Susan Jones

 3.2 Sterne bei 31 Bewertungen
Autorin von Der Assistent, Der Assistent 1 | Erotischer Roman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susan Jones

1974 geboren Studium Germanistik und Skandinavistik an der Ruhr-Uni Bochum Produktmanagerin im Bereich Internet und Mobilfunk Seit 2007 selbstständig Seit 2009 stellv. Chefredakteurin für ein kostenloses Frauenmagazin im Ruhrgebiet Kurzgeschichten (Schwerpunkt Erotik) mit Veröffentlichung in diversen Zeitschriften und Anthologien Erster veröffentlichter Roman 2010 "Der Assistent", erschienen im Blue Panther Books Verlag

Alle Bücher von Susan Jones

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Der Assistent

Der Assistent

 (14)
Erschienen am 15.07.2009
Der Assistent 1 | Erotischer Roman

Der Assistent 1 | Erotischer Roman

 (8)
Erschienen am 01.07.2010
Der Assistent 2

Der Assistent 2

 (5)
Erschienen am 15.09.2011
Der Assistent 2 | Erotischer Roman

Der Assistent 2 | Erotischer Roman

 (4)
Erschienen am 04.09.2011
Literature, Modernism, and Dance

Literature, Modernism, and Dance

 (0)
Erschienen am 01.08.2013
Text and Context

Text and Context

 (0)
Erschienen am 01.02.1997
The Healing Power of Nature Foods

The Healing Power of Nature Foods

 (0)
Erschienen am 27.12.2007

Neue Rezensionen zu Susan Jones

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Der Assistent 2 | Erotischer Roman" von Susan Jones

Der Assistent 2
Das_Lesedingvor 5 Jahren

! ACHTUNG diese Rezension enthält SPOILER aus “Der Assistent 1” !

Als erstes möchte ich gerne loswerden, dass mir das Ende des ersten Teiles nicht so gut gefallen hat. Eine Sub-Dom-Beziehung sollte immer mit beiderseitigem Einverständnis laufen und sich auch nicht über die Menschenwürde stellen. Daher hatte ich für den ersten Teil auch nur 4 Sterne vergeben und nicht 5.
Dann habe ich mich natürlich gefragt, wie ich an den zweiten Teil dieser, doch sehr herben Geschichte herangehen soll. Ich habe mich dann dafür entschieden, das Buch nicht als Erotikroman zu lesen, sondern eher als Einblick in eine Welt, die ich so nicht kennen lernen möchte. In eine Welt, in der eine Persönlichkeit zerstört wurde und wie diese Person und andere damit umgehen. Daher fällt meine Bewertung und Besprechung sicherlich anders aus als erwartet 

Inhalt:
Rebecca ist nun endlich in psychotherapeutischer Behandlung. Sie hat eingesehen, dass Marc ihr nicht gut tut und sie möchte wieder in ihrem Job arbeiten. Auch mit Stacy, ihrer besten Freundin, möchte sie sich wieder versöhnen. Doch als Becca vor der Firma auf das Auftauchen von Stacy wartet, entdeckt sie Marc …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und in der Gegenwartsform gehalten, sodass Gefühle und Handlungen verstanden werden und das Kopfkino anregen. Teilweise wird jedoch die Erotik zu stark hervorgehoben und die Handlung vernachlässigt. Dies fand ich schade und auch das Ende wirkt dadurch zu erzwungen und unlogisch.

Charaktere:
Das Rebecca sich in die Hände eines Fachmannes begab fand ich sehr gut. Allerdings hätte ich mir mehr Erfolgsaussichten gewünscht, als es am Ende letztendlich gab.

Marc ist immer noch gestört und von seiner mystischen Art ist nicht mehr viel geblieben. Er wurde mir immer unheimlicher und damit unsympathischer.

Stacy, die im ersten Teil bereits eine Nebenrolle hatte, blüht nicht auf. Sie hätte mehr für ihre Freundin tun müssen und blieb mir fremd. Ich hätte mir gerne mehr von ihr gewünscht.

Cover:
Auch dieses Cover passt sehr gut und durch den Bildausschnitt wirkt das Covermodell sehr dominant.

Fazit:
Ein interessanter zweiter Teil, der für mich wenig mit Erotik zu tun hatte – zumindest war sie nicht mein Fall. Als “Hintergrundgeschichte” für Frauen, welche in so einer “Rolle” leben, war das Buch aber interessant. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Abhängigkeitsverhältnis entstehen kann.

Daher gebe ich eine Leseempfehlung an Leser, die eine Geschichte über eine abhängige Frau lesen wollen – inkl. einer erotischen Geschichte 

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Der Assistent" von Susan Jones

Der Assistent
Das_Lesedingvor 5 Jahren

Inhalt:
Rebecca ist eine erfolgreiche Frau, welche ganz in ihrem Job aufgeht und auch nur für diesen lebt. Bis eines Tages der junge Marc, als ihr persönlicher Assistent, eingestellt wird. Die rasante Geschichte um Macht und Liebe beginnt – für was wird sich Rebecca entscheiden?!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Susan Jones ist sehr gut. Sie schreibt alles im Präsens, was den Leser natürlich sofort in die Geschichte integriert und das eigene Kopfkino nur mitspielen kann.

Charaktere:
Rebecca macht in diesem Buch eine starke Verwandlung durch. Leider konnte ich diese Veränderung nicht immer gut heißen und zum Ende des Buches habe ich die, am Anfang, starke Persönlichkeit fast bedauert. Durch ihre Sehnsucht zu Marc wirkt sie naiv und zerbrechlich, dies habe ich ihr so nicht zugetraut.

Marc, der zu Beginn sehr mystisch wirkt entwickelt sich zu einem eigenartigen Kauz, der mir teilweise angst machte. Er setzt sich, für meinen Geschmack, zu sehr über die menschlichen Rechte hinweg und mit so einem Charakter kann ich immer schlecht umgehen.

Trotzdem passten beide Persönlichkeiten super in das Buch und sie hätten gar nicht anders sein dürfen 

Cover:
Das Cover passt perfekt. Dieser markante Typ mit offenem Hemd 

Fazit:
Ein Buch, welches bestimmt für einige Leser zu heftig sein kann. Marc überschreitet Grenzen und daher gebe ich dem Buch nur 4 Sterne. Ich freue mich allerdings sehr auf den 2. Band und empfehle “Der Assistent 1″ an Leser, welche es etwas außergewöhnlich und härter mögen 

Ein Hinweis zum Schluss: Die Bonusstory “LustSchmuck” sollte gelesen werden. Den Code zum Download gibt es, wie immer, im Buch.

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Schattenkaempferins avatar

Rezension zu "Der Assistent 1 | Erotischer Roman" von Susan Jones

Dem Untergebenen verfallen ...
Schattenkaempferinvor 6 Jahren

Rebecca hat es geschafft – sie leitet als erste Frau im Unternehmen eine eigene Abteilung, hat eine eigene Sekretärin, ein tolles Büro, jede Menge Verantwortung und der Aufstieg in den Vorstand scheint zum Greifen nahe. Unter ihrem beruflichen Erfolg leidet jedoch ihr Privatleben, wie ihre Mutter immer wieder zu betonen weiß und auch von ihrer besten Freundin vor Augen geführt wird. Doch Rebecca ist zufrieden mit ihrem Leben – was ihr fehlt, ist nicht etwa der Mann fürs Leben, sondern ein fähiger Assistent, der ihr lästige Aufgaben vom Hals hält und sie bei anstehenden Projekten unterstützt. Beim Auswahlverfahren steht sehr schnell fest, dass Marc derjenige sein soll, auch wenn er Rebecca neben seinen fachlichen Qualitäten ganz schön aus dem Konzept zu bringen versteht. So entwickelt sich eine sehr gute berufliche Zusammenarbeit, während Rebeccas Gedanken jedoch auch privat immer öfter zu ihrem fähigen Assistenten wandern. Nach einem gemeinsamen Abend mit viel Wein kommt es schließlich zu einer Situation, die sie in eine schwierige Lage bringt: Kann der kollegiale Umgang am Arbeitsplatz erhalten bleiben, wenn es privat heiß hergeht? Und plötzlich findet sich Rebecca in einem Strudel aus sexuellem Verlangen und beruflicher Professionalität wieder, der sie immer weiter hinabzieht in einen Abgrund, aus dem sie nur eine Person herausholen kann. Doch ausgerechnet Marc scheint es so gar nicht ähnlich zu gehen …

In Zeiten von „Shades of Grey“ bekommt die erotische Literatur einen ungeahnten Aufwind und immer mehr Leser finden – auch ganz offenkundig – Gefallen an diesem Genre. Vor allem die Thematik des „BDSM“ erfreut sich an einer wahren Romanflut, wobei hier nur wenige als echte Perlen angesehen werden können – die Bücher, die sich nicht nur der allseits bekannten Klischees bedienen, sondern es auch verstehen, die eine Rolle spielenden Komponenten zu einem literarischen Dickicht zu verflechten und ansprechend an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
In Susan Jones’ Roman, der bereits vor dem SoG-Hype erschienen ist, finden die selbst in aufgeklärten Zeiten immer noch als unnormal verpönte Sexpraktik, vor allem aber die nicht beeinflussbare Entwicklung bis hin zu einer regelrechten Abhängigkeit von einem einzigen Menschen einen passenden Rahmen. Zwar wird auch hier wieder die Abhängigkeit einer, wenn auch erfolgreichen, Frau von einem Mann thematisiert, doch man bekommt dieses Klischee als Leser nicht zwangsläufig aufs Auge gedrückt. Während empörte Stimmen sich und andere fragen, ob dieses Bild der Sexualität durch die Literatur vernormalisiert wird, und sich gegenseitig zu unbegründet negativer Kritik anstacheln, können Leser mit einem etwas weiteren Horizont durchaus Gefallen an der Geschichte finden. Denn in dieser geht es mehr als nur um Unterwerfung und „Brutalität“. Sicherlich ist Der Assistent 1 kein Aufklärungsbuch, weiß aber doch sehr anschaulich darzustellen, dass es zu diesem Spiel immer zwei Leute braucht und die Kontrolle immer bei beiden Partnern liegt. Was die Autorin neben der sexuellen Komponente wunderbar einbindet, ist die Abhängigkeit, die zur Hörigkeit wird – und die ist nun wirklich keine ausschließlich sexuelle Sache.

Was überrascht, ist die klare und deutliche Sprache, die allerdings zu keinem Zeitpunkt plump ist. Man kann natürlich keine besonders ausgereiften Wortspiele erwarten, trotzdem hat Susan Jones genau den richtigen Ton getroffen, um nicht nur Freunde dieses Genres anzusprechen, sondern auch in Sprachliebhabern gewissen Saiten zum Klingen zu bringen. Es ist ein leichter, jedoch schneller Schreibstil, der dem Inhalt zugute kommt und den thematischen Schwerpunkt neben der abwechslungsreichen Erotik noch unterstreicht. Dass auch die nicht sexuellen Passagen überzeugen können, vervollständigt das Lesevergnügen und macht Der Assistent 1 zu einem der – auf die Masse gesehenen – wenigen Bücher des Genres, die zu lesen sich lohnt. Wie der Nachfolger an diese Geschichte anschließt und ob er genauso überzeugen kann, werden wohl nicht alle Leser dieses Buches wissen wollen – doch die, die Gefallen am ersten Teil gefunden haben, halten gespannt nach dem zweiten Teil Ausschau.

Fazit:

Der Assistent ist sicherlich keine Allerweltslektüre, die den durchschnittlichen Leser überzeugt. Die Thematik ist recht speziell und wer hier einen normalen Erotik-Roman erwartet, dürfte nicht nur enttäuscht, sondern möglicherweise auch erschreckt sein. Doch Susan Jones schafft es, sexuelle Hörig- und Abhängigkeit ansprechend darzustellen und ein interessantes Setting aufzubauen, das anregend ist und kribbelnd zu unterhalten weiß – auf genau die Weise, die man von einem erotischen Roman erwarten darf.

Wertung: Vier Schwertpaare 

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4/5

Kommentare: 1
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Susan Jones wurde am 29. April 1974 in Deutschland geboren.

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