Susan Fletcher Austernfischer

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Inhaltsangabe zu „Austernfischer“ von Susan Fletcher

Moira hat noch nie etwas gesagt. Ernst blickt sie durch zwei dicke Brillengläser in die Welt und streunt stundenlang an der heimatlichen Küste von Stackpole entlang. Mit elf Jahren erhält sie ein Stipendium für ein Eliteinternat. Sie aber glaubt, ihre neugeborene Schwester Amy sei der Grund, weshalb man sie fortschickt. Viele Jahre später liegt Amy nach einem Sturz von der Klippe im Koma. Moira gibt sich die Schuld dafür, bricht ihr Schweigen, und was als Beichte beginnt, wird zu einer berührenden Liebeserklärung an die Schwester und an das Leben selbst.

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  • Rezension zu "Austernfischer" von Susan Fletcher

    Austernfischer
    Sabrina D

    Sabrina D

    09. October 2010 um 09:17

    Moira erzählt ihrer Schwester, die nach einem Unfall im Koma liegt, ihre Lebensgeschichte.
    Fazit: Für mich persönlich zu verbittert und viel zu viel Andeutungen, ohne die tatsächliche Geschichte zu erzählen

  • Rezension zu "Austernfischer" von Susan Fletcher

    Austernfischer
    Liisa

    Liisa

    21. August 2007 um 20:40

    Die beiden Schwestern Moira und Amy (die nach einem Sturz von einer Klippe im Koma liegt) sind nicht nur durch einige Lebensjahre getrennt sondern auch sehr unterschiedlich. Da Moira kurz vor der Geburt von Amy - wegen ihrer hohen Intelligenz! - in ein Internat geschickt wurde, glaubt sie, das wäre geschehen wegen des neuen Kindes und so wächst die Fremdheit zwischen den Schwestern weiter und die sowieso schon eher zurückhaltende Moira wird noch verschlossener und richtet sich in der Position der Außenseiterin ein. Nur einer lebenslustigen Tante gelingt es ab und an Moira aufzurütteln. Irgendwann taucht dann aber Ray auf, bei dem Moira ein neues Zuhause findet und eine andere Entwicklung nimmt. Dann kommt es zu dem Unfall von Amy und jetzt - als es im Grunde eigentlich zu spät ist - wendet sich Moira ihrer Schwester wirklich zu und beginnt mit ihr zu sprechen und legt Rechenschaft vor der Schwester, dem Leben und sich selbst ab. Dieser Prozess des Erzählens wird für sie endgültig zu einer Befreiung und verhilft ihr zu einem neuen anderen Blick auf ihre eigene Geschichte, ihre Schwester Amy und das Leben an sich. Der Roman »Austernfischer« ist angenehm zu lesen, das heißt, das Susan Fletcher - die aus der Schule der sog. creative writers kommt - ihr Handwerk versteht, zum Teil wirklich schöne Bilder findet und sprachlich umsetzt. Es ist ein Text der kaum Ecken und Kanten hat. Wirklich gestört hat mich das aber nicht - wer hat schon was gegen einen gekonnten Text einzuwenden?! Die Geschichte ist berührend ohne jemals wirklich kitschig oder eben schwülstig zu werden, selbst am Ende nicht und das ist bei der Thematik eine echte Leistung. Trotzdem wohl eher doch ein Roman der auf eine weibliche Leserschaft zielt. Wohlwollende männliche Leser werden vermutlich nach der Lektüre ein »jo, ganz nett!« murmeln aber dann ist auch gut! Als ich nach der Lektüre mal schauen wollte, ob es sonst noch was von Susan Fletcher auf deutsch gibt, habe ich dann festgestellt, dass ihr Debütroman »Eve Green« ebenfalls übersetzt worden ist (Austernfischer ist ihr zweiter Roman) und sie mit diesem Debüt in Großbritannien einigen Wirbel ausgelöst hat und dafür mit dem Whitbread First Novel Award ausgezeichnet worden ist. Ich habe mir also auch »Eve Green« mal als zukünftige Lektüre notiert.

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