Susan Mallery Jennissimo

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Inhaltsangabe zu „Jennissimo“ von Susan Mallery

Jenna fällt fast der Kochlöffel aus der Hand: Ein älteres Hippie-Pärchen betritt ihren Kochshop – und erklärt, sie sei ihre leibliche Tochter. Dass Jenna adoptiert ist, wusste sie. Kein Problem. Aber andere Eltern wollte sie eigentlich nicht. Auch wenn die beiden betagten Blumenkinder jetzt kunstvoll die Macht der Liebe beschwören. Aber damit nicht genug: Ein toller Typ schreibt sich in Jennas Kurs ein, der anscheinend mehr im Sinn hat, als nur in der Küche seinen Mann zu stehen: Er will mit Jenna flirten. Und das nach ihrer Scheidung, die sie viel Kraft und noch mehr Selbstbewusstsein gekostet hat! Eine neue Liebe? Die steht definitiv nicht auf Jennas Tageskarte! Sie ist kurz davor überzukochen …

Die Liebesgeschichte hätte mehr im Vordergrund sein können.

— Linker_Mops
Linker_Mops

Nicht das was ich erwartet habe. Viel ernsthafter und nicht so witzig wie die anderen Bücher der Autorin.

— LenasLektuere
LenasLektuere

Sehr schönes Buch für zwischendrin

— Abby90
Abby90

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr viel ernsthafter, als ich erwartet hatte.

— peedee
peedee

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  • Hippies, eine Köchin und ein Neuanfang

    Jennissimo
    Abby90

    Abby90

    18. April 2017 um 20:16

    Meine Meinung: Dieses Buch hab ich mir gekauft, weil ich das Buch, welches ich eigentlich gelesen habe, zu Hause vergessen hatte. Aber es klang allein vom Klappentext her so witzig, dass ich es unbedingt mitnehmen musste. Außerdem war mein kleines Hippie-Herz total bezaubert. Jenna hat eine Scheidung hinter sich und möchte einen Neuanfang wagen, ausgerechnet mit einem eigenen Laden, für den sie nicht einmal einen Geschäftsplan hat. Sie war mir direkt sympathisch, denn ich habe sie als eine Frau kennengelernt, die ihren Weg geht und dabei sehr warmherzig und zielstrebig ist. So hab ich sie sofort in mein Herz geschlossen und mit Freuden durch das Buch begleitet. In ihrem Streben ihr eigenes Glück zu finden hat sie mir sehr imponiert und auch mir neuen Mut gegeben, mein Leben neu zu formen. Genau wie alle Figuren in diesem Buch es getan haben. Jede hat es geschafft, mir auf ihre Weise neuen Mut zu geben. Dennoch war es durch den unheimlich seichten Stil eher ein Buch für zwischendurch gewesen, was sich auch in der Handlung das ein oder andere Mal spiegelt, denn viel überlegen muss man hier nicht wirklich. Man kann sich einfach zurücklehnen und das Buch genießen, dass mit unglaublich viel Humor und Herzschmerz einhergeht. Eben das perfekte Sommerbuch, welches sich für einen Besuch am Strand besonders gut eignet. Aus diesem Grund habe ich mich auch entschlossen für dieses Buch ganze 7 Rosenblätter fallen zu lassen. Es ist eine super schöne, aber dennoch sehr kurzweilige Unterhaltung, bei der mir besonders die humorvolle Hippie-Seite gefallen hat.

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  • Viel ernsthafter als erwartet

    Jennissimo
    peedee

    peedee

    19. December 2015 um 22:52

    Jennas Ehe mit Aaron ist gescheitert, da er eine Affäre hatte. Da sie auch zusammen gearbeitet haben, ist sie somit auch ihren Job los. Sie will einen Neuanfang und zieht zurück in ihre Heimatstadt Georgetown. Da eröffnet sie einen Kochshop – ziemlich planlos, aber der Trubel lenkt sie ab. Da betritt ein Hippie-Pärchen ihren Laden und erklärt kurzum, dass sie ihre leibliche Tochter sei! Jenna wusste, dass sie adoptiert wurde, hat aber kein Bedürfnis, ihre leiblichen Eltern kennenzulernen. Ihre Eltern sind seit 32 Jahren Beth und Marshall und daran wird sich auch nichts ändern. Aber Serenity und Tom lassen sich nicht einfach ignorieren. Und dann will Serenity sie auch noch mit jemandem verkuppeln, aber ihr steht der Sinn gerade nicht nach Liebe… Erster Eindruck: Eine junge Frau hinter einem Kochherd mit einer Pfanne überkochender Milch; in der Hand hält sie Chilischoten. Der Titel ist an der schwarzen Tafel aufgeschrieben. Ein gutes Cover. „Manchmal war das Leben einfach besch***en, und dann musste man sich eben ein Paar neue Schuhe oder einen Rock oder wenigstens einen Lippenstift kaufen, auch wenn man nichts davon brauchte.“ Ich musste richtig schmunzeln, als ich auf der ersten Seite diese Zeilen gelesen habe, denn sie sind doch wahr, oder? Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, die Personen wirklich zu kennen: Jennas Beziehung mit Aaron hat sie am Ende viel Kraft und Selbstbewusstsein gekostet, da er sie auch beruflich je länger je mehr gedemütigt und sie und ihre Fähigkeiten klein gemacht. Es kam soweit, dass sie sehr unsicher wurde und gar keine kreativen Ideen mehr umsetzen wollte. Von der Liebe will sie vorerst nichts mehr wissen, dabei möchte sie doch nur das, was auch ihre Eltern haben… Beth und Marshall sind sehr liebevolle und stolze Eltern von Jenna. Es ist berührend zu lesen, wie glücklich die beiden immer noch nach so vielen gemeinsamen Jahren und auch Schicksalsschlägen sind. Es ist jedoch nicht einfach, plötzlich die leiblichen Eltern in Jennas Leben zu wissen. Werden sie Jenna verlieren? Serenity und Tom kommen nicht alleine, nein, da sind ja auch noch Jennas neue Brüder Wolf und Dragon. Wieso wollen sie gerade jetzt Jenna kennenlernen? Violet ist die Angestellte von Jenna und in sehr kurzer Zeit sind die beiden sehr vertraut und werden zu Freundinnen. Violet hat eine schwierige Vergangenheit und wünscht sich eigentlich nur Liebe und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Da lernt sie Cliff im Supermarkt kennen, der sich sehr um sie bemüht. Sie will endlich vertrauen können… Kann sie ihre schlechten Erfahrungen mit Männern vergessen? Dies ist für mich das dritte Buch der Autorin (nach „Der 48-Stunden-Mann“ sowie „Pleiten, Pech und Prinzen“). Das vorliegende Buch ist sehr viel ernsthafter, als die beiden anderen. Mir hat der Schreibstil wiederum sehr gut gefallen, das Buch liess sich flüssig lesen. Es werden die Themen Adoption (Herkunftsfamilie vs. Adoptivfamilie), Gewalt in der Beziehung sowie Suche nach Liebe und Geborgenheit verarbeitet. Ein emotionales Buch – vielen Dank dafür.

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  • Das erste Buch von Susan Mallery das ich gelesen habe

    Jennissimo
    Micha82

    Micha82

    01. September 2013 um 17:17

    Meine Meinung: Nach einer sehr schmerzlichen Scheidung beginnt die ehemalige Chefköchin Jenna in ihrer Heimatstadt ein neues Leben. Sie eröffnet einen Kochshop indem man Küchenzubehör kaufen kann oder bei ihr an einem Kochkurs teilnehmen kann. Nach einigen Startschwierigkeiten läuft der Laden viel besser als erwartet, v.a. dank der Hilfe von Jennas Geschäftsführerin Violet. Während sich die beiden Frauen immer mehr anfreunden und den Kochshop zu einem Erfolg werden lassen, lernen beide auf den ersten Blick interessante Männer kennen und erleben beide eine Romanze. Leider entpuppt sich ein vermeintlicher Traumprinz in Wirklichkeit als ein A****. Doch nicht nur Kochshop und Romanze halten Jenna auf Trab. Auch beide Elternteile wollen Zeit mit ihr verbringen, v.a. ihre Mütter. Jenna weiß nicht wirklich was sie von ihrer leiblichen Mutter halten soll und so kommt es zu Spannungen mit Beth, ihrer Adoptivmutter. Bald muss Jenna an allen Ecken und Enden kämpfen. Ich war selten über ein Buch geteilterer Meinung als bei Jennissimo. Es war mein erstes Buch von Susan Mallery von der ich bisher nur gutes gehört hatte. Manchmal war ich kurz davor das Buch wegzulegen, obwohl ich die Hauptcharaktere alle durchaus sympathisch fand, v.a. Violet und Jenna. Violet sehnt sich tief in ihrem Inneren nach ihrer wahren Liebe, hat aber Angst diese Erfahrung nie zu machen, da sie früher als Prostituierte gearbeitet hat und denkt Liebe nicht verdient zu haben. Mit der Hilfe von Beth lernt Violet, dass sie sehr wohl ein wertvoller Mensch ist. Dieser Nebenbei-Handlungsstrang hat mich tief bewegt. Ebenso wie die gemeinsamen Szenen von Jenna und ihrem Bruder Dragon, die einfach nur locker und leicht waren. Als ich immer mehr im Bann von "Jennissimo" war, war das Buch leider zu Ende. So saß ich da und dachte "hmm!". Trotz allem hat mich der Schreibstil von Susan Mallery durchaus begeistert. Die wechselnden Erzähl-Perspektiven die mal Jenna, mal Violet oder mal Beth in den Vordergrund stellten gaben einen tollen Rundumblick über die Geschichte. Und wie schon gesagt, die Charaktere waren allesamt total sympathisch beschrieben. "Jennissimo" hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht auf weitere Bücher von Susan Mallery. Mein Fazit: Auch wenn ich hin und her gerissen war, war die Geschichte interessant und schön zu lesen. Wer jedoch auf eine leichte Sommer/Herbstlektüre hofft, wird es nicht unbedingt bei "Jennissimo" finden, dafür gibt es zuviele ernste Handlungsstränge. Eigentlich wollte ich nur 3 Bücher vergeben, aber wenn ich nochmal so darüber nachdenke, vergebe ich zum ersten Mal noch ein halbes Buch dazu.

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  • Ich war enttäuscht

    Jennissimo
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    17. August 2013 um 15:29

    Das Leben der adoptierten Jenna ist völlig aus den Fugen geraten. Trennung von ihrem Freund, Job gekündigt - So fängt sie ein neues Leben an. In der Nähe ihrer Eltern eröffnet die Köchin ihren eigenen Laden, wo sie Küchenutensilien verkauft und Kochshows anbietet. Aller Anfang ist jedoch schwer und so läuft die Eröffnung nicht wie geplant und die Kunden bleiben aus. Erst als sie Violet, die auch schwer vom Leben gezeichnet ist, einstellt, wird ihr Laden ein voller Erfolg. Es könnte alles wunderbar werden, doch plötzlich steht ein Hippie-Paar vor ihr und eröffnet ihr, ihre leiblichen Eltern zu sein. Völlig aus der Bahn geworfen, weiß Jenna nicht, wie sie reagieren soll. Doch ihre Adoptiv-Mama bringt ihr Nahe, sie besser kennen zu lernen und ihr somit eine Chance zu geben. Gesagt, getan. Jenna lernt ihre Eltern kennen und erfährt, dass sie noch zwei Brüder hat. Es verget einige Zeit, bis sie sich mit allem angefreundet hat, doch letztendlich erwärmt sie ihr Herz für ihre leiblichen Eltern. Bis etwas völlig Unerwartetes passiert. Tja, dieses "Unerwartete" hatte ich, ohne es wirklich gelesen zu haben, schon sehr früh raus. Aber das war leider nicht das Einzige, was mich sehr gestört hat. Die Geschichte dümpelt am Anfang so vor sich hin. Man muss erst die ersten hundert Seiten gelesen haben, ehe die "wahren" Eltern überhaupt auftauchen und die Geschichte sozusagen richtig anfängt. Doch auch nachdem sie die Beiden kennen gelernt hat, zieht sich die Story unglaublich und ist so vorausschauend, das ich fast bis nach hinten geblättert hätte um zu schauen, ob ich Recht habe und mir den Teil dazwischen nicht einfach sparen kann. Doch ich habe alles gelesen, war kein Stück überrascht, wie die Geschichte ausging und war enttäuscht, dass das ganze Buch so enttäuschend ist. Mehr als drei Sterne, sind aus dem Grund leider nicht drin.

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  • Ich hoffe es war nur ein Ausrutscher...

    Jennissimo
    catbooks

    catbooks

    10. May 2013 um 12:08

    Ich weiß gar nicht, was ich zu diesem Buch so wirklich sagen soll. Ich liebe eigentlich alle Bücher von Susan Mallery, doch dieses Buch hat mich wirklich sehr enttäuscht. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende nicht gut durchdacht und hat schon nach den ersten Seiten einen faden Beigeschmack hinterlassen. Die Figuren sind mir fast durch die Bank weg überaus unsympathisch und die vielen Art und Weise wie sie sich in den einzelnen Situationen bewegen sind alles andere als nachvollziehbar und realistisch. Null Spannung, kaum Romantik und gefühlvolle Momente und die gesamte Geschichte zieht sich wie ein Gummi in die Länge. Der Klappentext und auch der Klappentext versprechen eine überaus witzige, turbulente und romantische Geschichte von Susan Mallery. Doch das trifft so gar nicht ein. Man merkt ganz klar, dass dieses Buch zu eines der jüngeren Werke der Autorin gehört. Fazit: Ich kann euch dieses Buch leider gar nicht empfehlen. Ich bin maßlos enttäuscht und hoffe, dass es sich dieses Mal wieder nur um einen “Ausrutscher” handelt!

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  • Rezension zu "Jennissimo" von Susan Mallery

    Jennissimo
    Ellynyn

    Ellynyn

    11. September 2012 um 12:42

    Das Ende ihrer Ehe bedeutet für Jenna einen Neuanfang. Und den will sie in ihrer Heimat Texas wagen. Doch der Neuanfang ist schwer. Zu lange war sie fort, zu lose die Verbindungen zu ihren früheren Freundinnen. Und Jenna hat sich auch sehr verändert. Aus einem wagemutigen und enthusiastischen Mädchen, wurde eine zurückhaltende und vorsichtige Frau. Der Neubeginn in ihrem neugegründeten Geschäft droht ein Desaster zu werden. Doch mit Hilfe ihrer Angstellten Violett kann die drohende Pleite abgelenkt werden. Doch das ist nur eine Sorge in Jennas Leben. Denn plötzlich stehen zwei Menschen vor ihr und outen sich als ihre Eltern ….Wer mit Jennissimo einen klassischen Liebensroman erwartet, der wird vermutlich enttäuscht werden. Zwar gibt es später eine neue Liebe für Jenna, doch im Fokus steht ihre Familie. Ihre Adoptivfamilie und ihre biologischen Eltern. Susan Mallery hat alle handelnden Personen liebevoll herausgearbeitet. Ihnen Macken, Ecken und Kanten gegeben. Und doch sind sie alle zusammen sehr angenehm. Jenna, die immer wusste dass sie adoptiert wurde, geht mit ihrer neuen Familie anfangs sehr kritisch und zurückhaltend um. Ihre Mutter Serenity, die mit dem Universium spricht, erscheint ihr mehr als merkwürdig. Oftmals auch lästig und störend. Es stellt sich nicht nur für Jenna, sondern auch für den Leser die Frage, wieso die Mutter nicht schon früher nach ihrem weggegebenen Kind gesucht hat. Zu hoffen, dass ein Kind irgendwann den Weg ‘nach Hause’ findet, erscheint doch ein wenig träumerisch. Doch Jenna beginnt ihre biologische Mutter zu schätzen und auch gern zu haben. Das bringt sie natürlich in einen Gewissenskonflikt mit Beth, der Frau die sie aufgezogen und immer geliebt hat. Und auch wenn Serenity ihr aller Leben durcheinander wirbelt und sie zum veganen Lebenswandel umpolen möchte, sowie ihrer Tochter gleich den ultimativ richtigen Mann aussucht und damit nicht überall auf Gegenliebe stösst, so schleicht sie sich in das Herz ihrer Tochter und gibt auch dem Leben der anderen positive Impulse. Die Frage wieso sie so spät nach ihrer Tochter gesucht hat, zieht sich durch das ganze Buch. Und es gibt dann zum Schluß auch einen sehr traurigen Grund, wieso Serenity dann doch von sich aus diesen Schritt gewagt hat. Zwar dreht sich alles um die Figur Jenna, die sich am Anfang sehr widerborstig und teilweise auch nervtötend verhalten hat, dennoch bekommt die gesamte Familie viel Raum. Ausserdem gibt es noch einen kleinen Nebenplot zwischen Violet und Dragon. Ein Bruder von Jenna, der ihr sofort sympathisch ist und ans Herz wächst.

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  • Rezension zu "Jennissimo" von Susan Mallery

    Jennissimo
    summer22

    summer22

    28. August 2012 um 17:26

    Zum Inhalt Was lange kocht, wird endlich gut ein Frauenroman mit viel Humor und noch mehr Herzenswärme von Susan Mallery.Jenna fällt fast der Kochlöffel aus der Hand: Ein älteres Hippie-Pärchen betritt ihren Kochshop und erklärt, sie sei ihre leibliche Tochter. Dass Jenna adoptiert ist, wusste sie. Kein Problem. Aber andere Eltern wollte sie eigentlich nicht. Auch wenn die beiden betagten Blumenkinder jetzt kunstvoll die Macht der Liebe beschwören. Aber damit nicht genug: Ein toller Typ schreibt sich in Jennas Kurs ein, der anscheinend mehr im Sinn hat, als nur in der Küche seinen Mann zu stehen: Er will mit Jenna flirten. Und das nach ihrer Scheidung, die sie viel Kraft und noch mehr Selbstbewusstsein gekostet hat! Eine neue Liebe? Die steht definitiv nicht auf Jennas Tageskarte! Sie ist kurz davor überzukochen Zum Buch Nach ihrer gescheiterten Ehe kehrt Jenna wieder in ihre Heimat, Texas zurück. Die Leidenschaftliche Köchin hat nicht nur den besondere Magie und Leidenschaft verloren mit der sie die außergewöhnlichsten und köstlichen Gerichte zauberte sondern auch ihr Selbstbewusstsein, denn ihr Ex Mann hat ganze Arbeit geleistet in dem er sie systematisch nieder gemacht und dann wegen einer anderen verlassen hat. Jenna rappelt sich nach und nach wieder auf und gleich zu Beginn ihres Aufenthalts in ihrer alten Heimat mietet sie waghalsig einen Laden in bester Lage um dort einen Küchenshop zu eröffnen. Trotz aller Zweifel stürzt sie sich in die Arbeit und findet in Violet eine kompetente Mitarbeiterin und Freundin. Jenna ist also dabei ihr Leben neu zu ordnen und Beruflich wie Privat einen Neuanfang zu wagen. Doch der Weg dorthin ist nicht einfach, denn eines Tages besucht sie eine älteres Hippie Pärchen in ihrem neuen Laden und erklären ihr sie seien ihre leiblichen Eltern. Jenna wusste zwar das sie Adoptiert ist, doch auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern wollte sie sich eigentlich nicht begeben, denn sie war mit ihren Adoptiv Eltern sehr zufrieden. Ihr Gefühlsleben gerät also wieder in schleudern und dann taucht auch noch ein Mann auf, der bei ihr einen Kochkurs belegen möchte und bald stellt sie fest, dass er mehr will als Kochen und das bringt sie ebenfalls durcheinander. Wie soll also Ordnung in ihr Leben bringen, wenn es immer Chaotischer wird... Meinung Susan Mallery schafft es wieder einmal einen wunderbar zu unterhalten. Die Geschichte geht zügig voran und ist diesmal ein wenig anders, als ihre vorherigen Bücher. Die Liebesgeschichte findet diesmal nur am Rande statt und stattdessen konzentriert sich die Geschichte auf die zwischen menschlichen Dinge des Lebens. Familie, Trennung und Neuanfang spielen die Hauptrolle und das so wunderbar unterhaltsam und mit derrichtigen Prise Humor gemischt, wie man es von Susan Mallery gewöhnt ist. Die Figuren sind wunderbar abwechslungsreich und sympatisch und geben dem Ganzen den Pepp. Auch über die Nebenfiguren wie z.b. Jennas neue Kollegin und Freundin Violet erhalten ihren Part in der Geschichte und man erfährt ein wenig ihrer Vergangenheit. Der Schluss ist ebenfalls sehr rührend. Fazit Die Geschichte weicht diesmal zwar ein wenig von den Typischen Susan Mallery Geschichten ab, ist aber nicht minder Unterhaltsam. Eine gute Prise Witz, Charme und Herz gemischt mit einer schönen Story runden das Ganze ab. Wunderbar unterhaltsame Geschichte für die kommenden Herbstage. 5 von 5 Sternen ***

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  • Rezension zu "Jennissimo" von Susan Mallery

    Jennissimo
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    25. August 2012 um 11:40

    Inhalt - Frisch geschieden kehrt Jenna Stevens zurück in ihre kleine Heimatstadt Georgetown, um sich dort in der Nähe ihrer Adoptiv-Eltern eine neue Existenz aufzubauen und ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Einst eine erfolgreiche Chefköchin im glamourösen Los Angeles ist sie nun stolze Besitzerin eines noch bis dato wenig ertragreichen Küchenladens in einer texanischen Kleinstadt, der kaum eröffnet schon wieder vor der Pleite steht. - Und nicht nur finanziell drückt der Schuh, nein, plötzlich sieht sich Jenna mit ihren biologischen Eltern konfrontiert, die den Prototyp der Flower-Power Generation verkörpern und gerne mal mit dem Universum kommunizieren. Damit nicht genug, stellt die Hippie-Mama ihr ausgerechnet mit einem Heilpraktiker für alternative Heilmethoden einen Kerl vor, der durchaus einen zweiten Blick wert ist … - Einschätzung - Vollkommen anders als erwartet und trotzdem eine wirklich gelungene Überraschung – so erst mal kurz und bündig zusammengefasst. Auf der Rechnung hatte ich eigentlich eine typische Romantikkomödie à la Susan Mallery, die mit schrägen Protagonisten ähnlich aus Fools Gold oder den Titan Schwestern aufwarten kann und uns dabei spielerisch-leichten Herzschmerz bietet. Also kurz gesagt: gut verdauliches Lesehäppchen für zwischendurch, das beim Schmökern einfach nur für gute Laune sorgt! So in etwa waren meine Vorstellungen von diesem Schmöker … doch weit gefehlt, denn locker und leicht geht es nur bedingt zu, da die Autorin sich hier doch teilweise etwas ernsten Inhalten widmet, die berühren und auch unter die Haut gehen. - Mit „Jennissimo“ präsentiert uns Susan Mallery eine Lektüre, in deren Mittelpunkt eine junge Frau steht, die sich einem komplett neuen Lebensabschnitt stellen muss, nachdem ihr Privat- und Berufsleben in Trümmern liegt. Wir Leser klinken uns genau an dieser Stelle ein, um mitzuverfolgen, wie sie mühsam versucht, wieder auf die Beine zu kommen. - Mit Jenna stellt uns die Autorin eine Romanheldin vor, bei der schon nach wenigen Seiten klar wird, welch tiefe Spuren die Trennung vom Ehemann hinterlassen hat und wie wenig Selbstbewusstsein noch vorhanden ist. Und wie der Klappentext schon verrät, tauchen dann auch noch genau zu diesem Zeitpunkt ihre leiblichen Eltern auf, die mit ihrer alternativen Lebensweise zusätzlich für Aufregung sorgen und schwupps, befinden wir uns mit Jenna auf einer emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle. - Aber die Autorin setzt da noch munter einen drauf und schickt unsere Romanheldin auch noch auf die Männerpirsch. Dabei hab‘ ich ehrlich gedacht: Na, hoffentlich ist das jetzt nicht ein bisschen zu viel an Drama und wir enden samt Jenna in einer Endlosschleife von Gefühlschaos. Doch die Sorge war völlig unbegründet, denn die Love Story steht gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern fungiert eigentlich nur als nettes Beiwerk, obwohl sie wirklich nuanciert und stimmig in das Geschehen eingebunden wurde. Infolgedessen kommen wir natürlich (und leider) auch nicht in den Genuss ausgiebiger und sexy Liebesszenen, die uns aus den vorangegangenen Schmökern der Autorin so vertraut sind. - Mallery beweist aber einmal mehr, dass sie wirklich ein Händchen für ungewöhnliche Figuren hat und setzt dabei mal wieder voll auf das Kontrastprogramm, was menschliche Charaktere so zu bieten haben: „Normalo“ meets Exzentrik. Da treffen wir Jennas konservativ-traditionelle Adoptiv-Eltern, die wohl die meisten Leserinnen von uns auch so ähnlich von zu Hause aus kennen und als Gegensatz gibt’s leibliche Eltern, die nicht nur alte Woodstock-Zeiten als fleischgewordene Blumenwiese wieder aufleben lassen, sondern auch den modernen Zeitgeist der Hippie-Generation munter drauf los zelebrieren. Diese Szenen sorgen dann hin und wieder für eine ausgelassene Leseatmosphäre und der ein oder andere Schmunzler ist da garantiert. - Zusätzlich gibt’s auch noch einen mehr als interessanten Nebenplot, in dem die gute Violet ihre Story erzählen darf und ich muss ehrlich gestehen: Deren Geschichte samt erschütternder Vergangenheit hat mich doch auch sehr bewegt und kleinere Spuren hinterlassen, wobei das Finale von „Jennissimo“ dann endgültig für erhöhten Wasserstandspegel in den Äuglein gesorgt hat. - Fazit - Ein etwas anderer Roman von Susan Mallery, der auf den ersten Blick nicht dem typisch zeitgenössischen Liebesroman entspricht, den wir von der Autorin gemeinhin kennen, aber durchaus auch seinen Reiz hat und mit melancholischen und traurigen Untertönen zu überzeugen weiß. Und „Frau“ zeigt sich da ja durchaus flexibel, gerade wenn es sich wie hier um eine ihre Lieblingsautorinnen handelt und man überrascht feststellt: Susan Mallery hat’s einfach drauf. Von mir gibt’s volle 5 Punkte für diesen Schmöker der etwas anderen Art! (AK)

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