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SusanKreller

vor 6 Jahren

Bewerbung

Wie eröffnet man eine Leserunde? Schlägt man mit einem Löffel vornehm gegen ein Weinglas, räuspert man sich, entkorkt man virtuos eine Flasche Sekt? Ich weiß es nicht - und eröffne die Leserunde zu meinem Jugendbuch "Elefanten sieht man nicht" ganz schlicht, nämlich einfach so. Hiermit.

In meinem Buch geht es um die 13jährige Mascha, die die Sommerferien bei ihren Großeltern verbringt - in einer penibel gepflegten Siedlung mit einwandfreien Vorgärten und harmonischem Rasenmäher-Singsang. Völlig ausgeschlossen, dass an so einem Ort Schlimmes geschehen könnte. Aber dann lernt Mascha die Kinder Julia und Max kennen und erfährt, dass es eben doch sein kann. Denn Julia und Max werden vom Vater misshandelt. Mascha versucht mit einigen Erwachsenen darüber zu reden, bittet sie um Hilfe. Doch vergebens, keiner hört ihr richtig zu. Schließlich ergreift Mascha eine verzweifelte und nicht ganz handelsübliche Rettungsmaßnahme.

Der Carlsen-Verlag stellt 25 Exemplare des Buches zur Verfügung, um die Ihr Euch ab sofort (nun ja: ab dem 20.2.) bewerben könnt - vielleicht mit ein paar Worten darüber, welche Assoziationen der Titel "Elefanten sieht man nicht" bei Euch weckt. Ich freue mich auf die Leserunde!

Autor: Susan Kreller
Buch: Elefanten sieht man nicht

Nicecat

vor 6 Jahren

Bewerbung

Da ich im Rahmen der Debütautoren diese Buch eh auf dem Wunschzettel hatte melde ich mich doch direkt mal für die Verlosung an

Der Titel des Buches wirkt auf mich humorvoll denn wie bitteschön kann man einen Elefanten NICHT sehen

Vimpsy

vor 6 Jahren

Bewerbung

Der Klappentext hat mein Interesse geweckt. Leider kommt Misshandlung in den Familien viel zu oft vor. Erschreckend oft. Ich freue mich, dass dieses doch heikle und oft totgeschwiegene Thema auch der jüngeren Generation nahe gebracht wird. Und ich bin total auf das WIE gespannt.
Gerne würde ich mich mit Mascha anschließen bei ihrer Rettungsaktion.
Ich bin total gespannt darauf, was sie unternehmen wird, um Julia und Max zu helfen.
Was assoziiere ich mit dem Buchtitel?
Schwierig in Worte zu fassen für mich gerade.
Ich verknüpfe den Buchtitel so.
Und zwar, dass man große, starke Elefanten nicht immer erkennen kann.
Sie müssen nicht nur äußerlich Stärke verkörpern, denn es gibt auch viele innerliche Elefanten und diese erkennt man nicht beim bloßen angucken.
Sehr sehr gerne würde ich hier mitlesen.

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SusanKreller

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin
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@Sunny Rose

Mhmmh. Also. Ich habe das Ende bewusst offen gelassen, ALLES kann passieren, es kann sogar alles so weitergehen wie bisher. Ich biete zwei Möglichkeiten an, zum einen ein Eingreifen des Jugendamtes, zum anderen das Erstarken, das (gemeinsame) Weggehen der Mutter von Max und Julia. Ich wünsche mir letzteres. Sehr.

coala_books

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 1 (Kap. 1-18)
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So, ich habe den ersten Abschnitt dann auch fertig gelesen. Ich musste mir auch etwas Zeit lassen, da das Thema schon tief bewegt. Durch die Kindersprache empfand ich die Situation von Julia und Max noch intensiver. Und mit welcher Emotionslosigkeit sie ihr Schicksal meistern hat mich geschockt. Es ist schlimm zu lesen, wie jeder einfach nur Wegschaut, obwohl es jeder zu wissen scheint. Aber das ist leider wirklich so typisch Dorf...

Sunny Rose

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin
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@SusanKreller

Danke für die Antwort. Ich hoffe es auch für die Kinder und die Mutter...

venwar_newroly

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension
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Hat leider ein wenig länger gedauert, aber hier nun auch meine Rezension:

http://midnightfeeling.blogspot.de/2012/03/rezension-zu-elefanten-sieht-man-nicht.html

http://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Elefanten-sieht-man-nicht-864009706-w/rezension-928732423/


'Elefanten sieht man nicht'-
-Aber man sieht sie doch, wenn man nur die Augen öffnet.
Die dreizehn jährige Mascha musste schon so einiges durchmachen. Eine verstorbene Mutter, ein verzweifelter Vater und dann auch noch jedes Jahr Sommerferien auf dem Land bei ihren Großeltern. Und jedes Jahr langweilt sich Mascha in den Sommerferien. Was soll sie auch großes machen. Es sind ja keine Kinder in ihrem Alter zu spielen da. Allein das Trautchen ist da, aber die ist auch nicht so wirklich das, was Mascha braucht. Langeweile und Sonnenschein. Mascha konnte ja nicht wissen, dass sie dieses Jahr ganz andere Sommerferien verbringen wird.
An einem Nachmittag lernt sie Julia und Max kennen. Was heißt hier sie lernt sie kennen. Julia und Max reden anfangs gar nicht. Sie sind nur da. Einfach da. Doch Mascha lernt die beiden kennen. Sie bemerkt blaue Flecken, einen verstörten Max und eine viel zu schnell antwortende Julia. Da kann etwas nicht stimmen.
Sie beschießt die Erwachsenen über Julia und Max zu informieren, doch diese reagieren nicht auf Mascha und bilden eine Mauer aus Schweigen.
Doch Masche kann nicht schweigen. Sie kann nicht weg sehen. Sie sieht den Elefanten.
Mascha greift ein. Ob ihr Handeln richtig oder falsch war bleibt dem Leser zu Entscheiden selbst überlassen.
In meinen Augen war ihr Handeln richtig und für eine dreizehnjährige wirklich bemerkenswert. Über die Ausführung lässt sich vielleicht streiten, aber das was Mascha getan hat, war auf jeden Fall besser, als das was die Erwachsenen getan haben.
Susan Keller greift in ihrem Debüt 'Elefanten sieht man nicht' ein sehr ernstes und doch verschwiegenes Thema auf. Gewalt gegenüber Kindern. Es geht nicht nur darum, Kinder vor solchen Taten zu schützen, sondern den Kindern auch mal ein Ohr schenken und ihnen zu vertrauen. Hätte man Mascha früher Glauben geschenkt, dann hätte man die Kinder vor weiteren Taten beschützen können.
'Elefanten sieht man nicht' ist ein Buch, welches in die Tiefe geht und ein wichtiges Thema verdeutlicht. Ein wichtiges Thema sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Jeder betrachtet die Aussage dieses Buches anders. Doch die Aussage ist und bleibt:
'Wieso sollte man Elefanten nicht sehen können, wenn sie doch so groß sind.'

Nicecat

vor 6 Jahren

Leseabschnitt 2 (Kap. 19-46)
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Aslo das Leben von Julia und Max ist horror, ich kann Maschas handelungsweise gut verstehen. Sie möchte helfen doch die Erwachsenen nehmen sie nicht ernst. Ok die Wahl des Ortes ist mehr als unglücklich ohne sanitäre Anlagen in der prallen Sonne. Aleine die Vorstellg von denm Geruch und mich schaudert es. Julia und Max scheinen emotional schon abgestumpft zu sein wenn man von den Gefühlsausbrüchen mal absieht. Am besten aber gefiel mir die Beschreibung der veränderten Frau Brandner den zumindest da hat Maschas unüberlegtes Handeln eine positive Veränderung bewirkt. Sie scheint entschlossen das Leben ihrer Kinder nun zum besseren zu wenden statt einfach nur zuzuschauen. Das ofene Ende gefällt mir den so kann der Leser sein eigenes Finale in seiner Vorstellung erleben.

Nicecat

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension

Meine Rezensionen:
http://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Elefanten-sieht-man-nicht-864009706-w/rezension-928810266/

http://nicecatsbuecherblog.blogspot.de/2012/03/elefanten-sieht-man-nicht.html

http://www.amazon.de/gp/product/3551582467/ref=cm_cr_mts_prod_img

http://www.buecher.de/shop/gewalt/elefanten-sieht-man-nicht/kreller-susan/products_basic/rating_preview/prod_id/34515139/vnode/0102101517/#rating_preview

http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/typhoonartikel/ID30608195.html;jsessionid=fdc-11E5FA0B2E195A3F62DE7272763AF8AE.tc2

kolokele

vor 6 Jahren

Fazit und Rezension

Nun endlich auch meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Elefanten-sieht-man-nicht-864009706-w/rezension-930211098/

Mascha verbringt ihre Sommer immer bei ihren Großeltern, seitdem ihre Mutter gestorben ist. Ihr Vater braucht dann Zeit für sich und so bestehen ihre Sommer aus der Zeit in einer ruhigen Wohnsiedlung, wo jeder jeden kennt und alles seinen Gang geht, inklusive Klatsch&Tratsch.
So wirklich Anschluss findet sie nicht, bis sie eines Tages auf Max und Julia trifft. Auf dem Spielplatz kommt sie mit Julia, der großen Schwester von Max ins Gespräch, dabei ist Julia selbst erst 9 (Mascha übrigens 13). Max ist etwas seltsam und bei Julia entdeckt Mascha blaue Flecken am Bauch, die sie stutzig werden lassen. Als sie auch noch zufälluig entdeckt, dass Max eines Tages von seinem Vater heftig geschubst wird und ihr Julias Anblick dabei zusätzlich ein ungutes Gefühl macht, ist klar, dass da etwas nicht stimmt. Doch, was tun? Alle Erwachsenen, einschließlich der Polizei, schauen weg, hören nicht zu oder wollen sowieso nichts davon wissen. Kann ja auch nicht sein, in so einer Siedlung, wo alles seinen Gang geht. Man kennt sich schließlich.
Also beschließt Mascha zu handeln, sie nimmt die beiden Kinder und sperrt sie weg, erzählt ihnen, das ist so mit den Eltern abgesprochen. Eine gute Idee?
Wie das ganze ausgeht, soll hier nicht verraten werden.

Das Buch liest sich leicht, dabei ist die Sprache aber trotzdem nicht zu einfach. Es soll vor allem Jugendliche ansprechen, ob es das tut, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, es könnte schon den richtigen Nerv treffen. Die Botschaft, wie ich sie verstanden habe, ist: lieber etwas tun, was vielleicht nicht ganz so zielführend ist, vielleicht auch verrückt oder gar unklug, als die Hände in den Schoss zu legen und wegzuschauen, denn das tun schon genug.
Einziges Manko ist, dass die Altersstruktur der Personen manchmal etwas durcheinander gerät, da wirkt Julia älter als Mascha, das ist nicht ganz stimmig. Ansonsten ist das Buch wirklich gelungen und vor allem die Umschlag-, sowie Buchgestaltung verdient ein Extralob.

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