klar: unsere Ozeane sind noch weitgehend unerforscht. Entgegen meines ersten Eindrucks beschreibt Susan Casey nicht nur und auch nicht vor allem das Phänomen der immer häufiger entstehenden Monsterwellen, sondern begibt sich zusammen mit einem der größten Surfer unserer Zeit auf die Jagd nach ihnen. Eine Jagd, das wird bei der Lektüre quasi greifbar, die süchtig macht. Und wie für jede Sucht, bezahlt man auch bei dieser manchmal mit einem allzu hohen Preis. Dennoch kann ich der Philosophie, die die Big Wave Surfer leben viel abgewinnen und beneide Menschen, die etwas gefunden haben, das sie so sehr ein abslolutes Glück empfinden lässt. Wäre ich in der Buchhandlung auf das Buch gestossen, hätte ich es wohl in die Hand genommen, mir fasziniert das Cover angesehen, den Klappentext gelesen und es für mich als nicht allzu interessant eingestuft – weggelegt hätte ich es. So fand ich es kurz vor Weihnachten unverhofft in meinem Briefkasten vor. Und darüber bin ich sehr glücklich. Denn die Lektüre hat mir wieder einmal einen neuen Blick auf die Wunder unseres Planeten verpasst und meinen Horizont erweitert. Dank an den Verlag für das Exemplar, dank an Susan Casey für das Buch und großen Dank an die (Big Wave) Surfer aus Hawaii für ihre Philosophie.

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