Susan E. Hinton

 4 Sterne bei 188 Bewertungen
Autorin von Die Outsider, The Outsiders und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susan E. Hinton

Die US-amerikanische Autorin Susan E. Hinton wird am 22.07.1950 in Tulsa, Oklahoma, geboren. Ihr Romandebüt „Die Outsider“ erscheint, als die 16-jährige noch die Highschool besucht. Das Buch wird über Nacht zu einem Welterfolg und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Jugendbüchern und weltweit beliebtesten Schullektüren. Vom folgenden Erwartungsdruck überfordert folgt eine mehrjährige Schreibblockade, die sie erst 1971 mit „Jetzt und Hier“ überwindet. Es folgen weitere Werke und Francis Ford Coppola verfilmt mehrere ihrer Romane, wobei die Autorin stets aktiv an den Adaptionen mitwirkt, und zum Teil sogar kleinere Rollen einnimmt. Die Verfilmungen stoßen auf positive Resonanz und verhelfen Schauspielern wie Matt Dillon, Patrick Swayze, Tom Cruise oder Emilio Estevez zum Durchbruch. Thematisch handeln die meisten ihrer Werke von den Problemen von sozial schwächeren Jugendlichen in ihrer Heimatstadt Tulsa, in der Susan E. Hinton bis heute gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Pferden lebt.

Alle Bücher von Susan E. Hinton

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Die Outsider

Die Outsider

 (165)
Erschienen am 01.10.2001
Rumble Fish

Rumble Fish

 (6)
Erschienen am 01.02.2003
Jetzt und hier

Jetzt und hier

 (3)
Erschienen am 01.02.1976
Die Outsider

Die Outsider

 (2)
Erschienen am 08.10.2012
Die Outsider (NEON Edition)

Die Outsider (NEON Edition)

 (1)
Erschienen am 05.10.2012
Am Rande von Oklahoma

Am Rande von Oklahoma

 (0)
Erschienen am 01.07.1973
Tex

Tex

 (0)
Erschienen am 18.10.2012

Neue Rezensionen zu Susan E. Hinton

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Die Outsider (NEON Edition)" von Susan E. Hinton

Rezension zu "Die Outsider"
ElkeKvor 13 Tagen

Inhaltsangabe:

1966, Tulsa, Oklahoma: Der 14jährige Ponyboy Curtis wird von seinen Brüdern Sodapop und Darrel erzogen, nachdem die Eltern einen tragischen Unfalltod erlitten haben. Und die drei Brüder sind Greasers, die der unteren Schicht angehören und häufig kriminell sind.

Ständig geraten sie mit den Socs aneinander, die reich sind und alles für sich beanspruchen.

Als Ponyboy mit seinem Freund Johnny Cade einen Abend unterwegs ist, werden sie von den Socs angegriffen. Aus Notwehr ersticht Johnny einen Soc und sie fliehen zu Dallas, der bereits schon im Knast gesessen und deshalb viele Tricks und Ratschläge hat.

Ponyboy und Johnny verschanzen sich in einer verlassenen Kirche und warten darauf, dass die Lage sich beruhigt. Doch dann gerät die Kirche in Brand und ein paar Kinder geraten in ernsthafte Gefahr.

Mein Fazit:

Diese Geschichte ist mir schon lange bekannt, ich habe den Film damals schon gesehen und fand sie sowohl tiefsinnig wie auch bezeichnend für die Mehr-Klassen-Gesellschaft, die sich bis heute gehalten hat.

Man ist das, wo man reingeboren wird. Ist deine Familie vermögend, hat man alle Chancen der Welt. Gerät man jedoch in eine Familie, die außerhalb der Gesellschaft ein armes Dasein fristet, ist es schwer, sich der Fesseln zu entledigen. Die meisten schaffen es eher nicht. Dieses Bild wird von Ponyboy, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, untermauert. Einmal Greaser, immer Greaser! Familienbande werden groß geschrieben, aber der soziale Status garantiert nicht immer ein gutes Umfeld, das trifft auch auf die Socs zu. Nur haben sie andere Probleme: Langeweile, gleichgültiges Familienumfeld und kaum soziale Kompetenzen.

Ponyboy muss mit seinen 14 Jahren schon eine Menge einstecken. Dennoch versucht er das Richtige zu tun – und zwar mit allen Konsequenzen. Und das ist sowohl bewundernswert wie auch tragisch.

Der Sprecher Max Riemelt konnte mich bei diesem Hörbuch nicht mitreißen. Sein Vortrag klang oft monoton und langweilig. Es gab kaum eine nennenswerte Betonung und ich schweifte oft mit meinen Gedanken ab. Das finde ich sehr schade, denn Ponyboys Erzählungen sind eigentlich sehr eindringlich und authentisch.

Obwohl mir die Geschichte selbst vier Sterne wert ist, kann ich dem Erzähler nur magere drei Sterne geben.

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Dorfwolfs avatar

Rezension zu "Die Outsider" von Susan E. Hinton

Das eigene Weltbild wird erweitert
Dorfwolfvor einem Jahr

Das Buch hat nicht nur eine tolle Geschichte, sonder auch einen moralischen Kern mit welchen man sich auch gern befasst und auch nach dem Lesen bleibt dieser im Hinterkopf sitzen.
Kurzgesagt, man das eigene Weltbild wird erweitert.

Kommentare: 1
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Perles avatar

Rezension zu "Die Outsider" von Susan E. Hinton

Susan E. Hinton - Die Outsider
Perlevor 3 Jahren

Klappentext:
Allein sind sie nichts. Zusammen sind sie alles: die Outsider. Darrel, Sodapop und Ponyboy wohnen in der Eastside. Sie sind "Greaser" wegen der Pomade im Haar. In der Westside lebnen ihre Rivalen, die "Socs", die Kinder der Reichen. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen den beidenb Gruppen - und eines Tages gibt es sogar einen Toten ...

Verfilmt von Francis Ford Coppola

Eigene Meinung:
Dieses Buch habe ich schon einige Jahre im Regal liegen, wann und wo ich es entdeckt habe, weiß ich nicht mehr genau, kann entweder auf einem Flohmarkt in unserer Nachbarstadt gewesen sein oder aus einem Öffentlichen Bücherschrank stammen.

Ich interessierte mich für dieses Buch, da wir zwischen 1984 und 1986 dieses Buch als Film in der Schule gesehen hatten und ich da schon total begeistert war. Ob wir damals vor 30 Jahren auch das passende Buch dazu lasen, daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. 

Der Einstieg in dieses Buch dauerte ein paar Seiten, musste mich erst was einlesen, doch dann flutschten die 240 Seiten so von selbst und ich kam von dem Buch nicht mehr los. War darin gefesselt. Heute las ich in der Stadtbücherei die letzten 100 Seiten, wo Ruhe und Frieden war, das passte zwar nicht dazu, da ja Action und Schlägereien drin vorkamen, aber ich brauchte dazu Stille, um es besser zu verarbeiten. Denn hinterher wurde es ja traurig und ich vergoss auch ein paar Tränchen.

All die Jahre habe ich diese 2-3 Wörter nie vergessen - "Bleib golden, Ponnyboy!" Die habe ich mir im Leben auch immer zu Herzen genommen. Die sind gar nicht so einfach zu beherzigen. Es gibt viele Schulen in denen es durchgenommen wird, es sollte ein Jeder gelesen haben, ich kann es nur wärmsten weiterempfehlen, besonders auch Erwachsenen. Ich leite es auch an eine andere Person weiter.

Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!

Dieses Buch ist aus dem Jahre 1967 und Susan E. Hinton, war damals 16 Jahre alt als sie es schrieb (1950 geboren) und großes Aufsehen erregte. Das Buch gilt heute als Meilenstein in der Geschichte der Jugendliteratur und ist weltweit eines der meistverkauften Jugendbücher überhaupt. Der Roman wurde von Francis Ford Coppola eindrucksvoll verfilmt. Von Susan E. Hinton  sind weitere Jugendromane erschienen, die ebenfalls große Erfolge feierten.

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Susan E. Hinton wurde am 22. Juli 1950 in Tulsa, Oklahoma (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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