Susan Niessen

 4,1 Sterne bei 336 Bewertungen

Lebenslauf

Susan Niessen wurde 1967 im Rheinland geboren und studierte Anglistik, Germanistik und Psychologie an der Universität Bonn. Sie arbeitete als  Lektorin für mehrere Kinderbuchverlage, bevor sie sich als Lektorin und Autorin selbstständig machte. Heute lebt sie auf einer Insel an der Westküste Kanadas und schreibt für Kinder und Erwachsene.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Susan Niessen

Guter Auftakt

Der Auftakt einer lustigen Reihe für junge Leserin*innen kam hier recht gut an. Wobei ich persönlich finde die Story lange als nicht zu spannend genug, um Kinder zum Lesen zu motivieren. Ganz besonders, da das Cover ja schon fast das Ende verrät. Doch erst einmal mehr zur Geschichte selbst.

Die Freunde Ravi, Sylvie, Johanna und Lukas trauen ihren Augen kaum. Kurz vor Ferienende wird ihre Schule von einem Tornado zerstört. Zum Glück gibt es in Marode noch die Villa Einsiedel, deren einzige Bewohnerin seit kurzem in einem Heim lebt. Perfekt also, damit die Villa zukünftig als Ersatzschule genutzt werden kann. Doch dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu.

Mehr oder weniger war das die gesamte Handlung und das Ende der Geschichte bleibt offen. Die Spannung kommt also etwas zu kurz, doch lustig ist sie allemal. Schon alleine die Namen (die Stadt Marode, Frau von Einsiedel) und auch die Streiche fanden wir amüsant. Mein Sohn hat das Buch auch gelesen, aber nicht so einen Drang wie bei anderen Geschichten gehabt, dass er es sofort zu Ende lesen muss. Vielleicht ist das bei der Fortsetzung anders und diese kann ihn mehr fesseln. 


Dennoch ein schönes Kinderbuch mit einer interessanten Idee, das von uns 4 Sterne erhält.

Buh

Nach einem zerstörerischen Tornado steht die Grundschule von Marode plötzlich ohne Gebäude da. Da scheint das Angebot, mit der gesamten Schule in die leerstehende Villa Einsiedel umzuziehen, wie ein Geschenk des Himmels. Bis vor Kurzem lebte dort noch die geheimnisvolle Edith von Einsiedel – nun steht das alte Anwesen verlassen. Nur zwei Katzen streifen noch durchs Haus – und die sind nicht das Einzige, was seltsam erscheint.

Kaum eingezogen, stellen die Kinder schnell fest, dass irgendetwas in der Villa nicht mit rechten Dingen zugeht. Türen knarren von allein, Schatten huschen durch die Flure, Gegenstände verschwinden – es scheint, als würde ein Geist sein Unwesen treiben. Johanna, Ravi, Lukas und Sylvie sind fest entschlossen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Was steckt wirklich hinter den unheimlichen Ereignissen? Spukt es tatsächlich in ihrer neuen Schule?

Die vier Freunde starten ihre eigene Ermittlungen und tauchen dabei immer tiefer in die Geschichte der Villa ein. Was sie entdecken, verändert nicht nur ihren Schulalltag, sondern auch ihre Sicht auf das, was sie für möglich gehalten haben. Denn manchmal ist das Unheimliche gar nicht so gruselig, wie es scheint – und hinter jeder Spukgeschichte steckt vielleicht mehr Wahrheit, als man denkt.

 

Die Geschichte ist unterhaltsam und die Idee mit der Schule in einer alten Villa fand ich richtig spannend. Aber ich hätte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht – vor allem beim Geist. Es hat ziemlich lange gedauert, bis man mehr über ihn erfahren hat, obwohl das Buch recht dünn ist. Gerade bei dem Preis hatte ich mit ein paar Seiten mehr oder zumindest mehr Inhalt gerechnet. Trotzdem nett für zwischendurch, besonders für jüngere Leserinnen und Leser.

Geist

Das Buch "In unserer Schule spukt's – Die Kürbisverschwörung" von Susan Niessen ist Band 2 dieser Reihe. Ich kenne Band 1 nicht, aber das war kein Problem.

Die Grundschule, die von Sylvie, Lukas, Johanna und Ravi besucht wird, hat einen Geist namens Otto, der als Zehnjähriger zum Geist wurde und somit auch heute noch für jeden Spaß zu haben ist. Die Kinder versuchen ihn geheim zu halten, aber das ist leider schwieriger als gedacht...

Ein wirklich tolles Kinderbuch, was ich einfach lesen lässt. Die Geschichte ist interessant für Kinder und gleichzeitig lässt sie die Leser auch schmunzeln. Lustige Ereignisse, die man sich teilweise an der eigenen Schule wünschen würde.

Meiner Meinung nach ist es für besonders GrundschülerInnen sehr gut geeignet, da auch die Schriftgröße etc. angemessen ist.

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.


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