Susan Mallery Wie zwei Inseln im Meer

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Inhaltsangabe zu „Wie zwei Inseln im Meer“ von Susan Mallery

Sie waren die besten Freundinnen, bis ein Verrat sie auseinanderriss. Michelle verließ die idyllische Heimatinsel, Carly blieb – mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte. Nach zehn Jahren führt ein Erbe Michelle zurück. Als sie das in Schwierigkeit steckende Hotel Blackberry Island Inn betritt, das ihr Vater ihr vermacht hat, steht sie unerwartet Carly gegenüber. Nur mit Carlys Hilfe, deren Leben inzwischen eng mit dem Inn verwoben ist, kann Michelle den Familienbetrieb retten. Aber können die beiden Frauen nach all den tiefen Wunden an einem Strang ziehen? „Vielschichtig und bewegend, intensiv und so mitreißend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann!“ Publishers Weekly „Alles über die heilende Kraft einer Freundschaft.“ Library Journal

Posttraumatische Störungen, Angst, Verrat, Verlust, Lügen, finanzielle Probleme, Vertrauen – dies sind nur einige der behandelten Stichworte

— peedee
peedee

Anfangs plätschert die Geschichte aber zum Ende wird sie spannend und ereignisreich. Unterhaltsam.

— Belis
Belis

Eine durchschnittliche Geschichte, die erst am Ende so richtig Fahrt aufnimmt.

— Cuentame
Cuentame

Großartiges Wohlfühlbuch für jedwede Jahreszeit. :)

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Traumhafte Unterhaltung! Dieser Roman hat wirklich alles, was gute Unterhaltungsliteratur ausmacht!

— TeleTabi1
TeleTabi1

Ein sehr bewegendes und berührendes Buch das mich von Anfang an mitgerißen hat und bei dem ich am Schluß weinen musste.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Großes Drama, nach dem ersten Drittel hat es mich gepackt

— Leserin71
Leserin71

Ein richtig schöner und wohltuender Roman

— Lilofee
Lilofee

Mal etwas Anderes von Susan Mallery, aber ich war einfach wieder gefesselt und erstaunt!

— Buch_Versum
Buch_Versum

Ein Buch, von dem ich zunächst nicht wusste, was ich davon halten sollte, weil er etwas untypisch Mallery ist!

— nblogt
nblogt

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  • Der lange Weg nach Hause

    Wie zwei Inseln im Meer
    peedee

    peedee

    07. May 2017 um 08:05

    Blackberry Island, Band 1: Einmal Freundschaft – immer Freundschaft? Nein, so einfach ist das leider nicht; das haben Michelle und Carly auf die harte Tour lernen müssen. Früher beste Freundinnen, doch dann zerstörte ein Verrat alles: Michelle verliess die Insel und trat der Army bei; Carly blieb mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte, zurück – schwanger… Nach zehn Jahren kommt Michelle zurück, um ihr Erbe, das finanziell angeschlagene Blackberry Island Inn, anzutreten. Da trifft sie auf Carly, die all die Jahre im Hotel gearbeitet hat. Keine einfache Situation für die beiden Frauen: Können sie Vergangenes aufarbeiten? Ist das Hotel zu retten? Und gibt es eine neue Chance auf Freundschaft?Erster Eindruck: Das Cover ist zum Buchtitel passend maritim gewählt; Seesterne, Muscheln, türkisfarbener Hintergrund – sehr schön.Die Protagonisten und Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte.Michelle kommt nach zehn Jahren Army zurück – mit im Gepäck hat sie körperliche Verletzungen und posttraumatische Störungen aus ihrer Zeit in den verschiedenen Kriegsgebieten. Es ist für mich unvorstellbar, was Menschen, die im Krieg waren, durchgemacht haben – sowohl physisch, als auch psychisch. Es ist nicht so, dass sie einfach zur Tagesordnung zurückgehen können, wo sie vor der Army-Zeit waren, nein, leider geht das nicht.Carly hat als Schwangere bei Michelles Mutter Brenda begonnen zu arbeiten. Ihre Tochter Gabby ist ihr ganzer Stolz und ihre einzige Freude. Die Beziehung zu Gabbys Vater war nicht zu retten (was ihr eigentlich schon vor der Hochzeit bewusst war). Die Beziehung zu Brenda war auch alles andere als einfach: Was an einem Tag in Ordnung war, war am nächsten Tag eine Katastrophe – Brenda war sehr launisch. Aber Carly brauchte diesen Job (und sie braucht ihn immer noch).Eine wirklich schwierige Situation, als die beiden Frauen plötzlich einander wieder gegenüberstehen. Es gibt Altlasten, die nicht einfach mit ein paar wenigen Worten aus dem Weg geräumt werden können.Mir haben auch die Männer gefallen, wie z.B. Robert, Carlys Schwager; Jared, der Vermieter von Michelle; Sam, ein Freund von Michelle und ebenfalls Ex-Militär; Leonard, der Vogelkundler.„Wozu hast du eigentlich den Krieg überlebt, wenn du nur nach Hause gekommen bist, um zu sterben?“ (S. 327)Posttraumatische Störungen, Angst, Verrat, Verlust, Lügen, finanzielle Probleme, Vertrauen – dies sind nur einige der Stichworte, die in diesem Buch behandelt werden. Das Buch ist sehr viel ernsthafter und tiefergehend, als z.B. die Fool’s Gold-Reihe der Autorin. Ich kann mich da nur der Aussage von „Publishers Weekly“ auf der Rückseite des Buches anschliessen: „Vielschichtig und bewegend, intensiv und so mitreissend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann!“ Genau. Ich hoffe, dass es nicht mehr lange bis zur Übersetzung des zweiten Bandes dauert.

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  • Das Leben hat hier auch einmal einen bitteren Beigeschmack und ein Löffelchen voll Zucker versüßt es

    Wie zwei Inseln im Meer
    Athene

    Athene

    17. February 2017 um 10:59

    INHALT: Michelle und Carly waren einst die besten Freundinnen. Doch ein Verrat riss die beiden auseinander. Michelle entschloss sich, sich für die Army zu melden und Blackberry Island zu verlassen. Carly, verlassen und schwanger, arbeitete für Michelles Mutter Brenda in ihrem Inn. Nach dem Tod von Brenda und einer schweren Verwundung kehrt Michelle zurück. Doch das Leben geht unaufhaltsam weiter und das Inn steht vor dem Bankrott. Die beiden Frauen müssen zusammenhalten, um das Inn zu retten. FAZIT: Susan Mallery habe ich früher immer sehr gerne gelesen. Doch irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Bücher immer süßer und kitschiger wurden, so dass ich mich anderen Autoren zugewandt habe. Dieses Buch wurde mir besonders ans Herz gelegt. Danke J. ! Allein schon das Cover ist ein echter Hingucker. Harmonische Farben, ein schlichtes Motiv. Endlich mal kein Kitsch und Cartoons. Süß und kitschig? Auf keinen Fall. Hier schreitet das Leben anders voran. Das Buch hat zwei fast gleichwertige Protagonistinnen: Michelle, die vor Konsequenzen und ihrer Mutter geflüchtet ist und ein schweres Kriegstrauma erlitten hat und Carly, die von ihrem Exmann betrogen und schwanger zurückgelassen wurde. Um sich und ihre Tochter Gabby durch zu bringen, hat sie für einen Hungerlohn gearbeitet. An dieser Stelle möchte ich nicht mehr über die weiblichen Hauptfiguren verraten, aber ich fand die Themen mit denen sich die beiden Frauen herumschlagen müssen außergewöhnlich und stimmig. Die Idylle der Insel kann für die einen schön und wundervoll sein und für die anderen belastend. Interessante Beispiele Margeriten und Kraniche....Margeriten und Kraniche?....lest einfach. Die beiden Frauen haben einen sehr steinigen Weg zum Glück vor sich und bekommen Unterstützung von charmanten Figuren wie einen Exschwager Robert, einen kernigen Physiotherapeuten namens Mango, dem Vermieter Jared, Sam, Helen und vielen mehr. Die kleine Gabby bringt ab und an den nötigen kindlichen Humor in die Handlung. Doch auch eine fiese Person und die Schatten der Vergangenheit sorgen für Stress. Da das Leben hier auch einmal einen bitteren Beigeschmack hat und ein Löffelchen voll Zucker völlig ausreichend war, vergebe ich hier für Susan Mallery nach langer Zeit mal wieder volle Punktzahl! Ich habe mal ein bisschen auf der Verlagsseite gestöbert und ich freue mich, dass es im Sommer eine Rückkehr nach Blackberry Island mit dem Buch "Der Sommer der Inselschwestern" geben wird. Es scheint von diesen Protagonisten losgelöst, aber vielleicht trifft man sich ja auf dem Markt, am Steg, beim Einkaufen....hach das wird schön. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/01/susan-mallery-wie-zwei-inseln-im-meer.html

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  • 1000 Sterne

    Wie zwei Inseln im Meer
    arunaa

    arunaa

    13. February 2017 um 15:59

    Beim Stöbern in der Buchhandlung im Sommer letzten Jahres fiel mir dieses Buch auf. Die Autorin kam mir bekannt vor irgendwie. Ja klar, die Recherche ergab - eine Chic-Lit Queen. Ein Genre um das ich einen riesen Haken schlage. Und so war ich hier skeptisch, aber auch neugierig, weil es in einem Bereich lag, wo die Bücher liegen die ich 'unter die Haut gehend' einstufe. Jetzt hab ich es gelesen und ich bin bis ins Mark begeistert. Es hat mich so tief berührt. Es geht hier um zwei Frauen die zu Highscool Zeiten die besten Freundinnen waren und ein Streit sie auseinander brachte. Nun als erwachsene Frauen treffen sie wieder gezwungenermaßen aufeinander. Der Hass der Einen und die Furcht der Anderen könnte nicht größer sein. Aber warum? Und was wird aus ihnen? Das müsst ihr lesen. Diese Sturmwelle an Emotionen. Himmel! Mich hat es zu Tränen gerührt, auch wenn ich stellenweise lachen musste über die charmanten Dialoge. Der Schreibstil und die Geschichte haben es zu einem Pageturner und meine Nächte sehr kurz gemacht. Mein Superhighlight im Februar!

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  • Wie zwei Inseln im Meer

    Wie zwei Inseln im Meer
    Themistokeles

    Themistokeles

    07. December 2016 um 13:09

    Bisher kannte ich von Susan Mallery hauptsächlich die »Fools Gold«-Reihe und muss gestehen, dass diese so gar nicht meinem Geschmack entspricht. Jedoch hatte ich gehört, dass dieser Roman vom Stil her doch ein ganz anderer sein soll und dadurch entschied ich, dass ich es nochmal mit der Autorin versuchen würde. Diese Entscheidung bereue ich jetzt im Nachhinein nicht, denn Susan Mallery kann wirklich auch gute Bücher schreiben, die nicht nur albern und vollkommen an den Haaren herbeigezogen sind, denn dieses Drama hier ist einfach nur schön geworden. So ganz habe ich zwar zu Beginn nicht verstanden, was das genaue Problem von Michelle mit Carly ist, hat ja eigentlich Michelle Carly mit deren Verlobten betrogen und umgekehrt, aber da das, wie man schnell merkt nicht das einzige Problem zwischen den beiden Frauen und vor allen Dingen vom Roman im Allgemeinen ist, hat mich das nicht weiter gestört, bzw. habe ich es einfach hingenommen, dass die Menschen manchmal seltsame Gedankengänge haben. Der Inn, den die beiden Frauen zusammen betreiben und auch die Insel auf der er liegt, sind so schön beschrieben, dass ich auch gern mal dort zu Besuch wäre. Ich glaube, es würde mir da gefallen, es wirkt alles so idyllisch. Die Probleme Michelles sich wieder in das normale Leben einzugewöhnen, vor allen Dingen mit der Verletzung und der Situation, aus der diese entstanden ist, heraus, sind einfach toll beschrieben und ich finde es sehr plastisch, wie wenig sie mit lauten Geräuschen klar kommt, die sie an Explosionen erinnern etc. Auch, dass sie gewisse Wege sucht, um mit allem klar zu kommen, die vielleicht nicht die besten, aber einfachsten sind. Ich finde die ganze Szene einfach sehr realistisch und vor allen Dingen auch emotional stimmig erzählt. Ebenso, auch alles rund um den Inn und wie sie diesen versuchen zu retten, da sie ja kurz vor etwas wie der Insolvenz stehen. Wie Carly und Michelle sich dann immer wieder annähern müssen, auch Carlys Tochter Gabby eine wichttige Rolle spielt und weitere Charakter mieser oder sympathischer Natur auftauchen und eine Rolle spielen, ist einfach so angenehm harmonisch gelöst, dass es Spaß macht das Buch zu lesen.Vor allen Dingen auch das Ende finde ich sehr gelungen und auch den Weg dort hin. Es ist einfach ein wundervoll lockeres Buch mit trotzdem einigem an Tiefgang, das mir ganz viel Spaß gemacht hat und mir zeigen konnte, dass Susan Mallery doch auch gute Bücher schreiben kann, wenn sie nur etwas ernster und realistischer sind als ihre bekannteste Serie.

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  • Unfassbar gut!

    Wie zwei Inseln im Meer
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    27. November 2016 um 05:06

    Wow - ein Sturm an Gefühlen, Emotionen, Missverständnissen, Freundschaft, Liebe und großen Taten. Unfassbar gut erzählt gehört dieses Buch definitiv gelesen. Die Geschichte beginnt ein wenig seltsam - erzählt sie doch eingangs von einer Frau, die bei der Army ist und den Krieg in Afghanistan am eigenen Leib erfährt. Verletzt und gebrochen kehrt sie zurück, um festzustellen, dass ihr altes Leben ebenfalls aus den Fugen geraten ist.Die Mutter verstorben, das geerbte Hotel in den Händen ihrer ehemals besten Freundin - und nun größten Feindin, die Personen aus ihrer Vergangenheit verändert und sie selbst mit einem Alkoholproblem und mindestens einer posttraumatischen Belastungsstörung. Wenig lebenswert alles und ein unfassbar großer Berg an Arbeit, an dem sie fast zu zerbrechen droht. Eindringlich erzählt, alles andere als ein 0-8-15 Roman - die Charaktere facettenreich, die Schauplätze toll beschrieben, der Spannungsbogen straff. Einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe. 

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  • Zäh wie Kaugummi

    Wie zwei Inseln im Meer
    Cuentame

    Cuentame

    14. November 2016 um 21:41

    Der Inhalt:Zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten, treffen nach zehn Jahren wieder aufeinander. Die Vergangenheit hat bei beiden Spuren hinterlassen. Verbunden durch das Hotel muss es beiden gelingen, irgendwie miteinander zurecht zu kommen und die Geschehnisse der Vergangenheit zu akzeptieren. Auf der einen Seite ist Carly, die das Hotel in den letzten Jahren vorbildlich geführt hat, alleinerziehende Mutter und ein wenig naiv. Auf der anderen Seite, Michelle, vom Krieg gezeichnet, stur und dem Alkohol verfallen. Wie war es möglich, dass diese Frauen einmal beste Freundinnen waren? Und wie konnten sie sich so sehr auseinander leben?Meine Meinung:Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Geschichte nicht wirklich von den Socken gehauen hat. Es lief sehr schleppend an und erst in den letzten Kapiteln nimmt die Geschichte Schwung auf. Für meinen Geschmack wurde sehr viel wiederholt und der Inhalt war nicht wirklich spannend. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass sich der Großteil der Handlung im Hotel abspielt oder die Themen an sich langweilig sind (Michelles Abneigung gegen Margeriten, die Kraniche, die Verschuldung des Hotels). Auch schien mir vieles sehr oberflächlich und nicht ausgearbeitet genug, zum Beispiel tauchen ganz am Ende Carlys Mutter und Michelles Vater auf, die inzwischen glücklich verheiratet sind, auf. Carly scheint Michelle voll und ganz verziehen zu haben und gibt sich die Schuld für den Seitensprung ihres Mannes mit Michelle. Leider hat mich aus diesen Gründen das Buch überhaupt nicht überzeugt. Auch der Titel "Wie zwei Inseln mit Meer" ist für mich nicht nachvollziehbar. Klar, das Hotel befindet sich auf einer Insel. Aber warum zwei Inseln? Michelle auf der einen und Carly auf der anderen? Aber auch der englische Originaltitel "Barefoot Season" macht für mich nicht allzu viel Sinn. Ich habe für dieses Buch über zwei Monate gebraucht, weil ich es einfach langweilig fand und ich mich immer wieder zum Lesen animieren musste. Aus diesen Gründen gibt es diesmal keine Leseempfehlung von mir. 

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  • Leserunde zu "Wie zwei Inseln im Meer" von Susan Mallery

    Wie zwei Inseln im Meer
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Wie zwei Inseln im Meer" von Susan Mallery ein. Bitte bewerbt euch bis zum 08.09.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Sie waren die besten Freundinnen, bis ein Verrat sie auseinanderriss. Michelle verließ die idyllische Heimatinsel, Carly blieb – mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte. Nach zehn Jahren führt ein Erbe Michelle zurück. Als sie das in Schwierigkeit steckende Hotel Blackberry Island Inn betritt, das ihr Vater ihr vermacht hat, steht sie unerwartet Carly gegenüber. Nur mit Carlys Hilfe, deren Leben inzwischen eng mit dem Inn verwoben ist, kann Michelle den Familienbetrieb retten. Aber können die beiden Frauen nach all den tiefen Wunden an einem Strang ziehen? Du möchtest "Wie zwei Inseln im Meer" von Susan Mallery lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 15 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 295
  • Bewegend und spannend mit ernsteren Zwischentönen

    Wie zwei Inseln im Meer
    Jashrin

    Jashrin

    27. October 2016 um 12:33

    Vor vielen Jahren waren Michelle und Carly unzertrennlich. Ihre Freundschaft war immer unverwüstlich, bis diese eine Sache passierte und sie sich voneinander abwandten. Michelle ging zur Army während Carly in ihrem Heimatort blieb und sich dort ein Leben aufbaute. Als Michelle zehn Jahre später in ihre Heimat zurückkehrt, kochen die Gefühle von damals hoch. Doch Michelle und Carly können einander nicht aus dem Weg gehen, denn Carly führt das Blackberry Island Inn, welches Michelle von ihrem Vater geerbt hat. Zudem steht es mit den Finanzen des Hotels nicht zum Besten und die beiden müssen zusammenarbeiten, um einen Zwangsverkauf zu verhindern. Doch ist es nach all den Jahren möglich sich einander wieder anzunähern? Ich war sehr gespannt auf dieses neue Buch aus der Feder von Susan Mallery, da ich bislang hauptsächlich ihre Liebesromane wie die der Fools-Gold-Reihe kenne. Doch dieser Roman schlägt auch ernstere Töne an und auf die extra Prise Zuckerguss wartet man vergeblich. „Wie zwei Inseln im Meer“ hat mich positiv überrascht. Zwar bleibt auch hier die Liebe nicht außen vor, doch sie steht nicht im Zentrum des Geschehens. Es geht in erster Linie um Michelle und Carly und die Frage, was eine Freundschaft alles ertragen und verzeihen kann oder woran sie womöglich doch zerbricht. Die langsame Annäherung der beiden wurde mit viel Feingefühl dargestellt und kam mir zu jederzeit authentisch vor. Geht es zunächst nur um einen möglichst höflichen und professionellen Umgang im Hotel, so brechen zunehmend immer mehr private Dinge aus den beiden heraus und stellen die zerbrechliche Bindung der beiden wiederholt auf die Probe. Dabei geht es sowohl um Vorwürfe von damals, als auch die aktuelle Situation. Beide müssen erkennen, dass sie einen Berg an Vorurteilen mit sich rumschleppen und dass längst nicht an alle der Wahrheit entsprechen. Doch auch nachdem die ersten Probleme aus dem Weg geräumt waren, gab es immer wieder Rückschritte, was mich sehr gefreut hat, denn das macht die Geschichte in meinen Augen noch realistischer. Die Entwicklung der beiden Protagonistinnen nimmt sehr viel Raum ein und besonders bei Michelle sind die Veränderungen gut sichtbar. Denn sie kämpft nicht nur mit ihrer Beziehung zu Carly, auch die Erfahrungen in der Army lassen sie nicht so schnell los. Gerade die psychische Belastung, unter der Michelle immer noch leidet, wird meines Erachtens nach gut thematisiert. Die Kriegserlebnisse werden nicht verklärt dargestellt und Michelle kehrt auch nicht als die gefeierte Heldin zurück. Sie ist eine von vielen Veteranen, die mit ihren inneren Dämonen und einer posttraumatischen Belastungsstörung zu kämpfen hat und nun versucht sich ein neues, ziviles Leben aufzubauen. Dennoch ist der Roman insgesamt keine schwere Kost und es gibt durchaus auch amüsante Szenen, vor allem wenn es wieder einmal zu einem Schlagabtausch zwischen Michelle und Carly kommt. Mein Fazit: Ein rundum gelungener Roman, der sich in keiner Weise kitschig, sondern stets realitätsnah präsentiert und im Gegensatz zu den Liebesgeschichten der Autorin wesentlich mehr Tiefgang bietet.

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  • Bewegende Geschichte

    Wie zwei Inseln im Meer
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    18. October 2016 um 00:28

    Meine Meinung:Wie zwei Inseln im Meer ist ein bewegender und mitreißender Roman. Er hat mich stellenweise sehr berührt und konnte mich stets erreichen. Die Handlung wird hier authentisch dargestellt. Es wird nicht kitschig oder abgedroschen, sondern eben genau richtig. Man fühlt wie viel Liebe die Autorin in die Geschichte gesteckt hat.Die Geschichte handelt im Grunde von zwei Frauen, Michelle und Carly, die einmal enge Freundinnen waren, sich dann aber voneinander entfernt haben und nun wieder aufeinandertreffen. Mir hat es gut gefallen, wie empathisch die Geschichte geschrieben ist. Ich konnte mich in beide Frauen sehr gut hineinversetzen. Ihr Umgang mit ihren Problemen wird deutlich. Gleichzeitig sind sie auch voneinander abhängig und versuchen sich miteinander zu arrangieren. Die Autorin zeigt treffsicher, wie einfach es ist auseinanderzugehen und wie schwer es doch ist sich wieder anzunähern. Das hat mir gut gefallen.Michelle versucht immer tough zu sein, ihre Kriegserlebnisse haben sie jedoch stärker betroffen, als sie zugeben möchte. Ich finde sie sehr sympathisch und kann auch viel mit diesem Charakter anfangen. Sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten. Auch Carly hat ihr Päckchen zu tragen und muss sich um die kleine Tochter kümmern. Insgesamt hat sich die Autorin mit ihnen zwei aussagekräftige Protagonistinnen ausgedacht, die sie vielschichtig ausgearbeitet hat.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr flüssig lesbar und trägt den Leser durch die Geschichte. Ich habe es sehr genossen zwischen den Seiten in die Welt zu versinken.Das Buch ist sowohl unterhaltend, als auch emotional berührend. Ich kann es absolut empfehlen. 

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  • Rezension zu "Wie zwei Inseln im Meer" von Susan Mallery

    Wie zwei Inseln im Meer
    dorli

    dorli

    15. October 2016 um 16:10

    Blackberry Island. 10 Jahre ist es her, dass Michelle Sanderson die Insel verlassen hat. Ein böser Fehltritt und der damit verbundene Bruch ihrer Freundschaft zu Carly haben Michelle in die Army getrieben. Nach Einsätzen im Irak und in Afghanistan kehrt sie körperlich und psychisch versehrt auf ihre Heimatinsel zurück. Doch statt der ersehnten Ruhe findet sie dort, wo sie Vertrautes erwartet hat, alles verändert vor. Nicht nur, dass sich das Erscheinungsbild des Hotel, das Michelles Mutter Brenda bis zu ihrem Tod treuhänderisch für sie verwaltet hat, total verändert hat, das Blackberry Island Inn ist mittlerweile hoch verschuldet, eine Zwangsvollstreckung droht. Zudem steht ihr ausgerechnet Carly als derzeitige Leiterin des Hotels gegenüber…Carly Williams hat es die letzen Jahre nicht leicht gehabt. Irgendwie hat jeder, dem sie vertraut hat, sie hintergangen und ausgenutzt. Michelle hat sie betrogen. Ihr Mann Allen hat sich mit ihren Ersparnissen aus dem Staub gemacht und sie hochschwanger zurückgelassen. Brenda hat ihr Anteile am Hotel versprochen, obwohl sie gar nicht berechtigt war, darüber zu verfügen. Und jetzt ist Michelle zurück und Carly muss um ihren Arbeitsplatz und damit um ihre Existenzgrundlage bangen…„Wie zwei Inseln im Meer“ hat mich positiv überrascht. Der Roman ist so ganz anders, als ich es erwartet habe. Susan Mallery lässt hier zwei ehemals beste Freundinnen aufeinanderprallen, die heute kaum noch etwas verbindet. Ich habe damit gerechnet, dass ihre erzwungene Zusammenarbeit in Gezanke und Zickenkrieg abdriftet und war auf fiese Machenschaften und boshafte Hinterhältigkeiten gefasst. Doch das passiert nicht. Susan Mallery lässt Michelle und Carly wie zwei erwachsene Frauen handeln, die sich bewusst sind, dass ihrer beider Zukunft von einem funktionierenden Hotelbetrieb abhängig ist und die genau wissen, dass sie dieses Ziel nur gemeinsam erreichen können.Das heißt aber nicht, dass zwischen den beiden eitel Sonnenschein herrscht. Beide beäugen den jeweils anderen misstrauisch. Auch wenn ab und an kurze Momente der alten Vertrautheit aufblitzen, gibt es zahlreiche Probleme, Differenzen und Missverständnisse, die es zu überwinden gilt – ein steiniger Weg, der zusätzlich mit Gerüchten, Lügen und Intrigen gepflastert ist, denn es gibt Menschen in ihrem Umfeld, die wollen, dass die beiden scheitern und daher alles tun, damit sich die Kluft zwischen Michelle und Carly verbreitert.Susan Mallery schreibt frisch und lebendig, die Geschichte ist fesselnd und voller Emotionen. Die Figuren haben Persönlichkeit und Ausstrahlung und geben der Handlung von Anfang an Schwung. Es ist interessant und unterhaltsam, das Miteinander und Gegeneinander der Akteure zu beobachten, man kann ausgezeichnet mit ihnen mitfühlen und mitfiebern.„Wie zwei Inseln im Meer“ ist eine facettenreiche, mitreißende Geschichte über zwei Frauen, die sich sehr intensiv mit ihren Ängsten und Problemen auseinandersetzen müssen und die gezwungen sind, trotz vieler Widrigkeiten an einem Strang zu ziehen. Absolute Leseempfehlung.

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  • Freundschaft auf Umwegen

    Wie zwei Inseln im Meer
    JessicaLiest

    JessicaLiest

    11. October 2016 um 21:14

    Der Inhalt:Sie waren die besten Freundinnen, bis ein Verrat sie auseinanderriss. Michelle verließ die idyllische Heimatinsel, Carly blieb – mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte. Nach zehn Jahren führt ein Erbe Michelle zurück. Als sie das in Schwierigkeit steckende Hotel Blackberry Island Inn betritt, das ihr Vater ihr vermacht hat, steht sie unerwartet Carly gegenüber. Nur mit Carlys Hilfe, deren Leben inzwischen eng mit dem Inn verwoben ist, kann Michelle den Familienbetrieb retten. Aber können die beiden Frauen nach all den tiefen Wunden an einem Strang ziehen?Meine Meinung:Das Cover passt wie die Faust aufs Auge. Passender hätte es in meinen Augen nicht sein können. Die Farbauswahl mit dem sommerlichen Türkis, allgemein die Maritime Gestaltung. Die kleinen Details wie die Muscheln am Rand, das Seil und der Füller runden das ganze gekonnt ab. Es macht einfach neugierig auf den Inhalt.Eine Freundschaft aufzulösen, das ist schnell geschehen, egal aus welchem Grund. Aber sich danach wieder anzunähern, das ist oftmals ein langer und sehr schwerer Weg. Aber eine echte Freundschaft hält so etwas aus, man darf nur nicht aufgeben.Alle Charaktere wurden gut ausgearbeitet. Das Hauptmerk lag natürlich auf den beiden Hauptcharakteren Michelle und Carly. Sehr gut fand ich, dass nicht nur von dem aktuellen Streit zwischen den beiden berichtet wurde, sondern auch die Vorgeschichte wie es dazu gekommen ist. Ebenso welchen Lebensweg die beiden eingeschlagen haben und wie verschieden die beiden ihr Leben doch gemeistert haben. Ich wurde nicht von Anfang an mit allen Charakteren warm. Nach und nach hat sich das aber gelegt, man muss sich einfach in sie hineinversetzen. Die beiden haben großartiges geleistet, natürlich auch die Nebencharaktere. Es war schön von ihnen allen zu lesen. Die gesamte Geschichte hat mir gut gefallen.Der Schreibstil war sehr angenehm und entspannend zu lesen. Es war einfach eine bewegende Geschichte zweier Frauen. Auch das Ende hat mir mehr als gut gefallen. Die ganzen Emotionen wurden richtig eingesetzt. Natürlich durften ein paar Tränchen nicht fehlen, das gehört zu der Geschichte einfach dazu.

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  • Wahre Freundschaft übersteht alles

    Wie zwei Inseln im Meer
    TeleTabi1

    TeleTabi1

    29. September 2016 um 14:53

    Nach zehn Jahren bei der Army kehrt Michelle zurück nach Blackberry Island. Abgemagert und traumatisiert von den Auslandseinsätzen steht sie plötzlich im Blackberry Island Inn Hotel, das ihr von ihrem Vater vermacht wurde und nach dem Tod ihrer Mutter wieder unter ihrer Leitung steht. Doch das Hotel steht kurz vor dem Ruin und ihre ehemals beste Freundin Carly arbeitet ebenfalls dort, was für viele Konflikte sorgt. Carly hat damals den Mann geheiratet, den auch Michelle liebte. Seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Und jetzt soll Michelle ausgerechnet mit Carlys Hilfe den Familienbetrieb retten? Diese Tatsache stellt Michelle vor eine schwierige Entscheidung. Alte Wunden werden wieder aufgerissen und die gut verdrängte Vergangenheit kommt ans Licht, doch können die zwei Frauen, die sich gegenseitig so verletzt haben, sich wirklich wieder zusammenraufen und gemeinsam das Hotel retten? „Wie zwei Inseln im Meer“ ist ein ganz wunderbarer, sehr berührender Roman über die Freundschaft zweier Frauen, die trotz Enttäuschungen, Verrat und vieler schlimmer Erlebnisse wieder zueinander gefunden haben und sich gegenseitig eine große Stütze im Leben sind. Susan Mallery schafft es in ihrem Roman mit Feingefühl und Liebe zum Detail viele verschiedene und teilweise auch sehr ernste Themen des Lebens aufzugreifen und miteinander zu einem spannenden, runden Ganzen zu verflechten, bei dem einfach alles passt. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, weshalb auch Fans von Liebesromanen voll auf ihre Kosten kommen. Dennoch schweift Mallery nie ins Kitschige oder Übertriebene ab, sondern bleibt immer so weit authentisch, dass man ihr wirklich alles, was sie schreibt, abnimmt. Zudem liest sich ihre Geschichte sehr flüssig, ohne, dass man über unausgereifte oder verwirrende Satzkonstruktionen stolpert. Es ist ein wahres Lesevergnügen ihren neuen Roman zu lesen!

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  • Feindinnen - Freundinnen - Schwestern

    Wie zwei Inseln im Meer
    Dreamworx

    Dreamworx

    24. September 2016 um 14:46

    Nachdem ihre Mutter gestorben ist, kehrt Michelle nach 10 Jahren von der Army zurück auf ihre Heimatinsel, wo ihr das Hotel Blackberry Island Inn gehört, dass ihre Mutter Brenda für sie treuhänderisch verwaltet hat. Michelle ist vom Kriegseinsatz sowohl körperlich als auch seelisch angeschlagen und möchte endlich zur Ruhe kommen. Doch kaum betritt sie das Hotel, läuft ihr ihre ehemals beste Freundin Carly, die durch Vorkommnisse in der Vergangenheit dann zu ihrer Feindin wurde, über den Weg. Carly lebt mit ihrer Tochter Gabby im Inn und arbeitet dort von morgens bis abends, damit der Betrieb reibungslos läuft. Sowohl bei Michelle als auch bei Carly sind alte Wunden noch nicht verheilt, was die Beziehung zwischen den beiden Frauen schwierig gestaltet. Als wäre das nicht genug, steht das Inn kurz vor dem Bankrott. Ist es möglich, die ehemalige Freundschaft zwischen Carly und Michelle wiederzubeleben? Und kann das Inn noch gerettet werden?Susan Mallery hat mit ihrem Buch „Wie zwei Inseln im Meer“ einen wunderschönen und berührenden Roman vorgelegt, der zu keiner Zeit ins Kitschige abdriftet und gerade deswegen sehr real wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und zieht den Leser sofort in den Bann der Geschichte. Bereits ab der ersten Seite steht man als unsichtbarer Statist an Michelles Seite und erlebt ihre ersten Schritte auf heimatlichem Boden, nachdem sie 10 Jahre mit der Army im Krieg war. Die Landschaftsbeschreibungen von der Insel sind sehr detailliert gehalten und verleihen beim Lesen den Eindruck, alles vor Augen zu haben. Die Autorin greift viele verschiedene Konfliktthemen auf und setzt sie innerhalb der Romanerzählung behutsam und mit viel Feingefühl um. So geht es nicht nur um das Posttraumatische Stresssyndrom, dass viele Army-Soldaten bei der Rückkehr in ein normales Leben begleitet, sondern auch um Alkoholismus, Alleinerziehende, Geschäftsschwierigkeiten und mangelnde Kommunikation bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Dialoge sind teils humorvoll, teils konfliktbeladen formuliert, vermitteln aber sehr authentische Diskussionen und Streitgespräche, wie sie tagtäglich überall auf der Welt geführt werden, was ebenfalls ein großes Plus für dieses Buch bedeutet.Die Charaktere sind sehr schön ausgestaltet und vermitteln dem Leser ein Gefühl von Wiedererkennen, denn alle sind Menschen mit Ecken und Kanten, die unsere Nachbarn, Freunde oder Bekannte sein könnten, die sich mit den gleichen Lebensproblemen herumschlagen. Alles wirkt sehr lebensecht und authentisch. Michelle ist eine sympathische Frau, die sich gern tough und kraftvoll gibt, dabei haben sich die Erlebnisse im Kriegseinsatz nicht nur in ihr Gehirn eingebrannt, sondern haben zudem noch körperliche Einschränkungen zur Folge. Doch nicht nur die Kriegserlebnisse machen Michelle zu schaffen, sondern auch Dinge aus der Vergangenheit, die ihr das Vertrauen in ihre engsten Freunde und die Familie genommen haben. Michelle ist aber auch eine Frau, die anpackt und sich den Dingen stellt, auch wenn sie nur langsam voran kommt und immer wieder Niederlagen einstecken muss. Carly ist ebenfalls eine sympathische Person, die ebenfalls in der Vergangenheit so einiges erlebt hat, sich liebevoll um ihre kleine Tochter kümmert und für das Hotel alles in ihrer Macht stehende tut. Sie scheut keine schweren Aufgaben und wirkt immer gut gelaunt und positiv eingestellt. Selten sieht man bei ihr Verzweiflung oder Verzagen, sie kann dies gut kaschieren. Auch die anderen Protagonisten unterstützen die Handlung mit ihren kleinen Episoden und beleben die Geschichte somit zusätzlich.„Wie zwei Inseln im Meer“ ist ein wunderschöner Roman über die Freundschaft, die Liebe, die Macht der Vergangenheit und die Vorstellung einer glücklichen Zukunft. Jeder, der emotionale und schön erzählte Geschichten liebt, wird hier bestens bedient. Absolute Leseempfehlung für ein Lesehighlight 2016!  

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  • Wie zwei Inseln im Meer

    Wie zwei Inseln im Meer
    Bella5

    Bella5

    22. September 2016 um 11:39

    Cover: Die Umschlaggestaltung ist einfach wunderschön. Ich liebe die Farbgebung und die maritimen Motive. Nichts wirkt überladen. Das Layout ist schlicht, aber schön und lädt zum Lesen ein!Inhalt: " Sie waren die besten Freundinnen, bis ein Verrat sie auseinanderriss. Michelle verließ die idyllische Heimatinsel, Carly blieb – mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte. Nach zehn Jahren führt ein Erbe Michelle zurück. Als sie das in Schwierigkeit steckende Hotel Blackberry Island Inn betritt, das ihr Vater ihr vermacht hat, steht sie unerwartet Carly gegenüber. Nur mit Carlys Hilfe, deren Leben inzwischen eng mit dem Inn verwoben ist, kann Michelle den Familienbetrieb retten. Aber können die beiden Frauen nach all den tiefen Wunden an einem Strang ziehen? "Meine Meinung: Der Roman lässt sich einigermassen flott lesen. Stil und Sprache sind sehr angenehm, formal gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. "Wie zwei Inseln im Meer" ist ein toller Schmöker, der sich mit dem Thema Freundschaft beschäftigt. Im  Mittelpunkt stehen zwei Frauen. Eine der beiden Protagonistinnen hat arg zu kämpfen, denn eine posstraumatische Belastungsstörung macht ihr das Leben schwer. Auch die andere hat Sorgen und Nöte. Es entspinnt sich eine dramatische Geschichte vor wunderschöner Kulisse; die ganz großen Gefühle werden herausgefordert, es gibt ein Auf und Ab und große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus. Manchmal schrammte das Ganze haarscharf am Pathos vorbei. Aber das happy ending passt gut zur Erzählung! Ich habe "Wie zwei Inseln im Meer" gerne gelesen. Perfekte Unterhaltung!

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  • tiefgründig und bewegend

    Wie zwei Inseln im Meer
    robberta

    robberta

    21. September 2016 um 12:15

    Wie zwei Inseln im Meer        Susan Mallery Sie waren die besten Freundinnen, bis ein Verrat sie auseinanderriss. Michelle verließ die idyllische Heimatinsel, Carly blieb – mit dem Mann, den eigentlich Michelle liebte. Nach zehn Jahren führt ein Erbe Michelle zurück. Als sie das in Schwierigkeit steckende Hotel Blackberry Island Inn betritt, das ihr Vater ihr vermacht hat, steht sie unerwartet Carly gegenüber. Nur mit Carlys Hilfe, deren Leben inzwischen eng mit dem Inn verwoben ist, kann Michelle den Familienbetrieb retten. Aber können die beiden Frauen nach all den tiefen Wunden an einem Strang ziehen? XXXXX Meine Meinung: Michelle und Carly waren mal beste Freundinnen bis es zum Bruch kam. Nun zehn Jahre später kehrt Michelle als Kriegs-Veteranin in ihre Heimat Blackberry Island und in ihr „normales“ Leben zurück. Der Krieg hat Spuren hinterlassen. Finanzielle Schwierigkeiten, Intrigen und Lügen stellen sich ihr in den Weg. Wem kann sie vertrauen? Es wird hauptsächlich aus Michelles Perspektive erzählt aber auch aus Carlys. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Der Plot ist tiefgründig und bewegend. Ein etwas anderer Roman. Diesmal steht nicht die Romantik im Vordergrund, sondern die tiefe einer Freundschaft und was sie verkraften kann. Es geht ums Verzeihen und hinter sich lassen, akzeptieren und neu anfangen. Ein vielschichtiger, nachhaltiger Roman nicht unbedingt für Zwischendurch.

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