Das Zeichen der Wahrheit

von Susan Dennard 
4,4 Sterne bei12 Bewertungen
Das Zeichen der Wahrheit
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Neue Kurzmeinungen

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Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Die Wortgefechte sind witzig und die Abenteuer gefährlich. So mag ich

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vielversprechender Reihenstart

Alle 12 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Zeichen der Wahrheit"

Der fantastische Auftakt der New-York-Times-Bestseller-Serie.

Die Magislande sind ein Reich, in dem die Elemente den Menschen magische Begabungen schenken. Doch kein Geschenk ist so kostbar wie die seltene Wahrmagie, über die Safiya verfügt. Indem sie Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, wäre ihre Gabe eine gefährliche Waffe in den Händen ihrer mächtigen Feinde. Und davon hat die adelige Safi reichlich. Als der Krieg den Kontinent erschüttert, müssen Safi und ihre Freundin Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, und beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

»Das Zeichen der Wahrheit« ist 2016 unter dem Titel »Schwestern der Wahrheit« erschienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531928
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:22.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    teriis avatar
    teriivor 3 Monaten
    ICH WÜRDE GERN MEHR STERNE VERGEBEN ...

    Die zwei Freundinnen Safiya und Iseult vertrauen einander blind. Deshalb weiß Iseult als einzige, dass ihre beste Freundin Safi über Wahrmagie verfügt. Denn in den Magislanden ist Wahrmagie selten und deshalb begehrt. Sollte jemand rausfinden, welche Macht in der jungen Frau schlummert, würde sie zur Gejagten werden ...


    Der Roman "Das Zeichen der Wahrheit" begleitet mich nun schon eine ganze Weile. Erst vor wenigen Tagen habe ich das Buch beenden können. Die Betonung liegt hierbei wirklich auf "können". Leider habe ich ewig gebraucht den Fantasyroman zu Ende zu lesen ...

    Warum?

    Zu allererst möchte ich betonen, dass ich die Idee hinter dem Buch genial finde. Die Magiebegabung und was das für die Welt in der der Roman spielt bedeutet, war eigentlich eine gute Idee. Auch die zwei Freundinnen Safiya und Iseult haben mir gefallen. Das war eine wahre Frauenfreundschaft, wie man sie leider selten im Büchern findet. Die beiden lieben einander wirklich. Natürlich streiten sie sich auch mal, aber im Prinzip hat die Autorin eine wunderbare Freundschaft erschaffen.

    Mein Problem war eigentlich die träge Handlung und der Schreibstil. Die Autorin hat viele Begriffe und (Namens)Bezeichnungen in den Raum geworfen, was mich beim Lesen stellenweise gestört hat. Bei mir kam trotz Idee und den großartigen Figuren einfach keine Leselust auf. Ich musste mich zwingen weiterzulesen - und deshalb denke ich, dass mir das Buch vielleicht später noch mal richtig gut gefallen könnte. Deshalb geht es für ein Re-Read auf meinen Stapel ungelesener Büchern zurück.



    Die Idee hinter "Das Zeichen der Wahrheit" ist wirklich großartig - die Handlung wirkt aber auf mich trotz guter Ideen - teilweise sehr träge. Ich kann nur 3 von 5 Herzen für die Geschichte vergeben ...


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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 4 Monaten
    Solider High-fantasy roman

    Cover: hierbei handelt es sich um eine nauflage und das Cover passt um einiges besser zum Inhalt. Man erkennt sofort das Genre und es weckt die Neugier.

    Inhalt:
    Die Magislande sind ein Reich, in dem die Elemente den Menschen magische Begabungen schenken. Doch kein Geschenk ist so kostbar wie die seltene Wahrmagie, über die Safiya verfügt. Indem sie Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, wäre ihre Gabe eine gefährliche Waffe in den Händen ihrer mächtigen Feinde. Und davon hat die adelige Safi reichlich. Als der Krieg den Kontinent erschüttert, müssen Safi und ihre Freundin Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, und beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
    Fazit: zu Beginn des Buches bin ich ehrlich gesagt zuerst nicht mitbekommen, aber das hat sich nach ein paar Seiten gelegt. Es wurde dann so fesselnd das ich es am liebsten nicht weggelegt hätte 🙈Ich bin mir sicher, dass alle, die auch die Throne of Glass Reihe mochten, die Magislande mögen werden. Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Wortgefechte zwischen den charakteren sorgen auch für etwas Humor

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Die Wortgefechte sind witzig und die Abenteuer gefährlich. So mag ich
    komplex mit tollen Charakteren

    Bei diesem Buch handelt es sich um die Neuauflage im Taschenbuch. Und ich muss sagen, ich bin irrsinnig froh darüber, dass der Verlag ein neues Cover gestaltet hat. Es passt deutlich besser zum Inhalt und man erkennt das Genre auch direkt. 
     
    Safiya und Iseult sind Strangschwestern und wirklich eng miteinander verbunden. Sie teilen alles, auch, wenn beide wirklich nicht viel besitzen. Safiya beherrscht die Wahrmagie, eine Magie, die im Grunde ausgestorben ist. Iseult und Safi überfallen fälschlicherweise einen Transport mit einem Blutmagis. Von nun an jagt dieser sie, das ist ihnen bewusst. Ihnen bleibt nur eine Flucht, doch auch diese hält viele Gefahren bereit…
     
    Ich muss sagen, ich kann die vielen negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist toll und Safi und Iseult sind so starke Charaktere. Ihre Wortgefechte sind witzig und die erschaffenen Charaktere sind wirklich toll. Sehr unterschiedlich, mit Ecken und Kanten. Ich fand die Wendungen toll und das Ende zwingt einen wirklich dazu, den zweiten Teil zu lesen. 
     
    Mich hat die Art der unterschiedlichen Magien wirklich gefallen. Die Luftmagier sind toll, ihre Kräfte sind wahnsinnig gefährlich, aber auch der Blutmagier ist wirklich großartig. Bei so vielen tollen Charakteren kann man sich wirklich nur schwer entscheiden. 
     
    Hier und da hatte das Buch eine kleine Länge, aber das ist bei High Fantasy nicht ungewöhnlich. Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann nichts zum meckern finden. 
     
    Ich bin mir sicher, dass alle, die auch die Throne of Glass Reihe mochten, die Magislande mögen werden. 
    Fazit
    Die Autorin hat eine komplexe Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Die Wortgefechte sind witzig und die Abenteuer gefährlich. So mag ich es! 


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    FireheartBookss avatar
    FireheartBooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: vielversprechender Reihenstart
    "Das Zeichen der Wahrheit" von Susan Dennard

    In den Magislanden leben viele verschiedene Magis, die alle registriert sein müssen, d.h. es muss bekannt sein, welche Art von Magie die begabte Person beherrscht (neben den bekannten vier Elementen gibt es auch besondere Magien, wie zum Beispiel Blutmagie oder Strangmagie). Die beiden Strangschwestern Safiya und Iseult sind allerdings nicht registriert – aus gutem Grund: Safi ist eine Wahrmagis, das heißt, sie kann zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden. Diese Gabe ist nicht nur selten, sondern auch verdammt wertvoll. Ihre beste Freundin Iseult dagegen ist eine sogenannte Strangmagi, d.h. sie kann verschiedene Gefühlsstränge der Menschen sehen, also Beziehungen / Emotionen etc. Als Safis Fähigkeiten aufgedeckt werden, muss sie fliehen, doch der gefährliche Blutmagis Aeduan ist ihr dicht auf den Fersen.

    Die beiden besten Freundinnen Safi und Iseult sind die Protagonistinnen dieser Geschichte. Beide waren mir sehr sympathisch, obwohl ich Iseult etwas lieber hatte. Safi ist zwar mit ihrer besonderen Magie sehr außergewöhnlich und gefragt, allerdings hatte ich oft das Gefühl, ihre bedeutsamste Fähigkeit wäre eher jene, sich unüberlegt in dumme und gefährliche Situationen zu stürzen. Glücklicherweise ist Iseult ein bisschen bedachter und befreit die beiden häufig wieder aus den besagten Situationen. Neben den beiden Protagonistinnen gibt es auch einige weitere interessante Personen, wie zum Beispiel Aeduan. Bei ihm war ich mir nie sicher, ob er jetzt zu den Guten oder zu den Bösen gehört.

    Der Schreibstil ist sehr spannend und lässt sich flüssig lesen. Die gesamte Handlung ist actionreich und ein Ereignis jagt das nächste, wodurch es nie langweilig wurde. Was mich leider etwas gestört hat war allerdings, dass man von dieser fiktiven Welt so gut wie nichts erfährt. Gut, es ist zwar eine Karte im Buch, aber einige Informationen mehr hätte ich mir doch gewünscht: mehr historische Hintergründe und politische Verhältnisse, mehr zur dortigen Religion (es gibt Mönche, die die sogenannten „Cahr Awen“ verehren; diese stehen anscheinend in Verbindung zu Safi und Iseult – doch was genau die Cahr Awen sind oder nähere Informationen fehlen). Desweiteren hätte es mich wirklich mal interessiert, wieso die Magislande so ein Problem mit den Nomatsi haben (das Volk von Iseult) und diese so fürchten.
    Was mir an der Handlung gut gefallen hat war die süße Liebesgeschichte um Safi und den Prinzen Merik. Diese sorgte des Öfteren mal für ein recht dümmliches Grinsen in meinem Gesicht. Zu Anfang verachten sich die beiden, aber mir war eigentlich sofort klar, dass da eine kleine Romanze entstehen wird.

     

    Fazit:

    „Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil einer vielversprechenden Reihe, der mir trotz einiger fehlender Informationen gut gefallen hat und sehr unterhaltsam war. Demnach kann ich eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen und ich hoffe, einige meiner offenen Fragen werden sich im nächsten Band klären. Ich bin wirklich gespannt wie es mit Safi, ihrem Prinzen, Aeduan, Iseult und allen anderen weitergeht.  

     

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    BrittaRuths avatar
    BrittaRuthvor 9 Monaten
    Magische Fantasy, toller Saga-Start

    In den Magislanden leben Safiya und Iseult, die beide magische Begabungen besitzen. Obwohl sehr unterschiedlich, verbindet beide eine enge Freundschaft. Nach einem missglückten Coup setzt sich der gefährliche Blutmagier Aeduan auf ihre Fährte, der von Safis besonderer Begabung ahnt. Sie ist die letzte Wahrmagierin und ihre Magie eine begehrte Waffe. Safis Leben gerät aus den Fugen, als sie in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes verschwinden muss und die Reise gerät zu einem Wettlauf mit der Zeit, da ein neuer Krieg droht.
    Zusammen mit ihrem Begleiter, dem smarten Prinz Merik macht sie sich auf den Weg. Aber kann sie ihm auch trauen? Wird er ihr helfen?
    „Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil der Magislande-Saga von Susan Dennard, erschienen im Penhaligon Verlag. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht, ein weiteres Highlight ist die schöne Landkarte im aufklappbaren Buchdeckel. Die Geschichte, die Dennard uns erzählt, lebt von den starken und sehr interessant konzipierten Protagonistinnen. Safiya und Iseult sind sehr gegensätzlich, es verbindet sie jedoch eine ganz besondere Freundschaft.
    Interessant erdacht hat Dennard auch die Magislande. Diese Welt wird bewohnt von sehr unterschiedlichen Völkern und das besondere sind sicher die magischen Fähigkeiten, die viele besitzen. So gibt es z.B. Gedanken- Wahr- und Windmagie, die die Charaktere zu sehr vielfältigen magischen Handlungen befähigt.
    Die Geschichte ist spannend mit klassischem Aufbau: die Hauptperson muss in einem Wettlauf mit der Zeit eine Aufgabe bestehen, Unterstützung gibt es dabei von einem zunächst etwas undurchsichtigen, interessanten männlichen Protagonisten. Der Schwerpunkt des Romans liegt jedoch für mich auf der Beziehung der weiblichen Protagonistinnen zueinander. Dennard sagt, das sie eine Geschichte über Freundschaft erzählen wollte, und das ist ihr sehr gut gelungen und macht das Buch so besonders.
    Fazit: Ein toller Fantasy-Roman mit Action, Gefühl und Magie, dabei eine spannende Geschichte die sich geschickt entwickelt und sehr gut lesen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Dem Verlag danke ich für das Rezi-Exemplar.

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    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir unglaublich gut gefallen, eine spannende Handlung mit tollen Fantasy-Elementen & eine ganz besondere Freundschaft.
    Das Zeichen der Wahrheit - Susan Dennard

    Die Magislande sind ein Reich, in dem die Elemente den Menschen magische Begabungen schenken. Doch kein Geschenk ist so kostbar wie die seltene Wahrmagie, über die Safiya verfügt. Indem sie Lüge von Wahrheit unterscheiden kann, wäre ihre Gabe eine gefährliche Waffe in den Händen ihrer mächtigen Feinde. Und davon hat die adelige Safi reichlich. Als der Krieg den Kontinent erschüttert, müssen Safi und ihre Freundin Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, und beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
    »Das Zeichen der Wahrheit« ist 2016 unter dem Titel »Schwestern der Wahrheit« erschienen.
    (Klappentext)


    Das Buch wollte ich schon lesen, als es unter dem Titel "Die Schwestern der Wahrheit" erschienen ist und dann habe ich mich umso mehr gefreut, dass es jetzt nochmal neu auferlegt wurde und bei mir einziehen durfte.
    Gleich der Einstieg hat mir gut gefallen, ich fand es spannend, die beiden Freundinnen Safi und Iseult kennenzulernen, die gerade in ziemlichen Schwierigkeiten stecken und deswegen planen aus Veneza, wo sie die letzten Jahre verbracht haben, zu fliehen.
    Zitat : "Obwohl Safis Augen vom Wind und dem Staub tränten, obwohl sie das Gefühl hatte, ihr Herz könnte jeden Moment vor Angst explodieren, und trotz der Tatsache, dass sie und Iseult jeden Augenblick von einem Blutmagis niedergestreckt werden konnte, grinste sie."
    Faszinierend und überzeugend gemacht war das Wordlbuilding, mit den verschiedenen Magiebegabten, wie Blutmagis oder Gezeitenmagis, den einzelnen Ländern, deren Geschichte und oder den Carawen-Mönchen. Allerdings wäre ein Glossar hilfreich gewesen um die einzelnen Begriffe besser auf Anhieb zu verstehen.
    Beide Protagonisten haben magische Fähigkeiten, Safi kann Lüge von Wahrheit unterschieden und Iseult sieht als Strangmagis die einzelnen Stränge - Gefühle und ähnliche Verbindungen - von anderen Menschen.
    Safi und Iseult waren mir als direkt sympathisch. Sie sind charakterlich sind sie recht verschieden, Safi wirkt eher extrovertiert und handelt oft impulsiv, was sie und Iseult in gefährliche Situationen bringt. Iseult dagegen zieht sich meist ein bisschen zurück, aufgrund ihrer Herkunft und wie sie als Strangmagis angesehen wird, und denkt strategisch.
    Zusammen ergänzen sich sie aber perfekt und haben als Strangschwestern eine ganze besondere Freundschaft. Diese hat mir total gut gefallen, wie sie, egal was kommt zueinander stehen und für die andere da sind.
    Zitat : "»Weil ‹einfach ich› nicht das ist, was wir sind«, brüllte Iseult zurück. »Ich werde dir immer folgen, Safi, und du wirst mir immer folgen. Strangschwestern bis zum Ende.«"
    Ich fand es toll gemacht, wie die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Safi und Iseult, sondern auch von Merik und Aeduan erzählt war. Dadurch war es abwechslungsreich und man hat gute Einblicke in die Absichten und Gefühle der jeweiligen Charaktere bekommen.
    Merik und Adeuan waren charakterlich interessant und tiefgründig, beide mochte ich auch irgendwie direkt gerne. Aber auch Evrane, Kullen oder Ryber habe ich als Nebencharaktere in mein Herz geschlossen.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, es war spannend, packend und fesselnd, wie sie die Geschichte entwickelt hat. Insgesamt konnte mich die Handlung vollends begeistern und ich fand es toll, dass gut und böse, nicht einseitig gezeichnet waren. Auch bei einem Feind kann mehr dahinterstecken, als man denkt. Liebesgeschichten gab es auch und es war super, dass sie schön gemacht waren, aber die Freundschaft von Safi und Iseult mehr im Vordergrund stand.

    Fazit :
    Hat mir unglaublich gut gefallen, eine spannende Handlung mit tollen Fantasy-Elementen und eine ganz besondere Freundschaft der beiden Protagonistinnen.

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    JArbors avatar
    JArborvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne High Fantasy mit Magie, Intrigen und einem interessanten Weltenbau. Allerdings etwas unausgereift.
    Schöne High Fantasy mit Magie, Intrigen und einem interessanten Weltenbau, aber unausgereift

    Spoilerfrei (es können unwichtige Details verraten werden, die Situationen im Buch beschreiben, aber nichts über die Handlung und vorallem nicht das Ende verraten)

    Meine Meinung:

    Fazit

    Eine schöne Idee und eine schöne Geschichte, mit einigen Umsetzungsschwierigkeiten. Es handelt sich um High Fantasy mit einem komplexeren Weltenaufbau und mehreren Perspektiven, aber es bleibt auch für jüngere Leser, die komplexere Geschichten gut finden, gut zu lesen. Allerdings wird das Magiesystem und das System der einzelnen Länder nicht so deutlich, wie ich es von anderen High Fantasy-Geschichten gewohnt bin. Dafür ist man etwas näher an den handelnden Personen als beispielsweise beim Herrn der Ringe, auch wenn die einzelnen Charakter nicht ganz ausgereift sind. Es wird eher auf die persönliche Geschichte der einzelnen Charaktere eingegangen, als auf die Geschichte der ganzen Magislande, bis jetzt ist es also noch nicht wirklich episch.

    Für mich sind die Geschichten immer wichtiger als deren Umsetzung, da gilt ähnliches wie beim Schreibstil: solange es nicht stört, ist alles in Ordnung. Da die Geschichte selbst mich gut unterhalten hat, gibt es für die angesprochenen Probleme nur einen Stern Abzug, und werde auch das zweite Buch noch lesen.

    Wem könnte das Buch gefallen?

    Jeder der sich weder bei riesigen Schlachten, noch bei kitschigen Romanzen zu Hause fühlt, dem aber richtige Jungendbücher zu undetailliert sind, könnte das Buch gut finden. Jedoch sollte man damit zurecht kommen, dass gerade der Anfang des Buches die ein oder andere Frage aufwirft und auch die Systeme nach denen diese Welt funktioniert, nicht deutlich werden. Es empfiehlt sich vielleicht vorher in der Buchhandlung das Ende des zweiten Buches aufzuschlagen, dort gibt es ein Glossar, dass man auch für das erste Buch gut hätte gebrauchen können und einem vorallem am Anfang weiter hilt.

    Ausführliche Rezension:

    Buchgestaltung

    Cover
    Das Buch war zwar kein Coverkauf, aber es hat durch sein Cover zumindest die erste Aufmerksamkeit auf das Buch gelenkt, und da mich das Inhaltsverzeichnis auch überzeugt hat, habe ich es gekauft. Ich mag den See und die Bäume, die mystisch von Lichtern umgeben sind. Es soll wohl eine Ursprungsquelle darstellen, und da sie im Buch eine wichtige Rolle einnehmen, passt es gut zum Inhalt. Das im Zentrum des Covers liegende Zeichen sieht zwar auch sehr gut aus, hat für mich aber keinen Zusammenhang zum Inhalt. Wahrscheinlich soll es einen Seefuchs darstellen, der zwar im Buch eine Rolle einnimmt, aber keineswegs wichtig genug wäre, um auf dem Cover zu erscheinen. Einmal wird eine Flagge mit einem Seefuchs darauf erwähnt, aber dort soll sich der Seefuchs um ein Schwert winden, darum kann es sich also nicht handeln. Auch der Titel passt meiner Meinung nach nicht so gut wie der Titel der Erstausgabe („Schwestern der Wahrheit“) oder des englischen Orignals („Truthwitch“). Insgesamt passt das Cover jedoch sehr gut zum Inhalt, im Gegensatz zum Cover der Erstausgabe, das eher zu einem Buch für 10 jährige gepasst hätte. Das akutelle Cover zeigt eher, dass es sich um ein High Fantasy Buch handelt (im Gegensatz zu Gesichtern auf Covern, die für mich eher für kitschige Bücher stehen), das auch für jüngere Leser geeignet ist (da scheinen gerade die Lichtpunkte sehr aktuell).

    Auf dem Rückdeckel und dem Buchrücken sind ebenfalls die Ursprungsquelle zu sehen, was mir gut gefällt (sieht bestimmt super aus im Regal). Die Inhaltsangabe ist aussagekräftig und macht neugierig (Elementemagie macht mich immer neugierig, und wenn es mal nicht um eine kitschige Liebesgeschichte sondern um eine tiefe Freundschaft geht umso besser). Man muss allerdings dazu sagen, dass man im Buch nicht wirklich merkt, dass Safi adelig ist, da alle derartigen Handlungen immer sehr schnell abgehandelt werden und Safi sich nicht entsprechend verhält. Auch ist der Kontinent noch nicht wirklich im Krieg (also keine großen Schlachten, noch mal Glück gehabt), es handelt sich eher um Intrigen und Verschwörungen.

    Innengestaltung

    Die Klappenbroschur ist wie von penhaligon gewohnt. Gut gefällt mir an ihnen immer, dass man das Buch aufklappen kann ohne den Buchrücken zu knicken, wie es bei anderen Taschenbücher oft der Fall ist (das Buch war aber so spannend, dass ich im Zug weiterlesen musste und es jetzt doch einen Knick hat, blöd gelaufen). Wie üblich befindet sich auf den Innenseiten der Klappen eine Karte des Welt, die hier sehr schön und detailliert ausgefallen ist (man braucht sie auf jeden Fall), eine genauere Inhaltsangabe und der Lebenslauf der Autorin.

    Die einzelnen Kapitel sind mit Zahlen überschrieben (womit es natürlich kein Inhaltsverzeichnis gibt), und mit dem jeweils gleichen abstrakten Symbol verziert. Es gibt leider keinen Anhang, den man gut hätte gebrauchen können um einen Überblick über die Namen zu bekommen (meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig) und eine genauere Idee über die Systeme in der Welt (finde ich immer besonders interessant, wird im Buch aber nicht so deutlich).

    Geschichte/Handlung

    Die Idee selbst ist wirklich schön. Es gibt 5 verschiedene Quellen der Magie, von denen nur noch zwei, die des Feuers und die des Äthers, lebendig sind. Es gibt noch drei weitere Quellen, die des Wassers und wahrscheinlich auch die der Erde und der Luft (das wird glaube ich nicht direkt gesagt). Die anderen Quellen wurden gelöscht (wie und wann wird nicht ganz deutlich) und können nur von den Cahr Awen wiedererweckt werden. Das sind immer zwei Magis (die Magier in dieser Geschichte), wovon eine/r ein/e Finsternismagis sein muss. Die letzten Cahr Awen sind aber vor längerer Zeit verschwunden und es sind noch keine neuen gefunden. Außerdem endet ein Friedensvertrag, den die drei großen und mächtigen und die vielen kleinen Länder miteinander geschlossen haben, sodass sich alle Parteien auf verschiedene Weise auf einen neuen Ausbruch des Krieges vorbereiten. Da man die Sicht verschiedener Parteien einnimmt (insgesamt 3, wenn man Iseult und Safi zusammenzählt), und noch verschiedene Geheimnisse über die Magie entdeckt, ist die Geschichte relativ komplex. Zu Beginn gibt es deswegen viele Namen und Begriffe, die nicht so gut erklärt sind, was das Lesen erschwert.

    Ein Problem hat für mich auch die Beschreibung der Magie dargestellt, denn gleich zu Anfang wird man mit mehreren Begriffen konfrontiert. Safi ist eine Wahrmagis, Iseult eine Strangmagis und ein Mann, den sie treffen, ist ein Blutmagis. Das ist ja an sich kein Problem, aber man kann nicht wirklich einschätzen, was das für die Personen bedeutet. Was eine Wahrmagis ist, habe ich relativ schnell verstanden, und was ein Blutmagis kann auch (da wussten die handelnden Personen es auch nicht besser als der Leser), aber was eine Strangmagis ist, wusste ich sehr lange nicht. Insofern habe ich dann auch einige Handlungen von Iseult nicht verstanden. Da man gleich zu Anfang so viele Magier kennenlernt war es für mich auch nicht ganz verständlich, dass es insgesamt wenige Magier geben soll, und dass Wahrmagis und Blutmagis sogar ausgesprochen selten sind (dass es Blutmagis gibt, wird sogar in Frage gestellt). Das macht ein Problem des Buches deutlich, dass ich öfter hatte: die Autorin scheint sich mehr dabei gedacht zu haben, als in der Geschichte deutlich wird, sodass man irgendwie nicht immer ganz auf der Höhe ist. Mit der Zeit gibt sich das Problem aber (spätestens mit dem zweiten Band, da gibt es ein Glossar).

    Was für mich die Idee aber besonders schön macht, ist, dass es ein Buch für jüngere Erwachsene ist, in dem es nicht um Blut und Schlachten geht, aber auch nicht nur um kitschige Romantik. Hier geht es ebenso um die Freundschaft, vorallem zwischen Iseult und Safi. Zwar ist das vorallem am Anfang der Fall, später trennen sich die beiden öfter, aber in den Situationen in denen sie zusammen agieren, verstehen sie sich ohne Worte, was ihre Freundschaft sehr schön beschreibt. Das ganze wird in der Geschichte auch 'formal' hervorgehoben, da sie Strangschwestern sind (die eine hat der anderen das Leben gerettet, auch das wird aber nicht so richtig erklärt), was wohl auch begründet, warum eine Adelige wie Safi und eine Nomatsi (verlgeichbar mit Zigeunern, werden von fast allen verachtet), so viel Zeit miteinander verbringen dürfen. Die Freundschaft (und Freundschaften zwischen anderen Personen) nimmt im Laufe des Buches noch mehr Platz ein und wird auch für die Handlung wichtiger, was mir gut gefallen hat. Zwar kommen auch Liebesbeziehungen vor, und auch sie sind für die Handlung wichtig, sind aber nicht die Motivation für alle Handlungen der Personen (bei weitem nicht).

    Nach der Hälfte des Buches kann man erahnen in welche Richtung das Buch geht, auch wenn man die handelnden Personen nicht alle vollständig einschätzen kann und es deswegen nicht langweilig wird.

    Von den Schauplätzen ist mir nicht so viel in Erinnerung geblieben, einzig die Beschreibung des Landes Nubrevna war kreativ (oder grausam, je nachdem wie man es sehen will). Es gab auch nur eine einzige Kreatur im Buch, die nicht menschlich war, also ist das Buch auch in dieser Hinsicht nicht besonders auffällig. Der Augenmerk richtet sich wirklich vorallem auf die Handlung und die Personen darin.

    Charaktere

    Die Charaktere wirkten auf mich vorallem zu Anfang sehr Stereotyp. Das lag schon an der Beschreibung im ersten Kapitel, in der es so wirkt, als hätte die Autorin eine Liste mit Eigenschaften der Personen gehabt und sie nacheinander abgehakt. So wird gleich auf der zweiten Seite das Aussehen der beiden beschrieben, deutlich gemacht, dass Safi sich nicht für Intellektuelles interessiert, sondern die schnell handelnde Person ist und Iseult ziemlich genau das Gegenteil ist (und sie trotzdem beide gut kämpfen können, auch wenn Safi da besser ist). Natürlich, die Eigenschaften sind für die Geschichte wichtig, und man kann nicht auf einer Seite komplexe Personen aufbauen (ok, das wäre wahrscheinlich ebenso schlecht, da käme man als Leser gar nicht hinterher), aber besonders gut fand ich es nicht gelöst. Auch wird mit der Zeit besser, wenn vorallem Safi sich charakterlich entwickelt und man beide auch in anderen Situationen erlebt hat, aber so richtig konnte ich mir kein Bild von ihnen machen.

    Das gleiche Problem hatte ich mit dem dritten Protagonisten Merik. Er wirkte auf mich nicht ganz vollständig, als hätte er bestimmte Eigenschaften, aber keinen vollständigen Charakter, der es mir erlauben könnte zu sagen, ob seine Reaktion in einer bestimmten Situation zu ihm gepasst hat oder nicht.

    Gut fand ich dagegen den vierten Protagonisten Aeduan gelöst, denn dort war es gut, dass man seinen Charakter nicht richtig greifen kann. Er bleibt während des ganzen Buches mysteriös und ist alleine schon aufgrund seiner Magie kein good guy (und danke, es wird kein einziges Mal erwähnt, dass er heiß sei). Trotzdem kann man erahnen, dass er Prinzipien und Gründe hat, was seine Seite der Geschichte interessant macht.

    Insgesamt waren aber alle Personen unnervig genug, um meine Zeit gerne mit ihnen verbringen zu wollen. Ich denke, die Hauptpersonen sind für die Geschichte gut gewählt.

    Schreibstil

    Eigentlich ist mir der Schreibstil egal, solange er nicht besonders unangenehm (weil sehr unausgegoren oder sehr sehr ausschweifig) oder besonders schön ist. Hier ist mir eigentlich nicht weiter aufgefallen, was für den Schreibstil der Autorin spricht (ein zu weitschweifiger Schreibstil wäre hier nicht angemessen gewesen).

    Man liest die Geschichte in der dritten Person, wobei man zwischen den Personen wechselt. Ein bisschen irritierend fand ich die Situationen in denen die beiden Hauptpersonen Iseult und Safi zusammen vorkamen, dann wusste ich oft (vorallem am Anfang des Buches) nicht, wer das Geschriebene gerade gedacht haben soll. Ansonsten konnte man dem Geschehen gut folgen.

    Der Anfang war allgemein ein bisschen holprig, ich kam nicht so gut rein. Das lag einmal daran, dass gleich auf der zweiten Seite ein charmanter Dieb erwähnt wird und ich damit gerechnet habe, dass jetzt eine kitschige und klischeehafte Liebesgeschichte folgt, was zum Glück nicht der Fall war. Außerdem hätte es dem Buch gut getan, wenn die ersten Kapitel ein bisschen ausführlicher gewesen wären und ein bisschen mehr erklärt hätten (da muss ich aber auch zugeben, dass ich gerne viel erklärt bekomme, für Leser, die immer Action brauchen, ist das vielleicht genau das Richtige). Es gab die ersten 40 Seiten durchgehend Action, aber ich konnte das Erzählte gar nicht in einen Zusammenhang einbauen, sodass die Spannung nicht so richtig bei mir ankam. Nach dem ersten Drittel haben sich diese Probleme jedoch gelegt. Es wurde zwar immer noch nicht so richtig viel erklärt, vorallem das Magiesystem und die politischen Systeme der einzelnen Länder blieben etwas blass, aber man konnte der Handlung gut folgen. Auch die Beschreibung der Umgebung wurde mit der Zeit besser. Während ich zu Anfang keine Ahnung hatte wie die Stadt, in der sich die Personen gerade befanden, aussah und ich dann milde überrascht wurde, dass es dort scheinbar einen Fluss gibt, als eine der Personen über Boote hüpft, wurde später deutlich wie die Umgebung aussieht, sodass man alles besser verstand. Richtig ausführlich waren die Umgebungsbeschreibungen aber auch da nicht, sodass sie nicht den Lesefluss störten.

    Man hält eine gewisse Distanz zu den Charakteren, was der Erzählposition und der Beschreibung der Emotionen geschuldet ist und mir nicht ganz so gut gefällt. Für ein High-Fantasy Buch erfährt man jedoch schon recht viel über das Gefühlsleben und die Gedanken der einzelnen Personen.

    Insgesamt kam nicht so richtig Atmosphäre auf, weil vieles etwas unausgegoren blieb und man so etwas verloren auf der Landkarte herumirrte. Das klingt aber schlechter als es wirklich war, denn eigentlich hat mich das Buch gut unterhalten (siehe Fazit am Anfang der Rezension).

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    elinvor 5 Monaten
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    Chibi-Chanvor 7 Monaten
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    Yuleiravor 7 Monaten

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