Susan Hill Die Frau in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Die Frau in Schwarz“ von Susan Hill

#21 Susan Hill werde ich mir merken.. Ich hoffe dann gruselt es mich :/

— SeattleRakete

Das Buch ist so dünn und ich hab mich durch gerungen es fertig zu lesen. Trotz Hinweis; Buch zum Film: stimmt sehr vieles nicht überein.

— Ayumaus

Weicht zwar vom Film ab, ist aber dennoch spannend

— koala85

Irgendwas hat mir gefehlt ... Leider habe ich auch den Film vorher gesehen.

— Chrissi92

Warum sagt eigentlich alle Welt, hier handele es sich um einen "Klassiker"? Das englische Original erschien doch erst in den 80er Jahren! Verschwiegen wird dem deutschen Publikum vielmehr, dass sich die Autorin Susan Hill von einem Klassiker hat inspirieren (!!) lassen, nämlich von Wilkie Collins' "Frau in Weiß"...!

— rumble-bee

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    Die Frau in Schwarz

    Monika_Grasl

    31. January 2017 um 19:29

    Die Frau in Schwarz werden viele Aufgrund des Filmes kennen. Die Handlung ist kurzweilig und bietet ein konstantes Schaudergefühl. Dennoch fehlt es den Figuren an manchen Stellen ein wenig an Tiefe. Da hätte man mehr rausholen können. Auch bei der Story an sich hätte es hier nicht geschadet noch etwas ins Detail zu gehen. Nichts destotrotz merkt man dem Buch an, dass es in den Horror-Bereich abrutscht und davon darf es ruhig mehr geben. Zudem ist der Schreibstil angenehm zu lesen und ermöglicht es einem gemeinsam mit den Figuren durch die Szenerie zu wandern  - auch ohne den Film zu kennen.   Fazit: Ein solides Werk, das man jedoch an so mancher Stelle hätte ausbauen können.

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  • Susan Hill, werde ich mir merken

    Die Frau in Schwarz

    SeattleRakete

    18. May 2016 um 22:08

    Rezension Susan Hill - Die Frau in SchwarzIch kannte den Film eher, als ich überhaupt etwas von einem Buch wusste.. (Aber ich glaube, das Buch welches ich gelesen habe, kam erst nach dem Film :P)Der Schreibstil ist gut und flüssig und liest sich sehr schön. Leider fand ich es kein bisschen schaurig. Aber gerne weiterzuempfehlen.Das letzte Kapitel nahm mich sehr mit :/Susan Hill werde ich mir merken :)

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  • Buch zum Film?

    Die Frau in Schwarz

    koala85

    11. October 2015 um 09:02

    Ich muss sagen es weicht zwar wie sehr viele Bücher vom Film ab aber dennoch ist es sehr spannend geschrieben.  Es ist fast wie eine neue Geschichte.  Der aufstrebende Anwalt der sich um den Nachlass einer alten Dame kümmern muss die allein für sich gelebt hat. Keiner im Dorf redet über sie da sie angst vor ihr haben. Doch warum? Und das warum lernt der junge Anwalt am eigenen Körper zu spüren.  Sehr spannend geschrieben wer was leichtes lesrn möchte.  Ich vergebe 4 von 5 sternen

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  • Gruselgeschichte

    Die Frau in Schwarz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kurzbeschreibung Der junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist... Ein englischer Roman mit einem typisch, naiven Hauptakteur in einer wunderbaren Schauergeschichte. Es handelt sich nicht um einen Horrorroman sondern eine wunderbare  Gruselgeschichte. Der Schreibstil der Autorin könnte faszinierender und spannender nicht sein. Leider hab ich den Kinofilm nicht gesehen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2014 um 19:52
  • Hinreißende Gothicnovel

    Die Frau in Schwarz

    Tialda

    29. August 2013 um 21:02

    Als ich “Die Frau in schwarz” im Kino gesehen hatte, wusste ich überhaupt nicht, dass es sich dabei um einen Klassiker der Schauerliteratur handelt. Nachdem sich dann der Film sofort zu einem meiner Lieblingsfilme entwickelte, war ich ganz begierig darauf Susan Hills Werk zu lesen. Wie bei den meisten Buchverfilmungen gilt auch hier: Man sollte nicht zwischen literarischem Werk und Leinwand vergleichen. Ein Buch eins zu eins in einem Film umzusetzen funktioniert nur selten und so fiel mir gleich zu Anfang auf, dass z.B. diese Szene in der die drei kleinen Mädchen aus dem Fenster springen, im Buch nicht vorkommt. Und hier liegt auch das einzige Manko dieses Buches: Die Auszeichnung “Der Roman zum Film” ist überflüssig, da es sich nicht um die Filmstory handelt. Die Bilder mit Szenen aus der Verfilmung mit Daniel Radcliff sind gut, aber sie passen einfach nicht zur Story. Aber jetzt genug gemeckert. Denn Susan Hills “Die Frau in schwarz” ist eine richtig tolle Gruselgeschichte die auf eine vornehm englische Art geschrieben wurde. Erzählt wird aus der Sicht des Protagonisten Arthur Gibbs – ein melancholischer Anwalt, der die Kanzlei bei der Beerdigung einer Mandantin vertreten und außerdem noch in deren Haus, welches den klangvollen Namen Eel Marsh House trägt, nach Unterlagen suchen soll. Dazu muss er London verlassen und es geht in einen kleinen Ort, der in einer Moorlandschaft liegt, wobei das besagte Haus nur zu erreichen ist, wenn im Meer die Ebbe einsetzt – schon allein diese Tatsache hat mich völlig fasziniert. Von da an setzt eine wohlige Gruselatmosphäre ein, denn dort angekommen hört Gibbs seltsame Geräusche und sieht immer wieder eine Frau in schwarzen Kleidern – und soviel sei verraten: Er und der Leser kommen bald hinter die tragisch-schauerliche Geschichte, die hinter den Erscheinungen steckt. Leser mit der Vorliebe für unheimliche Geschichten, die das Buch vom Film zu trennen wissen, werden also absolut auf ihre Kosten kommen. Fazit: Eine absolut hinreißende Gothicnovel. Perfekter könnte das Buch nur noch dann sein, wenn nicht fälschlicherweise behauptet würde, es wäre der Roman zum Film.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Kartoffelschaf

    05. January 2013 um 16:14

    Zur Inhaltsangabe: Der englische Schauer-Klassiker jetzt im Kino mit Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe. Der Anwalt Arthur Kipps soll mitten im Moor den Nachlass einer verstorbenen Frau regeln. Dort stößt er auf uralte Geheimnisse. Und er begegnet immer wieder einer Frau in Schwarz. Was geht hier vor sich? - Ja, ein recht dünnes Buch, welches sich wirklich schnell weglesen lässt. Zum Teil durchaus spannende Passagen, jedoch wirklich knapp gehalten und ziemlich schmucklos dargestellt. Der Protagonist wird hinlänglich beschrieben, seine Gefühle und Empfindungen immer wieder überdeutlich hervorgehoben. Generell ist der Schreibstil recht einfach, Szenen werden jedoch gut beschrieben. Die Düsterniss kommt sehr gut rüber, es waren einige Momente vorhanden, in denen es mir im Nacken kribbelte, was vielleicht auch daran lag, dass ich dieses Buch abends gelesen habe Die Geschichte an sich jedoch ist vorhersehbar, nichts neues und daher auch meines Erachtens sicher nichts besonderes. Ein Buch das man liest aber auch schnell wieder vergisst. 3 Sterne

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    ConnyS77

    08. November 2012 um 19:33

    Gestern habe ich das Buch "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill zu Ende gelesen. Es ist das Buch zum gleichnamigen Film. Und obwohl das Buch "nur" 205 Seiten hat, fand ich es sehr anschaulich beschrieben. Alles war gut auf den Punkt gekommen. Und dadurch, dass das Buch nur an die 200 Seiten hat, wurde es an keiner Stelle zu langatmig. Stellenweise bekam ich sogar eine Gänsehaut. Das Buch lies sich gut weg lesen. Wer Bücher zum Film mag, wird dieses sicher auch mögen.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Tami

    08. November 2012 um 18:35

    Mein Lieblingszitat But what was ‘real’? At that moment I began to doubt my own reality. p.154 Genre Dieses Buch ist erstaunlicherweise das erste, das ich gelesen habe, dass ich in das Genre der Geistergeschichte einordnen würde. Was war weder ein Thriller (wie ich zuerst dachte) aber auch keine Horror Geschichte (wie ich etwas später dachte). Handlungszusammenfassung Der Anwalt Arthur Kipps wird aufs Land geschickt um sich um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu kümmern. In dieser gottverlassenen Gegend sind die Leute auf der Hut vor dem Haus in das sich Arthur Kipps begeben muss. Mitten im Moor, abgeschnitten von anderen Menschen muss er sich den Geistern verstrobener stellen. Hauptcharaktere Man lernt arthur Kipps in zwei verschiedenen Zeiten kennen. Als alter Mann mit Großenkeln, der sich nicht anderes wünscht als ein ruhiges Leben auf seinem ländlichen Anwesen. Aber auch als ein junger Anwalt, bestrebt sich in seiner Anstellung hochzuarbeiten, verlobt mit Stella und wohnhat in einem klienen Appartment in der Mitte von London. Meine Meinung Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich hatte vorher nie eine Geistergeschichte gelsen, aber ich bin positiv überrascht. Obwohl nicht wirklich viel passiert, und die Handlung nicht besonders raffiniert ist, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat einen wunderbar beschreibenden Schreibstil. Es klingt fast melodisch in deinem Kopf nach, ohne langweilig zu wirken. Was aber noch viel wichtiger ist, ist dass die Autorin es schafft die Atmosphere so zu beeinflussen wie sie es möchte. In einem Moment schreibt sie noch über die wunderschöne Landschaft und man wünschte man wäre dort, und im nächsten Moment bekommt man eine Gänsehaut, die Szenerie wirkt bedrohlich und man möchte (genauso wie der Hauptcharakter) am liebsten weglaufen. Ich habe sehr großen Respekt für die Autorin und ihre Geschicklichkeit mit Worten. Fazit Ein wunderbares Buch mit atemberaubender Atmosphere. Der einzige Aspekt der vielleicht verbessert werden könnte, ist die etwas ereignislose Handlung.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    J-A-Y

    28. September 2012 um 23:24

    Eins vorneweg: Den Film habe ich bisher noch nicht gesehen. Das Buch zu kaufen war eine spontane Entscheidung, eigentlich möchte ich den Film schon seit längerer Zeit kaufen. Das Buch lässt sich ganz gut lesen, die Geschichte ist auch interessant. Sie hätte allerdings etwas länger sein können; im Buch sind kaum ein paar Tage vergangen, und so wie der Hauptcharakter am Anfang der Geschichte erzählt, wirkt es so, als hätte die Frau in Schwarz ihn wesentlich länger verfolgt, als es dann am Ende tatsächlich war... Außerdem hätte die Geschichte etwas gruseliger sein können, ich fand das Ganze nun nicht besonders angsteinflößend... Dennoch kann man das Buch gut und gerne empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2012 um 19:55

    Ein Buch welches man keinesfalls mit dem Film vergleichen darf.
    Die Geschichte wird hier viel einfacher dargestellt, viele Zusammenhänge im Dorf mit der schwarzen Frau fehlen oder sind im Buch weniger gewichtig dargestellt.
    Vergisst man den Film, ist auch das Buch sehr gruselig und von einer düsteren Atmosphäre beherrscht. Der Schluss, anders als im Film, garantiert Gänsehaut.

  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Mitnichten

    01. July 2012 um 13:24

    Ich bin eben mit diesem Buch fertig geworden, hatte es nach 3 Stunden durch. Mir persönlich hat die Geschichte von Arthur Kipps und seinem Erlebnis mit der Frau in Schwarz sehr gut gefallen. Es ist Geschmackssache und vielleicht eher etwas für Leute die sich gerne in die alt-englische Zeit versetzen lassen. "Die Frau in Schwarz" war jedenfalls mein erstes Buch dieses Genre, daher weiß ich nicht, wie ich es in ein oder zwei Jahren sehen werde. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es kein Fehler war, diesen Klassiker spontan für zwischendurch in die Hand zu nehmen. :)

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Draco_Tenebris

    03. June 2012 um 13:54

    Die Geschichte der „Frau in schwarz“ wird von dem jungen Anwalt Arthur Kipps erzählt. Diese ist nämlich die Auslöserin für viele tragische Ereignisse im Leben Arthurs, und das beginnt, als er damit beauftragt wird, den Nachlass der verstorbenen Miss Drablow zu regeln. Dazu muss er sich in ihr Haus begeben, namentlich Eel Marsh House, welches leer steht und nicht nur durch seine Verlassenheit und Einsamkeit in der englischen Natur für Unbehagen sorgt. Schon bald erkennt Arthur, das es in diesem Haus und in der näheren Umgebung nicht mit rechten Dingen zugeht und er ahnt, das bald Schlimmes passieren wird… „Die Frau in schwarz“ von Susan Hill hält sich mit dem Aufbau des Spannungsbogens allerdings oft in Grenzen, doch das fand ich in Ordnung, damit es nicht „zu viel“ wird. Es war genau richtig, obwohl ich mir wiederum gerne mehr gruselige Ereignisse oder actionreiche Szenen gewünscht hätte. Der Hauptcharakter des Buches, Arthur Kipps, war mir sehr sympathisch und ich hatte beim Lesen immerzu Daniel Radcliffe im Kopf. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Umgebung, die immer sehr detailreich beschrieben wurde – was viel zur Unterstützung beitrug, wenn man sich die Ereignisse in freier Natur vorgestellt hat. Ansonsten war es eigentlich sehr nett und flüssig zu lesen. Es hätte noch ein wenig länger sein können, da die Geschichte nur 202 Seiten beträgt, aber ich bin dennoch begeistert gewesen. Nun freue ich mich auf den Film mit Daniel Radcliffe, ich bin gespannt wie der Roman umgesetzt wurde. Auf alle Fälle ein interessantes Buch, nicht so wie andere Bestseller, aber für zwischendurch abwechslungsreich und manchmal aufregend. Ich empfehle es für alle Leser, die es lieben sich in alt-englische Zeiten zu versetzen und Gruselgeschichten mit geheimnisvollen Figuren und tragischen Geschichten bevorzugen!

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. April 2012 um 22:42

    Arthur Kipps, ein junger aufstrebender Anwalt, erhält von seinem Chef den Auftrag, an einer Beerdigung einer ihrer Klientinnen teilzunehmen. Im Anschluss möchte er sich so viel Zeit nehmen, dass er noch in ihr Haus geht, um dort nach wichtigen Papieren Ausschau zu halten. Arthur hält das für keine allzu schwierige Angelegenheit und macht sich auf den Weg dorthin. Schon bei der Beerdigung sieht er eine ausgemergelte Frau ganz in schwarz gekleidet, die nur er sieht. Auch eine Gruppe von Kindern sieht er, aber nur er. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, denn niemand traut sich zu dem Haus, findet er jemanden, der ihn hinbringt. Das Haus liegt in einer Marschgegend und ist nur über einen Damm zu erreichen, wenn Ebbe ist. Arthur sieht sich gezwungen, dort auch die Nacht zu verbringen. Es geschehen eigenartige Dinge, er hört Stimmen und Kinderschreie, aber was hat das alles mit der Frau in schwarz zu tun? ... Die Geschichte um die Frau in schwarz wird von Arthur Kipps als Erinnerung niedergeschrieben. Animiert wurde er durch die Kinder seiner Frau, die Weihnachten Gruselgeschichten erzählen wollten, Arthur sich aber weigerte, eine zu erzählen. Susan Hill ist es gelungen, dass ich mir sehr gut vorstellen konnte, wie er in Gedanken diese Geschichte aufschreibt, bedächtig und seine Ängste wiederspiegelnd. Dank ihrer Erzählkunst spürte ich selbst den Nebel, der um das Haus waberte und die beängstigende Atmosphäre drückte auch mich. Ich fühlte genau die selben Ängste wie Arthur und spürte die Hilflosigkeit, die ihn packte. Das Moor, der Damm, der Nebel, das alte Gemäuer - als Leser ist man mittendrin und erlebt es mit den Augen von Arthur. Die unheimliche Atmosphäre und das Grauen, das sich wiederspiegelt kann man als Leser sehr gut miterleben. Dieser Roman hat Potenzial zur Gänsehaut.Er kommt gut ohne Action aus, das Grauen kommt ganz leise. Das Original des Buches wurde bereits 1983 veröffentlicht, diese Ausgabe in deutsch erschien nach der Verfilmung des Romans 2011 als "Roman zum Film". Im Inneren sind 8 Seiten mit Fotos vom Film, die aber nicht alle mit der Textvorlage gemeinsames haben. Eine feine Gruselgeschichte, die gut ohne Action auskommt und die sich gut lesen lässt.

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2012 um 15:52

    Meine Meinung: Ganz aktuell läuft gerade im Kino die Verfilmung dieses Klassikers. Das und auch die Inhaltsangabe waren für mich Grund genug das Buch lesen zu wollen. Erzählt wird die Geschichte von Arthur Kipps, der für seine Kanzlei in eine verlassene Gegend in den Marschen reist, um den Nachlass der verstorbenen Klientin Mrs. Drablow zu regeln. Schon während der Reise bemerkt er, dass es um diese Dame und ihrem Haus Geheimnisse gibt, jedoch schrecken ihn diese nicht ab. Voller Mut und Zuversicht begibt er sich allein in dieses Haus und wird schnell mysteriösen Ereignissen ausgesetzt. Die Charaktere werden von Susan Hill sehr gut dargestellt, einige Personen wirken geheimnisvoll, andere wiederum so offen wie ein Buch. Der Protagonist Arthur wird unbesonnen und mutig aber auch recht naiv dargestellt. Er war mir eigentlich auch sehr sympathisch und stellte die Rolle als junger Anwalt sehr glaubhaft dar. Auch die Ortsbeschreibung ist sehr gelungen, vor allem wenn die Autorin von dem dichten Nebel berichtet. Diese detaillierten Szenen verleihen dem Buch einen leicht gruseligen Zug und sorgen für ein wenig Spannung. Dabei passiert nicht wirklich viel Schlimmes in diesem Buch, sodass ich es in die Kategorie „unblutige Grusellektüre“ einordnen würde. Der Protagonist Arthur Kipp, erzählt zunächst in der Gegenwartsform, um dann seine Geschichte während der Weihnachtstage niederzuschreiben und aus der Vergangenheit zu berichten. An sich ist der Schreibstil sehr leicht, in der Ichform geschrieben und ermöglicht einen raschen Lesefluss. Allerdings trotzt dieses Buch nicht vor Spannung oder gruseligen Szenen, sondern überzeugte mich persönlich eher, mit seinen glaubhaft dargestellten Personen und Handlungszügen, die für mich sehr interessant erschienen und von denen ich wissen wollte, wie sie sich weiter entwickeln würden. Es fehlte mir nur die erhoffte gruselige Atmosphäre, die für mein Empfinden leider nur rechts selten präsent wurde. Hier hätte ich mir einfach etwas mehr Spuk gewünscht, auch wenn einige Stellen recht mysteriös erschienen. Dennoch hatte die Geschichte genug Potenzial um mich in ihren Bann zu ziehen und das Buch in einem Rutsch zu lesen. Mit 216 Seiten ist dies allerdings auch nicht sehr schwer und auch das enthaltende Fotomaterial mit gewissen Filmszenen waren sehr interessant anzuschauen. Fazit: Ich würde diesen Klassiker in als leichte Grusellektüre bezeichnen, da er recht unblutig ist und nur selten wirklich spannend. Ich weiß nicht, wie die neue Verfilmung umgesetzt wurde, ich für meinen Teil, werde diesen nicht im Kino schauen, da mir schon der Roman die gruselige Atmosphäre nicht so vermitteln konnte wie erhofft. Dennoch ist „die Frau in Schwarz“ eine interessante und geheimnisvolle Geschichte, die zumindest am Ende bei mir einen leichten Schauer hinterlassen konnte. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Die Frau in Schwarz: Roman" von Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

    Fabella

    09. March 2012 um 13:29

    Huch ... also ernsthaft. Ich wußte ja, daß es sich um eine Schauergeschichte handelt. Und ich bin bei solchen Sachen doch recht hart im nehmen. Ich gucke die härtesten Horror-Filme ohne mit der Wimper zu zucken .. Gewohnheit denke ich mal. Aber dieses Buch hat mir tatsächlich eine Gänsehaut gebracht. Gelesen habe ich es allein, morgens um halb fünf, weil ich nicht schlafen konnte. Und während des Lesens habe ich mich mehr als einmal umgedreht und hatte wirklich mehrmals eine Gänsehaut, die mir über die Arme bis in den Nacken lief. Der Schreibstil der Autorin wirkt ein wenig angestaubt. Eigentlich genau so, wie man sich eine alte englische Geschichte vorstellt. Und so finde ich, paßt er zu der vorliegenden Geschichte auch sehr gut. Die Schilderungen über die Landschaft und die Menschen, aber auch über die Erscheinungen lassen das Kopfkino recht schnell angehen. Noch besser ist es natürlich, man schaut sich vorher kurz den Kino-Trailer an, denn was ich dort sehen konnte bezüglich der Lage des Hauses und wie das Haus aussieht, war es natürlich noch viel einfacher, sich alles vorzustellen. Arthur Kipps, der Anwalt um den es hier geht, ist in meinen Augen ein typisch naiver Darsteller in einer Schauergeschichte. Er macht alles das, was ein Leser oder Zuschauer nur mit Kopfschütteln betrachtet. Falle vorprogrammiert sozusagen. Aber gut, würde er nicht so handeln, würde es wohl nicht zu einer schönen gruseligen Geschichte kommen. Diese Geschichte ist kein Horror oder ähnliches ... mit diesen Erwartungen darf man nicht an das Buch herangehen. Vielmehr nähert es sich langsam und still den Gruselnerven und hält sich dann irgendwann konstanz daran fest. Man hat keine Angst beim lesen ... aber es löst doch den Impuls des Umschauens aus. Ich finde es wirklich gelungen. Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht, obwohl es eigentlich so kommen mußte, wie es kam. Denn auch dies ist eigentlich sehr typisch für so eine Geschichte. Trotzdem .. ich hatte nicht damit gerechnet und das gefiel mir noch einmal gut. Fazit: Eine nette kleine Gruselgeschichte, die einem Spannung und Gänsehaut bereitet und für ein paar Stunden schöne Unterhaltung bietet.

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