Susan Hill Die Frau in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Die Frau in Schwarz“ von Susan Hill

Der junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist...

Wirklich überraschend positiv!

— Steffys-kleiner-Buecherexpress
Steffys-kleiner-Buecherexpress

nicht so gut wie erhofft, nachdem man aber schon den film gesehen hat....

— Chrissi92
Chrissi92

Super atmosphärisch!

— QueenDebby
QueenDebby

Fazit: Leider dauert es etwas bis eine entsprechende gruselige Spannung aufkommt, dann jedoch gestaltet der Roman sich äußerst fesselnd und das viel zu schnell kommende Ende ist wirklich absolut überzeugend.

— Bellexr
Bellexr

oh man, der inhalt und der trailer des filmes sieht richtig toll aus!

— Moonwishes
Moonwishes

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  • Die Frau in Schwarz

    Die Frau in Schwarz
    Aoibheann

    Aoibheann

    20. December 2015 um 20:00

    Ein kleines Büchlein, mit seinen knapp 200 Seiten, dass mich heute sehr gut unterhalten hat und mich fast meine Straßenbahnhaltestelle verpassen ließ. Auch wenn recht bald abzusehen ist, in welche Richtung die Geschichte geht, hat mir das Buch insgesamt gesehen gut gefallen. Susan Hill hat aus meiner Sicht eine tolle düstere Atmosphäre geschaffen, die der eigentlichen Handlung das Geheimnisvolle und Schaurige verleiht. Ich mag klassische Gruselgeschichten gerade weil sie nicht blutig sind und nicht dauernd diverse Körperteile durch die Gegend fliegen. Vielleicht habe ich eine etwas blühende Fantasie, jedenfalls empfand die Beschreibungen von Orten, Räumen und Empfindungen als sehr realistisch - entsprechend hat es mich auch das eine oder andere Mal geschauert.

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  • Spannungsfaktor - nur nicht hoch genug - 2,5 *

    Die Frau in Schwarz
    Chrissi92

    Chrissi92

    05. September 2015 um 20:30

    Bevor ich mit dem Buch angefangen habe, muss ich sagen, dass ich den FIlm dazu bereits ein paar Jahre vorher schon gesehen habe. Dieser war auch ordentlich spannend, sodass man sich ab und an mal unter der Decke verkrochen und bei Gelegenheit hervorgeblinzelt hat. Da dachte ich, das Buch wird durchaus spannend und detailreicher sein, so wie man es meist gewohnt ist bei einer Buchverfilmung. Irgendwie war das hier nicht der Fall...spannende Szenen sowie deren Bilder, die im Buch enthalten waren, fehlten in der Geschichte. Ab und an wurde es mal kurz unheimlich und man hatte die gespenstischen Bilder noch vor Augen, aber plötzlich war das Buch zu Ende und ich musste feststellen: Meine Güte haben die im Film Stoff dazugedichtet - nicht dass der schlecht gewesen wäre! Mal abgesehen von dem Film, war das Buch selbst einfach zu schnell zuende und man hatte das Gefühl, dass nicht wirklich etwas verändert oder gar aufgedeckt wurde.  Man hat lediglich an der Oberfläche gekratzt. Schade eigentlich, denn es hatte durchaus Potential. Vielleicht war ich voreingenommen durch den Film, aber das kann man nunmal nicht mehr ändern. Daher von mir noch 2,5 Sterne für diese Geschichte. Denn schön geschrieben war sie wirklich! Einfach ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man sich keinem dicken Schinken widmen will.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    22. October 2012 um 23:41

    Inhalt Arthur Kipps feiert mit seiner Frau und seinen Stiefkindern Weihnachten. Als alle behaglich ums Kaminfeuer sitzen, wollen sie eine Gruselgeschichte hören. Aber Arthur gefällt es gar nicht und blockt ab. Denn schließlich musste er einmal eine Schauergeschichte am eigenen Leib erfahren und hat dies, viele viele Jahre später, immer noch nicht verarbeitet. Doch irgendwann müssen seine Stiefkinder die Wahrheit erfahren, erfahren, warum er nur ihr Stiefvater ist was er damals alles schreckliches durchleben musste, als er mit 23 Jahren, als junger Mann, sich als Anwalt um das Erbe einer verstorbenen alten Frau kümmern musste, die alleine in einem sehr großen Anwesen lebte, das den Ortsansässigen nicht geheuer ist. Meine Meinung Dieses Buch war leider etwas schwach. Gekauft habe ich es mir vor einigen Monaten, da das Buch ja mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt wurde und Anfang des Jahres in die Kinos kam. Den Film habe ich zwar nicht gesehen (obwohl ich wirklich Lust dazu hatte), aber ich wusste ja, dass es sich hierbei um eine Gruselgeschichte handelt und da ich Gruselgeschichten gerne lese, musste das Buch einfach bei einer Amazonbestellung mit. Leider war dieses Buch einfach in keinster Weise gruselig, oder gar spannend. Es war wirklich langweilig und hat sich gezogen wie Kaugummi (verstanden? :D). Bei gerade mal 160 Seiten sollte man glauben, dass man relativ schnell mit dem Buch durch ist. Nun ja, ich habe ungefähr vier Tage gebraucht, oder fünf, einfach, weil es sehr schleppend zu lesen war. Es beginnt damit, dass Arthur Kipps als alter Mann mit seiner (zweiten) Familie Weihnachten feiert. Ich schätze mal, er lebt im Edwardianischem England. Es wird berichtet, wie er seine neue Frau kennen lernte, die selber schon einige Kinder aus ihrer ersten Ehe hatte und dass er sehr glücklich mit ihr wurde und sich ein schönes Haus gekauft hat. Die Stimmung am Weihnachtsabend kippt jedoch, als seine (nunmehr erwachsenen Stiefkinder) eine Gruselgeschichte hören wollen. Nachdem Arthur sich weigert eine zu erzählen und einen kleinen Nervenzusammenbruch erleidet, entschließt er sich, dass er nun endlich die Wahrheit erzählen muss. Und dann fängt die Geschichte an. Aber gleichzeitig fängt sie irgendwie gar nicht an, denn Arthur holt bei seiner Erzählung sehr weit aus und fängt damit an, als er erfährt, dass er sich um das Erbe und das Testament der Verstorbenen kümmern muss. Zudem wird die gesamte Kutsch- und Zugfahrt beschrieben, ebenso wie seine erste Nacht in einer kleinen Pension und das ganze Essen, was er da bekommt. So ist dann tatsächlich über die Hälfte des Buches rum und es noch nicht wirklich etwas passiert. Das einzige, was ansatzweise "gruselig" ist, ist die Tatsache, dass Arthur bei der Beerdigung der Verstorbenen eine kränklich wirkende Frau auffällt. Sein Begleiter scheint sie nicht zu sehen aber nachdem Arthur ihn auf die Frau anspricht, ist er zu Tode erschreckt und will den Friedhof so schnell wie möglich vergessen. Nebenbei fällt Arthur auf, dass die Kinder, denen er im Ort begegnet, sich teilweise sehr merkwürdig verhalten. Aber dennoch wird es danach nicht spannender. Man erfährt eine Menge über die Positionen einiger Dorfbewohner und über den großen Markttag, der am gleichen Tag der Beerdigung stattfindet, aber das war es am Anfang. Oder während der ersten 70 Seiten. Etwas, das aber schon relativ früh in der Geschichte auffällt ist die Tatsache, dass die Dorfbewohner alle sehr erleichtert über den Tod der alten Frau zu sein scheinen, keiner nimmt an der Beerdigung teil, nur Arthur, sein Begleiter und die seltsame kranke Frau. Angeblich soll nach jedem Erscheinen der kranken, schwarz gekleideten Frau ein Kind sterben. Nach und nach erfährt Arthur anhand von einigen Recherchen, dass es sich bei dieser Frau wohl um die Schwester von der Verstorbenen handelt und er deckt nebenbei ein trauriges und erschreckendes Familiendrama auf, das ihn Jahre später, nachdem er den Ort schon längst verlassen und geheiratet und ein Kind bekommen hat, wieder einholen soll. Aber wirklich gruselig ist auch da nichts. Klar, das Familiendrama ist sicherlich wirklich erschütternd und das Ende des Buches sowieso, aber dennoch hatte ich mir etwas mehr Gänsehaut beim Lesen gewünscht. Erschwerend kam hinzu, dass das Englisch sehr schwer war, selbst für meine Verhältnisse (und ich lese viel und oft auf Englisch). Obwohl das Buch aus den 1980er Jahren ist, ist der Schreibstil doch ganz der Zeit angepasst in der die Handlung stattfindet. Daher ist die Sprache sehr gedehnt und sorgte nebenbei noch dafür, dass ich länger für die 160 Seiten brauchte - neben der doch recht langweiligen Story bzw. dem sehr langwierigen Einstieg. Fazit Abschließend kann ich nur sagen, dass mich das Buch doch einigermaßen enttäuscht hat, da ich eine spannende Gruselgeschichte erwartete, bei denen mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft. Leider fand ich die Geschichte ein wenig langweilig und der Schreibstil, auch wenn er perfekt zur Geschichte passte, erschwerte mir das Lesen ungemein. Was mir dann doch recht gut gefallen hat war dann der Teil, in dem Arthur mehr über die Vergangenheit der Frau in Schwarz erfährt, das war wirklich interessant. Dennoch war es in meinen Augen einfach zu wenig, um mich zu begeistern. Daher vergebe ich schließlich nur 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    HeatherChii

    HeatherChii

    05. October 2012 um 15:45

    Inhalt: Der junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist... Meinung: In meinen Augen ist es wesentlich schwerer eine Geschichte die ängstigen und einem das Fürchten lehren soll, in ein Buch zu verpacken und den Leser wirklich so niederzubrechen, wie es Filme schaffen – natürlich gibt es Ausnahmen, bei denen es einem beim Lesen eiskalt den Rücken herunter läuft – aber um auf den Punkt zu kommen: Die Frau in Schwarz gehört nicht wirklich dazu. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut, wenn auch bisweilen ein wenig anstrengend zu lesen, doch schafft er es, dem Leser ein gewisses Gefühl zu vermitteln, wobei das Problem hier, wie bereits erwähnt, nicht dieses Urgefühl der Angst ist, wie ich es mir erhofft hatte. Die Handlung kommt langsam voran und plätschert dann mehr vor sich hin, als das sie wirklich voranschreitet und doch hat man manchmal das Gefühl, dass es ein wenig zu schnell geht, was vielleicht daran liegen mag, das diese 'Gruselmomente' recht schnell wieder niedergebrochen werden, anstatt länger, bzw. dauerhaft vorhanden zu sein. Die Figuren, so kommt es mir vor, weisen nur wenig Tiefe auf. Auch wenn man das ganze Buch über Arthur Kipp's mitverfolgt, gelingt es einem nur schwer richtig Zugang zu ihm zu bekommen. Er wirkt nicht richtig ausgefeilt, im Laufe der Geschichte erfährt man einfach zu wenig über seinen Charakter an sich. Trotzdem ist das Buch auch nicht allzu schlecht. Es gibt ein paar Stellen, die schockieren können, insbesondere, wenn man hier Augenmerk auf das Ende des Buches legt. Außerdem war es mit seinen knapp 190 Seiten ein so dünnes Buch, dass man es relativ schnell durchbekommt. Und natürlich sagt man immer, man solle ein Buch nie mit dessen Verfilmung vergleichen, aber es mag auch Situationen geben, in denen man sagen kann, dass die Verfilmung schon einen Deut besser als seine broschierte Vorlage ist. Genau das ist, so wie ich finde, bei 'Die Frau in Schwarz' der Fall.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    Seitenakrobatin

    Seitenakrobatin

    Zum Inhalt (Klappentext): Eine gottverdammte Gegend, ein dunkles Gemäuer. Die Beerdigung einer wohlhabenden Dame. Das Wimmern eines unsicheren Kindes. Eine mysteriöse Frau in Schwarz. Und ein junger Anwalt, der einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur kommt. . . Meine Meinung zum Buch: Ich bin von >Die Frau in Schwarz< nicht sonderlich begeistert. Es fängt ruhig an und zieht sich durch das ganze Buch. Es hat überhaupt nichts gruseliges an sich. Ab und zu hat “Die Frau in Schwarz“ einen kurzen Auftritt erhaschen können, was, aus irgendwelchen Gründen dabei bleibt - ein Kurzauftritt. Das komplette Buch dreht sich um eine Person und das ist - Arthur Kipps. Es wäre nicht tragisch wenn der Leser/die Leserin mehr über ihn erfahren würde, mehr Tiefe dargeboten bekommt. Soweit kommt es dann jedoch nicht. Seine Aufgaben hingegen bekam mehr Beachtung, als denen gut tat. Ich wollte nicht das ganze Buch über lesen dass er in Unterlagen der verstorbenen Frau wühlte, deren Besitz das Eel Marsch House war und trotzdem wurde ich damit gequält. Sicher, er traf so auf “Die Frau in Schwarz“ die ihr Unwesen auch weit über ihren Tod hinaus trieb. Und doch, sollte Geräuschkulisse einer Kutsche und das Unglück das mit ihr verbunden war, eins der schlimmsten Geschehnisse sein dass das Buch zu bieten hatte. Selbstverständlich hat die Autorin noch ein Ass im Ärmel und gestaltet das letzte Kapitel für meinen Geschmack sehr gut (so wie das ganze Buch hätte sein sollen). Und leider ist dieses Kapitel das Beste was sie zustande brachte. Ein Pluspunkt war, die Atmosphäre. Sehr düster und geheimnisvoll, allein durch die Lage des Hauses und der Stadt, die Treffpunkte der Schauergeschichte waren. Diese Kleinigkeiten haben mich weiterlesen lassen, auch wenn ich früh aufgegeben habe zu hoffen, dass das Buch etwas für mich ist. Mein Fazit: Viel Wind um nichts. Und für mich eine ermüdende Lektüre.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    Granuaile

    Granuaile

    21. July 2012 um 18:02

    Geistererscheinungen in der Marsch Der Anwalt Arthur Kipps fährt zum Anwesen der Verstorbenen Mrs. Darblow um die Dokumente zu ordnen. In dem einsam gelegenen Haus muss er bald feststellen das er nicht alleine ist, obwohl keine lebende Seele zugegen ist. Mir hat das dünne Büchlein mit gerade einmal 190 Seiten außerordentlich gut gefallen. Der Schreibstil ist ein wenig altmodisch aber dass passet sehr gut zu der Geschichte. Angesiedelt ist sie in einer Marschlandschaft die so sagenhaft schön beschrieben wird dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Zu Anfang freut Arthur sich noch auf ein Paar geruhsame Tage im einsam gelegenen Aalmarschhaus das nur bei Ebbe über eine Landbrücke erreicht werden kann. Aber dann geschehen seltsame Dinge und Arthur gerät immer mehr in Gefahr. Denn der bösartige Geist der Schwarzen Frau forder immer seine Opfer ein. Das Buch wird immer düsterer von Seite zu Seite und ich habe wirklich nicht damit gerechnet das die Geschichte am Meer spielen könnte, aber umso besser wird es. Die Autorin beschreibt die Landschaft wirklich gut und ich konnte fast das Salzwasser riechen. Hat mich sehr an die Marschlandschaft von Nordfriesland erinnert nur das es in England spielt und noch einsamer war. Diese unendliche Weite liebe ich einfach. Ein schnell zu lesendes und spanneneds Buch.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    05. June 2012 um 10:24

    Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll. Ich habe das das englische Original gelesen, und obwohl ich sonst nie Probleme mit der englischen Sprache habe, ist mir dieses Buch schwer gefallen. Die Schreibweise war überhaupt nicht flüssig, sondern hatte viele Schachtelsätzen, mit denen ich mich nicht anfreunden konnte, obwohl es nach einiger Zeit des Einlesens, etwas besser geworden ist. . Außerdem war es besonders am Anfang so, dass viel aus der Vergangenheit erzählt wurde, also Dinge die diesen Arthur Kipps schon passiert sind und er rückblickend schildert. Davon war ich noch nie ein Fan und das mochte ich auch hier nicht. Zum Glück änderte sich das aber im Verlauf der Geschichte und es wird dadurch auch besser. . Teile der Handlung waren wirklich nicht schlecht und zeitweise habe ich mich auch gegruselt und war hin und wieder einige Seiten gespannt dabei und wollte wissen was als nächstes passiert. Aber des Öfteren war es nur ein Lesen, um das Buch zu beenden. Ich merke daran, dass mir ein Buch nicht so gefällt, wenn ich öfters auf die Seitenanzahl blicke und mir ausrechne, wie viele ich noch lesen muss. Wenn ich einmal so anfange, dann ist das nicht gut – und hier war das leider zum größten Teil der Fall. . Außerdem wurde der Aufbau des Spannungsbogen, wenn es gruselig wurde, viel zu sehr betont und dann flachte es einfach, ohne dass etwas ‚Richtiges‘ passierte, wieder ab… die gespenstische Situation ging vorbei und das war’s dann. sehr komisch . Auch das Ende war für mich – das einzig schockierende- den der Rest mit dem Kind und die ungefähren Familienverhältnisse, konnte man sich relativ früh selber zusammen reimen. Aber dass es wirklich so ausgeht – okay, war auch nicht sonderlich überraschend – aber was hart daran war, ist, dass es so schlagartig kam und danach einfach aus war. Es passierte etwas und dann war das Buch einfach zu Ende, ohne irgendeinen Schlusssatz oder –kapitel und das fand ich etwas plump. Noch dazu hat es sich für mich oft gezogen und daher nur die zwei Punkte. http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/06/04/snapshot-die-frau-in-schwarz/

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    12. March 2012 um 21:42

    Arthur Kipps, ein aufstrebender Anwalr, wird von seiner Kanzlei in eine entlegene gegend geschickt, um den Nachlass einer alten Frau zu ordnen. Dort angekommen stellt Arthur fest, dass ihr Haus in einer berlassenen Moorgegend liegt und etwas Unheimliches von ihm ausgeht. Dass er ständig eine mysteriöse Frau in Schwarz sieht, die scheinbar keinem anderen auffällt, und sich etliche Geheimnisse um das Haus, die verstorbene Eigentümerin und im Grunde um die ganze Gegend ranken, trägt auch nicht gerade dazu bei, dass sich Kipps in dieser Provinz wohl fühlt. Bei den Dorfbewohnern stößt er schnell auf eine Wand des Schweigens und muss somit alleine herausfinden, was dort vor sich geht. Der englische Roman wurde im Original bereits 1983 veröffentlicht und war zehn Jahre später zum ersten Mal auf Deutsch erhältlich. Da der Roman in 2011 mit Daniel Radcliffe als Arthur Kipps erneut verfilmt wurde, ist das Buch 2012 als Roman zum Film erscheinen und beinhaltet neben der Geschichte noch acht Seiten mit Filmfotos. "Aber was ich nicht mehr ertragen könnte, war die Atmosphäre des Bösen, die von ihr ausging - dieser unendliche Hass und die Feindseligkeit, aber auch diese schreckliche Trauer und Seelenqual -, denn die schien in meine eigene Seele einzudringen und Besitz von mir zu ergreifen." (Seite 170) Wer sich für dieses Buch interessiert, der sollte sich bewusst sein, dass es ursprünglich aus 1983 stammt und somit nicht zwangsläufig mit aktueller Schauerliteratur verglichen werden kann. Auf den ersten Blick mag es evtl. etwas Altmodisch und harmlos erscheinen, aber genau dadurch grenzt es sich von aktueller Literatur in diesem Bereich ab. Susann Hill hat einen ganz ruhigen Schreibstil, der sich auch in spannenderen Situationen nicht überschlägt. Ganz langsam und kontinuierlich erschafft sie eine düstere Atmosphäre und ein passendes Setting dazu (Moorlandschaft, Nebel, mysteriöse Gestalten und Stimmen, ...), während Arthur Kipps durch Rückblenden von den Geschehnissen berichtet. Der Roman besticht einzig durch diese Atmosphäre, da die Charaktere nicht groß ausgearbeitet wurden und keine actionreiche Handlung vorhanden ist. Während einige Leser dieses eventuell als langweilig empfinden, können sich andere dieser Stimmung hingeben und Hills Beschreibungen auf sich wirken lassen. Mir hat es jedenfalls gefallen mal wieder einen Roman zu lesen, der nicht durch blanken Horror überzeugen will, sondern durch die Atmosphäre im Buch und seine Wirkung auf den Leser. Fazit: Fast 30 Jahre alte englische Schauerliteratur kann einen immer noch in seinen Bann ziehen. Taschenbuch: 216 Seiten Verlag: Knaur TB (1. März 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426502208 ISBN-13: 978-3426502204 Originaltitel: The Woman in Black

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    BlueNa

    BlueNa

    04. March 2012 um 12:34

    Schaurig schön . Der junge Anwalt Arthur Kipps wird von seinem Chef von London aus in eine kleine Ortschaft auf dem Land geschickt, um die Nachlassangelegenheiten einer verstorbenen, etwas merkwürdigen Klientin zu regeln. Schon von Beginn an schlägt Arthur Kipps von den Einwohnern Crythin Giffords nur eisiges Schweigen und entsetze Gesichter entgegen, sobald er die Klientin Mrs. Drablow oder ihren Besitz Eel Marsh House auch nur erwähnt. Bei ihrer Beerdigung sieht er sie dann zum ersten Mal: Die Frau in Schwarz und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, denn das Grauen, was nun folgt, hätte sich der junge Anwalt in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt! . Das dünne, kleine Büchlein hat es wirklich in sich! Hier erhält man eine englische Schauergeschichte par excellence und der wohlige Grusel kriecht einem beim Lesen in die Glieder. Das, was Arthur Kipps hier in Eel Marsh House erlebt würde ich nicht mal meinem ärgsten Feind wünschen. Mehr kann und mag ich über die Geschichte auch gar nicht erzählen, denn lest selbst, das ist das einzige, was ich euch raten kann! . Der Schreibstil der englischen Autorin mutet im ersten Augenblick ein wenig altbacken an, aber schnell merkt man, dass er genau richtig gewählt wurde und wunderbar in die Umgebung passt, in der die Story angesiedelt ist. Arthur Kipps bringt seine Erlebnisse aus jungen Jahren im gestanden Alter zu Papier und da diese wohl zu Beginn des 20. Jahrhunderts angesiedelt sind, so genau erfährt man das nicht, fühlt man sich durch die etwas gehobene Ausdrucksweise gleich in dieses Zeitalter hineinversetzt. Er ist der Ich-Erzähler und somit hat man an seinen Empfindungen einen großen Anteil. Susan Hill schafft es außerdem, eine düstere und schaurige Atmosphäre aufzubauen und Spannung zu schüren, ab dem Zeitpunkt, zu dem die eigentliche Geschichte beginnt. . Der Protagonist Arthur Kipps, dessen Name im Laufe der Geschichte nur sehr selten erwähnt wird, ist ein junger aufstrebender Anwalt mit einer hübschen Verlobten namens Stella, der gerade etwas mehr Verantwortung von seinem Brötchengeber übertragen bekommt. Er ist sehr selbstbewusst, den Dorfbewohnern gegenüber fast überheblich, wie es viele Londoner zu jener Zeit sind. Er ist aber auch mutig, da er sich den Dingen stellt, die in der Marsch lauern. Der einzige Verbündete, den er vor Ort hat, ist Mr. Daily, über den man aber nicht allzu viel erfährt, außer, dass er Großgrundbesitzer in dieser Gegend ist und Arthur gegenüber wohlgesinnt. Alle anderen Personen sind nur Nebenfiguren und dementsprechend kurz erwähnt. . Für das Cover wurde ein Filmmotiv gewählt, da die mir vorliegende Ausgabe, die Ausgabe zum bald anlaufenden Kinofilm, mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle, ist. Es transportiert aber wunderbar die düstere und schaurige Atmosphäre des Romans. . Im Großen und Ganzen wurde ich von dieser kurzen und knackigen Schauergeschichte bestens unterhalten und ich bin froh, endlich ein Werk auf der Feder der englischen Schauer-Queen Susan Hill gelesen zu haben!

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz
    Bellexr

    Bellexr

    28. February 2012 um 19:28

    Das Geheimnis der Frau in Schwarz . Um das Erbe einer Mandantin zu regeln, reist der junge Anwalt Arthur Kipps in den Norden Englands. In Crythin Grifford angekommen, ein verschlafenes Küstendorf, nimmt er tags darauf an der Beerdigung von Mrs. Dablow teil und sieht auf dem Friedhof eine in schwarz gekleidete Frau. Ihr Verhalten kommt Arthur merkwürdig vor, doch auf Nachfragen bei den Dorfbewohnern erfährt er nur beharrliches Schweigen. Obwohl ihm die Dorfbewohner davor abraten zum Haus seiner Mandantin mitten im Moor zu fahren, lässt sich Arthur hiervon nicht beirren. Doch kaum im Eel Marsh House angekommen, sieht er nicht nur die geheimnisvolle schwarze Frau wieder, sondern er hört auch rätselhafte Stimmen. Bald ahnt er, dass in Eel Marsh House etwas Schreckliches in der Vergangenheit geschehen sein muss. . Susan Hill lässt sich trotzt der geringen Dicke des Buches relativ viel Zeit, um einen ihren Protagonisten Arthur Kipps näher vorzustellen, sowie langsam eine beklemmende, rätselhafte Stimmung aufzubauen. Ihr Roman spielt im November, vermutlich irgendwann Anfang des 20. Jahrhunderts und durch die Nähe der Küste herrscht somit in dem kleinen Dorf recht häufig dichter Nebel. Das Haus von Mrs. Dablow liegt einsam und verlassen mitten in den Marschen, ist nur bei Ebbe über einen Damm erreichbar und steht auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters. Durch ihren ruhigen, einnehmenden Schreibstil gelingt es Susan Hill gut, mit der Zeit eine entsprechende beklemmende, düstere und rätselhafte Atmosphäre aufzubauen. . Allerdings wünscht man sich schon bald, dass die Autorin ihren Protagonisten Arthur Kipps etwas weniger detailliert erzählen und dieser weniger auf seine Gefühlswelt als mehr auf das Rätsel der schwarzen Frau eingehen würde. Auch wenn man doch recht bald erahnen kann, um wen es sich bei ihr handelt. Schnell ist einem als Leser ersichtlich, dass die Dorfbewohner die Identität der schwarzen Frau kennen und genau wissen, welches Schicksal sie ereilt hat. Doch diese weigern sich hartnäckig hierüber mit dem jungen Anwalt zu reden. Sie raten ihm sogar ab, alleine die Nächte in Eel Marsh House zu verbringen, akzeptieren dennoch seine Entscheidung und unterstützen ihn auf freundliche, zuvorkommende Art. . Arthur Kipps geht seinen Auftrag anfangs ziemlich unbeschwert, ja fast schon etwas jugendlich ungestüm an und so lässt er sich auch nicht von den rätselhaften Andeutungen der Dorfbewohner beirren. Pflichtbewusst und durchaus auch ziemlich mutig versucht er, seinen Auftrag zu erfüllen. Doch schon bald muss der junge Anwalt sich eingestehen, dass er an seine Grenzen stößt, er hier etwas Übersinnlichem ausgesetzt ist, dass er nicht einschätzen kann und dennoch lässt ihn das Schicksal der schwarzen Frau nicht zur Ruhe kommen. . Fazit: Leider dauert es etwas bis eine entsprechende gruselige Spannung aufkommt, dann jedoch gestaltet der Roman sich äußerst fesselnd und das viel zu schnell kommende Ende ist wirklich absolut überzeugend.

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