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Berlin_Verlag

vor 1 Monat

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Liebe LovelyBooker,

wir laden Euch herzlich ein, bei der Leserunde zu Susan Krellers »Pirasol« dabei zu sein!

Zwei alte Damen leben in einer Papierfabrikantenvilla: Die scheue und liebenswerte Gwendolin ist 84 Jahre alt, Witwe und Alleinerbin des imposanten Hauses, ihre Mitbewohnerin Thea ist 15 Jahre jünger, hat sich vor einigen Jahren listig in die Villa eingenistet und verfolgt seither ohne Skrupel und Rücksicht auf ihre Gastgeberin ihren ganz eigenen Plan. Als man den vom Vater verstoßenen und seit drei Jahrzehnten verschollenen Sohn Gwendolins in der Stadt gesehen haben will, versucht Thea, ihre Stellung zu sichern und vollends das Regiment im Haus zu übernehmen. Für Gwendolin ist das zunehmende Machtstreben ihres tyrannischen Hausgastes jedoch der Auslöser, sich wieder an ihr eigenes langes und hartes Leben zu erinnern: an eine Berliner Kindheit während der Zeit des Nationalsozialismus, die Verhaftung ihrs Vaters aus politischen Gründen, an den frühen Verlust der Eltern und das eigene Überleben in einer ausgebombten Stadt, an einen neuen Anfang in einer westdeutschen Kleinstadt mit ihrem Ehemann, dem despotischen Papierkönig Willen und schließlich an die Verbannung des einzigen gemeinsamen Kindes. Als Gwendolin sich wieder ihre eigene Lebensgeschichte in dieser emotionalen Krise vergegenwärtigt, beschließt sie, fortan nicht mehr alles stoisch zu ertragen, sondern ihr restliches Leben selber in die Hand zu nehmen.

»Pirasol« ist die berührende Geschichte einer stillen und arbeitsamen Frau, die erst im hohen Alter beginnt, sich zur Wehr zu setzen. Susan Kreller erzählt in ihrem Roman lakonisch knapp und bildstark die Geschichte eines ganzen Lebens und schreibt von Schuld, Vergebung und der Last der deutschen Geschichte.            

Susan Kreller, geboren 1977 in Plauen, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über englischsprachige Kinderlyrik. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 2012 mit dem Jugendbuch »Elefanten sieht man nicht« bekannt. Sie erhielt unter anderem das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium, den Hansjörg-Martin-Preis (2013) und 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis für »Schneeriese«. Sie arbeitet als Schriftstellerin, Journalistin und Literaturwissenschaftlerin und lebt in Bielefeld.

Wenn Ihr Lust auf diese Leserunde habt, dann schreibt uns doch kurz, welche Gedanken und Assoziationen Euch in den Kopf kommen, wenn Ihr »Pirasol«, den Titel des Buchs, lest. Was stellt Ihr Euch darunter vor? 

Wir freuen uns und sind gespannt! 

Euer Berlin Verlag

Autor: Susan Kreller
Buch: Pirasol

camilla1303

vor 1 Monat

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Ich denke zuerst an einen Tippfehler und an Parasol, die ja gerade Saison haben. In weiterer Folge denke ich aber an Sonnenschirme am Strand und einen Sommerurlaub mit guter literarischer Begleitung. Und ja "Pirasol" könnte eine gute literarische Begleitung sein, die ich gerne lesen und rezensieren möchte.

cyrana

vor 1 Monat

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Ich denke da sofort an Sonnenschirme, aber das sind ja parasols, aber vielleicht handelt es sich ja um einen falsch gemerkten Befriff der alten Dame? Meine Oma sprach auch immer von Paraplüs. Die Geschichte des Buches klingt auf jeden Fall sehr interessant und ich würde mich freuen, mal wieder ein Buch aus dem Berlin Verlag zu lesen.

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camilla1303

vor 1 Woche

3. Leseabschnitt: Kapitel 21 bis Kapitel 29
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Arietta schreibt:
Thea ist wie eine Zecke wenn sie sich mal festgebissen hat, lässt sie nicht mehr los....

Das hast du ganz wunderbar beschrieben. Thea erinnert mich auch immer wieder an einen Blutsauger, der nicht mehr loslassen möchte.

camilla1303

vor 1 Woche

4. Leseabschnitt: Kapitel 30 bis Kapitel 36
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@Federfee

Ich kann mich nur anschließen. Ich habe zwar großes Mitleid mit Gwendolin, da sie sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart die Unterdrückte war, aber wie man als Mutter nicht für seinen Sohn aufstehen kann, kann ich absolut nicht nachvollziehen.

camilla1303

vor 1 Woche

4. Leseabschnitt: Kapitel 30 bis Kapitel 36
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@Arietta

Für mich sind Thea und Willem in ihren Wesenszügen auch sehr ähnlich. Ich hoffe noch immer, dass Gwendolin es schafft für ihren Sohn die Türen zu öffnen und zusammen mit seiner Hilfe Thea zu vertreiben. Ob er ihr jedoch verzeihen kann, dass sie ihm die Hilfe verwehrt hat, als er seine Mutter dringend gebraucht hätte?

camilla1303

vor 6 Tagen

5. Leseabschnitt: Kapitel 37 bis Kapitel 44
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bettinahertz schreibt:
Ich habe es erst garnicht richtig verstanden mit ihrem Sohn, der ja anscheinend nicht weit weg von ihr durch einen Unfall verstarb. Mein Gott ist das furchtbar, ich habe die ganze Zeit immer noch an ein Wiedersehen der beiden gehofft.

Damit habe ich auch absolut nicht gerechnet. Durch die Wendungen zum Schluss bin ich fast ein bisschen sprachlos zurückgeblieben und muss meine Gedanken zum Buch erst ordnen.

camilla1303

vor 6 Tagen

5. Leseabschnitt: Kapitel 37 bis Kapitel 44
@cyrana

Danke für den Hinweis mit dem Brief, das ist tatsächlich an mir vorbei geflogen und nun sehe ich die Geschichte noch einmal anders.

Kaffeetasse

vor 5 Tagen

5. Leseabschnitt: Kapitel 37 bis Kapitel 44

Ich habe meine Rezi jetzt auch endlich drin: https://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Pirasol-1448950013-w/rezension/1488892471/

Danke für dieses tolle Buch!

Estrelas

vor 5 Tagen

Plauderecke

Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es wirkt noch lange nach.
https://www.lovelybooks.de/autor/Susan-Kreller/Pirasol-1448950013-w/rezension/1489088470/

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