Susan Kreller

 4.1 Sterne bei 141 Bewertungen
Autorin von Elefanten sieht man nicht, Schneeriese und weiteren Büchern.
Susan Kreller

Lebenslauf von Susan Kreller

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. "Elefanten sieht man nicht" ist ihr erster Roman.

Neue Bücher

Pirasol

 (23)
Neu erschienen am 04.12.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Gecko Kinderzeitschrift Band 68

Neu erschienen am 02.11.2018 als Buch bei Rathje, Elbel GbR.

Alle Bücher von Susan Kreller

Sortieren:
Buchformat:
Elefanten sieht man nicht

Elefanten sieht man nicht

 (85)
Erschienen am 18.12.2015
Schneeriese

Schneeriese

 (28)
Erschienen am 25.11.2016
Pirasol

Pirasol

 (23)
Erschienen am 04.12.2018
Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung

Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung

 (2)
Erschienen am 29.09.2016
Gecko Kinderzeitschrift Band 14

Gecko Kinderzeitschrift Band 14

 (0)
Erschienen am 01.11.2009
Gecko Kinderzeitschrift Band 68

Gecko Kinderzeitschrift Band 68

 (0)
Erschienen am 02.11.2018
Gecko Kinderzeitschrift Band 56

Gecko Kinderzeitschrift Band 56

 (0)
Erschienen am 02.11.2016

Neue Rezensionen zu Susan Kreller

Neu
Literaturcocktails avatar

Rezension zu "Elefanten sieht man nicht" von Susan Kreller

Bewertung zum Buch
Literaturcocktailvor 3 Tagen

Die Geschichte ist sicherlich nicht jedermanns Sache, denn sie behandelt Kindesmisshandlung, wie sie in der Realität stattfindet und in den meisten Fällen unter den Teppich gekehrt wird.

Die Geschichte spielt aus der Sicht der 13-jährigen Mascha, die eine schreckliche Entdeckung macht, denn ihre beiden jüngeren Freunde werden von dessen Vater verprügelt.

Mascha versucht auf sich und ihrer schrecklichen Entdeckung aufmerksam zu machen, um Hilfe zu holen, aber ihr hört niemand zu und niemand sie ernst.

Schrecklich, bis Mascha es selber nicht mehr aushält und mit ansehen kann. Sie versucht auf ihre naive Weise zu helfen und verschlimmert das Geschehnis um ein Vielfältiges.

In Mascha konnte ich mich gut hineinversetzen und ihre Lage verstehen. Beim Lesen tut einem alles weh und man möchte am liebsten eingreifen und die Erwachsenen wachrütteln.

Hart, fürchterlich und wahr, die Autorin Susan Kreller hat mich beeindruckt.

Kommentieren0
6
Teilen
Antje_Wagners avatar

Rezension zu "Schneeriese" von Susan Kreller

Love is a Killer
Antje_Wagnervor 5 Monaten

Was für ein Buch!

Ich hab die letzte Hälfte dieses Romans im Zug sitzend gelesen und nur geweint.

Ich will eigentlich gar nicht so viel zum Inhalt sagen, nur das: Wer ein richtig gutes Buch über eine erste Liebe lesen möchte, eine ernsthaft herzzerbrechende, lebensverändernde Liebe, der sollte "Schneeriese" nicht verpassen.

Es ist eine große Kunst, heute noch ein GUTES Buch über Liebe zu schreiben, ohne etwas Ausgelatschtes zu wiederholen, denn Liebe ist wahrscheinlich das literarisch am stärksten ausgeleuchtete Thema überhaupt.

Susan Kreller indes gelingt dieses Kunststück. Sie schafft mit "Schneeriese" etwas wahrhaft Besonderes. Abgesehen davon, dass sie eine unfassbar schöne und originelle Sprache hat, Humor und Trauer zu vermischen vermag, erzählt sie eben die ach-so-bekannte Geschichte (A verliebt sich in B, B aber verliebt sich in C) auf eine so neue und erschütternde Weise, dass es kaum auszuhalten ist.

Wenn es Euch so geht wie mir beim Lesen, dann werdet ihr mitlieben, mitleiden und Euer Herz verlieren.

 Ich hab's jedenfalls an diese Autorin verloren. Und ich empfehle sie Euch dringend weiter!

  ACHTUNG: Nicht bei akutem Liebeskummer lesen!

Kommentieren0
0
Teilen
MadameFlamusses avatar

Rezension zu "Pirasol" von Susan Kreller

Ein Frauenleben
MadameFlamussevor 7 Monaten

Pirasol – das ist im Roman eine alte Villa. Das Zuhause der alten Gwendolin. Sie lebt schon eine ganze Weile hier. früher mit dem viel älterem Ehemann und dem Sohn, der eine inzwischen tot, der andere lange fort. Die alte Dame ist aber nicht allein. Sie hat sich, wie schnell klar wird leider, auf eine Mitbewohnerin eingelassen. die Mitbewohnerin ist um einiges Jünger und schaltet und waltet sehr bestimmend. Gwendolin fühlt sich überhaupt nicht wohl damit.
Dieser Geschichtenstrang zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch das Buch und ist ein ziemlich angespannter Strang, mir wird am Schluß schon ganz hibbelig, so gespannt bin ich auf die Auflösung.
In den Zeiten dazwischen erinnert sich Gwendolin an ihre Zeit die Sie in Pirasol verbracht hat, aber auch an ihre Kindheit und Jugend im Krieg und vor allen den Nachkriegsjahren.

„…und sich gewundert hatte, warum er nur Papier ohne Zeilen benutzte und sich weigerte, seine Schrift auf gezogenen Linien abzulegen.“

Die ganze Geschichte hat etwas schleifendes, so wie das Leben Gwendolin geschliffen hat, wird auch der Leser geschliffen. Es fiel mir schwer das mitzumachen und durchzuhalten. Denn zwischendurch stopp es kurz und dann wird neu angesetzt. alles wird mehrfach aufgegriffen, jedesmal geht es ein Stück tiefer und Häppchenweise erfahren wir was in der Vergangenheit passiert ist.
Erfahren wie Gwendolin ihre Eltern verlor und in welcher bangen Hoffnung sie nach dem Krieg grade so überlebt.
Es scheint Sie ist erstarrt durch das was Sie schon früh erlebt hat. In ihrer Ehe wird das Ihr und dem gemeinsamen Sohn zum Verhängnis.
Was macht man nun mit diesen Erfahrungen, die einen still werden ließen. Was macht man jetzt im hohen Alter mit diesem Leben?

„… und Gwendolin spürte, wie sie sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete: die Einsamkeit, wenn man andere Menschen zueinander geführt hatte.“

Susan Kreller hat eine feine angenehme Sprachmelodie in den Roman gewirkt, immer wieder webt sie kleine Poesien sein, die viel Atmosphäre erzeugen. Eine echte Stärke des Romans. Er hat mich sehr berührt und so manches mal sind mir die Tränen gekommen, was mir eher selten beim lesen passiert.
Beim schleifenden der Geschichte bin ich mir nicht scher ob es ein ausgefuchstes Stilmittel ist, welches uns immer mehr hineinziehen soll oder ob es nicht eine Schwäche in der Erzählung ist? Zwischendurch empfand ich es schon durchaus auch als lästig und hätte mir gewünscht das die Dinge mit einem mal „erledigt“ werden und nicht zwei-, dreimal wieder angefasst werden um dann doch noch wieder neues zu offenbaren. Ja ich denke man hätte die Geschichte auf weniger Seiten erzählen können und es hätte ihr vielleicht auch gut getan. Aber ich glaube dann wäre nicht diese besondere Stimmung zu Tage getreten. Welches Leben läuft schon gerade? Was gelingt schon im ersten Anlauf? Und ja, wie vieles gelingt nie?

„..und der das, was war, in aller Lautstärke vergaß.“

Worüber ich froh war, das war das versöhnliche Ende, welches ich Gwendolin auch aus tiefstem Herzen gegönnt habe.
Pirasol ist ein besonderes Buch und birgt eine Geschichte in die man eben durch die Erzählweise tief einsteigt, eine Geschichte die in Erinnerung bleiben wird. Ein kleiner Wermutstropfen, auch wenn es die Geschichte von Gwendolin ist, dreht sich doch sehr viel mal wieder um die Männer, erst den Vater, dann den Ehemann und später den Sohn. Die Frauen bleiben zu oft Randfiguren, sehr schade.

„Er lachte, weil es seine Art zu weinen war … und wie sie selbst weinte, indem sie nicht mehr weinte“

Näheres zum Inhalt:

Das Mädchen was von einer Nachbarin gerettet wird, unter Umständen die ihr das fühlen abgewöhnen. Umstände die viel Kraft kosten um sie zu überleben. Der Vater der aus dem Krieg heimkehrt, mit dem das Mädchen in seiner Abwesenheit all die Bücher geteilt hat, die eigentlich längst verbrannt sein sollten. Bücher die das Mädchen nie vergessen wird, und die auch ihr Sohn ganz heimlich entdeckt, viel viel später. Bücher spielen eine große Rolle und haben sehr viel zur Rettung beigetragen – ich kenne das. Bücher die einen sich selbst wiederfinden lassen. Bücher die trösten oder neue Welten zeigen. Bücher die ein Heimatgefühl oder Geborgenheit schenken. Bücher auch in Form von Buchläden als Zufluchtsorten und Buchhändlern als Vertraute.
In der Erstarrung und Einsamkeit findet Gwendolin ein aufgewecktes paar graue Augen und lässt sich davon einnehmen. Lernt das Haus Pirasol kennen und verliebt sich sofort. Die Ehe wird ein Alptraum, die grauen Augen werden hart und bitter und lassen besonders am gemeinsamen Sohn alle Bösartigkeiten und Demütigungen aus. Strafen Gwendolin mit einer Kälte die Sie weiter in einer stummen Erstarrung verharren lässt. Der Widerstand so zart und leise das er nur für sehr kleine Glücksmomente reicht. Für ihren Sohn reicht es nicht.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Berlin_Verlags avatar

Liebe LovelyBooker,

wir laden Euch herzlich ein, bei der Leserunde zu Susan Krellers »Pirasol« dabei zu sein!

Zwei alte Damen leben in einer Papierfabrikantenvilla: Die scheue und liebenswerte Gwendolin ist 84 Jahre alt, Witwe und Alleinerbin des imposanten Hauses, ihre Mitbewohnerin Thea ist 15 Jahre jünger, hat sich vor einigen Jahren listig in die Villa eingenistet und verfolgt seither ohne Skrupel und Rücksicht auf ihre Gastgeberin ihren ganz eigenen Plan. Als man den vom Vater verstoßenen und seit drei Jahrzehnten verschollenen Sohn Gwendolins in der Stadt gesehen haben will, versucht Thea, ihre Stellung zu sichern und vollends das Regiment im Haus zu übernehmen. Für Gwendolin ist das zunehmende Machtstreben ihres tyrannischen Hausgastes jedoch der Auslöser, sich wieder an ihr eigenes langes und hartes Leben zu erinnern: an eine Berliner Kindheit während der Zeit des Nationalsozialismus, die Verhaftung ihrs Vaters aus politischen Gründen, an den frühen Verlust der Eltern und das eigene Überleben in einer ausgebombten Stadt, an einen neuen Anfang in einer westdeutschen Kleinstadt mit ihrem Ehemann, dem despotischen Papierkönig Willen und schließlich an die Verbannung des einzigen gemeinsamen Kindes. Als Gwendolin sich wieder ihre eigene Lebensgeschichte in dieser emotionalen Krise vergegenwärtigt, beschließt sie, fortan nicht mehr alles stoisch zu ertragen, sondern ihr restliches Leben selber in die Hand zu nehmen.

»Pirasol« ist die berührende Geschichte einer stillen und arbeitsamen Frau, die erst im hohen Alter beginnt, sich zur Wehr zu setzen. Susan Kreller erzählt in ihrem Roman lakonisch knapp und bildstark die Geschichte eines ganzen Lebens und schreibt von Schuld, Vergebung und der Last der deutschen Geschichte.            

Susan Kreller, geboren 1977 in Plauen, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über englischsprachige Kinderlyrik. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 2012 mit dem Jugendbuch »Elefanten sieht man nicht« bekannt. Sie erhielt unter anderem das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium, den Hansjörg-Martin-Preis (2013) und 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis für »Schneeriese«. Sie arbeitet als Schriftstellerin, Journalistin und Literaturwissenschaftlerin und lebt in Bielefeld.

Wenn Ihr Lust auf diese Leserunde habt, dann schreibt uns doch kurz, welche Gedanken und Assoziationen Euch in den Kopf kommen, wenn Ihr »Pirasol«, den Titel des Buchs, lest. Was stellt Ihr Euch darunter vor? 

Wir freuen uns und sind gespannt! 

Euer Berlin Verlag

abetterways avatar
Letzter Beitrag von  abetterwayvor einem Jahr
Hallo, hier ist meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Pirasol-1483620744-w/rezension/1508804382/ Es tut mir leid das es solange gedauert hat. Ein wirklich sehr sehr gutes Buch.
Zur Leserunde
Daniliesings avatar
Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid.

So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp.

Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier:
http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/

Bisher gelesen:

1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne
2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne
3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne
4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne
5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne
6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne
7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne
8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne
9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne

Ich lese gerade:

Zum Thema
SusanKrellers avatar
Wie eröffnet man eine Leserunde? Schlägt man mit einem Löffel vornehm gegen ein Weinglas, räuspert man sich, entkorkt man virtuos eine Flasche Sekt? Ich weiß es nicht - und eröffne die Leserunde zu meinem Jugendbuch "Elefanten sieht man nicht" ganz schlicht, nämlich einfach so. Hiermit. In meinem Buch geht es um die 13jährige Mascha, die die Sommerferien bei ihren Großeltern verbringt - in einer penibel gepflegten Siedlung mit einwandfreien Vorgärten und harmonischem Rasenmäher-Singsang. Völlig ausgeschlossen, dass an so einem Ort Schlimmes geschehen könnte. Aber dann lernt Mascha die Kinder Julia und Max kennen und erfährt, dass es eben doch sein kann. Denn Julia und Max werden vom Vater misshandelt. Mascha versucht mit einigen Erwachsenen darüber zu reden, bittet sie um Hilfe. Doch vergebens, keiner hört ihr richtig zu. Schließlich ergreift Mascha eine verzweifelte und nicht ganz handelsübliche Rettungsmaßnahme. Der Carlsen-Verlag stellt 25 Exemplare des Buches zur Verfügung, um die Ihr Euch ab sofort (nun ja: ab dem 20.2.) bewerben könnt - vielleicht mit ein paar Worten darüber, welche Assoziationen der Titel "Elefanten sieht man nicht" bei Euch weckt. Ich freue mich auf die Leserunde!
kolokeles avatar
Letzter Beitrag von  kolokelevor 7 Jahren
Nun endlich auch meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Elefanten-sieht-man-nicht-864009706-w/rezension-930211098/ Mascha verbringt ihre Sommer immer bei ihren Großeltern, seitdem ihre Mutter gestorben ist. Ihr Vater braucht dann Zeit für sich und so bestehen ihre Sommer aus der Zeit in einer ruhigen Wohnsiedlung, wo jeder jeden kennt und alles seinen Gang geht, inklusive Klatsch&Tratsch. So wirklich Anschluss findet sie nicht, bis sie eines Tages auf Max und Julia trifft. Auf dem Spielplatz kommt sie mit Julia, der großen Schwester von Max ins Gespräch, dabei ist Julia selbst erst 9 (Mascha übrigens 13). Max ist etwas seltsam und bei Julia entdeckt Mascha blaue Flecken am Bauch, die sie stutzig werden lassen. Als sie auch noch zufälluig entdeckt, dass Max eines Tages von seinem Vater heftig geschubst wird und ihr Julias Anblick dabei zusätzlich ein ungutes Gefühl macht, ist klar, dass da etwas nicht stimmt. Doch, was tun? Alle Erwachsenen, einschließlich der Polizei, schauen weg, hören nicht zu oder wollen sowieso nichts davon wissen. Kann ja auch nicht sein, in so einer Siedlung, wo alles seinen Gang geht. Man kennt sich schließlich. Also beschließt Mascha zu handeln, sie nimmt die beiden Kinder und sperrt sie weg, erzählt ihnen, das ist so mit den Eltern abgesprochen. Eine gute Idee? Wie das ganze ausgeht, soll hier nicht verraten werden. Das Buch liest sich leicht, dabei ist die Sprache aber trotzdem nicht zu einfach. Es soll vor allem Jugendliche ansprechen, ob es das tut, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, es könnte schon den richtigen Nerv treffen. Die Botschaft, wie ich sie verstanden habe, ist: lieber etwas tun, was vielleicht nicht ganz so zielführend ist, vielleicht auch verrückt oder gar unklug, als die Hände in den Schoss zu legen und wegzuschauen, denn das tun schon genug. Einziges Manko ist, dass die Altersstruktur der Personen manchmal etwas durcheinander gerät, da wirkt Julia älter als Mascha, das ist nicht ganz stimmig. Ansonsten ist das Buch wirklich gelungen und vor allem die Umschlag-, sowie Buchgestaltung verdient ein Extralob.
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 241 Bibliotheken

auf 63 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks