Der Menschen dunkles Sehnen

von Susan Hill 
3,4 Sterne bei68 Bewertungen
Der Menschen dunkles Sehnen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (32):
Antigone8s avatar

Sehr spannender, unterhaltsamer und gut geschriebener Krimi.

Kritisch (13):
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Meine Entscheidung, dieses Buch zu lesen, war schlecht!

Alle 68 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Menschen dunkles Sehnen"

Im englischen Städtchen Lafferton schien die Welt bislang noch in Ordnung. Jeder kennt jeden und die Menschen führen ein beschauliches Leben. Doch innerhalb weniger Tage verschwinden nach und nach Menschen, junge, alte, Frauen, Männer, und ganz langsam kriecht das Böse in die heimeligen Gässchen. Könnte nicht fast jeder der Täter sein – bis hin zum rätselhaft-schöngeistigen Polizeichef Simon Serrailler? Die junge Kommissarin Freya Graffham macht sich beharrlich auf die Suche, denn sie glaubt nicht, dass all diese Menschen freiwillig gegangen sind. Bis sie entdecken muss, was all diejenigen verbindet, die niemals mehr zurückkehren werden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426634592
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.01.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich fand das Buch Klasse und werde nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten. Ein spannendes Lesevergnügen und viel besser als die m
    klasse Krimi

    Endlich wieder ein spannender Krimi, der ohne blutrünstige Szenen auskommt, bei denen das Leid der Opfer bis ins Detail geschildert wird.

    In einem Dorf verschwinden éinige Menschen. Einige werden in der Nähe der mächtigen an Stonehedge erinnernden Steine auf dem Hügel zuletzt gesehen. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen den Leuten ? Oder sind sie "nur mal Zigaretten holen" und tauchen wieder auf ? Leichen findet man keine. Und was ist mit dem Ort in der Nähe, wo so viele Esoteriker und "Wunderheiler" eine Praxis aufgemacht haben ?

    Die Story wird hauptsächlich aus der Sicht einer Polizistin und aus der Sicht einer Ärztin erzählt. Die Handlungstränge laufen parallel, kreuzen sich, gehen wieder auseinander und berühren sich wieder. Und dann gibt es da noch diesen Menschen, der mit seiner Mutter abrechnet, indem er ihr per Tonband von seinem Werdegang erzählt . Hat er was mit dem Verschwinden der Menschen zu tun ?

    Susan Hill versteht es, Spannung aufzubauen, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie sehr menschlich und sympatisch zu machen. Das Buch liest sich in einem Rutsch und erinnert mich etwas an Agatha Christie oder die Inspektor Jury Romane, aber wohl nur wegen des Settings. Mit den Personen hier fiebert man richtig mit.

    Es gibt überraschende Wendungen und für einen Krimi ein ungewöhnliches Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe, wohl weil ich schon so viele Krimis gelesen habe, wo dies nicht nicht vorkommt.

    Ich fand das Buch Klasse und werde nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten. Ein spannendes Lesevergnügen und viel besser als die meisten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

     

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    Scribas avatar
    Scribavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meine Entscheidung, dieses Buch zu lesen, war schlecht!
    Der Menschen dunkles Sehnen - Ein schickes Cover, mehr aber auch nicht

    Selten habe ich so ein schlechtes Buch gelesen. Der Klappentext und die Rezension darunter klangen vielversprechend, oder zumindest interessant. Man hat das Gefühl, dass sich die Autorin einige schlechte Krimis angeschaut hat und daraus einen Roman bastelte, der allerdings an allen Ecken und Kanten hinkt. Die teils zusammenhangslose Geschichte wird nur noch von der schlechten Recherchearbeit der Autorin übertroffen. Man sollte es tunlichst unterlassen über Dinge zu schreiben, von denen man keine Ahnung hat. 
    Die Geschichte ist völlig an den Haaren herbeigezogen, wirr und unspannend. Ständig wird alles Unwesentliche wiederholt. Scheinbar, um so die Seiten des Buches zu füllen.
    Die unzähligen Nebenhandlungen sind einfach nur langweilig, irritierend und unpassend.
    Ich habe auch noch nie einen Roman gelesen, in dem die Worte und Sätze teils wahllos zusammengewürfelt wirken. Adjektive und Adverben passen nicht zu den Substantiven. Sätze passen nicht auf vorhergehende Zeilen und widersprechen sogar.


    Nicht empfehlenswert!

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    GersBeas avatar
    GersBeavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Krimi – eine wichtige Rolle spielen Mediziner und „Therapeuten“ (Lebenshelfer)
    Personen in Nöten verschwinden in einer gemütlichen englischen Kleinstadt - unterhaltsam

    Lafferton ist eine gemütliche englische Kleinstadt. Das Leben hier verläuft gemächlich und übersichtlich: ein bisschen Diebstahl, das Übliche an Drogenkriminalität.

    Für Detective Sergeant Freya Graffham ist das Kriminaldezernat Lafferton ein Neustart nach einem verkorksten Privatleben in London.

    Innerhalb weniger Tage verschwinden mehrere Personen: Angela Randall, 53, engagierte Nachtwache in einem Pflegeheim; Iris Chater, 71, gerade verwitwet; Debbie Parker, Anfang 20, übergewichtig mit Akne, arbeitslos.

    Freya folgt ihrem Instinkt, sie vermutet, dass sich die Verschwundenen nicht einfach so „aus dem Staub“ gemacht haben.

    Alle Vermissten haben Probleme: Depression, Einsamkeit, mangelndes Selbstbewusstsein … und suchten Hilfe bei Medizinern, Therapeuten und auch bei Lebenshelfern, wie Heilern, Medien, Psychochirurgen.

    Zusammen mit dem jungen Detective Cobstable Nathan Coates folgt Freya beharrlich den Spuren der Verschwundenen - auch wenn ihr attraktiver Chef Simon Serrailer sie zunächst wenig unterstützt.

    „Ganz langsam kriecht das Böse in die heimeligen Gässchen“ [Klappentext].

    Rezension:

    Der Krimi wird chronologisch erzählt, unterbrochen vom „Tonband“, Aufzeichnungen des Täters ohne diesen jedoch zu verraten. Erst im letzten Fünftel des Buches war ich mir ziemlich sicher wer dahintersteckte.

    Die Charaktere und das Kleinstadt-Leben werden lebendig und lebensnah geschildert. Gefallen haben mir die Ausführungen zu Medizinern und den „Therapeuten,“ die die Vermissten aufsuchten. Die Beweggründe sich Hilfe abseits der klassischen Medizin zu suchen sowie die Reaktionen der Betroffenen auf diese Behandlungsmethoden werden glaubhaft beschrieben.

    Ich vergebe 4 Sterne, weil die Geschichte ab und zu unerwartete Wendungen nimmt – und zudem gut geschrieben ist.

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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Wieder einer meiner Lieblingsserien. Der Krimi spielt in England, verschiedene Leute werden in einer Kleinstadt umgebracht und die Polizei sucht nach Gemeinsamkeiten. Der Polizeichef Simon Serrailer ist ein absoluter Frauentyp, sieht sich selbst aber nicht so. In dem Buch wird auch viel Privatleben von der Familie rund um Simon erzählt. Die Eltern und die Schwester von Simon sind Ärzte, eine Schwester ist schwerstbehindert. Für mich ein toller Krimi - ein Wohlfühlkrimi - würde ich sagen, aber dennoch sehr spannend. Ein überraschendes Ende rundet die Sache ab !!!

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    Tanja Asmuss avatar
    Tanja Asmusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Kurze Inhaltsangabe:
    Meine Rezension bezieht sich auf die Weltbildausgabe. Auch erschien im Knaur-Verlag

    In der englischen Kleinstadt Lafferton verschwinden Menschen auf mysteriöser Weise. Freya Graffham ist neu bei der Polizei und macht eine Entdeckung. Sie bleibt zuerst an dem Fall heimlich mit Nathan dran doch bald hat dieser Fall oberste Priorität. Werden sie dem Menschen auf die Spur kommen, der dahinter versteckt sein mag?

    Meine Rezension:
    Dieses Buch habe ich einfach nur verschlungen so genial ist der Schreibstil. Nach und nach lernt man die Protagonisten durch die einzelnen Kapitel kennen. S.Hill versteht es mehrere Einzelgeschichten miteinander zu verweben um zum Schluss ein gewaltiges Zusammentreffen zu präsentieren. Das Buch beginnt mit einer Tonbandaufzeichnung was uns immer wieder im Buch begleiten wird. So hat der Leser die Chance, langsam mit zu raten wer der Täter wohl sein könnte. Aber erst spät im letzten viertel weiß man tatsächlich auch, wer es ist. Und da fängt es auch schon an warum ich von meinen 6 zu vergebenen Sternen nur 4 vergebe obwohl das Buch an sich absolut empfehlenswert ist.

    Für mein eigenes empfinden, wird der Schluss so schnell abgeschlossen das man einfach fragt warum ???? Man hätte dem ganzen noch locker 100 Seiten zugestehen können, um das Buch nicht ganz so ruckartig zu beenden. So kam das Gefühl auf das die Autorin gerne fertig werden möchte. Um hier nicht einen Spoiler zu setzen stelle ich hier einfach die Frage * War das was sie geschrieben hat ihr selber sehr unangenehm???*

    Ich kann das Ende für mich nicht akzeptieren, war völlig fassungslos und werde mir deswegen auch das zweite Band kaufen was im April 2007 erscheinen wird unter dem Titel: Des Abends eisige Stille.


    Durch das schnelle fertig schreiben von Frau Hill bleiben für mich viele viele Fragen die wichtig sind offen, und ich erhoffe mir das sie in dem zweiten Teil auch beantwortet werden

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    ***Chrissy***s avatar
    ***Chrissy***vor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    "Der Menschen dunkles Sehnen" ist ein sehr gut lesbarer Krimi/Thriller, in dem viele verschiedene Handlungsstränge verarbeitet sind, die sich zum Ende hin mehr und mehr zu einem Gesamtbild verflechten.
    Die Geschichte ist äusserst spannend und die Protagonistin Freya Graffham sehr sympathisch.
    Ich gebe allerdings Abzug für das ständige in-den-Plot-Integrieren von Wunderheilern und Medien, die mit dem Geschehen letztendlich doch nichts zu tun haben. Das war einfach zu viel des Guten.
    Ein Buch ohne Happy-End. Das traurige und überraschende Ende ist mir richtig nahe gegangen.

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    LxNRGs avatar
    LxNRGvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, deshalb volle Punktzahl.
    Dies ist eins von jenen Büchern, die sich Zeit lassen. Aber ohne zu Langweilen! Die einzelnen Charaktere werden sehr ausführlich beleuchtet. Zwischendurch erwischt man sich bei dem Gedanken, ob man einen Krimi, oder eine psychologisches Profil mehrerer Personen liest. Wer also nach gut 200 Seiten noch am Ball geblieben ist, für den gibt es ein rätselhaftes und unkonventionelles Finale.

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    AnniLeserattes avatar
    AnniLeserattevor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Den besten Krimi, den ich je gelesen habe!!! Nur zu empfehlen. Bis zur letzten Seite absolute Spannung!

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    widder36vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Gut und einfühlsam geschrieben. Man hat das Gefühl mit der Polizistin Freya Graffham alles selbst mitzuerleben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Menschen dunkles Sehnen" von Susan Hill

    Spannend, tolle Atmospähre. Und absolut überraschender, schockierender und trauriger Schluss. Musste wirklich schlucken!

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