Das Zeichen des Sturms

von Susan Dennard 
4,1 Sterne bei14 Bewertungen
Das Zeichen des Sturms
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Kagalis avatar

Alle Charaktere werden deutlich facettenreicher. Leider wird die Handlung zugunsten dieser Charakterentwicklung etwas hinten angestellt.

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[5/5] Ich mag die Charaktere so sehr, da ist die Handlung im Grunde egal. Sie war aber zusätzlich auch noch spannend und überraschend.

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Inhaltsangabe zu "Das Zeichen des Sturms"

Der 2. Teil der New-York-Times-Bestseller-Serie.

Die Magislande stehen vor dem Krieg, während vier Menschen gegen ihre Bestimmung ankämpfen: Der ungestüme Kapitän Merik wird für tot erklärt, als sein Schiff zerstört wird. Doch Merik hat überlebt und wird sich mithilfe seiner Windmagie rächen. Gleichzeitig stellt der Blutmagis Aeduan die flüchtige Iseult, die ihm einen Pakt anbietet: Wenn es Aeduan gelingt, Iseults verschwundene Freundin Safi zu finden, erhält der Blutmagis das Vermögen zurück, das ihm gestohlen wurde. Doch Safi kämpft in einem Land voller Seeräuber um ihr Leben. Werden ihre Gefährten sie rechtzeitig finden – oder muss ihre Wahrmagie sie retten?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:22.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Kagalis avatar
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Alle Charaktere werden deutlich facettenreicher. Leider wird die Handlung zugunsten dieser Charakterentwicklung etwas hinten angestellt.
    Weniger Handlung zugunsten toller Charakterentwicklungen

    Endlich konnte ich Band zwei der Magislande lesen. Mittlerweile hat die Autorin auch angekündigt, dass es fünf werden sollen. Ich hoffen dass auch alle übersetzt werden, denn auch wenn ich bei diesem zweiten Band ein paar Kritikpunkte habe, wie ihr gleich lesen werdet, finde ich die Reihe gesamt immer noch großartig und freue mich auf mehr.

    Meine Meinung:

    Charaktere im neuen Licht
    Das Buch setzt einige Zeit nach dem Vorgänger an. Für alle, die die Ereignisse aus dem ersten band nicht mehr ganz im Blick haben, gibt es sogar eine kurze Zusammenfassung. Darüber hinaus gibt es diesmal sogar ein Glossar mit Personen und wichtigen Begriffen, was toll ist, denn war mangelnde Verständlichkeit gewisser Begriffe im Vorgänger mein Kritikpunkt.

    Wie gewohnte erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Neben den bereits bekannten Sichtweisen von Safi, Iseult, Merik und Aeduan kommt nun auch Vivia, Meriks Schwester zu Wort und ich muss sagen, dass gerade ihre Perspektive die Geschichte sehr bereichert hat. In Zeichen der Wahrheit konnte ich sie überhaupt nicht ausstehen. Sie erschien mir wie ein typischer Antagonist: machtgierig und skrupellos. Doch schnell musste ich in diesem Band feststellen, dass es ganz so einfach dann doch nicht ist, denn in ihrem Herzen will Vivia eigentlich das gleiche wie Merik: Da Beste für Nubrevna. Zwar entschuldigt das nicht ihre bisherigen Taten, aber auf einmal hatte ich Mitleid und sogar einen Anflug von Sympathie mit ihr.

    Doch nicht nur Vivia, nein auch Meriks Charakter wird um einige Facetten reichhaltiger. War er zuvor noch ein aufrichtiger Beschützer, schleicht sich, nun da er getrieben ist von Rache und Verlust, etwas Dunkles in seinen Charakter. Ich fand es klasse wie die Charaktere in diesem Buch (auch Safi, Iseult und Aeduan) um Einiges facettenreicher wurden.

    Charakterentwicklung über Handlung

    Bei all dem Lob für die gelungene Entwicklung der Charaktere, muss ich aber auch leider sagen, dass die Handlung zugunsten der Charakterentwicklung zurückgestellt wurde. Wir haben Vivia und Merik in Lovats. Safi und die Kaiserin in der Piratenrepublik und Iseult und Aeduan irgendwo in den umkämpften Landen dazwischen. Merik und Vivias Abschnitte waren dabei noch die gelungensten. Bei ihnen passiert tatsachlich etwas, was sowohl die Charaktere selbst, als auch die Handlung voranbringt. Von den anderen beiden Handlungssträngen kann ich das leider nicht sagen.

    Zwar empfand ich Safis bez. Iseults Abschnitte nicht direkt als langweilig, dafür passiert zwischenmenschlich zu viel, aber ich hatte häufig das Gefühl, dass die beiden auf der Stelle treten und handlungstechnisch nicht wirklich vorankommen. Dies empfand ich besonders bei Safi. Sie ist immer noch einer meiner Lieblingscharaktere, aber ich muss ehrlich sagen, dass sie in diesem Band eigentlich nichts Nennenswertes getan oder erlebt hat, was die Handlung im Großen betrachtet wesentlich voranbringt.

    Es scheint alles so, als hätte die Autorin diesen Band größtenteils genutzt um ihre Charaktere weiter auszubauen und die tatsächliche Handlung ist nur Nebensache. Das ist zwar schade für diesen Band, da die Spannung darunter leidet, macht mir aber immerhin große Hoffnung auf die Nachfolger.

    Fazit:

    In diesem zweiten Band werden nahezu alle Charaktere deutlich facettenreicher und ausgereifter. Leider wird die Handlung zugunsten dieser Charakterentwicklung hinten angestellt, was das Buch schwächer und weniger spannend als sein Vorgänger macht. Dennoch blicke ich mehr als zuversichtlich den Nachfolgern entgegen und freue mich auf mehr.

    Diese und mehr Rezensionen findet ihr auch auf Miss Page-Turner

    Hinweis: Dieses Buch hat innerhalb des blogeigenen Bewertungssystems 4/6 Sterne erreicht.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: [5/5] Ich mag die Charaktere so sehr, da ist die Handlung im Grunde egal. Sie war aber zusätzlich auch noch spannend und überraschend.
    [Rezension] Das Zeichen des Sturms – Susan Dennard


    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.

    Rezension
    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

    Ein Punkt, der mir schon im vorherigen Band gut gefallen hat, macht auch diesmal wieder einen Großteil meiner Begeisterung aus: die Gestaltung der Charaktere. Safi, Iseult, Merik, Aeduan und Vivia, Meriks Schwester, erzählen abwechselnd die Geschichte. Ich mag sie alle auch in diesem zweiten Teil so gern, dass mir eigentlich völlig egal war, wohin die Handlung sie geführt hat. Ich habe mich über jede Seite gefreut, auf der ich sie begleiten konnte, unabhängig davon, womit sie beschäftigt waren. Dieses Gefühl habe ich ganz selten, erst recht bei so vielen Charakteren gleichzeitig. Außerdem hat sich meine Freude an den Charakteren gleich auch noch auf diverse Nebencharaktere erstreckt. So sind mir beispielsweise Cam, das Schiffsmädchen, das als Junge lebt, und Stix, die Offizierin, die auf mehr als freundschaftlicher Ebene an Vivia interessiert ist, schnell ans Herz gewachsen. Damit hege ich für fast die Hälfte der handelnden Personen eine so große Sympathie, dass die Handlung kaum die Chance hatte, meine Begeisterung zu relativieren.

    Tatsächlich hat mir aber auch die Handlung wirklich gut gefallen. Es gab einen stetigen Wechsel zwischen dramatischer, rasanter Handlung und gemäßigteren, ruhigeren Szenen, wodurch ein ständiges Auf und Ab der Emotionen ausgelöst wurde. Insgesamt war die Handlung sowohl im Detail als auch im großen Ganzen unvorhersehbar, weil ich nach wie vor nicht weiß, worauf das Gesamtkonzept hinauslaufen soll. Doch der Weg jedes Charakters entwickelt sich weiter und immer wieder gibt es Überraschungen, sodass das kein Problem war.

    Das Buch beschäftigt sich generell mehr mit der Entwicklung der Charaktere als mit der Rahmenhandlung. In allen fünf Perspektiven gab es eine Menge über die Figuren zu lernen. Sie offenbaren anderen Charakteren mehr über sich und reisen durch dem Leser bislang unbekannte Gebiete der Welt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Merik, wie schon der Titel „Das Zeichen des Sturms“ verrät. Er, seine Familie und seine Heimat werden auch durch die Perspektive seiner Schwester Vivia genauer vorgestellt. Das Konzept der Reihe, in jedem Buch alle Hauptcharaktere erzählen zu lassen, aber immer eine andere Figur in den Vordergrund zu stellen, finde ich sehr interessant. Dadurch habe ich das Gefühl, den Charakter tiefer zu verstehen und mich auch in seinem Heimatland besser auszukennen. Und obwohl Prinz Merik auch im ersten Teil schon ein offener, ehrlicher Charakter war, gab es wirklich noch sehr viel über ihn zu lernen.

    Fazit
    An dieser Buchreihe begeistern mich die Charaktere am meisten. Ich mochte in diesem Buch alle fünf Erzähler so sehr, dass ich die Geschichte allein um ihretwillen verfolgt hätte, unabhängig von der Handlung. Auch viele Nebencharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Nichtsdestotrotz hat mich auch die Handlung überzeugt. Sie war spannend, unvorhersehbar und voller Überraschungen. Alle Handlungsstränge wurden weiter voran getrieben, auch wenn sich mir das Ziel des Gesamtkonzept nach wie vor noch nicht so richtig erschlossen hat. Insgesamt hat mich „Das Zeichen des Sturms“ vollkommen überzeugt und bekommt dafür fünf Schreibfedern.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein durchwachsener schlechterer Band 2!
    Magislande #2

    Nachdem ich ja fast damit gerechnet hatte, dass diese Reihe im deutschen abgesetzt wurde, war ich ziemlich froh, als ich erfuhr, dass sie doch noch, zwar in einer Neuauflage, erscheint. Da ich bereits Band 1 als EBook besitze ist das nicht allzu dramatisch.

    Nachdem mir Band 1 ziemlich gut gefallen hat war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Ähnlich wie bei dem ersten Teil fand ich den Einstieg kompliziert, aber irgendwie bin ich erst am Ende in die Geschichte rein gekommen. Bei Teil 1 war der Anfang zwar ebenfalls anstrengend, aber spätestens bei der Hälfte war ich in der Geschichte drin.

    Die Charaktere mochte ich Band 1 gerne, sie waren nicht besonders, aber auch nicht 08 15. Besonders mochte ich die Charakterentwicklung, die in Band 2 leider gänzlich gefehlt hat. Der Schreibstil war gewohnt schön und flüssig, ich bin gut vorangekommen. Insgesamt mochte ich auch das Worldbuilding wieder sehr gerne und mochte die verschiedenen Schauplätze.Allerdings wird man während dem Lesen das Gefühl nicht los, auf der Stelle zu treten. Die Handlung geht nicht voran und man dreht sich durchgängig im Kreis. Gegen Ende nimmt die Handlung stark an Fahrt auf und kreiert einen tollen Schluss.

    Mein Fazit:

    Leider ein typischer Zwischenband, der zu sehr auf besser-sein setzt und dadurch leider an Fahrt verliert. Ein ziemlich durchwachsenes Buch.

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    SABOs avatar
    SABOvor 8 Monaten
    Krieger, Meuchelmörder und Verräter

    Susan Dennard - Das Zeichen des Sturms

    Fast hätten es Meuchelmörder geschafft, ihren heimtückischen Auftrag zu erfüllen.
    Mit dem Schwert in den Eingeweiden, setzt der Attentäter Meriks Kriegsschiff in Brand und verkündet noch die Botschaft, dass dessen Schwester seinen Tod erwarte.

    Die Mannschaft ist gerettet und weil er vielen sein Leben verdankt, schützt er seinen Tod vor. Kein Blut soll wegen ihm vergossen werden. Merik Nihar, der Prinz von Nubrevna führt ein Schattenleben.

    Der einst attraktive Admiral ist mit zahlreichen Brandwunden übersäät, sein Gesicht zerstört, er versagt sich an Safiyas letzten Kuss zu denken, denn das würde Hoffnung bedeuten, ein Luxus, den er sich zur Zeit nicht leisten will. Doch der Zorn treibt ihn an.
    Nicht einmal er selbst erkennt sein Spiegelbild. Nur Cam der "Schiffsjunge" ist an seiner Seite, doch Merik ahnt, dass der Junge eigentlich ein Mädchen ist.

    Meriks machtbesessene Schwester Vivia wartet auch auf den Tod ihres kranken Vaters, sie ist wütend, das die Hälfte ihrer königlichen Berater gegen sie ist und auf Besonnenheit besteht.
     
    Safiya befindet sich im Niemandsland, nahe der Seeräuberfraktion. Die Vorträge ihrer adeligen Entführerin langweilen sie, da kommt ein Intermezzo mit einem
    Meuchelmörder gerade recht, die Bedrohung duch Waffengewalt eine willkommene Ablenkung.. Kaiserin Vaness und Safiya können sich gerade noch von dem explodierenden Schiff in ein Ruderboot retten. Die blaublütige Eisenmagis will Safi als Spielball ihrer politischen Ambitionen benutzen. Eine Wahrmagis, wie Safiya fon Hassrel, ist bei Handelsabkommen und Kriegsführung von enormer Bedeutung.
    Ihre Gabe ist Wahrheit von Lüge zu trennen, niemand kann ihr etwas versprechen, was er nicht halten will.

    Iseult det Midenzi hält Kurs auf Marstok, sie passiert Ödnis, düstere Kiefernwälder und zerklüftete Berglandschaften, die den Himmel begrenzen.
    Keine Menschnseele weit und breit, die der Strangmagis` Geist mit Farben füllen könnte. Das einsame Nomatsimädchen hat nur eine Begleitung: Ihre magischen Troststeine.
    Sind sie und ihre Strangschwester Safi tatsächlich das "Mythische Paar", die das Gleichgewicht der Welt an ihrer Achse richten und justieren? Sind sie die "Cahr Awen", deren achtbare Hände Bestimmung für Heil und Ursprungsquellen sind?
    Das Gepräge der Natur in unerschütterlicher Zähigkeit beschützen?

    Safiya und Iseult vermissen jede Faser ihrer leuchtenden Stränge.

    Spannendes Fantasy-Epos um einen totgeglaubten Prinzen, einer fliehenden Nomatsi und einer entführten Wahrmagis, Krieger, Meuchelmörder und Verräter.
    Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach, mehr Abenteuer geht nicht!
    Kluge High-Fantasy zum Schmunzeln und Mitfiebern, tollkühne Aktionen bescheren ein aufregendes Kopfkino. Wer die Serie "Die Chroniken von Shannara" verfolgt hat, bekommt ein scharfes Bild davon.

    Eine ausführliche Beschreibung des ersten Teils, eine Karte der Magislande und ein wunderbares Glossar machen es jedem leicht in die Geschichte einzusteigen.

    Gute Unterhaltung! Viel Spaß mit starken Heldinnen. Empfehlenswert!


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    JArbors avatar
    JArborvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Fortsetzung, für mich besser als der erste Teil, da man mehr über die Magislande erfährt und man die Charaktere besser versteht
    Sehr gute Fortsetzung, mehr Magie und mehr Intrigen

    Spoilerfrei (es können wichtige Details aus dem ersten Band verraten werden, aber nur unwichtige aus dem zweiten Band)

    Meine Meinung:

    Fazit

    Eine schöne Fortsetzung, meiner Meinung nach gelungener als der erste Band. Man erfährt mehr über die Magislande und die Magie (wenn auch vorallem aus dem Glossar), die Intrigen werden weiter gespinnt und als Leser hat man keine Ahnung, was noch kommen wird. Die einzelnen Charaktere sind hier besser ausgearbeitet, es kommen ein paar neue dazu, unter anderem eine neue Hauptperson. Ich hätte gerne ein wenig mehr in der buchübergreifenden Handlung zu den einzelnen Intrigen erfahren, aber das Fortschrittstempo war gerade noch akzeptabel. Ein bisschen schade fand ich, dass die Freundschaft von Iseult und Safi keinen so hohen Stellenwert mehr hat und es scheint, dass man es auch im dritten Band nicht erwarten kann.

    Trotzdem werde ich den dritten Band lesen, viele der Charaktere habe ich irgendwie doch lieb gewonnen und möchte wissen wie es mit ihnen weiter geht. Außerdem werden gerade zu Ende noch ein paar Dinge ins Spiel gebracht, bei denen ich unbedingt wissen will, was aus ihnen wird.

    Wem könnte das Buch gefallen?

    Natürlich wem der erste Band gefallen hat und den sollte man zuvor auch gelesen haben. Dieser Band ist ein wenig weitreichender als der erste, wodurch vielleicht einige abgeschreckt sind, allerdings kann man sich da denke ich dran gewöhnen.

    Ausführliche Rezension:

    Buchgestaltung

    Auch dieses Cover finde ich wieder sehr schön. Es bildet allerdings keinen Hauptaspekt des Buches ab. Die (wahrscheinlich) Ursprungsquelle, die zu sehen ist, wird in diesem Buch nicht bereist (zumindest werden keine Berge bereist), und das abgebildete Symbol enthält ein Tier, das auf den ungefähr letzten 50 Seiten das erste Mal vorkommt und dort auch eine eher untergeordnete Rolle einnimmt (allerdings mit Aussicht auf mehr). Buchrücken und Rückseite sind wieder ähnlich gestaltet, das Inhaltsverzeichnis finde ich aber hier besser als im ersten Band, da es den Inhalt besser widerspiegelt ohne zu viel zu verraten.

    Geschichte/Handlung:

    Hat mir in diesem Band sehr gut gefallen, noch einmal besser als im ersten Band. Man lernt deutlich mehr von den Magislanden und ihren Sturkturen kennen und hat durch den Anhang von Anfang an mehr Überblick über die Wirkung der Magie. Dabei lernt man neue Kulturen kennen, die gut durchdacht wirken und die Magie plausibel in den (zum Teil sehr unalltäglichen) Alltag integriert haben. Es wirkte noch nicht alles richtig rund, man hatte oft das Gefühl, dass die Autorin mehr in ihrem Kopfkino gesehen hat als es dem Leser ermöglicht wurde, aber es war annehmbar. Man merkt auf jeden Fall, dass sich die Autorin viele Gedanken über die Geschichte gemacht hat und dass noch viel Spannendes kommen wird.

    Obwohl nur eine kurze Zeitspanne zwischen dem ersten und zweiten Buch vergangen ist, ist viel passiert. Merik wurde angegriffen, sein Schiff ist gesunken und nur er und ein Schiffs“junge“ haben überlebt. Er macht seine Schwester dafür verantwortlich und will sie bloßstellen. In diesem Buch lernt man dann auch seine Schwester Vivia kennen, worauf ich mich zuerst gar nicht gefreut habe, nach dem Eindruck, den sie im ersten Buch hinterlassen hatte. Aber wie das in guten Büchern so ist, muss man Vorurteile hier schnell revidieren und die Teile mit ihr wurden zu einer meiner liebsten. Allgemein kann man in diesem Buch wenig vorhersehen. Das liegt zum Teil daran, dass man über das große Ganze nicht so viele Informationen erhält. So merkt man wie schon im ersten Buch, dass jemand hinter all dem steht, den man noch nicht wirklich kennt. Aber außer ein paar Bröcken erfährt man nicht genug, um wirklich viel dazu sagen zu können. Man erfährt aber einiges überraschendes über seine Verbündeten und Pläne und merkt, wie weit er schon gekommen ist, sodass er als (spannende) Bedrohung über allem liegt.

    Hauptsächlich aber ist das Buch unvorhersehbar, weil es deutlich komplexer wurde. Es ist nicht so, dass die Hauptpersonen zu Anfang eine Aufgabe erhalten, die sie versuchen zu erfüllen und bei der man schon weiß, dass sie es zugungsten eines Happy Ends schaffen werden. Vielmehr ist es so, dass die Personen durch die Umstände Probleme bekommen, die sie versuchen zu lösen, es aber nicht immer nur eine mögliche Lösung gibt und immer neue Probleme hinzukommen. Auch im ersten Band war das schon der Fall, auch er war nicht simpel gestrickt, aber für mich war der Blickwinkel im ersten Band zu eingeschränkt um das Buch wirklich gut zu machen. Wenn das Ziel einer Geschichte nicht von Anfang an festgelegt ist, sondern es, wie im ersten Band angedeutet, um Umwälzungen mit unklarem Ausgang geht, die das ganze Land betreffen, dann muss der rote Faden für mich entweder das Schicksal einer einzelnen Person sein, das mich brennend interessiert, oder es muss mich allgemein interessieren, wie die Geschichte für das ganze Land ausgeht (und dazu müssen noch ein paar Geheimnisse kommen, die ich gerne aufdecken würde; wenn ich aber weiß, dass mich das restliche Buch frustrieren würde, dann lasse ich die Geheimnisse lieber Geheimnisse sein, als mich durch das Buch zu quälen). Im ersten Buch gab es mir dafür zugleich zu viele und zu wenige Hauptpersonen. Ich konnte zu keiner der vier Hauptpersonen eine starke Bindung aufbauen, da sie alle noch etwas blass gewirkt haben und nicht hundertprozentig symphatisch waren. Es waren einfach zu viele gleichberechtigte Hauptpersonen um sie mir auf 500 Seiten wirklich näher zu bringen. Gleichzeitig waren es aber zu wenige Personen, um wirklich das Land an sich kennen lernen zu dürfen. Wenn das Land so interessant ist, dass ich dahin gerne zurück kehren würde, und es mich interessiert, was aus einzelnen Völkern wird, dann lese ich eine Geschichte gerne weiter, aber dafür wurde im ersten Band zu wenig erklärt. Ich hätte den zweiten Band wahrscheinlich nicht gelesen, wenn mir die Autorin nicht symphatisch gewesen wäre und wenn es nicht mal eine schöne Freundschaft in einem Buch gegeben hätte (heißt für mich, dass beide Personen in der Freundschaft gleichberechtig sind, sonst ist es oft so, dass die eine Person die Hauptperson ist und die andere Person nur der deutlich sympathischere Sidekick, der einen Ausgleich für den abweisenden Loveinterest schafft).

    Im zweiten Band gab es endlich eine Hauptperson, die mir wirklich sympathisch war, und jetzt habe ich auch das Land gut genug kennen gelernt, um wirklich wissen zu wollen, wie es ausgeht. Schade war es jedoch um die Freundschaft zwischen Iseutl und Safi, denn die kommt in diesem Buch nur als Motivation für Iseult dafür zum tragen, durch das halbe Land zu reisen (und für die Autorin als Möglichkeit, es ein bisschen prickeln zu lassen). Besonders am Ende hat Iseult eine Entscheidung getroffen, die mich sehr zwiespältig zurück gelassen hat. Die Entscheidung an sich fand ich zwar nicht schlecht, aber ich hätte mir eine andere Motivation gewünscht, denn so wirkte es, als hätte sie jemanden, der ihr wichtig ist, in ihr unbekannter Gefahr zurück gelassen, nur um bei jemand anderem sein zu können, der aber gut auf sich aufpassen kann (aber ich habe ja noch Hoffnungen auf den nächsten Band, dass mir Iseult da wieder besser gefällt).

    Charaktere

    Es gab in diesem Buch ein paar neue Charaktere, unter anderem welche, die zuvor noch gar nicht erwähnt worden waren. Gleichzeitig kamen ein paar Charaktere aus dem ersten Buch, die ich z.T. ganz gerne mochte, nur in ein, zwei Sätzen vor, z.B Meriks Tante. Die vier Hauptpersonen blieben aber erhalten und haben sich zum Teil deutlich weiter entwickelt, auch wenn bei Merik und Vivia der größere Teil der Handlung liegt. Keine der Personen ist wirklich perfekt, alle haben ihre Schwächen, die manchmal zu nicht heldenhaften Entscheidungen führen, und trotzdem konnte ich sie mehrheitlich gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Das ist wirklich selten. (Liegt aber auch daran, dass keiner von ihnen eine wirklich egoistische oder falsche Entscheidung trifft, sie tun eher das falsche aus den richtigen Gründen). Insgesamt konnte ich in diesem Band die Handlungen besser nachvollziehen, die Charaktere wirkten stringent.

    Iseult

    Im ersten Band war sie eigentlich meine Lieblingsperson, wurde aber in diesem Buch weniger verständlich für mich. Irgendwie blieb sie die ganze Zeit abweisend (relativ verständlich bei dem Umgang) und man bekam nur wenige ihrer Gedanken zu hören. Allgemein hatte sie nur am Ende ein paar interessante Stellen, ansonsten passierte bei ihr nicht viel und hat sich auch kaum weiter entwickelt. Ich fand es zwar interessant, wie sie und Aeduan miteinander umgegangen sind und was sie so über sich herausgefunden hat, aber es wirkte eher so, als würde ihre Handlung nur auf den nächsten Band vorbereiten. Die schöne Freunschaft zu Safi kam wie zuvor bereits erwähnt kaum zum Tragen.

    Safi

    Auch bei ihr hat sich finde ich nicht viel getan. Zwar waren ihre Stellen interessant, weil sie viel Zeit mit anderen Personen zusammen verbracht hat, die für mich interessant waren, und man in ihrem Blickwinkel auch neue Teile der Magislande kennen lernt. Sie hatte es bei mir aber von Anfang an schwer, weil ich vorlaute und unüberlegte Personen nicht so gerne lese. Da hat sie bei mir einige Pluspunkte bekommen, sowohl durch ihre Entwicklung am Ende des ersten Buches, als auch, weil sie hier an einige Stellen überlegt zu Werke geht, ohne dabei ihren aktionsfreudigen Charakter zu verlieren.

    Aeduan

    Auch er kam etwas kurz, wie bei Iseult und Safi wirkte seine Handlung eher wie eine Vorbereitung und als solle das im ersten Band aufgebaute nicht verloren gehen (ehrlich gesagt, ist mir das erst im nachhinein richtig aufgefallen, während des Lesens fand ich die Verteilung der Handlung gut ausbalanciert). Er blieb wie im ersten Band distanziert, aber auch hier hat es nicht gestört, es passte. Ich konnte gut verstehen, warum er wie handelt und fand vorallem zum Ende hin auch seine Motivation sehr sympathisch.

    Merik

    Ihn fand ich im ersten Buch etwas schwammig, was in diesem Buch deutlich besser wurde. Am Anfang dieses Bandes wirkte er auf mich etwas wehleidig und egozentrisch, weswegen ich es gut fand, dass Cam bei ihm war. Er ist eine wirklich interessante Person, die die Stellen mit Merik richtig gut gemacht haben. In diesem Band habe ich auch erst richtig verstanden, warum Merik und Vivia so schlecht miteinander zurecht kommen, sodass Merik für mich erstmals richtig nachvollziehbar wurde. (Vielleicht habe ich im ersten Band was überlesen, ich war zugegeben etwas unkonzentriert beim Lesen? Irgendwie habe ich es da nicht verstanden, dass Merik gar nicht in der Hauptstadt bei seiner Schwester und seinem Vater aufgewachsen ist, sondern am Kloster.) Vorallem zum Ende hin fand ich ihn auch sehr sympathisch, alleine schon, wie er mit seinen Entdeckungen umgeht (ja, das war wirklich ein Schock).

    Vivia

    Sie kam als Hauptperson hier neu dazu und hat wirklich viel Zeit beansprucht. Es wirkt ein bisschen so, als wolle die Autorin klein anfangen (ok, vier Hauptpersonen sind nicht wirklich wenig), und immer mehr Hauptpersonen hinzunehmen, sodass sie mit jedem Buch aus mehr Blickwinkeln erzählen kann, ohne dass jemand schlecht charakterisiert ist. Es ist ihr eigentlich gut gelungen, denn bis jetzt fand ich Vivia neben Aeduan am besten charakterisiert. Sie kämpft darum als Frau ernst genommen zu werden und ärgert sich, dass sie immer ein bisschen mehr leisten muss, um als Frau die gleiche Anerkennung zu bekommen, wie ein Mann bei gleicher Leistung bekommen hätte. Ganz sympathisch wirkt es auf mich nicht immer, da sie deswegen oft übertrieben hart handelt und die Männer durchweg schlecht macht, aber ihre Handlungen waren aufgrund ihrer Erfahrungen nachvollziehbar und authentisch. Und wenn ich eine nicht hundertprozentig liebe Person gerne mag, dann muss das schon was heißen, das hatte ich bis jetzt nicht oft (meist wirken die Personen dann grausaum oder übertrieben egoistisch, das kann ich gar nicht haben, auch wenn ich da mit der Zeit toleranter geworden bin).

    Schreibstil

    Er hat sich für mich nach dem ersten Band nicht grundlegend verändert. Allerdings kam ich hier besser mit der Aufteilung Action vs. Informationen zurecht. Die Handlungsorte wurden besser erklärt, sodass sie ihre eigene Atmosphäre entfalten konnten und man die Handlung besser einorden konnte. Trotzdem war die Spannung durchweg dicht, ich wollte in jedem Moment weiter lesen. Klar, ich mag sehr ausführliche Beschreibungen gerne, aber es war ausreichend.

    Ich hatte weiterhin das Problem, dass wenn zwei Hauptpersonen am gleichen Ort waren, ich nicht immer zuordnen konnte, wer gerade was gedacht hat. Das war hier nicht ganz so schlimm wie im ersten Buch, da niemals Hauptpersonen gleichen Geschlechts zusammen vorkamen, sodass man wenigstens durch er/sie direkt wusste, wer gemeint ist.

    Auch an der Distanz zu den handelnden Personen hat sich nichts geändert, obwohl ich das Gefühl hatte, dass man ohne Safi zu Iseult weniger Zugang hatte, auch wenn die erzählte Distanz nicht größer geworden ist.

    Im zweiten Band war ich mit dem Erzählstil wirklich zufrieden, ich konnte mich in die Geschichte sinken lassen und genießen.

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 9 Monaten
    Interessant, dennoch ausbaufähig

    Wo soll ich anfangen. Ich finde es reicht schade, das der Verlag sich dazu entschieden hat, das erste Buch neu aufzulegen. Klar bespreche ich den zweiten aber ich finde es immer doof, wenn etwas verändert wird. Dennoch genug davon. Das Zeichen des Sturms knüpft bereits zwei Wochen nach den Geschehnissen an das Zeichen der Wahrheit/ Schwestern der Wahrheit an. Iseult und Safi wurden in Lejna getrennt und schlagen sich fortan in unterschiedliche Richtungen durch, mit einem Ziel: Bald wieder zueinander zu finden. Doch zunächst müssen sie getrennt voneinander und jede für sich eigene Abenteuer bestehen. Iseult schlägt sich mit dem Blutmagis Aeduan durch, wobei keiner dem Anderen so richtig traut. Auf der anderen Seite ist Safi mit Vaness nach Azmir unterwegs, auch da liegen einige Steine auf ihrem Weg zum Ziel. Und dann ist da noch Merik, der wie durch ein Wunder die Explosion auf seinem Schiff überlebt hat und sich nun Richtung Lovats befindet, zunächst verschlägt es ihn aber in seine Heimat Nubrevna, um herauszufinden ob seine Schwester Vivia an den Anschlägen auf sein Leben dahintersteckt. Allerdings hat sich dort ebenso die Lage nicht zum Guten gewendet. Hungersnot herrscht in allen Straßen und Vivia versucht, sich die Anerkennung des Rates zu holen um als baldige Königin eingesetzt zu werden. Überall spitzt sich die Lage dramatisch zu und in den Magislande herrschen Krieg.
    Man sieht, es passiert sehr viel und man kann sich nicht von den Seiten losreißen.
    Bündnisse werden geschmiedet, neue Freundschaften werden geschlossen und neue Feinde tauchen auf. Es gibt eigentlich keinen Moment, der langweilig wäre. Was mir besonders gut gefallen hat ist, das die Geschehnisse nicht nur aus einer Perspektive sondern gleich aus fünf erzählt werden. Was nicht nur sehr spannend für die Geschichte ist, sondern auch für die Gefühle, Gedankengänge und Handlungen des jeweiligen Erzählers ist. So hat man gleich mehrere Sichtweisen auf die Ereignisse und kann sich besser in die Story hineinversetzen und mitverfolgen. Die einzelnen Charakter sind mit durchweg positiv und sympatisch aufgefallen, ob wohl ich mich im ersten Band noch recht schwer mit ihnen getan habe, so weit ich mich noch erinnern kann. Zudem hatte ich nicht viele Probleme mich in die Handlung einzulesen und konnte allem recht gut folgen. Sicherlich sind hier und da einige Sachen ausbaufähig, trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt und Susan Dennard hat mit den Magislande eine tolle und interessante Welt geschaffen, die überzeugt. Obwohl ich doch gerne mehr Informationen über Cahr Awen gehabt hätte und auch über die unterschiedliche Magie, die letztlich nur in einem Glossar, näher beschrieben wird. 
    Tja, es bleibt also spannend und ich frage mich, auf welche Reise Susan Dennard ihre Figuren in den nächsten Bände schicken wird, ob es ein Happy End gibt oder ob viele Fragen offen bleiben, die bisher noch nicht geklärt sind. Sicherlich sind die Witchland Büche nicht so genial umgesetzt wie beispielsweise Six of Crows von Leigh Bardugo, dennoch unterhaltsam und interessant zu lesen und mitzuverfolgen. 

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Durchwachsener zweiter Band!
    Rezension: Das Zeichen des Sturms von Susan Dennard

    Safi und Iseult wurden nach den Geschehnissen und Lejna voneinander getrennt, doch beide blicken dem Tag entgegen, an dem die Freundinnen wieder vereint sein werden. In der Zwischenzeit müssen beide ums Überleben kämpfen. Ebenso Merik, der eine Explosion auf seinem Schiff überlebt und nun auf den Weg nach Lovats ist, um herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt.

    "Das Zeichen des Sturms" ist der zweite Band von Susan Dennards Magislande-Saga, die voraussichtlich fünf Bände umfassen wird.
    Erzählt wird das Buch aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Safiya fon Hasstrel, Iseult det Midenzi, den Geschwistern Vivia und Merik Nihar und dem Blutmagis Aeduan.

    Der erste Band hat mir damals richtig gut gefallen, sodass ich dem zweiten Band schon lange entgegengefiebert habe. Leider fand ich diesen dann etwas schwächer, als den Auftakt.
    Ich habe wieder sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurechtzufinden. Zu Beginn des Buches gab es einen ausführlichen Rückblick auf die Handlung des vorherigen Bandes und am Ende des Buches ein Glossar, was ich sehr hilfreich fand und mir richtig gut gefallen hat!

    Seit dem Ende des ersten Bandes sind gut zwei Wochen vergangen und in der Zwischenzeit ist viel passiert!
    Die Lage spitzt sich in den Magislanden immer mehr zu, es gibt wieder viele Auseinandersetzungen der verschiedenen Reiche und der Krieg steht endgültig wieder vor der Tür. Als Wahrmagis ist Safi zum Beispiel wieder ein wichtiger Spielstein, um den gekämpft wird und der Kaiser von Cartorra möchte seine Verlobte am liebsten wieder in seinem Reich wissen. Auch in Nubrevna, dem Königreich von Merik und Vivia sieht es nicht viel besser aus, da eine Hungersnot droht.
    Merik überlebt nur knapp einen Anschlag auf sein Leben und kehrt in seine Heimatstadt zurück, um herauszufinden, ob seine Vermutung, dass seine Schwester Vivia hinter dem Anschlag steckt, wahr ist. Vivia dagegen bereitet sich auf die Rolle als Königin vor und muss um jegliche Anerkennung ihres Rates kämpfen.
    Die Freundinnen Iseult und Safi wurden getrennt, und während Iseult ein Bündnis mit dem Blutmagis Aeduan eingeht, um Safi zu folgen, entkommen auch Safi und ihre neue Verbündete Vaness, die Kaiserin von Marstok, nur knapp einem Angriff auf ihr Schiff.

    Eigentlich spannende Ausgangslagen, allerdings konnten mich manche Handlungsstränge nicht komplett mitreißen. So haben mir Merik und Vivia am Besten gefallen, ihre Handlungsstränge waren für mich die spannendsten. Zwar war es auch bei Safi, Iseult und Aeduan nicht langweilig, denn sie sind immer wieder in gefährliche Situationen gestolpert, aber bei ihnen hatte ich das Gefühl, dass sie nicht wirklich vorangekommen sind und am Ende des Buches keinen großen Schritt getan haben, was ich sehr schade fand.
    Die einzelnen Charaktere waren mir aber allesamt sympathisch und ich habe sie gerne auf ihren Reisen begleitet. Am liebsten mochte ich die Strangmagis Iseult, die ihre Magie in diesem Band noch besser kennenlernt und auch Neues entdeckt. Am spannendsten fand ich allerdings Vivia, die wir in diesem Band besser kennenlernen durften. Als Frau hatte sie es nicht immer leicht, muss um jede Anerkennung kämpfen und möchte eigentlich nur das Beste für Nubrevna und dessen Bevölkerung.
    Ich freue mich sehr darauf, alle Charaktere im nächsten Band noch besser kennenlernen zu dürfen!

    Die Welt der Magislande hat mir allerdings wieder richtig gut gefallen, auch wenn ich ein wenig den Eindruck habe, dass Susan Dennard hier noch nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft hat. Besonders zu den verschiedenen Spielarten der Magie und auch über die Sagenumwobenenden Cahr Awen hätte ich gerne noch mehr erfahren! Es wurden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle geklärt, was nicht schlimm ist, wenn man weiß, dass die Reihe noch lange nicht zu Ende ist, aber über ein paar Antworten hätte ich mich doch sehr gefreut. So wird die Vorfreude auf den dritten Band aber wirklich gesteigert, und auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe, ändert das nichts daran, dass mir die Handlung und auch die Idee der Reihe richtig gut gefallen!

    Fazit:
    "Das Zeichen des Sturms" von Susan Dennard ist für mich ein durchwachsener zweiter Band.
    Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, denn der Auftakt konnte mich damals wirklich begeistern, aber ich habe mich doch schwer getan, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Nicht alle Handlungsstränge konnten mich wirklich mitreißen, auch weil ich ein wenig das Gefühl hatte, dass manche Charaktere nicht wirklich vorangekommen sind.
    Aber die Welt hat mir wieder richtig gut gefallen und auch die Charaktere waren wirklich spannend und ich habe ihre Entwicklung sehr gerne begleitet!
    Ich vergebe sehr gute drei Kleeblätter und hoffe, dass mich der dritte Band wieder stärker packen kann, denn ich freue mich definitiv auf die Fortsetzung!

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    Friederike278bs avatar
    Friederike278bvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Das Ende war super!
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    Sylinchenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Super Fortsetzung! Kanns kaum erwarten das Band 3 erscheint. :)
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    Wortwebers avatar
    Wortwebervor 13 Tagen

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