Susan Hill Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home

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Inhaltsangabe zu „Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home“ von Susan Hill

Sehr inspirierend.

— Mina - Das Irrlicht

Ich finde den Titel des Buches ja ein wenig irreführend - denn sie beschreibt ja NICHT ihr Jahr des Lesens, sondern die Vorbereitung dazu. Also die Reise durch ihr eigenes Haus, auf der Suche nach geeigneten Werken. Es ist also halb Biographie, halb Essay - weil sie auch stark ins Erinnern kommt. Dabei fand ich gerade die Begegnungen mit den zahlreichen Schriftstellern interessant! Mir scheint, in England herrscht eine grundsätzlich andere literarische Szene als bei uns. *** Übrigens gebe ich dem Buch 5 Sterne. Mit der Rezi lasse ich mir aber noch ein wenig Zeit - das muss "sacken".

— rumble-bee
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  • Diskussionswoche und Buchverlosung zu "Glück besteht aus Buchstaben" von Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

    diewortklauberin

    Eine Diskussionswoche für Leseratten und Bücherwürmer »Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst – aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.« – Elias Canetti Welchen Einfluss hatten und haben die Bücher, die ihr gelesen habt, auf euer Leben? Was fasziniert euch am Lesen? Wie haben euch die Geschichten geprägt? Wenn euch diese Fragen sofort in Fabulierlaune bringen, dann seid ihr bei unserer Diskussionsrunde goldrichtig! Mit ihrem Debüt "Glück besteht aus Buchstaben" hat die Autorin Karin Schneuwly eine Hommage an das Lesen geschrieben – an den Zauber, die Sucht und das Phantastische der Bücherwelt. Diskutiert eine Woche lang zusammen mit uns und der Autorin und gewinnt eines von 15 Exemplaren von "Glück besteht aus Buchstaben". Die Diskussionswoche läuft bis Mittwoch, 30. August!Mehr zum Inhalt Lesen ist eine Flucht – und eine Rettung, die süchtig macht. Karin Schneuwly über Bücher und das Glück, mit ihnen zu lebenWir lesen aus Interesse, aus Vergnügen, aus Wissbegier. Die Gebanntheit, das Staunen, das innerliche Zittern, das wir als Kinder erlebten, daran erinnern wir uns vage. Karin Schneuwly erzählt in ihrem Leseverführer von diesem Gefühl und erweckt es zu neuem Leben. Als Kind eroberte sie sich die Welt der Literatur gegen alle Widerstände ihrer Familie und der Umwelt und las manisch jedes Buch, das sie in die Finger bekam. Anhand ihrer Lektüren von "Heidi" bis zu "Krieg und Frieden" lässt Schneuwly diese Verzauberung neu entstehen, die Neugier und die Jagdlust, die einen nie wieder loslassen. Eine wunderbar erzählte Buch- und Büchergeschichte, die selbst das Glücksgefühl hervorruft, das nur Lesen bewirkt.>> Hier geht's zur Leseprobe!Mehr über die AutorinKarin Schneuwly, geboren 1970, studierte Germanistik, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie arbeitete für Verlage und war Ko-Programmleiterin im Literaturhaus Zürich. Seit 2010 ist sie Texterin, Lektorin und Korrektorin. Glück besteht aus Buchstaben ist ihr erstes Buch.Gemeinsam mit Nagel & Kimche verlosen wir 15 Exemplare von "Glück besteht aus Buchstaben" unter allen, die sich fleißig an der Diskussion beteiligen. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und diskutiert im Anschluss zusammen mit uns in den unterschiedlichen Unterthemen, von denen es jeden Tag ein neues geben wird!Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussionswoche und wünschen euch viel Freude beim aktiven Austausch rund um dieses spannende Thema!*Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen!

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  • Da stecken viele Wahrheiten drinnen, die auf meine Bibliothek auch zutreffen...

    Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home

    Mina - Das Irrlicht

    26. May 2013 um 10:35

    Susan Hill, eigentlich Autorin von bekannten Thrillern, wenn ich mich nicht irre, sucht eines Tage in irgendeinem Zusammenhang ein Buch. Doch statt dieses Buch zu finden, stolpert sie immer mehr über vergessene, ungelesene Bücher. Sie berichtet über die Bücher, die sie auf der Such nach Howards End findet und reflektiert darüber, was es mit ihnen auf sich hat, warum sie sie nie gelesen hat oder erzählt Erinnerungen aus ihrem Leben, die damit zusammenhängen. Manchmal erzählt sie auch von den Autoren der Bücher oder stellt fest, dass sie Jane Austen einfach langweilig findet. Interessant fand ich auch, dass sie das Bloggen aufgreift und etwas kritisch bemerkt, was ich selbst tue: das dokumentieren des Viellesens. Sie stellt in Frage, ob dies nötig ist und ob man eine Art Wettbewerb aus dem Lesen macht, anstatt Bücher zu genießen. Nun. Ich kann das nur für mich beantworten, ich bin in der Tat ein Schnelleser. Das bedeutet aber in keiner Weise, dass ich Bücher nicht genieße. Im Gegenteil, sind Bücher sowas wie Seelenheil und Weltfriede für mich, in die ich mich zurückziehen kann, wenn ich es brauche. Bücher sind für mich wie Gartenarbeit. Sie bringen mich mit mir selbst in Kontakt. An anderer Stelle aber schreibt sie darüber, dass wir Bücher in den Regalen vergessen und ständig neue „Bestseller“ oder neue Nominierungen kaufen und denen den Vorzug geben. Und sie wirft die Frage auf, ob nicht andere und ältere Bücher genauso gut sein können. Ob sie nicht auch wertvoll genug sind, sie zu lesen, ohne das gerade die ganze Leserschaft darüber diskutiert. Und da muss ich sagen, hat sie einen Nerv getroffen. Ich habe sicherlich einige Schätze hier im Regal, die darauf warten, entdeckt und geschätzt zu werden und denen werde ich nun eine Chance geben.

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  • Rezension zu "Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home" von Susan Hill

    Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home

    rumble-bee

    27. May 2012 um 12:26

    Mein Leseeindruck konnte nun genügend "sacken", und ich fühle mich in der Lage, eine Rezension zu schreiben. Denn obwohl dieses Buch, soweit ich weiß, noch nicht auf Deutsch erschienen ist, wünsche ich ihm viele weitere Leser! Auch deshalb und gerade weil es in manchen Punkten sicher nicht den gängigen Erwartungen entspricht, und auch weil die Autorin sicher so manche streitbare Meinung vertritt. Wir deutschen Leser haben bei "Büchern über Bücher", zumal wenn sie von Schriftstellern oder Kritikern verfasst werden, immer eine bestimmte Erwartung, wie mir scheint. Wir wollen Leitlinien, wir wollen eine Handreichung, "was man lesen soll", wir wollen einen Kanon. Wir sind sehr daran gewöhnt, dass man uns sagt, was wir über dieses und jenes zu denken haben. Doch genau diesen Ansprüchen verweigert sich Susan Hill konsequent. Dennoch finde ich ihr Buch überaus gelungen, und sehr geradlinig geschrieben - denn beim Schreiben ist sie ihrem ganz eigenen "Leitfaden" gefolgt. Vorab: sie beschreibt eben nicht (!!) ihr Lesejahr, sondern die Vorbereitung dazu. Anlass war die Suche nach einem bestimmten Buch, "Howards End". Sie streift dazu durch ihr ganzes Haus, nimmt dieses und jenen Band in die Hand, erinnert sich, sucht weiter, entdeckt so manches, was sie vergessen hatte. Und genau das macht den Reiz des Buches aus. Man merkt so wunderbar, wie sich ihr ganzes Leben entlang von Büchern entwickelt hat, wie ihr Bestand wuchs, und wie beim Lesen oft eins zum andern kommt. Mir hat sich hier besonders folgender Satz sehr eingeprägt, der mich schmunzeln ließ, und der mir eine gute Vorstellung von Susan Hills Haus und den Regalen vermittelte: "I sometimes wonder if the books came into this house or if the house grew around them." Köstlicher Satz! Vom Stil her ist das Buch halb Essay, und halb Biografie, und genau das hat mir gut gefallen. Denn ihre Biografie ist ja nun eben mit Literatur sehr verbunden! Sie ist Schriftstellerin, und wollte auch immer eine werden. Es ist faszinierend nachzulesen, wie vielen Schriftstellern sie im Laufe ihres Lebens begegnet ist, und welche Anekdoten sie damit verknüpft. Sie hat in zahlreichen Komitees gesessen, hat zahlreiche Interviews geführt. Besonders gut hat sich mir dabei vermittelt, wie anders die literarische Szene in England aufgebaut ist, welch anderen Eindruck man von außen zu einem literarischen "Kosmos" so hat. Außerhalb Englands kennt man meist nur die Preisträger, oder diejenigen, die sich auch hier gut verkaufen. Doch was die eigentliche "literarische Identität" eines Landes ausmacht, wird oft ganz anders bewertet. Sehr aufschlussreich! Ganz locker und unaufdringlich, dabei doch immer dem Ziel ihres Buches folgend, verknüpft Susan Hill mit ihren Erinnerungen die eher "essayistischen" Anteile. Die sind oft leichtfüßig, immer gut zu lesen, aber mit viel Hintersinn, und teils beißenden Untertönen. Da gibt es teils witzige, teils tiefschürfende Absätze über den Einfluss des Internets auf unser Leseverhalten, über den Sinn von Serien und Sammelbänden, über E-Books, über Schrifttypen und Sonderausgaben, über das angemessene Lesetempo, und und und. Ich habe wirklich viel dazugelernt. Die eher "streitbaren" Aspekte ihrer Ansichten habe ich gut verdauen können, weil sie sie immer erklärt. So mag sie zwar Dickens und Hardy, aber schätzt ausgerechnet ihre weniger bekannten Werke. Den "Oliver Twist" erwähnt sie nicht einmal! Ebenso wenig die "Tess of the D'Urbervilles". Tja...! Doch ich habe sie verstanden, und hatte nicht den Eindruck, dass sie eine oberflächliche Leserin ist. Eher im Gegenteil. Auch kann sie mit Jane Austen nichts anfangen, was mich im ersten Moment verblüfft hat - doch ihre Argumente hierzu leuchteten mir ein. Eher verschroben bis liebenswert erscheint mir die Tatsache, dass sie mit australischen und kanadischen Autoren nichts anzufangen weiß... so hat wohl jeder Leser seine "Macken"...! Doch am kuriosesten war für mich die Entdeckung von Susan Hill als Autorin. Dieses Buch hat mir so gut gefallen, dass ich über sie nachgeforscht habe, weil - so muss ich zu meiner Schande gestehen - sie mir bislang völlig unbekannt war. Und siehe da - sie ist die Autorin der Romanvorlage zu "Die Frau in Schwarz", ein Film, der gerade in unseren Kinos läuft. Noch kurioser: sie selber liest kaum Krimis, Grusel oder Horror. Als Autorin aber ist sie genau mit diesem Genre erfolgreich geworden - zumindest in England. Das fand ich doch irgendwie witzig...! Ich möchte dieses Buch wirklich allen deutschen "Bibliomanen" ans Herz legen, auch und gerade denjenigen, die sich für England interessieren. Man wird ein wenig aus seiner engen, deutsch-kulturell gefärbten Weltsicht herausgerissen - und das tut auch mal ungeheuer gut. Und ein Lesevergnügen ist dieses Buch aufgrund seines witzig-geistreichen Stils allemal.

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  • Rezension zu "Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home" von Susan Hill

    Howards End is on the Landing: A Year of Reading from Home

    TheRavenking

    Eines Tages machte sich die Autorin Susan Hill in ihrem Haus auf die Suche nach einem Buch. Sie begann ihre Regale zu durchforsten und stieß im Verlauf auf zahlreiche Werke, die sie noch nicht gelesen hatte. Also beschloss sie ein Jahr lang keine neuen Bücher zu kaufen, sondern nur die bereits vorhandenen zu lesen. In folgenden entstand dieses Buch, das kein Lesetagebuch im herkömmlichen Sinne ist, sondern eine Mischung aus Essay und Biographie, denn die Bücher wecken in der Autorin Erinnerungen an ihre Jugend und Begegnungen mit Schriftstellerkollegen wie Roald Dahl und Ian Fleming. Man erfährt wieso sie nichts für e-books übrig hat, wieso sie Jane Austen nicht mag, aber Charles Dickens ganz großartig findet und weshalb sie nichts mit australischen und kanadischen Autoren anfangen kann. Das ist natürlich alles sehr subjektiv, und wenn die Autorin über ihre Freundschaft mit ziemlich obskuren britischen Dichtern erzählt, hat mich das eher gelangweilt. Aber es finden sich auch inhaltsvolle Gedanken über die Art und Weise wie wir Bücher konsumieren: The start of the journey also coincided with my decision to curtail my use of the internet, which can have an insidious, corrosive effect. Too much internet usage fragments the brain and dissipates concentration so that after a while, one's ability to spend long, focused hours immersed in a single subject becomes blunted. Information comes pre-digested in small pieces, one grazes on endless ready-meals and snacks of the mind, and the result is mental malnutrition. The internet can also have a pernicious influence on reading because it is full of book-related gossip and chatter on which it is fatally easy to waste time that should be spent actually paying close, careful attention to the books themselves, whether writing them or reading them.

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