Susan Kreller

 4.1 Sterne bei 163 Bewertungen
Autorin von Elefanten sieht man nicht, Schneeriese und weiteren Büchern.
Autorenbild von Susan Kreller (© Ellen Runa Kara)

Lebenslauf von Susan Kreller

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. "Elefanten sieht man nicht" ist ihr erster Roman.

Neue Bücher

Elektrische Fische

Erscheint am 22.06.2020 als Hörbuch bei Diwan Hörbuchverlag.

Alle Bücher von Susan Kreller

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Buchformat:
Cover des Buches Elefanten sieht man nicht9783551314581

Elefanten sieht man nicht

 (87)
Erschienen am 18.12.2015
Cover des Buches Schneeriese9783551315649

Schneeriese

 (34)
Erschienen am 25.11.2016
Cover des Buches Pirasol9783492314114

Pirasol

 (23)
Erschienen am 04.12.2018
Cover des Buches Elektrische Fische9783551584045

Elektrische Fische

 (13)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung9783551556790

Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung

 (3)
Erschienen am 29.09.2016
Cover des Buches Gecko Kinderzeitschrift Band 439783940675422

Gecko Kinderzeitschrift Band 43

 (0)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Gecko Kinderzeitschrift Band 689783940675675

Gecko Kinderzeitschrift Band 68

 (0)
Erschienen am 02.11.2018

Neue Rezensionen zu Susan Kreller

Neu

Rezension zu "Elektrische Fische" von Susan Kreller

Was macht man, wenn man plötzlich in einemm anderen Land leben soll, fliehen?
Ramgardiavor 2 Monaten

Ich lese meist sehr schnell und überlese dabei einiges, aber dieses Buch hat so viel schöne Sätze und Formulierungen, dass ich es ganz genüsslich gelesen habe. Susann Kreller schreibt Sätze wie „Ich bin in einem Deutsch gelandet, in dem ich mich immer wieder verlaufe.“ „…, dass man mit Heimweh immer alleine ist, Heimweh ist ein winziger Raum,…“

Emmas Mutter ist als junge Frau aus Mecklenburg nach Dublin gekommen, hat geheiratet und drei Kinder bekommen. Nach der Geburt jetzt siebenjährigen Aoife weiß sie, dass die Ehe mit ihrem ständig betrunkenen Mann keine Zukunft hat. Jetzt wagt sie den Schritt und fährt zu ihren Eltern zurück. In dem kleinen Dorf ist alles anders, als es die Kinder gewohnt sind. Die Großeltern und die Mutter schweigen, der Raum in dem kleinen Haus ist knapp. Aoife spricht nach einem Vorfall in der Schule nicht mehr, der große Bruder versucht sich mit der Dorfjugend anzufreunden und Emma trifft auf Levin. Einen Mitschüler dessen Mutter sich mit elektrischen Fischen auskennt, die aber psychische Probleme hat. 

Emma will hier nicht bleiben und Levin entwickelt für sie einen Plan, wie sie nach Dublin zu den Großeltern flüchten könnte.

Im Laufe der Geschichte erfahren wir einiges über Dublin und Irland und einiges über die DDR-Vergangenheit. Aber auch viel über Emmas Gefühle und ihr Ankommen in Deutschland. Ich hätte noch einige Fragen und wüsste gerne, wie es weitergeht, aber da ist meine Fantasie gefragt. 

 

Kommentare: 2
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E

Rezension zu "Elektrische Fische" von Susan Kreller

Ergreifendes Buch mit viel Feingefühl für Sprache und Emotion
erst|ein|druckvor 2 Monaten

Inhalt

Emma muss ihr Zuhause in Dublin verlassen und mit ihrer Mutter und ihren zwei Geschwistern nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen – hier ist alles fremd und keiner der Kinder ist mit dem Umzug glücklich. Jeder trauert auf seine eigene Weise und Emma schmiedet von Beginn an einen Plan: Einen Fluchtplan. Ihr Mitschüler Levin hilft ihr, doch dann ist sie sich gar nicht mehr sicher, ob sie wirklich zurück nach Irland will.

Mein Erst|Ein|Druck

Ein Buch, das mir schon zu Beginn tief unter die Haut geht.

Rezension

Elektrische Fische ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Was mir sofort auffiel, ist die großartige Art und Weise, Gefühle bildhaft darzustellen. Dadurch hat mich das Buch tief ergriffen und mitfühlen lassen, ohne dass es kitschig wirkte. Es ist ein bisschen wie das Cover: sanft.

Es gibt keine Szene, in denen Emma ihre Gefühle wirklich extrem nach außen agiert und andere so ihre Trauer spüren lässt. Auch sind Dialoge im Großen und Ganzen in der Unterzahl, vielmehr erfährt der Leser die Gefühle von Emma hauptsächlich aus ihren Gedanken, ihren Überlegungen zu ihrer Situation. Das Heimweh wird dabei greifbar und verständlich. Auch Levin, ihr Mitschüler, versteht sie wortlos. Dieser ist, auch wie die anderen Figuren, durch markante Merkmale sehr gut beschrieben.  

Obwohl der Klappentext schon alles verrät, was geschieht, ist die Handlung nicht langweilig. Dies liegt an den Gefühlen und Beobachtungen der Protagonistin, dem Schreibstil der Autorin, der das Buch einzigartig macht.

Das Buch hat mich wirlich fasziniert, vor allem der Umgang mit der Sprache gefiel mir sehr gut. Ein Buch, das nachwirkt und manchen Leser zum Denken bringt. Und eines, das ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Jeder Mensch ist für sich allein – und das kann ihn trösten.

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Rezension zu "Elektrische Fische" von Susan Kreller

Bewertung zum Buch
Literaturcocktailvor 2 Monaten

In dem Buch ,,Elektrische Fische“ von Susan Kreller geht es um ein Mädchen namens Emma, die mit ihrer Familie von Dublin nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen muss.

Das Buch habe ich gewählt, weil ich ein vorheriges Buch der Autorin las und alles weitere lesen wollte. Getriggert hat mich der Fakt, dass die Geschichte in Mecklenburg-Vorpommern spielt, wo ich selber wohne. :D

In die Geschichte bin ich gut reingekommen. Es behandelt das Thema Heimat, Loslassen und Neuanfang.

Das Buch hat mir gut gefallen, ich bin von einem anderen Ende ausgegangen und habe mehr Aktion erwartet. Es war eine ruhige Geschichte und wieder ganz toll, was die Autorin geschaffen hat. 

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Gespräche aus der Community

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D
Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid.

So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp.

Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier:
http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/

Bisher gelesen:

1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne
2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne
3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne
4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne
5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne
6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne
7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne
8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne
9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne

Ich lese gerade:

235 Beiträge
Zum Thema
Cover des Buches Pirasolundefined

Liebe LovelyBooker,

wir laden Euch herzlich ein, bei der Leserunde zu Susan Krellers »Pirasol« dabei zu sein!

Zwei alte Damen leben in einer Papierfabrikantenvilla: Die scheue und liebenswerte Gwendolin ist 84 Jahre alt, Witwe und Alleinerbin des imposanten Hauses, ihre Mitbewohnerin Thea ist 15 Jahre jünger, hat sich vor einigen Jahren listig in die Villa eingenistet und verfolgt seither ohne Skrupel und Rücksicht auf ihre Gastgeberin ihren ganz eigenen Plan. Als man den vom Vater verstoßenen und seit drei Jahrzehnten verschollenen Sohn Gwendolins in der Stadt gesehen haben will, versucht Thea, ihre Stellung zu sichern und vollends das Regiment im Haus zu übernehmen. Für Gwendolin ist das zunehmende Machtstreben ihres tyrannischen Hausgastes jedoch der Auslöser, sich wieder an ihr eigenes langes und hartes Leben zu erinnern: an eine Berliner Kindheit während der Zeit des Nationalsozialismus, die Verhaftung ihrs Vaters aus politischen Gründen, an den frühen Verlust der Eltern und das eigene Überleben in einer ausgebombten Stadt, an einen neuen Anfang in einer westdeutschen Kleinstadt mit ihrem Ehemann, dem despotischen Papierkönig Willen und schließlich an die Verbannung des einzigen gemeinsamen Kindes. Als Gwendolin sich wieder ihre eigene Lebensgeschichte in dieser emotionalen Krise vergegenwärtigt, beschließt sie, fortan nicht mehr alles stoisch zu ertragen, sondern ihr restliches Leben selber in die Hand zu nehmen.

»Pirasol« ist die berührende Geschichte einer stillen und arbeitsamen Frau, die erst im hohen Alter beginnt, sich zur Wehr zu setzen. Susan Kreller erzählt in ihrem Roman lakonisch knapp und bildstark die Geschichte eines ganzen Lebens und schreibt von Schuld, Vergebung und der Last der deutschen Geschichte.            

Susan Kreller, geboren 1977 in Plauen, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über englischsprachige Kinderlyrik. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 2012 mit dem Jugendbuch »Elefanten sieht man nicht« bekannt. Sie erhielt unter anderem das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium, den Hansjörg-Martin-Preis (2013) und 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis für »Schneeriese«. Sie arbeitet als Schriftstellerin, Journalistin und Literaturwissenschaftlerin und lebt in Bielefeld.

Wenn Ihr Lust auf diese Leserunde habt, dann schreibt uns doch kurz, welche Gedanken und Assoziationen Euch in den Kopf kommen, wenn Ihr »Pirasol«, den Titel des Buchs, lest. Was stellt Ihr Euch darunter vor? 

Wir freuen uns und sind gespannt! 

Euer Berlin Verlag

257 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  abetterwayvor 3 Jahren
Hallo, hier ist meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Pirasol-1483620744-w/rezension/1508804382/ Es tut mir leid das es solange gedauert hat. Ein wirklich sehr sehr gutes Buch.
Cover des Buches Elefanten sieht man nichtundefined
Wie eröffnet man eine Leserunde? Schlägt man mit einem Löffel vornehm gegen ein Weinglas, räuspert man sich, entkorkt man virtuos eine Flasche Sekt? Ich weiß es nicht - und eröffne die Leserunde zu meinem Jugendbuch "Elefanten sieht man nicht" ganz schlicht, nämlich einfach so. Hiermit. In meinem Buch geht es um die 13jährige Mascha, die die Sommerferien bei ihren Großeltern verbringt - in einer penibel gepflegten Siedlung mit einwandfreien Vorgärten und harmonischem Rasenmäher-Singsang. Völlig ausgeschlossen, dass an so einem Ort Schlimmes geschehen könnte. Aber dann lernt Mascha die Kinder Julia und Max kennen und erfährt, dass es eben doch sein kann. Denn Julia und Max werden vom Vater misshandelt. Mascha versucht mit einigen Erwachsenen darüber zu reden, bittet sie um Hilfe. Doch vergebens, keiner hört ihr richtig zu. Schließlich ergreift Mascha eine verzweifelte und nicht ganz handelsübliche Rettungsmaßnahme. Der Carlsen-Verlag stellt 25 Exemplare des Buches zur Verfügung, um die Ihr Euch ab sofort (nun ja: ab dem 20.2.) bewerben könnt - vielleicht mit ein paar Worten darüber, welche Assoziationen der Titel "Elefanten sieht man nicht" bei Euch weckt. Ich freue mich auf die Leserunde!
262 Beiträge
Letzter Beitrag von  kolokelevor 8 Jahren
Nun endlich auch meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Elefanten-sieht-man-nicht-864009706-w/rezension-930211098/ Mascha verbringt ihre Sommer immer bei ihren Großeltern, seitdem ihre Mutter gestorben ist. Ihr Vater braucht dann Zeit für sich und so bestehen ihre Sommer aus der Zeit in einer ruhigen Wohnsiedlung, wo jeder jeden kennt und alles seinen Gang geht, inklusive Klatsch&Tratsch. So wirklich Anschluss findet sie nicht, bis sie eines Tages auf Max und Julia trifft. Auf dem Spielplatz kommt sie mit Julia, der großen Schwester von Max ins Gespräch, dabei ist Julia selbst erst 9 (Mascha übrigens 13). Max ist etwas seltsam und bei Julia entdeckt Mascha blaue Flecken am Bauch, die sie stutzig werden lassen. Als sie auch noch zufälluig entdeckt, dass Max eines Tages von seinem Vater heftig geschubst wird und ihr Julias Anblick dabei zusätzlich ein ungutes Gefühl macht, ist klar, dass da etwas nicht stimmt. Doch, was tun? Alle Erwachsenen, einschließlich der Polizei, schauen weg, hören nicht zu oder wollen sowieso nichts davon wissen. Kann ja auch nicht sein, in so einer Siedlung, wo alles seinen Gang geht. Man kennt sich schließlich. Also beschließt Mascha zu handeln, sie nimmt die beiden Kinder und sperrt sie weg, erzählt ihnen, das ist so mit den Eltern abgesprochen. Eine gute Idee? Wie das ganze ausgeht, soll hier nicht verraten werden. Das Buch liest sich leicht, dabei ist die Sprache aber trotzdem nicht zu einfach. Es soll vor allem Jugendliche ansprechen, ob es das tut, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, es könnte schon den richtigen Nerv treffen. Die Botschaft, wie ich sie verstanden habe, ist: lieber etwas tun, was vielleicht nicht ganz so zielführend ist, vielleicht auch verrückt oder gar unklug, als die Hände in den Schoss zu legen und wegzuschauen, denn das tun schon genug. Einziges Manko ist, dass die Altersstruktur der Personen manchmal etwas durcheinander gerät, da wirkt Julia älter als Mascha, das ist nicht ganz stimmig. Ansonsten ist das Buch wirklich gelungen und vor allem die Umschlag-, sowie Buchgestaltung verdient ein Extralob.

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