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78sunny

vor 5 Jahren

(39)

3 von 5 Sternen Inhalt: Mascha verbringt die Ferien bei ihren Großeltern. Dort lernt sie die Kinder Julia und Max kennen und erfährt schnell von ihrem Geheimnis. Sie werden von ihrem Vater geschlagen. Nun versucht Mascha Hilfe für die beiden zu bekommen und greift dann zu einem drastischen Mittel. Aufmachung Das Cover des Schutzumschlages ist nicht hübsch aber passt sehr gut zur Geschichte. Das Buch selbst ist wie das Holzhaus auf dem Cover bedruckt. Das passt ebenfalls sehr gut. Meinung: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil wechselt oft von sehr anspruchsvollen Sätzen und Formulierungen zu sehr einfachen Sätzen. Das hat mich am Anfang sehr verwirrt. Im Laufe des Lesens konnte ich mich daran gewöhnen. Es las sich sehr schnell weg. Innerhalb eines Tages hatte ich es bereits durchgelesen. Mascha ist 13, handelt aus meiner Sicht aber eher wie eine 10 Jährige. Man begleitet sie durch die Geschichte und fühlt sich mit ihr verbunden. Dieses Buch beschäftigt sich mit einem sehr wichtigem Thema, der Kindesmisshandlung. Mascha muss erkennen, dass viele Menschen lieber weggucken als helfen und sie entscheidet sich etwas sehr drastischen zu tun. Diese drastische Idee ist der Mittelpunkt der Handlung und sehr gut entwickelt. Die Gefühle und Ideen und auch die Reaktionen der Kinder empfand ich als sehr realistisch. (nachdem ich mir Mascha dann immer als 10 Jährige vorgestellt hatte) Die Reaktionen des Umfeld wühlen einen sehr auf und dieses Buch macht einen in vielerlei Richtungen wütend und regt zum nachdenken an. So interessant ich das Thema fand und auch die grundsätzliche Geschichte, so wütend machte mich dann doch die Botschaft, die dieses Buch mir persönlich vermittelte. Zu oft wurde mir betont, dass mit Anwälten gedroht wird und einem keinen Glauben geschenkt wird. Ich arbeite in diesem Bereich und weiß, dass sehr viele nicht wegsehen und helfen. Ich kann ich nicht zu viel schreiben ohne die Geschichte vorwegzunehmen und möchte daher nur sagen, dass das Buch meiner Meinung nach eine falsche Botschaft vermittelt. Das ist auch der Grund weshalb ich nur 3 Sterne vergeben kann. Lesergruppe: Dies ist ein All-Agebuch. Je nach Alter (bzw. geistigem und emotionalem Entwicklungsstand) wird man das Buch anders lesen und verarbeiten. Fazit: Eine grundsätzlich interessante Geschichte, die mir persönlich leider eine falsche Botschaft vermittelt.

Autor: Susan Kreller
Buch: Elefanten sieht man nicht
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