Susan Glaspell

 3,8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Die Rose im Sand, Plays by Susan Glaspell und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Susan Glaspell, geboren 1876 in Davenport, Iowa, studierte Philosophie an der Drake University und arbeitete als Reporterin für verschiedene Zeitungen in Des Moines. Ihre Kurzgeschichten erschienen u. a. im Harper’s Magazine, ihr Debütroman, The Glory of the Conquered (1909) wurde von der Kritik gefeiert. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie die Provincetown Players, für die sie zahlreiche Theaterstücke schrieb. 1931 erhielt sie den Pulitzer-Preis für ihr Theaterstück Alison’s House. Susan Glaspell starb 1948 in Provincetown.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Susan Glaspell

Cover des Buches Die Rose im Sand (ISBN: 9783038201342)

Die Rose im Sand

 (3)
Erschienen am 04.10.2023
Cover des Buches Brook Evans (ISBN: 9783910227002)

Brook Evans

 (0)
Erschienen am 23.03.2022
Cover des Buches Plays by Susan Glaspell (ISBN: 1605978892)

Plays by Susan Glaspell

 (1)
Erschienen am 30.07.2008
Cover des Buches Trifles (ISBN: 0887345816)

Trifles

 (1)
Erschienen am 15.04.2007

Neue Rezensionen zu Susan Glaspell

Cover des Buches Die Rose im Sand (ISBN: 9783038201342)
nicoleklebers avatar

Rezension zu "Die Rose im Sand" von Susan Glaspell

Vom Mut, umzukehren
nicoleklebervor 8 Monaten

Das, liebe Leserinnen und Lesern, ist eine der besten Entdeckungen, die ich je gemacht habe!

„Die Rose im Sand“ ist eine Sammlung von zehn Kurzgeschichten der amerikanischen Autorin Susan Glaspell.
Susan wer?
Tatsächlich scheint diese bemerkenswerte Autorin hierzulande nahezu unbekannt zu sein – was literarisch gesehen einer Tragödie gleich kommt.

Sie wurde1876 in Davenport, Iowa, geboren, studierte Philosophie an der Drake University und arbeitete als Reporterin für verschiedene Zeitungen.
Ihre Kurzgeschichten erschienen u. a. im Harper’s Magazine, ihr Debütroman, „The Glory of the Conquered“ (1909) wurde von der Kritik gefeiert.
Gemeinsam mit ihrem Mann, George Cram, gründete sie die „Provincetown Players“, ein Zusammenschluss von Künstlern, Schriftstellern, Intellektuellen und Laienspielern, und „hob damit das amerikanische Drama aus der Taufe“ (Henning Borchert). Sie schrieb zahlreiche Theaterstücke für die „Provincetown Players“ und erhielt 1931 den Pulitzer-Preis für ihr Stück „Alison’s House“, das vom Leben Emily Dickinsons handelt. Susan Glaspell starb 1948 in Provincetown.

Sie erzählt von Wendungen im Leben, die es erforderlich machen umzukehren, den Mut dafür aufzubringen.

Da ist der Senator im Kapitol, der die Interessen seiner Wähler vertritt, als er einem jungen Mann, dem das Leben als Kind übel mitgespielt hat und ihn elfjährig zum Mörder machte, nach 12 Jahren Haft die Freiheit weiterhin verwehren will. Während des Prozesses beginnt er sich aber Gedanken zu machen, sich in den Jungen von damals hineinzuversetzen – und kippt im allerletzten Moment von gesetzestreu zu menschlich.

Stubby dagegen ist ein dieser Jungs, die es besser haben sollten, als es der Fall ist. Er trägt Zeitungen aus, Tag für Tag und liefert das verdiente Geld zu Hause ab, wo alles, auch die Liebe, knapp ist. Als sich ihm eines Tages ein herrenloser Hund anschließt, hat er zum ersten Mal so etwas wie einen Vertrauten, einen Freund. Doch zweieinhalb Dollar Hundesteuer kann sich seine Famile niemals leisten und ein überaus hartes Ende scheint zu drohen – wenn nicht auch hier eine Wendung die Rettung bringen würde.

In der Titelgebenden Geschichte flieht Mrs. Paxton in eine verlassene Rettungsstation in den Dünen. Ein privates Unglück hat sie tief getroffen und fortan versinkt sie in Melancholie und ist alles andere, als eine angenehme Zeitgenossin. Doch auch sie darf aus ihrer Misere mutig wieder ins Leben finden.

Allen Stories zueigen ist die greifbare Empathie der Verfasserin. Susan Glaspell urteilt oder wertet nicht. Sie lässt ihre Protagonisten selbst erkennen, wann es Zeit für einen Perspektivenwechsel ist. Das gelingt ihr zudem sprachlich überragend und ungemein bildstark.
Großartig! Unbedingt lesen!
Eine allergrößte #Leseempfehlung!

»Nie jedoch wusste sie zu sagen, ob sie minuten-oder stundenlang vor dem kleinen Rosenbusch mit seiner einzelnen Blüte kniete. Mit Zeit hatte das nichts zu tun. Es ging um das Leben selbst. Der Wind streifte ihr emporgewandtes Gesicht. Irgendwo zwitscherte ein Vogel. Der Wind und die Vögel - Lebens-Träger, Grenzen-Erweiterer.«

Cover des Buches Trifles (ISBN: 0887345816)

Rezension zu "Trifles" von Susan Glaspell

Rezension zu "Trifles" von Susan Glaspell
Ein LovelyBooks-Nutzervor 17 Jahren

Das Theaterstück beginnt damit, dass John Wrights Leiche in seinem Haus von seiner Frau gefunden wurde. Während der Polizist, ein Anwalt und ein Nachbar den Fall untersuchen, unterhalten sich die Frauen über Mrs Wright: sie haben gute Spürnasen und weil sie gerade die Kleinigkeiten sehen, kommen sie zu einer ganz andern Lösung des Falls als die Männer. Welche das ist und was sie damit anfangen, muss jeder selbst herausfinden.

Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 6 Bibliotheken

auf 1 Merkzettel

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks