Susan Kreller Schneeriese

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Inhaltsangabe zu „Schneeriese“ von Susan Kreller

Ein Mädchen, das fast gar nicht lispelt. Ein Junge, der wächst und wächst. Stella und Adrian sind zusammen aufgewachsen, mit Märchen in der Hollywoodschaukel und heißem Kakao, und sind die allerbesten Freunde. Bis zu diesem verflixten Tag, an dem Dato in das geheimnisvolle Dreitotenhaus nebenan einzieht: Zwischen Dato und Stella entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben.

Eine Geschichte über den Liebeskummer eines Jungen. Hat mir gut gefallen jedoch hat mir die Spannung etwas gefehlt.

— Saralilly

Ganz süß, aber einmal lesen reicht mir...

— Volley27

Sehr schönes Jugendbuch, das auf eine herzzerreißende Weise den ersten Liebeskummer eines Teenagers - wie wir alle mal waren - darstellt.

— schickchriska

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  • Einsneunzig zwischen Schneeflocken

    Schneeriese

    TraeumenVonBuechern

    Klappentext: Seit er denken kann, lebt der 14-jährige Adrian neben Stella Maraun, die fast nicht lispelt und die beste Freundin ist, die er je hatte. Es kümmert sie nicht, dass Adrian wächst und wächst – 2,07 m soll er werden! –, und sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig, obwohl auch das schon nicht mehr stimmt. Doch als Datos Familie in das leerstehende Dreitotenhaus nebenan einzieht, entspinnt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben. Cover: Also ehrlich gesagt finde ich das Cover nicht wirklich schön. Der Hintergrund könnte vielleicht Schnee darstellen, aber Füße mit Socken? Kein besonders hübsches Motiv. Und was diese Steine/Muscheln (?) damit zu tun haben, weiß ich auch nicht. Meine Meinung: Ich bin auf "Schneeriese" aufmerksam geworden, als es im Jahr 2015 den Jugendliteraturpreis gewonnen hatte. Seitdem wollte ich es unbedingt haben und jetzt habe ich es endlich geschafft, es mir zu kaufen. Im Gegensatz zum Cover hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich mit einem Adrian befreundet war und das Lesen dementsprechend etwas schwierig war. ;-) Susan Krellers Schreibstil ist wirklich wunderschön und nahezu poetisch, man möchte ständig Sätze unterstreichen, weil die ganze Geschichte voller Weisheiten steckt. Die Dialoge haben keine Anführungszeichen, sondern sind ganz normal in den Text eingebaut und deshalb manchmal nicht direkt zu erkennen. Ich hatte aber keine Probleme damit. Adrian ist ein sehr glaubwürdiger Protagonist. Kein Held, keiner, dem alle Mädchen zu Füßen liegen, sondern einfach ein ganz normaler Junge, der ein bisschen zu groß geraten ist. Ich konnte in jeder Szene mit ihm mitfühlen und mitleiden, ab und zu hatte ich sogar Tränen in den Augen. Stella dagegen fand ich ein bisschen nervig, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache, denn auch sie ist großartig ausgearbeitet und hat ihren ganz eigenen Charakter, Es gibt aber noch eine weitere Figur, die ich sehr süß fand: Misses Elderly. Ich möchte euch nicht zu viel verraten, deshalb müsst ihr leider selbst herausfinden, wer sie ist, aber glaubt mir - ihr werdet sie mögen. :-) "Schneeriese" ist kein Buch mit viel Action und Spannung. Stattdessen geht es das Thema Liebeskummer von einer ganz anderen Seite an und schenkt dem Leser ein Wechselbad der Gefühle. "Und Adrian dachte, ja, tatsächlich, da gäbe es zwei oder zehn Kleinigkeiten, die dringend mal für mich zu tun wären. Du könntest mich fragen, ob ich dein Gesicht zeichnen will, ich selber frag ja nicht, du könntest mich anrufen jeden Tag, du könntest vor meiner Zimmertür stehen und Los, Beeilung! rufen, du könntest mit mir und der Misses auf der Schaukel sitzen und gar nichts tun, du könntest laut sagen, Dato, was für ein bescheuerter Name aber auch, wie kann einer bloß Dato heißen, du könntest mich einfach mal ansehen, du könntest mich Einsneunzig nennen, du könntest sagen, tut mir leid, dass ich dich aus Versehen vergessen hab, das kommt nie wieder vor in den nächsten fünf Wochen." (Schneeriese, S. 53) Fazit: "Schneeriese" ist ein sehr berührendes und beinahe poetisches Buch über wahre Liebe und Liebeskummer voller wunderschöner Zitate und Weisheiten fürs Leben. 5 von 5 Sternen!

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  • Ich bin begeistert

    Schneeriese

    Helentonia

    18. August 2015 um 18:58

    Adrian ist 14 und wird wegen seiner ungewöhnlichen Größe (jetzt schon 1,94!) von Stella Maraun nur "Einsneunzig" genannt. Stella ist Adrians Nachbarin, seit ihrer Kindheit sind sie enge Freunde und teilen sich eine Hollywood-Schaukel im Garten. Adrian ist klar, dass er Stella liebt und mit schmerzendem Herzen muss er zusehen, dass Stella sich mit dem neuen, georgischen Nachbarn anfreundet und aus dieser Freundschaft schnell mehr wird. Verwirrt zieht Adrian sich aus allem zurück und verliert dabei seine einzige Stütze: Stella, die ihn angenommen hat wie er war. Er ist verletzt, verzweifelt, empfindet seine Größe als immer größeres Makel und verliert am Ende so sehr die Kontrolle, dass er fast sein Leben verliert. In "Schneeriese" geht es um Liebe, persönliche Entwicklung und Flüchtlinge und damit um ziemlich viel gleichzeitig, beziehungsweise in gewissen Teilen des Buches um gerade eins dieser Themen besonders stark. Das passt zwar erstaunlich gut, macht es mir aber schwer, wirklich einen roten Faden zu fassen. Wirklich großartig fand ich an diesem Buch den wunderschönen, besonderen Schreibstil. Das Buch ist poetisch und steckt voll schöner Worte, der Titel "Schneeriese" ist schon ein tolles Beispiel dafür. Ich bin von dem Schreibstil und von Adrian vollkommen überzeugt und begeistert, die Themenfülle mit irgendwie schwankenden Hauptthemen ist das einzige, dass das Buch nicht ganz glatt für mich macht.

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