Susan Kay Das Phantom

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Inhaltsangabe zu „Das Phantom“ von Susan Kay

Das Phantom der Oper! Die Lebensgeschichte eines einzigartigen Menschen und ein hervorragender biographischer Roman

'Ich bin nicht in Versuchung. Ich bin nicht mehr allein in der Finsternis. Vor meinen Augen sehe ich tausend kleine Teufel, die schwarze Kerzen entzünden am Rand des Weges, der zum blendend schönen Abgrund führt. Eine kühle Brise lässt meinen Umhang wehen wie die Schwingen des Todesengels, wie einen dunklen hochaufragenden Schatten, aufsteigend wie der Phönix aus der Asche, böswillig, allmächtig.'

Susan Kay erzählt die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des "Phantoms der Oper", einer Figur, die eine zeitlose Faszination auf den Leser ausübt.

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe :)

— JuliaAlina

Es hat mich gefesselt und tief bewegt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

War sofort gefangen und Tränen flossen auch :)

— Moewenflug

Eine traurig schöne Geschichte zum Nachdenken und lieben

— SweetCaro

Aufreibend spannend, stilistisch einwandfrei - unbedingt lesen!

— Marjuvin

Ein bisschen langweilig

— Wihteblack

Ein wundervolle Ergänzung zum Originalroman, die hier und da einen sehr wichtigen Funken Licht ins Dunkel bringt!

— GraceKFrancis

Ein sehr schönes Buch und Ich bin froh das Ich es habe.

— Nymphenstar

Eines der besten Bücher das ich je gelesen habe!

— jasimaus123

Eine wundervolle Darstellung aus einem anderen Blickwinkel.

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  • Erik...das Phantom

    Das Phantom

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2016 um 17:17

    Schon nach der ersten Seite ist  klar...man möchte dem Lebensweg von Erik folgen....ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.Es ist so emotional und wunderbar geschrieben, dass mir immer wieder die Tränen liefen.Die Geschichte des Phantoms ist fesselnd, tiefbewegend und einzigartig. Es ist eine wundervolle Ergänzung zum Phantom der Oper - die Fragen sind beantwortet.Ich verspüre das Gefühl, dass ich Erik gerne kennengelernt hätte...ich habe dieses Buch nicht zum letzten Mal gelesen, das ist sicher!

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  • Düstere Biografie eines "Monsters"

    Das Phantom

    Ginevra

    09. October 2016 um 08:28

    Erik ist ein kleiner Junge, der Extreme in sich vereint: er ist hochsensibel, vielseitig talentiert und intelligent - aber durch einen angeborenen Makel ist sein Gesicht so entstellt, dass sich alle Menschen vor ihm grausen, sogar seine Mutter. Eriks frühe Kindheit verläuft entsprechend traurig. Seine Mutter stösst ihn immerzu von sich, lässt ihn zu oft alleine, so dass ihn bald eine giftige emotionale Mischung aus Sehnsucht und Hass erfüllt. Auch wenn er immer wieder Förderer findet, die seine Talente zu Gesang und Kunst erkennen, bleibt er innerlich einsam und führt ein höchst außergewöhnliches Leben. Bald erbarmt sich eine Bekannte der Mutter und schneidert Erik eine Maske, die er fortan immer tragen soll - wenn es nach seiner Mutter geht. Doch der sensble Junge hinterfragt diesen Befehl immer wieder, denn er möchte so geliebt werden, wie er wirklich ist. Durch einen kleinen Zirkus landet er irgendwann in einem Opernhaus, das ihn zutiefst fasziniert... dort lernt er auch Christine kennen, mit der ihn die Geschichte verbindet, die das weltbekannte Musical "Das Phantom der Oper" erzählt... Susan Kay, geb. 1953 in Manchester, kannte ich bisher als Biografin von Elisabeth I (wofür sie sowohl historische als auch literarische Preise erhielt). Da ich mir gerne das Musical anschauen wollte, hielt ich dieses Buch für die passende Lektüre, da sie das Leben der Hauptfigur Erik VOR der Musical-Story beschreibt. Vom Schreibstil her wurde ich nicht enttäuscht: "Das Phantom" ist eindringlich, emotional und packend geschrieben, so dass ich schnell in der Story drin war. MIr war es dann jedoch bald zu dramatisch und düster, so dass ich immer wieder längere Pausen einlegen musste, um mich von so viel Schmerz und Ungerechtigkeit zu erholen, die Erik in seinem jungen Leben widerfuhr. Die Schiderungen sind nicht übertrieben oder unglaubwürdig - ich kann mir gut vorstellen, dass das Leben mit einer derartigen Behinderung zur damaligen Zeit sicher schrecklich war. Trotzdem hätte ich mir auch ein paar neutrale oder heitere Passagen gewünscht, und wenn es nur historische Fakten oder Reisebeschreibungen wären. Fazit: eine extrem schwere, düstere Kost, die mich nicht ganz überzeugen konnte. 4 von 5 Sternen!

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  • Regt zum Nachdenken an

    Das Phantom

    SweetCaro

    28. June 2016 um 13:32

    Kleine ReziEine unglaublich traurig schöne Geschichte. An einigen Stellen sind mir wirklich die Tränen in die Augen geschossen. Es ist überaus Spannend und fließend geschrieben. Erik zieht einen sofort in seinen Bann. Man trauert und jubelt mit ihm mit. Wenn ich mir vorstelle, dass man einen Menschen wirklich nur wegen seinem Aussehen, für das er nicht einmal etwas kann, so behandelt, wird mir wirklich übel. Es wird so realistisch erzählt, dass man selbst wirklich zum Nachdenken angeregt wird. Man fragt sich einfach nur; Warum? Die Geschichte ist aus verschiedenen Sichten geschrieben und wird dadurch noch spannender. Durch das Alter des Buches haben einige kleinere Probleme mit dem Schreibstil. Mir dagegen hat es nichts ausgemacht. Ich fand es leicht und flüssig zu lesen. Eine absolute Empfehlung.

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  • Traurige Romantik

    Das Phantom

    Hortensia13

    26. May 2016 um 09:07

    Dieses Buch erzählt die Biographie von Eric, der durch sein aufregendes Leben zum Phantom der Oper wurde. Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man die tragische Figur des Phantom mit viel Mitgefühl sehen. Absolut lesenswert!

  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Es ist die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des Phantoms der Oper

    Das Phantom

    SerenaS

    04. September 2015 um 08:21

    Das Phantom" von Susan Kay ist weder das Musical-Andrew Lloyd Webber- noch das klassische Leroux-Phantom. Ein Teil spielt sich um das bekannte Musical doch das Buch beinhaltet so viel mehr. Es ist die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des Phantoms der Oper. Dank der perfekten und spannenden Erzählkunst, erfahren wir erstmals alle relevanten Hintergründe aus dem Leben des verunstalteten Erik, dessen Mutter nicht fähig war, ihrem Sohn einen Kuß zu geben, bis zum tragischen Ende der verfolgten und mißverstandenen "Kreatur". Fesselnd erzählt hält sich der Roman nur an die Grundpfeiler der Phantom-Legende. Der Phantom-Fan erfährt auf den Seiten alle Einzelheiten der Kindheit von Erik. Alles um die tragische Beziehung zu seiner Mutter, seinen Jugendjahren in Persien, Rußland, Italien und Belgien, bis die Odyssee eines faszinierenden Menschen schließlich in der Pariser Oper sein (doch noch nicht so!!!) wohlbekanntes Ende findet.

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  • Schönes Buch

    Das Phantom

    Nymphenstar

    05. July 2015 um 14:13

    Hallo, Ich  finde dieses Buch sehr schön.  Die Geschichte ist sehr traurig, weil Erik jede  Liebe verwehrt bleibt.   Aber am Ende  liebt Ihn Christine  so wie Er ist.   Und  das hat Erik auch verdient nach    allem was Er durchgemacht hat.  Seine  eigene Mutter konnte Ihn nicht lieben, was Ich sehr traurig fand.  Sie hat   SEine Kindliche Seele zerstört.     Erst als zu spät ist   sah Sie ein das Sie Erik doch liebte.  Da war Erik aber schon fort. .

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  • Alte Ausgabe von 1995

    Das Phantom

    Troma

    Ich weis nicht in wie vielen Dingen sich die  Ausgaben von 1995 und 2011 unterscheiden, aber ich fand das Buch klasse. Die verschiedenen Erzählpositionen fand ich super und die meisten Szenen rührten mich zu Tränen. Nun verstand ich auch viele kleine Details des Filmes viel besser und bin immer noch von Eriks Geschichte fasziniert und berührt.

    • 2
  • Die Vorgeschichte des Phantoms

    Das Phantom

    kointa

    Inhaltsangabe:Diese Romanbiographie des Phantoms, phantasievoll erzählt, aber historisch genau recherchiert, enthüllt zum ersten Mal das ganze Leben des unglücklichen Erik, von seiner Geburt bis zu seinem spektakulären Tod. Von der Natur entstellt, aber mit einer betörenden Stimme und einem genialen Verstand ausgestattet, wird er zum bedeutenden Magier. In der ganzen Welt erlebt er die unglaublichsten Abenteuer, bringt es zu Reichtum und Macht und verzehrt sich doch nach Liebe und Vertrauen ... Meine Meinung: Das Phantom der Oper werden die meisten kennen, spätestens nach dem Erfolgsmusical von Andrew Lloyd Webber. Susan Kay schreibt in Ihrem Roman nun das eigentliche Leben des Phantoms. Die Vorgeschichte wie Erik zum Operngeist geworden ist. Natürlich taucht auch der berühmte Teil der Geschichte auf, jedoch ist das nur ein sehr geringer Teil des Buches. Ich finde die Autorin hat die Geschichte sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man Mitleid und Sympathie für Erik empfindet und ihn nie als das schreckliche Phantom sieht. Klar hat Erik zwar grausame Taten begannen, doch war es doch eigentlich immer Selbstschutz.  Und nun weiß man auch endlich wie die Geschichte wirklich endet. Als großer Phantom-Musical-Fan ist dieser Roman ein Muss. Ich musste mich zwar erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen (es spielt nun mal 1831-1897), aber dann hatte ich sehr viel Freude daran. Positiv fand ich auch, das es nicht nur aus der Sicht von Erik geschrieben worden ist sondern die Geschichte von allen Seiten beleuchtet wird.

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    • 4
  • „Denn auch wenn er nicht da ist, habe ich immer seine Seufzer im Ohr.“

    Das Phantom der Oper

    Kopf-Kino

    03. October 2014 um 01:13

    In seinem Schauerroman entführt uns Gaston Leroux in die Katakomben der Pariser Opéra Garnier in den 1880-er Jahren und präsentiert eine Dreiecksgeschichte voller Dramatik in feinster Erzählkunst. Wer kennt sie nicht – die tragische Geschichte der schönen Opernsängerin Christine, in die sich einst der „Engel der Musik“ unsterblich verliebte? Somit erspare ich mir eine Inhaltsangabe und komme sogleich auf das Wesentliche, meine Eindrücke, zu sprechen. Der Einstieg fielen mir zunächst etwas schwer, da viele Figuren innerhalb weniger Seiten eingeführt wurden, die allesamt französische Namen trugen. Da ich dem Französischem (leider noch) nicht mächtig bin, kam ich am Anfang oftmals durcheinander. Zum Glück hatten die meisten Personen im weiteren Verlauf der Geschichte keine tragende Rolle und die Auswahl der Agierenden reduzierte sich auf ein Minimum, was mir das Lesen schließlich erleichterte. Die Sprache des Autors ist, da 1909 geschrieben, altertümlich, aber für meinen Geschmack an keinster Stelle zu veraltert, als dass man dem Geschriebenen nicht hätte flüssig folgen können. Stellenweise wirkt sie sogar recht dichterisch, an anderen Stellen wiederum eher klar und nüchtern. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass sich die Sprache mehr und mehr dem jeweiligen inhaltlichen Kontext anpasste. Meiner Meinung nach ist die Lektüre gut geschrieben und gekonnt mit dem einen oder anderen Stilmittel versehen. Ungewohntes stellte ich hinsichtlich eines Satzzeichens fest: Der Autor schien eine wahre Affinität für Ausrufezeichen zu hegte. Selten ist mir eine solche Präsenz jenes Satzzeichens in meiner Bücherwelt untergekommen. Zunächst irritierte mich dies etwas (aus dem einfachen Grund, da ich die Häufigkeit nicht gewohnt war), aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Den Aufbau des Buches fand ich recht überraschend. Erwähnenswert wäre hierfür der Ich-Erzähler, der niemanden anderen als den Verfasser höchstpersönlich repräsentiert und den Leser von der Echtheit des Phantoms zu überzeugen weiß. Des weiteren lebt das Buch vom Perspektivenwechsel, welcher eine gute Spannung erzeugt, die Charaktere ins Licht rückt und die jeweilige Gefühlswelt (oder -abgründe) eingehender verdeutlicht. Außerdem gibt es ab und an überraschende Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit. In seiner Gesamtheit macht dies eine wohlwollende Komplexität aus, die mir zusagte. Das „Phantom der Oper“ einzuordnen, will mir eventuell nicht recht gelingen, da es meiner Meinung nach neben einer guten Mischung aus Kriminal-, Schauer- und Liebesroman eine ganz eigene Aura der Mystik hat, die mich fesselte und die für mich nicht recht greifbar ist. Mit Überraschung stellte ich während des Lesens fest, dass Erik, das Phantom, so ziemlich der einzige Charakter war, zu dem ich eine große Sympathie aufbaute, obgleich es nicht viel Gutes über ihn zu berichten gibt. Vermutlich lag es daran, da er eine Vielfalt an Gefühlen in mir auslöste: Faszination, Mitleid und Abscheu. Ja, das Phantom zog mich in seinen Bann – ohne dass ich seiner phantastischen Stimme lauschen konnte. Schade eigentlich. Es gibt für mich wenige Bücher, die mich mit einer Liebesgeschichte überzeugen konnten, da es meiner Meinung nach ein Genre ist, dass rasch in Kitsch oder sonstige rosa Gefilde abgleiten kann. Vieles ist für meinen Geschmack zu banal um- und/oder geschrieben. Kurz und knapp: Die geschilderte Liebe überzeugte mich oftmals einfach nicht - anders hier, da es mehr ist; eine Leidenschaft, die zum Wahnsinn führt. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich in einer ergreifenden Geschichte abtauchen durfte, die für mich ein einmaliges Lesevergnügen darstellte, und die ich am Ende mit einem weinenden Auge beiseite legte. Im Anschluss hinterlasse ich eine Textprobe, die ich mir in mein privates Büchlein gesammelter Zitate notierte - aber lest selbst: „Wisse“, stieß er aus dem Blasebalg seiner Kehle hervor, „wisse, dass ich ganz aus Tod bestehe, vom Scheitel bis zur Sohle. Dass ein Kadaver dich liebt, dich anbetet, dich nie und nimmer verlässt! Ich werde den Sarg vergrößern lassen, Christine, für später, wenn wir am Ende unserer Liebe sind! Sieh doch, ich lache nicht mehr, ich weine, ich weine um dich, Christine, die du mir die Maske heruntergerissen hast und mich deshalb nie mehr verlassen kannst! Solange du mich für schön halten konntest, Christine, konntest du zurückkommen! Ich weiß, dass du zurückgekommen wärst. Aber jetzt kennst du meine Abscheulichkeit, und deshalb willst du für immer fliehen. Ich halte dich aber zurück! Warum wolltest du mich sehen? Du warst wahnsinnig, Christine, mich sehen zu wollen! [...]“ Schließlich ließ er mich los und wand sich ächzend am Boden. Kleiner Tipp: Wer einen Schritt weiter gehen möchte, um mehr über Eriks Lebens- und Leidensgeschichte zu erfahren, dem möchte ich Susan Keys „Das Phantom“ empfehlen. Zwar las ich das Buch vor etlichen Jahren (und ja, Geschmäcker können sich verändern), aber mir gefiel es damals sehr. Wenn alles geklappt hat, müsste Keys Buch unten verlinkt sein. (Ich und Internet...)

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    • 17
  • Das traurige Leben des Phantoms

    Das Phantom

    buchjunkie

    Das Buch erzählt die traurige Lebensgeschichte von Erik, der zum Ende seines Lebens das Phantom der Oper sein wird.  Erik wird mit einem verunstalteten Gesicht geboren, seine Mutter näht ihm eine Maske um seinen Anblick zu ertragen.  Erik verschwindet mit 10 Jahren von zu Hause, landet dann bei einer Zigeunertruppe, wo er wie ein Tier in einem Käfig gehalten und ausgestellt wird.Er lernt schnell, dass er von anderen Menschen nichts als Abscheu und Angst erwarten kann.Nicht einmal seine Mutter brachte es über sich, ihn auch nur einmal zu küssen.  Doch er hat eine wunderbare Stimme und diese verleiht ihm Macht, seine Lebensumstände verbessern sich.Nach einem Unglück flieht er und lernt schließlich Giovanni in Rom kennen, einen Steinmetzmeister, der Eriks Talent erkennt und ihn als Lehrling aufnimmt.  Doch auch dort passiert Schreckliches und Erik zieht weiter.Seine Reise führt in nach Persien, Belgien und zuguterletzt wieder nach Paris, wo er beim Bau der Oper mitwirkt.  Bis er zum Phantom der Oper wird...  Der Roman hat mir sehr gut gefallen und mich berührt.  Susan Kay hat eine tragische Lebensgeschichte geschrieben, die die Oberflächlichkeit der Menschen darstellt.Erik, ein Genie in vielen Bereichen, kann wegen seines Aussehens nicht normal leben und driftet immer mehr in die Einsamkeit ab.  In diesem Roman ist die Phantasie mit dem gut recherchierten historischen Hintergrund verwoben.  Es ist eine Geschichte voller Emotionen ohne schnulzig zu wirken: Hass, Zorn, Enttäuschung, aber auch Liebe.  Die einzelnen Passagen werden aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Von Eriks Mutter, Giovanni, dem Steinmetz, Nadir, dem Perser, Raoul, Christine und Erik selbst.  Beim Lesen konnte ich in der wunderbaren Erzählweise versinken.  Es ist ein ganz großartiger Roman, der sich zu lesen lohnt.  Sehr empfehlenswert

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    • 2

    Arun

    29. May 2014 um 10:09
  • "Das Phantom" der Oper - ein Leben voller Schmerz, Verzweiflung und Hass

    Das Phantom

    sternblut

    18. May 2014 um 13:46

    Im Jahr 1831 wird in Frankreich, genauer in Bocherville, ein Junge geboren, den ein großes Schicksal ereilen würde. Mit den Zügen eines Genies macht er seiner Mutter das Öeben zur Hölle – und nicht nur das. Seit seiner Geburt ist Erik schwer entstellt, sodass er von Geburt an eine Maske tragen muss. Noch im Kindesalter flieht er von zu Hause aus Angst, in eine Anstalt zu geraten, wie der neue Freund seiner Mutter es gerne hätte, doch mit dieser Flucht gerät er in Gefangenschaft bei Zigeunern, deren “Anführer” in ihm eine potentiell großartige Geldquelle sieht. Doch auch aus diesen Fängen kann Erik sich befreien und macht gleichsam seine ersten Erfahrungen mit Mord. Jahr um Jahr zieht er in der Gegend herum, wird Lehrling eines großen Bauherren in Italien, der Bespaßer der Khanum in Persien und letztendlich Mitbauer der neuen Oper in Paris, wo er letztendlich sein Leben zurückgezogen verbringt, bis etwas Unvorhergesehenes Gefühle in ihm auslöst. Gefühle, von denen er dachte, dass sie ihn für immer verlassen hätten.   Das Phantom der Oper ist ein Mysterium, das mich – seit ich das Musical kenne – eigentlich ungemein fasziniert. Dass es sich bei diesem Menschen um ein wahrhaftiges Geschöpf handelt, das vor vielen Jahren tatsächlich gelebt haben soll, das fand ich noch beeindruckender, und so war diese Lektüre natürlich beinahe Pflicht, um mich mit dem Leben eines Mannes auseinanderzusetzen, der zu solchen Dingen fähig war und der voller Verbitterung und Hass steckte. Das Buch ist schonmal sehr interessant aufgebaut. Es gibt mehrere Abschnitte, die aus der Sicht verschiedener Menschen geschildert sind, beginnend bei seiner Mutter. Immer wieder taucht auch seine Sicht der Dinge auf, doch meistens wird die Perspektive eines Menschen gewählt, der viel mit ihm zu tun hat und deswegen auch viele Informationen und auch Empfindungen ihm gegenüber aufweisen kann, so zum Beispiel der persische Oberpolizist Nadir oder der italienische Baumeister Giovanni, der für Erik in gewissen Stücken wie ein Vater gewesen sein soll. Zu den Abschnitten sind zusätzlich die Jahreszahlen angegeben, in welchen Zeitraum sich die darin enthaltenen Kapitel abspielen, was sehr zum Verständnis beiträgt. Allerdings sind meiner Meinung nach diese Zahlen nicht ausreichend, um einen genauen Blick auf beispielsweise das Alter Eriks zu haben. Teilweise hat mir diese Angabe einfach gefehlt, um die Fassungslosigkeit und Überraschung der Beteiligten nachvollziehen zu können. Teilweise denkt man, man hat es mit dem erwachsenen Erik zu tun, dabei ist er noch 12. Dass er am Ende bereits über 50 ist, ist dann klarer, doch gerade in den Anfangszeiten hab ich mich da wirklich schwer getan, was schon ziemlich schade ist. Ansonsten ist die Geschichte wirklich abwechslungsreich, wobei die packendsten Teile Anfang und Ende sind, also demnach das Leben bei seiner Mutter und das Leben mit Christine, sei es körperlich oder nur über den Spiegel. Die Teile dazwischen sind häufig durchwachsen, ziehen sich immer wieder künstlich in die Länge und sind nicht immer sehr leicht zu fassen irgendwie, was wahrscheinlich auch mit dem fehlenden Altersüberblick zu tun haben kann. Das liegt nicht am Inhalt, der ist nämlich, wie bereits gesagt, sehr abwechslungsreich und durchaus interessant. Dass ein Mensch so viel Leid erfahren muss, ausgenutzt wird und dadurch eigentlich nie zur Ruhe findet, das finde ich schon traurig. Sprachlich ist es allerdings so eine Sache. Irgendwie. Schlecht war sie nicht. Man kam eigentlich mit, teilweise war der Ausdruck ein bisschen ungeschickt, aber im Großen und Ganzen ist es eigentlich in Ordnung gewesen. Und doch war irgendwas daran, an dem ich mich immer wieder aufgehongen habe und an dem ich einfach nicht vorbeigekommen bin. Immer wieder habe ich stocken müssen, weil irgendwas seltsam war oder ich einfach abgeschweift bin… Die Charaktergestaltung dagegen war spitzenklasse. Gerade dadurch, dass man Eindrücke von verschiedenen Beteiligten hatte, konnte man eigentlich in jeden hineinsehen und sich seiner Gefühle gewiss sein. So waren die Personen tief gestaltet und man konnte sich wirklich in sie hineinversetzen. Nur manchmal waren sie ein bisschen undeutlich oder zaghaft in ihren Erzählungen, sodass ich manchmal Fragen hatte, die ich erst viele viele Seiten später beantwortet wissen konnte – sowas macht mich irre! Schön fand ich vor allem, dass die Geschichte über Eriks Leben hinausgewachsen ist, also dass Raoul praktisch noch von seinem Leben nach der Katastrophe erzählt. Wie alles weitergegangen ist, nachdem Christine und er das letzte Mal das Phantom verlassen und ihr eigenes Leben angefangen haben. Wie sie ihr Kind geboren hat und letztendlich starb. Und was das Besondere an dem Kind ist. Ich mag es einfach, wenn ein Roman nicht einfach aufhört und man nicht weiß, was aus den Beteiligten geworden ist, deswegen war das für mich schonmal wirklich entspannend und hat mir Spaß gemacht.   Ein interessantes Buch, das leider aber auch einige Schwächen vorzuweisen hat, die nicht so ganz von der Kante zu weisen sind. Der Schreibstil ist nicht so besonders und manche Unklarheiten hätten meiner Meinung nach früher beseitigt werden können, aber der Inhalt ist auf jeden Fall besonders. Es macht Spaß, die Einflüsse eines Mannes zu verfolgen, der nie normal mit anderen umgehen konnte – und mit dem nie normal umgegangen wurde. Die Missstände und Probleme, die sich in seinem Leben ergeben haben und schlussendlich eine Liebe, die er nicht erfüllt wähnte. Auch wenn ich mich mit dem Buch ein bisschen schwer getan habe, so ist es doch irgendwo lesenswert. Man darf sich nur nicht davon abschrecken lassen und nicht zu viel erwarten, dann ist es sicher ein Buch, an dem man Freude haben kann. Für Zwischendurch ist es allerdings nichts.

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  • Ein Blick hinter die Maske...

    Das Phantom

    parden

    12. December 2013 um 19:26

    EIN BLICK HINTER DIE MASKE... Seit ihrem Erscheinen 1910 hat die Geschichte des "Phantoms der Oper" Millionen Leser und Filmbesucher fasziniert und als Musical weltweit wahre Triumphe gefeiert. Susan Kays Roman, phantasievoll erzählt, aber historisch genau recherchiert, enthüllt zum ersten Mal die tragische Geschichte dieses rätselhaften Mannes - von seiner Geburt bis zu seinem spektakulären Tod. Mit einer furchtbaren Entstellung des Gesichts geboren, die ihn zeitlebens zum Tragen einer Maske zwingt, hat die Natur Erik zum Ausgleich eine betörende Stimme und einen genialen Verstand mitgegeben. Schon als Kind beherrscht er damit seine Umgebung und lernt rasch, seine außerordentlichen Begabungen einzusetzen, um in einer Welt zu überleben, die ihn als Monster abergläubisch verfolgt. Von Zigeunern auf Jahrmärkten ausgestellt, entwickelt er sich zum geheimnisvollen Magier, erlebt die unglaublichsten Abenteuer am Hof des Schahs von Persien und zettelt in Russland, Italien, Belgien und Frankreich so manche Intrige an. Er bringt es zu Reichtum und Macht, muss aber darauf verzichten, jemals der Liebe, dem Vertrauen oder menschlicher Wärme zu begegnen. Er bleibt stets ein Ausgestoßener - und zahlt es seiner Umgebung heim mit Verachtung, Hass und Tücke. Auf dem Höhepunkt seiner monströsen Laufbahn schlüpft Erik in die Rolle eines Phantoms, das die gesamte Pariser Gesellschaft erzittern lässt: Es gelingt ihm mit seinen Ideen, die Baupläne des berühmten Architekten Garnier so zu beeinflussen, dass er, das verzweifelt liebende Phantom, zum heimlichen Beherrscher des Grand-Opéra-Gebäudes wird... Während sich das Original-Buch von Gaston Leroux schwerpunktmäßig eher dem Mystischen, Gruseligen, Spannenden verschrieben hat, versucht Susan Kay in ihrem Werk einen Blick hinter die Kulissen und hinter die Maske zu werfen. Was begegnet einem Menschen in seinem Werdegang, bis es zu dem kommen kann, was Leroux von den etwa sechs letzten Lebensmonaten des "Phantoms der Oper" zu erzählen wusste? "Ich gewann den Eindruck, (...) irgendwo darunter läge eine große menschliche Geschichte, die noch darauf wartete, erzählt zu werden." (S. 414) Als erfahrene Verfasserin von Roman-Biographien schrieb Kay also die Lebensgeschichte des Phantoms, wie sie hätte sein können. Eingebettet ist diese Geschichte in ein authentisch wirkendes historisches Ambiente, was eine sorgfältige Recherche verrät und die Erzählung glaubwürdig wirken lässt. Erzählt wird der Roman aus wechselnden Perspektiven, nur gelegentlich aus der Sicht Eriks selbst. Aber auch so wird deutlich, welche Qualen Erik in seinem Leben erdulden musste: "Er nahm die Maske ab und drehte sich langsam zu mir um, damit ich ihn ansah. 'Dieses Gesicht, das mir alle Rechte eines Mannes genommen hat, befreit mich auch von allen Verpflichtungen gegenüber der menschlichen Spezies', sagte er ruhig. 'Meine Mutter hat mich gehasst, mein Heimatdorf hat mich ausgestoßen, ich wurde wie ein Tier in einem Käfig ausgestellt, bis ein Messer mir den einzigen Weg zeigte, frei zu sein. Die Freuden der Liebe werden mir immer verwehrt sein. Aber ich bin jung, Nadir, ich habe dieselben Wünsche wie jeder normale Mann.' Ich sah zu, wie er die Maske müde wieder anlegte." - (S.207) Einfühlsam und gleichzeitig fesselnd erzählt Susan Kay die Geschichte dieses weltberühmten "Monsters" und lässt uns erkennen: die Monster sind ganz andere... Eine angenehm zu lesende, berührende Lektüre, die nachdenklich stimmt aber auch die Hoffnung nicht zu kurz kommen lässt. Als Ergänzung zum berühmten Klassiker unbedingt empfehlenswert! © Parden

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  • Eine der berührendsten Geschichten der Welt

    Das Phantom

    loveisfriendship

    07. November 2013 um 16:49

    Eine der berührendsten Geschichten der Welt Susan Kay erzählt in Das Phantom die unglaublich tragische und dramatische Lebensgeschichte eines schwer missgebildeten und somit zum Tragen einer Maske verdammten Genies, dem viel zu selten Liebe und Respekt entgegengebracht wird und das so eine Schale des Hasses um sich errichtet und sich später selbst zum Phantom der Pariser Oper ernennt. Das Phantom ist die vollständige Biographie des Phantom der Oper, der berühmten Romanfigur von Gaston Leroux. Susan Kays Roman gibt Antwort auf viele Fragen, die Leroux' Werk möglicherweise aufwirft - doch kann man die beiden, komplett unterschiedlichen Werke, nur bedingt miteinander vergleichen und gerade zum Ende hin weicht Susan Kays Roman von der Vorlage ab und bewegt sich in eine ganz andere Richtung. Das Phantom ist so gesehen auch eine Neuinterpretation der berühmten Roman- und Musicalfigur und ein vertiefender Begleitroman, der aber auch als eigenständiges Werk gesehen werden kann oder sogar sollte. Hier zwei Zitate, die ich ausgewählt habe, weil ich finde, dass sie sehr gut die Gründe für den Konflikt, in dem der Leser zu dem Erik aus Susan Kays Roman steht, darstellen. Erstes Zitat: "Mein Sohn würde sterben. Und dieser seltsame, maskierte Mann - der ohne Gewissensnöte tötete und von Moral jeder Art unberührt schien - war von tiefem Mitleid bewegt." - S.180 Zweites Zitat: "Er nahm die Maske ab und drehte sich langsam zu mir um, damit ich ihn ansah. 'Dieses Gesicht, das mir alle Rechte eines Mannes genommen hat, befreit mich auch von allen Verpflichtungen gegenüber der menschlichen Spezies', sagte er ruhig. 'Meine Mutter hat mich gehasst, mein Heimatdorf hat mich ausgestoßen, ich wurde wie ein Tier in einem Käfig ausgestellt, bis ein Messer mir den einzigen Weg zeigte, frei zu sein. Die Freuden der Liebe werden mir immer verwehrt sein. Aber ich bin jung, Nadir, ich habe dieselben Wünsche wie jeder normale Mann.' Ich sah zu, wie er die Maske müde wieder anlegte." - S.207 Diese paar Zeilen zeigen, dass "das Phantom" ein sehr vielschichtiger Charakter ist. Erik, so grausam und mordlüstern er teilweise sein mag, ist bloß Produkt einer Gesellschaft, die ihn mit ihren Vorurteilen seinem abstoßenden Gesicht gegenüber zu dem gemacht und verdammt hat, zu dem er letztendlich geworden ist. Die Autorin beleuchtet gekonnt die Schattenseiten der Gesellschaft und technisch gesehen ist Erik nicht schlimmer als einige andere Menschen aus dem Roman, wobei Erik sich für seine Taten sogar rechtfertigen könnte. 1831 geboren (†1881), werden ihm schon in seiner frühesten Kindheit Liebe und Zuneigung verwehrt. Dieser Umstand und folgende traumatische Ereignisse hinterlassen natürlich ihre Spuren auf Eriks Seele und machen ihn zu einem traurigen, verzweifelten, herumirrenden, misstrauischen und vor allem bemitleidenswerten Geschöpf. Ich finde es bewundernswert, dass er trotz allem, was ihm Schlimmes widerfahren ist (und egal, wie sehr Erik sich dagegen zu sträuben versucht), noch zu menschlichen Gefühlen, wie Empathie, fähig ist. Der Leser kann mit Erik sympathisieren, weil er verstehen kann, wieso Erik so handelt, wie er eben handelt. Im letzten Teil des Romans bewegt sich die Geschichte mit dem Auftauchen von Christine Daaé in eine romantische Richtung und das Ende von Susan Kays Roman weicht, wie schon erwähnt, von dem Ende von Gaston Leroux' Roman ab. Aber die Autorin hatte keine Wahl, als ihren Roman so enden zu lassen, weil wir ihren Erik von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Das Ende ist wirklich wunderschön. Susan Kay hat einen grandiosen Roman geschrieben. Inhaltlich und sprachlich stimmt einfach alles. Durch die wechselnde Ich-Perspektive in den einzelnen Jahren erhält man Einblick in die Innenwelt aller wichtigen Charaktere. Das Phantom ist spannend und unterhaltsam geschrieben und ist voll von wunderschönen und weisen Sätzen sowie mitreißenden Passagen. Fazit: Das Phantom von Susan Kay ist ein fesselnder und ergreifender Roman über eine der wohl faszinierendsten und mysteriösesten fiktiven Figuren aller Zeiten mit einer tiefen und wichtigen Botschaft, die auch in der heutigen Zeit nicht in ihrer Bedeutung einbüßt.

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  • Auf immer gehasst...

    Das Phantom

    ankErlesen

    29. July 2013 um 21:35

    So dunkel wie meine melancholische Seele...grausam und herzerreißend.
    Ich liebe es so sehr, dass die Seiten bereits auseinander fallen.

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